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Hundeforum Der Hund
wildwolf

Woran erkennt man gute Körpersprache?

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Hallo zusammen,

wie ihr teilweise wisst- hatten wir am Wochenende ein Seminar bei Anita und Micha zum Thema Kommunikation.

Dabei fand ich ganz faszinierend, dass Arwen und Festo null Probleme gehabt haben meine Zeichen zu deuten- ja sogar sofort reagiert haben.

Die Frage die sich mir jetzt so stellt- benutze ich das ganze einfach nur unbewusst oder habe ich so geniale Hunde...??

Ich tendiere eher zum Zweiten :D

Winnie hatte ja vor kurzem auch in einerm beitrag geschrieben, dass ihre Trainerin bei der ersten Stunde sagte,dass sie eine super Körpersprache hat.

Aber woran sieht man das so als aussenstehender?

Gruß,

Caro

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Aber woran sieht man das so als aussenstehender?

Naja... eigentlich hast Du Dir die Antwort schon selbst gegeben...

Gut ist die Körpersprache dann, wenn sie so klar ist, dass die Hunde sofort begreifen, was man von ihnen will und es umsetzen.

Gut ist sie für mich auch vor allem dann, wenn die Dosierung stimmt. Also wenn man nicht so stark agiert, dass der Hund vor Schreck erst mal 2 Meter zurück weicht.

Ich glaube sehr wohl, dass Du eine gute Körpersprache hast. Möglicherweise setzt Du sie hauptsächlich dann unbewusst ein, wenn Du entspannt bist und in Deinem Metier arbeitest. Vermutlich ist sie dann gestört, wenn Du mit den Hunden in die Situationen gehst, die im Alltag teilweise nervig waren. Weil Du dann selbst unsicher bist.

LG Anja

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Hm, das wird wohl so sein, Anja.

Ich habe bewusst glaube ich noch nie so eingesetzt wie gestern und trotzdem hat es gefunzt.

Auch beim Longieren war ich komplett baff, mit welchen kleinen Veränderungen man den Hund mitteilt was man will...

Ja, Anita beim Trab ging mir schon die Kinnlade runter :D

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Gut ist die Körpersprache dann, wenn sie so klar ist, dass die Hunde sofort begreifen, was man von ihnen will und es umsetzen.

Jep, so sehe ich das auch.

Für einen Aussenstehenden ist das vielleicht nicht so leicht. (außer ein geschultes Auge)

Ich habe mich mal auf nem Video mit Shelly gesehen und war doch recht erschrocken. :o Ich habe "geglaubt", dass meine Körpersprache okay ist, ABER als ich DAS sah, dachte ich es eher nicht mehr. :Oo

Allerdings... Shelly versteht sie (meistens) und das finde ich wichtiger als das es ein Aussenstehender kann.

Und ich denke genauso wie du. :D

Shelly ist einfach nur genial... den sie versteht auch mich "Kaugummi". :D

Ich denke es ist auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Von Natur aus bin ich niemand, der "erhobenen" Hauptes (gerade Schultern etc.) durch die Gegend läuft. Jemand der seinen Körper mehr "im Griff" hat, selbstbewußt ist usw, hat es sicherlich auch einfacher.

Ich habe ja damals viel per Körpersprache mit Shelly gemacht. Irgendwann geht das mehr oder weniger über und man tut es einfach so. Auch unbewußt.

Ich denke auch hier gibt es Naturtalente, die es einfach können. Kann mir vorstellen, dass da ne gute Portion Selbstbewußtsein, Zufriedenheit mit sich selber und und und... ne große Rolle spielen.

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"Kaugummi" *prust* nett! :-)

Ich denke schon, dass ich Körperspannung besitze, alleine durch das Reiten.

Also so wie du sagst straffe Schulter etc.

Aber in kritischen Situationen ist das ganze halt schon wieder zuviel Spannung.

Ich denke ich sollte bewusst daran arbeiten, damit es so wie so schön sagst, in Fleisch und Blut übergeht.

Gruß,

Caro

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Für mich ist das mit der Körpersprache wie das Erlernen von Stelzenlaufen, Autofahren, Turnen am Barren oder anderen Dingen, für die man etwas Übung braucht. Anfangs macht man es bewusst, macht auch noch viele Fehler, die man am Fragezeichen über dem Kopf des Hundes sieht, und dann wird es immer mehr Routine und geht ins unbewusste Handeln über.

Für Konfliktsituationen ist das Training wichtig, dass man sich da auch im Stress unter Kontrolle hat. In den bewussten Situationen, wenn man nur einfach was übt, wie z.B. beim Longieren zum Spaß, arbeitet man ja eh bewusst und Fehler sind nicht Schlimm. Beim Führen eines angstaggressiven Hundes an einer "Gefahrenquelle" vorbei, sollte man dann schon ungefähr wissen, was man tut.

Deshalb trainieren wir diese Dinge auch an Reizen wie z.B. Futternäpfen. Der Hund erfährt eine Ablenkung, will da hin, und wenn ICH es als Mensch drauf habe, ihn dann cool weiter zu führen, kann ich es irgendwann auch mal perfekt, wenn ein geifernder Feind anstelle des Futternapfes ist.

LG Anja

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hmmm...

also Meggie ist nicht einfach nur genial,

sondern obendrein auch sehr lernfähig, was die Auslegung unklarer Signale betrifft!!

:kuss::kuss:

(und mir scheint sie lernt schneller als ich...)

LG

Rike mit Meggie.

:winken::winken:

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Deshalb trainieren wir diese Dinge auch an Reizen wie z.B. Futternäpfen. Der Hund erfährt eine Ablenkung, will da hin, und wenn ICH es als Mensch drauf habe, ihn dann cool weiter zu führen, kann ich es irgendwann auch mal perfekt, wenn ein geifernder Feind anstelle des Futternapfes ist.

LG Anja

Bei uns wäre es dann eher ein Spieli ;) , aber eine gute Idee- die ich bei Gelegenheit mal ausprobieren werde.

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Winnie hatte ja vor kurzem auch in einerm beitrag geschrieben, dass ihre Trainerin bei der ersten Stunde sagte,dass sie eine super Körpersprache hat.

Einschränkung: :D

Nicht "super" sondern " schöne" ;)

Für "super" muss ich mir noch gaaaanz viel abgucken, lernen und verstehen :D

Aber seit ich das Lob bekommen hab, geh ich viel bewusster mit der Körpersprache um.

Vielleicht ist es erst das Bewusstsein, was uns richtig deutlich und klar werden lässt.

Dass wir uns BEWUSST sind, wie wir uns bewegen, damit Hundi uns versteht... wie wir laufen, wie wir unsere Händen, unsere Arme, unsere Körper und unsere Blicke einsetzen...

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Ich habe begonnen über Körpersprache nachzudenken, als ich beim Agility meine Leute immer besser zu beobachten lernte wenn z.B. die Hunde obwohl ihnen die richtige Richtung "gezeigt" wurde, oft über das verkehrte Hindernis sprangen.

Oder dass sie zurück blieben, wenn ihre Menschen sich immer nach ihnen umdrehten, obwohl sie sie zeitgleich lockten. Z.B. die Spazialisten, die ihre Hunde mit der rechten Hand füttern und dabei eine Oberkörperlinksdrehung machen und den Hund ausblocken.

Oder die Menschen, die ihren Hund rufen, der nur sehr zögernd kommt, weil der Rufende mit dem Oberkörper fast auf dem Boden klebt, weil er sich dem Hund entgegen reckt.

Oft wundert man sich, warum dieses oder jenes nicht klappt. Wenn jemand neben einem stünde, der Körpersprache beobachten kann, könnte er einem vermutlich meist die Antwort geben. Manchmal sagen wir mit der Stimme A und drücken mit dem Körper B aus. Ich glaube, die Hunde richten sich dann im Zweifelsfalle nach B.

LG Anja

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