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Hundeforum Der Hund
Mark

Ich will meinen Hund zurück / Schadensersatz

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Rechtliche Probleme sind ja mitunter auch im Bereich der Hundehalter sehr interessant :D

Kleiner Fall (stark vereinfacht von mir):

Renate Seelenfroh lässt Anfang des Jahres ihre Rassehündin durch den Rüden des KFZ-Meisters Karl Knauserig decken. Renate und Karl vereinbaren, dass als Entgelt von dem zukünftigen Wurf ein von Renate zu bestimmendes Tier dem Karl gehören soll und von ihr verwahrt wird. Als die Hündin geworfen hat, behält Renate abredegemäß ein Junges für Karl zurück und benachrichtigt Karl mit einer Karte, in der sie ihn um baldige Abholung bittet.

Im Sommer erhält Renate Besuch von ihrer besten Freundin Sabine. Diese findet den jungen Hund ja sooooooooooo süß und bittet Renate, ihn ihr zu verkaufen. Renate erwidert pflichtbewusst, sie müsse das Tier dem Karl überlassen; doch wolle sie es Sabine so lange zur Verfügung stellen, bis Karl es abhole.

Einige Monate später übersendet Renate ihrer Freundin Sabine die Urkunde des Dt. Tierzüchtervereins über den Stammbaum des jungen Rassehundes. Daraufhin sendet Sabine direkt per Post 800€ an Renate als Kaufpreis für den Hund. Renate sieht den Geldbetrag, aber sie hat ein schlechtes Gewissen und sendet daraufhin das Geld sofort wieder zurück mit der Mitteilung Sabine möchte sich doch selbst mit Karl auseinander setzen.

Ende des Jahres kommt Karl zu Renate und erfährt alles. Er verlangt von Sabine die Herausgabe des Hundes und der Urkunde. Diese weigert sich. Sie erklärt sich aber bereit dem Karl die 800€ zu geben. Für den Fall dass sie den Hund herausgeben müsse, verlangt sie aber zumindest Ersatz der Fütterungskosten in Höhe von 250 Euro.

Frage:

Wem gehört der Hund? Welche Schadensersatzansprüche existieren? Gibt es die Fütterungskosten ersetzt und wenn ja von wem? Kann der Hund heraus verlangt werden, wenn ja von wem? Und was ist mit der Urkunde ... gehört sie Renate, Sabine oder Karl und von wem kann sie ggf. heraus verlangt werden?

Ich bin auf euer Rechtsempfinden gespannt ... die Auflösung gibt es dann in den nächsten Tagen von mir :)

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Hallo Mark

sorry, aber ich blicke da überhaupt nicht durch... mir kommen nur die Namen bekannt vor und Renate klaut ja sowieso gerne Hunde.... :so

Aber: WESHALB BENUTZT DU DIESES RECHTSCHREIBPROGRAMM NICHT??? ;)

Viele Grüße

Carmen

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Aber: WESHALB BENUTZT DU DIESES RECHTSCHREIBPROGRAMM NICHT??? ;)

:klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch:

Sorry, aber ich schmeiss mich weg!

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(bearbeitet)

:) Und nun mal Spaß beiseite ... und auf geht's. Ihr habt doch sicherlich ein Rechtsempfinden ...

PS.: Der erste Entwurf von mir ist immer voller Rechtschreibfehler (meist "Dreher" durch schnelles Tippen), aber ich korrigiere meist innerhalb von 2 Minuten beim nochmaligen Lesen ... solltet ihr auch mal machen ;)

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Aus dem Bauch raus, würde ich mal sagen, Renate muss die 800 € zurückgeben, Karl hat ja seine "Ware" (Sorry, beim Gesetzgeber handelt es sich um eine Sache, also Ware!) nicht erhalten.

Sollte er doch auf die Herausgabe des Hundes bestehen, stehen Renate keine Kosten für die Fütterung zu, es war ja ihr Verschulden, den Hund an Sabine weiter zu geben.

So, und nun bin ich gespannt, wie wirklich die rechtliche Frage aussieht!

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Geht doch... ;) War ja auch nur scherzhaft gemeint... :P

Ich verstehe das leider wirklich nicht. Karl soll doch als "Bezahlung" einen Hund bekommen, weshalb überweist er Renate dann 800 €uro?

Trotzdem denke ich dass Karl der Hund zusteht und dass er seine Ansprüche Renate gegenüber geltend machen muss.

Immerhin war es so vereinbart.

Viele Grüße

Carmen

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Ich verstehe das leider wirklich nicht. Karl soll doch als "Bezahlung" einen Hund bekommen, weshalb überweist er Renate dann 800 €uro?

Trotzdem denke ich dass Karl der Hund zusteht und dass er seine Ansprüche Renate gegenüber geltend machen muss.

Immerhin war es so vereinbart.

Ups, Carmen, ja hast vollkommen Recht!

Warum 800 €, war doch gar nicht ausgemacht!

Ich ändere mein "Bauchgefühl", Renate muss das Geld auf jeden Fall zurückgeben, es war ja kein Kaufpreis vereinbart.

Und den Hund auch, denn so war es ausgemacht.

Renate hat zuwider gehandelt, indem sie den Welpen an Sabine weitergegeben hat.

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Nur so zur Info: Sabine sendet das Geld an Renate (... Karl meldet sich ja erst Ende des Jahres).

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Da hab ich falsch gelesen! :(

Grübel, grübel!

Also, noch mal ein Versuch:

Die 800 € stehen Karl als "Schadenersatz" zu, Futerkosten gibt es keine.

Renate hätte müssen noch mal bei Karl nachfragen, ob er den Hund nimmt oder nicht, dann erst konnte sie ihn an Sabine "veräussern"!

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Komisches Hin und Her.

1) Laut Absprache sollte der Hund Karl gehören und nie bei Sabine wohnen.

2) Laut Bitte von Renate sollte Karl den Hund ja baldmöglichst abholen, das wäre rein rechnerisch im April gewesen. Was heißt "verwahrt wird"? Wie lange?

3) Ab dem Zeitpunkt der Benachrichtigung könnte Renate Karl Futterkosten in Rechnung stellen.

4) Renate hätte Sabine den Hund nie mitgeben dürfen, geschweigedenn ihr die Urkunde schicken. Es war ausgemacht, daß Renate den Hund verwahrt.

5) Sabine hat aus meiner Sicht einen "emotionalen Anspruch" auf den Hund, aber sowas gibt es wohl nicht in der Rechtsprechung. Gibt es hier ein Gewohnheitsrecht?

6) Die Urkunde gehört dem, dem der Hund letztlich zugesprochen wird.

Vermutlich ist es vor dem Gesetz alles ganz einfach: Karl hatte einen Anspruch, den hat er nach Aufforderung nicht geltend gemacht, also ist er von den Vereinbarungen passiv zurück getreten. Eine "Leistung" hat er aber schon erbracht, in dem er den Rüden decken ließ. Ich denke, er könnte durch die Verzögerung mit einer finanziellen "Entschädigung" abgespeist werden und Sabine bezahlt diese an Karl, da sie ja den "Gegenwert" hat.

Dadurch behält Sabine die Urkunde und niemand bekommt Futtergeld. Höchstens Renate von Karl für die Zeit von der Benachrichtigung bis zum Umzug zu Sabine.

Und der arme kleine Hund muß nicht zu dem fremden, bösen Karl... und alle haben sich lieb...

Bin sehr gespannt auf die Auflösung!

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