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Hundeforum Der Hund
gast

Wie kamt ihr zu der Entscheidung Rüde oder Hündin?

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Hallo,

würde mich mal interessieren, welche Gründe bei euch eine Rolle spielten, bei der Auswahl des Geschlechtes eures Hundes.

Bei mir gab es 3:

1. Während der Entscheidungphase erzählten die meisten Rüden wären schwieriger zu erziehen :??? :??? :???

2. Eine Hündin wäre anhänglicher ?!? ?!? ?!?

3. Steht es bei mir zu Hause 3 : 1, ich wollte also unbedingt weibliche Verstärkung :D :D :D

Bin auf eure Antworten gespannt.

Gruß

Katja

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Hallo Katja,

ich hatte bereits sowohl Rüden als auch Hündinnen.

Bei unserem ersten Hund war es uns egal, aber in dem Wurf war nur noch eine Hündin frei. Die haben wir dann genommen.

Als ich mir Kimm kaufte, wollte ich einen großen, imposanten Hund. Deshalb sollte es ein Rüde werden.

Wessi sollte ich nur für einen Züchter aufziehen, sie wäre dann verkauft worden. Da sie einen zuchtausschließenden Fehler hat, blieb sie bei uns. War also auch Zufall.

Dusty kam durch Zufall zu uns, ich habe ihn aus schlechter Haltung freigekauft.

Nach Dusty (Rottweiler mit 50 kg) wollte ich etwas leichteres für den Hundesport und habe mich somit auf eine Hündin versteift, als ich Arina aussuchte.

Ich hätte aber auch gern mal wieder einen Rüden.

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Hallo Katja,

wir haben uns vor über 11 Jahren für die gleichen Gründe wie du für die Hündin entschieden. Wir hatten noch nicht soviel Erfahrung, darum haben wir uns dann für das vermeintlich! weichere Geschlecht entschieden.

Mit dem 2. Hund wollten wir dann aber nicht noch ne Hündin haben, weil wir dachten...meine Güte, wenn die zwei sich dann nicht verstehen, was dann? Man hört ja immer das zwei Hündinnen anders und brutaler kämpfen wie zwei Rüden. Haben uns dann Buddy geholt und es nicht bereut.

Sollten wir uns nochmal einen Hund holen, dann wieder eine Hündin, weil ich halt dann auch wieder Machtkämpfchen mit meinem Rüden aus dem Weg gehen will. Ich weiss, dass es reine Erziehungssache ist, und man den stärkeren Rüden unterstützen sollte.

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Mein Mann brauchte nach 3 "Frauen" im Haus unbedingt männliche Verstärkung :D

Spaß beiseite,wir hätten auch eine Hündin genommen,aber bei der Züchterin war nur noch(besser Gott sei Dank)Kenay als Rüde da!

Anhänglich ist er auch total,klar,im Moment zwar ein wenig"schwerhörig" wegen Teenageralter,aber wir sind total happy mit ihm :klatsch:

Gruß

Birgit

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Also mein Freund wollte eigentlich unbedingt eine Hündin. Für mich war jedoch von Anfang an klar, dass ich einen Rüden möchte. Ich hatte um ehrlich gesagt noch nie ein weibliches Tier. Ich wollte immer einen mittelgroßen bis größeren Hund mit einem imposanten Aussehen. Die Hündinen sind eben zierlicher und ich finde auch oft zickiger (wahrscheinlich einfach nur ansichtssache).

Dass sich Weibchen leichter erziehen lassen glaube ich nicht so recht. Die Mutter von meinem ist um einiges schwieriger als sein Vater. Ist wohl von Hund zu Hund verschieden.

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Ich hatte vor Apachi immer nur Rüden - wollte nie eine Hüdin, wegen Läufigkeit und Zickerei. Da ich Jayteeh im Alter aber keinen anderen Rüden vor die Nase setzen wollte, wurde es dann eine Hündin.

Jetzt möchte ich eigentlich nur noch Hündinnen! Nachdem wir erst mal die Kastration hinter uns hatten, gab es das Thema Läufigkeit nicht mehr. Naja, und ich habe zwar jetzt 'ne "Oberzicke" bekommen, aber damit kann ich auch leben. Der Vorteil einer Hündin ist für mich erst deutlich geworden, als ich eine hatte: Sie pinkelt sich aus und dann läuft sie! Kein ständiges Stehenbleiben und markieren - ich finde das so angenehm, vor allem beim Joggen und Radfahren.

Der nächste Welpe soll wieder eine Hündin werden, wenn es aber die Umstände wollen, dass es anders ist - auch gut.

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Naja, und ich habe zwar jetzt 'ne "Oberzicke" bekommen, aber damit kann ich auch leben.

Hallo Angela,

dir ist schon klar, was dir Apachi erzählen wird, wenn sie das liest!!!! a043.gif

Gruß

Katja :D :D :D :D

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Wir haben Boomer aus dem Tierheim "nach Aussehen und Sympathie" ausgesucht, da war zweitrangig, ob Männlein oder Weiblein.

Ausserdem hatten wir keine Hundeerfahrung und dachten, is doch egal welches Geschlecht!

Naja, wir sind dann eines Besseren belehrt worden, da Boomer am Anfang absolut rüdenunverträglich war.

Als dann die Entscheidung stand, ein Welpe zieht ein, war klar, dass nur ein Weib in Frage kommt, da mir die Gefahr zu gross war, dass Boomer und der Rüde, wenn er denn mal geschleichtsreif gewesen wäre, sich nicht mehr vertragen.

Da wir "von jedem etwas" haben sehe ich jetzt halt den Unterschied.

Beide sind gleich verschmust, Shelly hat vielleicht ein bisschen mehr Launigkeit und an Boomer stört mich die ewige Markiererei und sein rüpelhaftes Benehmen, manchen Rüden gegenüber. :(

Sollte Boomer irgendwann einmal über die Regenbogenbrücke gegangen sein, werden wir uns wohl wieder für eine Hündin entscheiden, es sei denn, ich lasse mich mal wieder vom Aussehen übermannen! :D

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Bei meiner ersten DSH war es auch eher Zufall... Meine Mutter wollte eigentlich den Rüden aus dem Wurf haben (waren wohl nur der Rüde und ne Hündin da). Als sie ihn da abholen wollte, meinte der "Vermehrer", dass der Welpe angeblich von seinem Vater totgebissen waren. Die Eltern waren beide scharfe Wachhunde und auch vor Ort. Meine Mutter glaubte das nicht so recht. Sie nahm an, dass ihm irgendwer mehr Geld für den Rüden geboten hat, da er wohl schon viel größer, kräftiger usw aussah. Als meine Mutter dann aber in die kleinen Knopfaugen von unserer späteren Dina sah, war es um sie geschehen und sie war froh, die kleine bekommen zu haben. Sie legt viel auf den Ausdruck der Augen bei Hunden. Der des Rüden gefiel ihr eigentlich nicht ganz so gut. Hmmm... Ich bin letztendlich trotzdem froh, eine Hündin bekommen zu haben. Sie war einfach toll. Zwar ein bißchen kleiner, als Rüden, aber dafür sehr muskulös und kräftig.

Shelly... Ja. Zu ihr kam ich eigentlich mehr oder weniger NUR durch Caren ;) Da konnte ich ja nicht viel aussuchen, auch wenn ich mir eh wieder ne Hündin ausgesucht hätte. :D Also paßte das ganz gut. *hi hi* Und nach Shelly jetzt bin ich auch der Meinung, es wird bei uns wohl IMMER eine Hündin geben. Ich kann nicht erklären, warum. Denn dei ganzen Klischees, von wegen anhänglicher usw. stimmen nicht wirklich oft. Bzw. kenne ich viel mehr Rüden die anhänglich sind. Und Shelly ist, für eine Hündin, finde ich, auch ziemlich "groß geraten"! :D

Vielleicht kann Caren ja nochmal extra was dazu schreiben, wie ER auf eine Hündin kam. :D

Ich denke, sagen zu können, "Ein Rüde, weil.... " oder "Eine Hündin, weil...", ist sehr schwierig. Man kann nicht ALLE Rüden oder ALLE Hündinnen über einen Kamm scheren oder ihnen bestimmte Eigenschaften zusagen. Jeder Hund ist anders, genau wie Hunde einer Rasse. Einer der wenigen entscheidenden Gründe, der mir vielleicht einfällt, wäre die Sache mit der Läufigkeit.

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Gut Ricky, dann erzähl ich mal wie ich an Shelly kam.

Wir haben uns halt entschieden einen Hund zu holen. Nach langem Überlegen sind wir dann auf den deutschen Schäferhund gekommen. Dann haben wir die Zeitungen studiert, ob es in unserer Nähe DSH-Welpen gibt. Als wir eine Privatzüchterin getroffen haben (Hündin hatte zum zweiten Mal Welpen bekommen), sind wir also öfter hin, um uns die Eltern und die Welpen anzuschauen. Eltern lebten beide bei der selben Familie. Als wir uns für einen entschieden haben (ein Rüde), wollten wir uns den "abholen". Die Züchterin sagte uns dann aber, dass sie den Rüden behalten wollen. Deshalb blieb dann "nur" noch die kleine Püppi, jetzt Shelly, übrig.

Das war unsere (meine Mutter und ich) Entscheidung, und diesen kleinen Augen der damaligen kleinen Püppi konnte man einfach nicht wiederstehen....

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