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Hundeforum Der Hund
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Verteidigung!!!

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Hallo Renate!

Wenn Du einen Hund haben möchtest auf den Du Dich 100% verlassen kannst, dann musst Du ihn entsprechend ausbilden.

Aber mal ehrlich, wer braucht das wirklich?

Bring Deinem Hund verbellen auf Kommando bei, dass tut auch.. und ein Hund der tiiiiieeeef knurrt ist vom beissen nur einen cm entfernt. Also würde ich davon die Finger lassen.

Ganz davon abgesehen: Die meisten Hunde knurren ja aus Unsicherheit, dass bringt einem in Wirklichkeit also garnix.

LG,

Karl

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Karl, ich bin mir sicher, daß Bärenkind NIEMALS zu 100% mir das Handeln überlassen wird. Egal wie meine Einstellung und mein Handeln ist. Für mich ist das allerdings absolut typisch für den Hovawart, daß er eben schon gewisse Dinge selbst entscheidet. Das wurde mir von vielen Hovawart-Kennern immer wieder gesagt, wenn ich mich über den fehlenden Rest an Prozenten beklagt habe. Mag sein, daß die alle auf dem Holzweg sind...

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Bei Joys wüsste ich es auch nicht sie bellt zwar fremde an aber wenn der mich anfallen würde. Ich glaube mein hund würde vor angst flüchten udn mich mit dem bösen Mann alleine da stehen lassen das trau ich ihr zu.

Femke

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Ich bin vor vielen Jahren mal in der Stadt vor einem Geldautomaten überfallen worden, die hatten meinen abgelegten Hund nicht gesehen.

Er (ein Hovawart) hat es nie gelernt, irgendwas in dieser Richtung auf Kommando zu tun - aber in dieser Sekunde war er für mich da und sprang einen dieser Jugendlichen an, der mich am Arm festhielt. Ich hätte nichts, aber auch gar nichts ausrichten können. In dieser Situation und war ich meinem Hund sehr, sehr dankbar, dass er Schlimmeres verhindert hat (und es ging mir nicht um das Geld).

Ich glaube, die Frage hier ist doch für den Ernstfall gemeint und nicht bei nächtlichen, harmlosen Begegnungen, wo der Hundeführer vielleicht etwas unsicher ist. Da will ich auch nicht, dass meine Hunde Menschen anknuren.

Bei wirklicher Gefahr erwarte ich es zwar nicht, aber ich hoffe doch sehr, das meine Hunde mich verteidigen werden!

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Hallo Bärenkind..

.. sind sie nicht.. hier aber eine Erklärung, die vielleicht etwas Licht ins Dunkle bringt:

Wenn ihr meine Hunde in meiner Anwesenheit kennenlernen würdet, kann es schon passieren, dass man speziell bei der Kleinen denkt: Hat der Hund überhaupt noch eigenen Willen, macht der irgendwas ohne Anweisung..?

Wenn ihr dann versuchen würdet in meiner Abwesenheit das Grundstück zu betreten.. ich sage nur: Ihr würdet es nicht versuchen.. reissende Bestien, die dieses Grundstück mit ihrem Leben verteitigen würden.

Es ist also ein Unterschied, bin ich anwesend oder nicht.

Der "Hofwart" hatte ursprünglich genau diese Eigenschaften. Und er war darin sehr, sehr gut.

Aber, ohne Zweifel: Natürlich gibt es rassebedingte Unterschiede. Das Prinzip allerdings bleibt bis auf ganz wenige Ausnahmen das gleiche.

LG,

Karl

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@Karl

Du weißt, daß ich immer etwas weniger Schwarz-Weiß habe als Du. Daher habe ich eben die Aufgabe, in Situationen, die ich ja schon kenne, meinen Hovi Fuß zu holen und ihm irgendwelche Kommentare zu Passanten zu untersagen. Das ist halt nur 70%, aber wie gesagt, zum einen kann ich damit leben und zum anderen arbeiten wir ja ständig an uns, gelle?

@ AngelaHat denn Dein Hovi auch zuweilen Menschen angeknurrt, die er bedrohlich, komisch oder sonstwie fand? Nachts oder in der Dämmerung?

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Hat denn Dein Hovi auch zuweilen Menschen angeknurrt, die er bedrohlich, komisch oder sonstwie fand? Nachts oder in der Dämmerung?

In der Regel nicht, er war ein sehr selbstsicherer und ausgesprochen freundlicher Hund. Nach dieser oben beschriebenen Situation war ich nur eine lange zeit sehr unsicher geworden. Das veränderte auch sein Verhalten, reagierte ich abends im Dunkeln, tat er es auch. Ich habe mich ein wenig in Selbstverteidigung ausbilden lassen, um selbst etwas an meiner Unsicherheit ändern zu können. Es hat aber lange gedauert.

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Hallo!

@Bärenkind: Auch wenn ich denke, dass Hunde überwiegend nur schwarz/weiss verstehen...;-))

.. Wenn Du damit leben kannst, dann sind es doch die 100% und dann ist es gut wie es ist.

@all: Ich habe niemals irgendwo gesagt oder geschrieben, dass meine Einstellung, Meinung, Handlungsweise der Weisheit letzter Schluss ist.

Mein Ziel ist es immer zum nachdenken anzuregen und wenn einer sagt: Mensch das klingt logisch, das kann ich leben, ich werde etwas verändern, dann gut.

Wenn er glücklich mit seinem Hund lebt, dieser keine Gefahr für andere darstellt und mich nicht um Rat fragt, dann auch gut.

@Ricky: Ich glaube nicht, das Einstellung etwas ist was man SEHEN kann. Das ist schon etwas was in einem drin passiert. Manchmal schnell, manchmal langsam, machmal garnicht.

Und ich bin sicher, dass Du Dich wundern würdest, wie "entspannt" ich im Umgang mit meinen Hunden bin, wie vieles ich ihnen zugestehe ohne sie zu korriegieren und ohne sie zu massregeln.

Es ist ein ständiges Geben und Nehmen.

Meine Hunde schlafen im Bett, sie dürfen vor mir durch die Tür, sie dürfen mich anspringen, sie dürfen mich im Spiel dominieren, sie bekommen auch mal was vom Tisch, sie dürfen auf der Couch auf mir liegen, sie dürfen betteln wenn sie Hunger haben...

Diese "Einstellung" (sei gnädig, aber gestimmt) haben mich die Hunde gelehrt. Durch sie habe ich begriffen, das Lernverhalten ein winzig kleiner Teil ist, aber Kommunikation ist alles. Und das echte Führerschaft bedeutet konsequent inkonsequent zu sein.

Und warum dürfen sie all das? Weil ich über all diese Dinge die absolute Kontrolle habe. Die Hunde spüren, wann ich auf sie eingehen will und sie spüren auch wenn ich das nicht will. Aber es ist immer ein klares: Ich will, oder ich will nicht.. nicht ein "ich möchte". Dafür braucht es keine Hörzeichen, dafür braucht es einen Willen und eine klare Einstellung.

Und das ist alles was ich versuche an Einstellung rüberzubringen: Habe immer die Kontrolle über die Situation, dann kannst du dem Hund schenken was er am meisten möchte:

Die Freiheit einfach ein Hund zu sein.

Bin bischen ausgeschweift und pathetisch geworden, sorry,

LG,

Karl

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Ja Anita, ich verstehe dich. Habe mich vielleicht falsch ausgedrückt. Die Frage, jedenfalls bei mir, ist immer das WIE???

Und das, denke ich, könntest du live besser erläutern! Ich tu mich da irgendwie sehr schwer mit. Muss sowas immer besser ezeigt bekommen. Gerade auch die Gelassenheit usw...

Die Einstellung etc. ist sicher nicht alles... Aber es ist schonmal viel wert, wenn man SICH erst einmal unter Kontrolle hat und auch weiß, was man will. Genauso die ganze Körpersprache. Das ist für mich immernoch ein Buch mit 7 Siegeln...

Trotzdem bin ich jetzt doch ziemlich verwundert, was deine Hunde alles dürfen. Hätte ich, ehrlich gesagt, nicht gedacht. Ist nicht böse gemeint, ist nur so, dass Shelly viele (fast alle) Sachen nicht darf, was für uns selbstverständlich ist. Und wenn doch, hätte ich auch nicht die Kontrolle darüber. Das ist das Problem.

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Hallo Ricky!

Ich habe meinen Beitrag ein bischen abgeändert und erweitert. Vielleicht kommt es jetzt klarer rüber.

Eines aber ist mir vollkommen bewusst: Das zu lehren und zu vermitteln ist eine Herausforderung die mich noch viele Jahre kosten wird.

Und ich wundere mich nicht, dass du Dich wunderst. Da wundern sich so manche. Nur das der Schlüssel zum Erfolg eben nicht ist, erst das alles zu geben... Sondern der Schlüssel ist, dem Hund zunächst zu lehren was er nicht soll, also zu nehmen...

Nun wird es kompliziert und ich bin müde...

Es wird sich sicher eine Gelegenheit ergeben, das zu vertiefen.

LG,

Karl

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