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Hundeforum Der Hund
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Wie gehe ich mit Schleppleine um???

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Auf anraten meherer Fories habe ich heute Schleppleinen gekauft.

Meine Frage: Wie arbeite ich damit, ohne alles zu umwickeln und vertütern? Ich wußte ja bis vorhin nicht, wie laaaaang zehn Meter sind...

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Kannst du die Leine auf 5 m verkürzen?

Geht bei meiner.

Ich würde erst mal mit 5 m probieren, und dann auf 10 m gehen.

Schau mal bei Sabine (beaglaender) auf der HP, da hat sie ne super Abhandlung über das Schleppleinentraining geschrieben, ich kann dir nur sagen, lies es dir durch, und es funktioniert, wenn du dich dran hälst! :klatsch:

Shelly ist mittlerweile so weit, dass ich die Leine nur noch ganz selten aufnehmen muss, wenn wir am Waldrand gehen z.B. da "trau" ich der Hexe dann doch noch nicht.

Sie hat ja am Anfang wirklich ALLES gejagdt, und wenn es ein fliegendes Blatt war!

Mittlerweile sind Vögel, wir haben hier recht grosse Greifvögel, die auch mal dicht über den Boden fliegen, total uninteressant, sie guckt einmal, schaut mich dann an, und ich brauch nur noch leise "nein" zu sagen, das reicht!

Kommen uns Hunde oder auch Fussgänger entgegen, klappt das Kommando "Sitz" aus der Entfernung, und sie bleibt so lange sitzen, bis ich neben ihr bin, und ihr erlaube, den anderen Hund zu begrüssen, oder sie muss halt sitzen bleiben, bis uns die Fussgänger passiert haben.

Ich bin total begeistert von Sabines Plan und kann ihn nur Jedem wärmstens ans Herz legen! :respekt:

Wäre hier wirklich zu ausführlich, das Ganze zu erklären!

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Hallo, ich habe gestern gleich versucht das zu finden und auszudrucken. Da mein PC nicht so wollte wie ich, konnte ich noch nix dazu sagen.

Jetzt hab ich den Ausdruck einmal in Pc-Häbräisch und einmal in Deutsch. Wenn ich ihn studiert habe werde ich berichten, wie ich klar komme.

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Ich bin total begeistert von diesem Training! :klatsch:

Und wie ich schon sagte, bei uns "fruchtet" es auch so langsam!

Also, die Arbeit lohnt sich auf jeden Fall, du musst halt Geduld haben, und nicht nach ein paar Tagen wieder aufgeben! ;)

Berichte doch die nächsten Tage mal, was du gemacht hast und wie es funktioniert!

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Und bei mir und Joys erst gell Renate. Sie zieht kaum noch nur bei der ersten Runde morgen meint sie müsste los heißen aber nicht mit mir hihi. Nach Paar Richtungswechseln usw. läuft sie ganz normal und seit dem Training ist sie auch viel ruhiger geworden .

Femke

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Hallo!

Wie gesagt, ist Amba momentan Läufig. Damit sie trotzdem fein toben kann und weil hier alle so auf diese Schleppleinen schwören, habe ich mir gestern eine 20m lange gekauft. Es klappt ziemlich prima!!! :respekt:

Ich halte sie wie die Longe meiner Pferde!!! Diese ist auch 20 - 30 m Lang und man hält sie immer etwas aufgerollt (lose Schlaufen) in der rechten oder linken Hand, je nachdem in welche Richtung das Pferd läuft.

Bei Amba trage ich die Schleppleine immer rechts, da sie an meiner linken Seite läuft! Sie zieht nicht mehr, sie lässt sich abrufen und sollte sie mal losjagen, kann ich schnell eingreifen. (war aber noch nicht nötig) =) =) =)

Echt eine super Investition!!!!

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Tja, ich habe heute mal angeklemmt das gute Stück... Das ist gar nicht so einfach, das bleibt ja überall hacken! Ich habe sie einfach doppelt genommen, um auf nur fünf Meter zu reduzieren, aber es war trotzdem chaotisch. ich wollte ne Runde über`n Acker laufen, das ging gar nicht. allerdings konnte ich wenigstens das mit dem Richtungswechsel mal ausprobieren, weil - dazu neigt eher mein Hund zu folgen als mir die gewünschte Aufmerksamkeit zu schenken. Das ging ganz gut.

@Renate: Ich hab in einem Beitrag gelesen,, das di immer mit beiden Hunden gehst. Wie machst du das???

Ich will ja jetzt während Merle`s Schlafenszeit mit je einem Hund gehen. Aber zwischendurch wollte ich mit beiden zu Hause auch mal nur toben. Laut Sabine`s "Abhandlung" soll der Hund während der Schleppleinenphase nie ohne Leine laufen. Auch nicht zu Hause? Und immer mit Schleppleine oder auch normale Leine?

FRAGEN FRAGEN FRAGEN

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Manuela, selbstverständlich darf der Hund zu Hause ohne Leine laufen, es geht halt darum, dass der Hund draussen keine Gelegenheit bekommt, mal gerade auszubüxen!

Du musst die Leine zwischendurch auch immer mal wieder einholen, wenn zu viel auf dem Boden schleift und droht, in irgendwelchen Erdklumpen hängen zu bleiben!

Wenn ich mit Beiden gehe, habe ich Beide kurz, Boomer an der normalen Leine, Shelly halt an der Schlepp.

Im freien Gelände läuft Boomer frei, Shelly an der langen Schleppleine.

Bei nassem Wetter sehen natürlich die Hände dementsprechend aus, aber da musst du durch! :D

Mit beiden kannst du am Anfang nicht mit der Leine arbeiten, dass gibt Geheddere hoch drei.

Wenn du mehr Übung hast, geht auch das.

Ich mache es so, dass ich nicht unbedingt das Ende anfasse, sondern irgendwo in der Mitte, und gebe dann nach und nach mehr Leine, lasse sie durch die Hand gleiten, bis halt die Schlaufe am Ende erreicht ist.

Nach ein Tagen hast du den Dreh raus, wart mal ab!

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Dein Wort in Gottes Gehörgang.

Ich werde mich bemühen und hoffentlich nicht wieder aufgeben. Inzwischen freue ich mich schon auf die Hundeschule..

Zu Hause mein ich draußen zu Hause ne?

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Zu Hause mein ich draußen zu Hause ne?

Mit draussen meine ich im Gelände, also ausserhalb eures Grundstückes, unterwegs halt.

Auf dem gesicherten Grundstück laufen die Hunde natürlich OHNE Leine!

Du musst halt am Ball bleiben, nicht aufgeben.

Was meinst du, wie oft ich mich die ersten Tage fast wie ein Päckchen verschnürt habe, weil ich nicht wusste, wie 5 m Leine und zwei Arme und Hund koordinieren! :D

Wenn mich jemand gesehen hätte, der hätte sich weggeschmissen! :klatsch:

Die ersten Tage landete ich auch des öfteren auf meinem Hosenboden, weil ich in der Weltgeschichte rumguckte und nicht darauf achtete, dass die Leine bestimmt schon dreimal um meine Beine geschlungen war! :prost:

Aller Anfang ist schwer und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!

Wenn du erst mal kleine Erfolge erzielst, mochtest du dieses lange, nie enden wollende Ding nicht mehr missen!

Frag mal Sabine, die hat mit Sicherheit am Anfang auch diverse "Ringkämpfe" mit der Leine durchgemacht, bis man dann den Dreh raus hat!

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      in Hundeerziehung & Probleme

    • Schleppleine

      Mir ist es ein Bedürfnis über "die Schleppleine" zu schreiben.   1. Ein Schleppleine, macht aus einem nicht hörenden Hund keinen einen Hund der hört (auf Kommandos), sondern ist eine Leine, eine Leine, ein Leine. Diese ist zum festhalten gedacht, damit der Hund nicht vor Autos läuft, andere Tiere jagt, fremde Menschen und Hunde belästigt ect.   2. Wenn ein Hund es nie gelernt hat das LEINENENDE zu verstehen, als das was es ist, nämlich die Einschränkung /das Ender seiner Bewegungsfreiheit, und also mehr oder weniger LEINENFÜHRIG ist, ist der Hund dies auch nicht an einer Leine, die sehr lang ist.....   Ein Leine ist ein Hilfsmittel, egal, wie lang sie ist. Ein Hund, der an der 2 m Leine nicht hört, nicht an der 3 m Leine, oder an 5 m Leine, der wird auch an 20 m Leine nicht hören. Und genau dann macht diese Leinenlänge keinen Sinn. Weil man den Hund nicht halten kann, wenn er "reinbrettert".   Eine kurze Leine am Hund runterhängen zu lassen, damit man den Hund nicht immerzu rufen muss, sondern einfach mal eben festhalten kann, macht Sinn, bei netten Hunden, die halt noch ab und an vergessen zu kommen, die einfach noch "KIND" sind.   Je LEINENFÜHRIGER der Hund ist, desto länger kann die Leine sein. Ein Hund, der an 3 m Leine jagt hat letztlich 6 m um mit Vollkaracho in das Leinenende reinzubrettern. Das macht null Sinn, wenn man den Hund nicht stoppen kann.   Sinn macht es, wie bei allem, mit Hund etwas zu trainieren wird,OHNE Ablenkung einzuüben wie der Hund sich verhalten soll. Ob nun mit Z und B mit Zwang mit "was der Geier" auch immer man meint den Hund erziehen zu wollen, der Hund muss lernen, was von ihm verlangt wird.   Frei nach dem Motto: HUCH....meine Hund hat jetzt plötzlich angefangen zu jagen, ich mach eine Schleppleine ran, ändert NOTHING, daran, dass der Hund jetzt angefangen hat zu jagen.   Eine Leine soll als erste Hilfe Maßnahme verhindern, dass der Hund jagt. Dazu muss diese Leine genau so lang sein, wie es dem jeweiligen Halter ermöglicht , den Hund auch zu halten.  Sonst macht eine Leine gar keinen Sinn.   Einen Hund in unserer Umwelt zu halten bedeutet, ihn halten zu können...und zwar wörtlich: dass heißt festzuhalten....und das geschieht nun mal überwiegend mittels der LEINE.   Also muss der Hund wissen, dass das ENDE der Leine bedeutet, dass er anhalten muss. Bevor ein Hund das nicht kann, macht es keinen Sinn einen Hund mit 10 oder 20 oder 100 m Leine rumrennen zu lassen, denn es ist ein Glücksspiel, ob es gelingt den Hund dann wirklich zu halten wenn es wichtig ist. Ist der Hund schon 5 oder 10 m von mir weg im Vollspeed, kann ich keinen meiner Hunde durch "auf die Leine treten" halten. Und auch hätte ich diese dann in der Hand, wäre das eher was zum Motto: "Schulter ausgekugelt: Wie ist Ihnen das denn passiert?"   Die Leine ermöglicht bestenfalls, einen Hund, den man schon stoppen kann (z.B. mit Platz/Steh /Sitz/Halt/Pirouette/Prinzessin...was auch immer) dann mit Aufnahme der  Leine aufzunehmen daran zu hindern WIEDER oder WEITER durchzustarten. Das ist aber schon eine weiterführende Ausbildung.   Einen Hund, der gar nichts kann, nur jagen, bei dem muss man leider mit Leinenführigkeit beginnen und mit Abbruchsignal, mit Rückruf...egal...aber ohne, dass der Hund eine Ahnung hat, was das Leinenende bedeutet ist ein lange Leine in der Hand ein Garant für "auf die Schnau..... fallen" beim Hundehalter oder besagtes Auskugeln der Schuler oder ähnliches, und einfach absurd! Außer es ist ein "Leichtgewichthund", der,  wenn er ins Leinenende brettert, wie vom Trampolin zurückgeschleudert wird (was wiederum auch absurd ist).    

      in Hundeerziehung & Probleme


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