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Hundeforum Der Hund
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Leckerli-Spielobjekte für Grobmotoriker u. Intellektuelle

Empfohlene Beiträge

1. PET-Leckerlieflasche

Die Flasche wird in der "Bauchmitte" mit Löchern versehen, in die man eine Stange schiebt, damit sich die Flasche drehen kann. Dann braucht man nur noch Leckerlis in die Flasche durch die Öffnung stecken, wobei der Hund erstmal zuschauen muss, den Verschluss lässt man weg und setzt sich damit vor seinem Hund. Sobald der Hund versucht, mit der Pfote die Flasche zu bewegen, möglichst gleich kräftig loben und ihm zum weitermachen animieren, bis die Flasche mit der Öffnung nach unten kippt und Leckerlis rausplumpsen. Sollte der Hund etwas träge sein, unterstützt man erst mal und kippt gemeinsam mit dem Hund die Flasche so, dass die Belohnung herausfällt. Der Hund wird die Sache dann schnell kapieren und selbst mit der Pfote das Ding zum Kippen zu bringen. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, versetzt man die Achse nach oben, damit die Flasche nicht so schnell kippen kann.

2. Leckerliswimming-Pool oder Karton

Einen große Wanne mit Wasser befüllen und am besten schwimmende Leckerlis reinwerfen, die der Hund bei warmen Wetter sicherlich gerne fischt.

Großen Pappkarton mit zerknüllten Zeitungen befüllten und mit Leckerchen befüllen. Am Anfang sind gut riechende Leckerchen empfehlenswert. Wir haben mit Fleischwurst und Käse angefangen, später reicht Trockenfutter.

Für die ganz Schlauen, werden die Leckerlis später dann noch einzeln in Zeitungspapier verpackt. Bitte hier unbedingt den Hund dabei beobachten und darauf achten, dass er nicht anfängt, die Zeitung zu fressen!

3. Leckerli-Dosen

Pappschachteln, Dosen, Plastikbehälter o.ä. mit Löchern versehen, durch die Leckerchen durchfallen können. Die Behälter dann mit Klebeband (z.B. Malerband aus dem Baumarkt) zukleben und mit dem Hund zunächst gemeinsam das "Ding" durch die Wohnung kicken. Der Hund lernt so schnell, dass man so leicht an Beute kommt.

4. Schubfachkiste

Einen Karton mit "Schubfach" (z.B. Kecksverpachungen) an einem Ende so umarbeiten, dass man auf das Schubfach sieht, also die Außenwand abmachen. An dem Ende des Schubfaches, das man nun sehen kann, befestigt ihr eine Lasche. Endweder ein kleines Tau, an dem man auch noch einen Knoten am Ende machen kann oder ein Stück Pappe. Dann nehmt ihr ein gut riechendes Leckerli und befüllt die Schublade, wobei der Hund zuschauen sollte. Die Lade schiebt ihr dann soweit rein, dass der Hund seine Nase reinstecken kann, was er sicherlich dann auch tun wird, wenn er sie angeboten bekommt. Dann wird er hoffentlich die Schnauze so tief in die Schachtel stecken, dass die Lade sich automatisch weiter aufschiebt. Beim nächsten Mal wird die Lade ein Stück weiter zugemacht. Das wiederholt ihr mehrere Male, und lasst die Lade immer weniger rausschauen bis sie dann irgendwann gar nicht mehr geöffnet dem Hund vor die Nase gehalten wird. Da unsere Hunde aber ja so schlau sind, wird er sich was neues ausdenken um an seine Beute zu kommen. Jedes Lascheberühren bitte bestärken und kräftig loben. Irgendwann kommt er von selbst darauf, dass er an der Lasche ziehen muss.

Bitte die Leckerchen von der normalen Futterration abziehen!!!

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    • Grobmotoriker!

      Folgende Situation: Bei mir nimmt sich meine junge Hündin, 6 Monate, ca. 33kg, wirklich nie irgendwelche Respektlosigkeiten heraus - sie pöbelt nicht rum, springt mich nicht an und beißt nicht in mich rein. Wenn ich mich zu ihr auf den Boden setze, kommt sie natürlich sofort freudestrahlend, aber nie grob, mir kommt es eher so wie "einschleimen" vor, also sie kommt mit zurückgelegten Ohren kuscheln. Nicht, dass jemand das falsch versteht, sie hat keine Angst, weder vor mir noch vor sonst jemandem, es ist wirklich wie Schleimen oder Respekt bekunden oder so etwas. Ganz anders aber bei anderen Leuten, inklusive meiner 16jährigen Tochter: da springt sie hoch, kaut drauf rum (ich weiß nicht, ob ihr die Folge vom Rütter mit der englischen Bulldogge neulich gesehen habt - so ähnlich, aber nicht ganz so extrem), jedenfalls ziemlich respektlos. Ich versuche dann, sie wegzuhalten, entweder mit Bodyblocks (stelle ihr mein Bein in den Weg) oder indem ich sie um die Oberschenkel greife (dann kann sie nicht vorwärts) und ich versuche, ihr ein Alternativverhalten zu bieten (sitz und Keks), was aber nicht unbedingt so toll wirkt. Bei Leuten, die selber Hunde halten, naja, bei den meisten zumindest, ist es so, dass sie sie abblocken bzw ignorieren können und damit klar kommen. Aber andere Leute ohne Hunde sind da irgendwie hilflos ... da nützt es auch nichts, wenn ich sage, sie sollen den Hund ignorieren, dann flattern trotzdem die Hände und sie fängt mit ihrem Zirkus an ... absolut und völlig unerzogen! Wenn sie gerade vorher ausgepowert wurde mit einem Spaziergang und viel Herumrennen, dann ist sie ruhiger. Wenn das aber nicht der Fall ist, dann ist sie absolut grobmotorisch. Der Labbi meiner Nachbarn, der genauso alt ist, ist ganz genauso. Ist es also eine Altersfrage? Ich bin das so gewöhnt, dass meine Hunde eigentlich ihre vier Füße auf dem Boden behalten, wenn jemand kommt. Mir macht das, offen gestanden, ein wenig Kummer, zum Beispiel, wenn mein Bruder mal mit seinen vier Kleinkindern käme, die liegen dann ja alle sofort auf dem Rücken! Mit meiner Tochter habe ich da weniger Mitleid, denn die ist selber Schuld ... sie hat das Anspringen zu einem Spiel umfunktioniert, zumindest, wenn es ihr in den Kopp kommt, und deshalb schimpfe ich den Hund in der Situation auch nicht, sondern rede (mal wieder ) meiner Tochter ins Gewissen. Mit Pseudo-Besuchern üben läge ja nahe, aber die Erfahrung zeigt, dass das eh keiner macht über einen längeren Zeitraum. Also muss ich mit den Leuten vorlieb nehmen, die sowieso zu Besuch kommen, und das nicht nicht so furchtbar viele. Wie kann ich ihr das abgewöhnen? Soll ich sie an ihrem Platz festbinden? Kriegt sie nicht eine falsche Verknüpfung und fürchtet Besucher irgendwann? Ach ja, ab nächste Woche gehe ich mit ihr in die Hundeschule. Da werden auch solche Situationen geübt (Passant gibt die Hand und begrüßt den HF), aber funktioniert das dann auch zuhause? Oder nur auf dem Platz?

      in Junghunde


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