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Hundeforum Der Hund
Sorceress86

Wachhund - ist das schlimm???

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Hallo zusammen.

Es geht mal wieder um meinen kleinen Schatz Lucky.

Er ist ja jetzt aufgeweckter als am Anfang. Ist ja normal. Er guckt sich die Welt jetzt genau an...

Also mein Frage steht ja in dem Betreff. Und zwar ist das so:

Ich wohne Erdgeschoss und letztens gingen ein paar Teenis bei mir am fenster vorbei, die dann gekreischt haben. Ich blieb völlig ruhig, weil das ist ja normal und er muss sich dran gewöhnen. Auf einmal knurrt Lucky richtig böse zum Fenster und bellt. Ich guk ihn verwundert an und sag dann: "Hey ist doch nichts schlimmes"

Das mach ich auch, wenn wir auf der Straße sind und uns irgendwas entgegenkommt, das er noch nicht kennt. Dann hat er sich hingelegt und noch ein bissel gebrummelt.

Gestern Abend ging ich mit ihm eine Runde durch den Park bei uns. Wir gehen ja mittlerweile 3 mal am Tag durch den Park + im Garten. Da sind auf dem anderen Weg ein paar Teenis auf ihren Räder vorbeigefahren und haben zu Lucky "gebellt". Das fand Lucky garnicht töfte. Er sich zu den umgedreht gebellt wie nichts und angeknurrt. Er hatte einen richtigen "Stehkamm"

Meine Frage halt: Ist das normal????

Ich mein, ich habs ja lieber wenn er mich beschützen möchte, als wenn ich einen Angsthund habe. Aber ich habe Angst, dass sein Beschützer-Instinkt zuviel wird... Ich hoffe, ihr wisst, was ich damit versuche zu sagen...

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Das hat nix mit beschützen zu tun.

Dein Hund äußert seine unsicherheit durch laut werden.

Er weiß nicht so recht wie er mit der Situation umgehen soll und macht halt mal auf Laut.

Gruß,

Caro

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Ach so... Gut zu wissen.

Danke für die Antwort.

Wie soll ich denn da reagieren?

Ganz ruhig bleiben? Nach dem Motto "Ist doch nichts" Oder in mit einem "Nein" das verbieten?

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Hallo und guten Morgen ...

da ich gerade Hundebaby-Urlaub habe, meine Motte pennt, kann ich mal gerade antworten.

Immer dran denken: Unerwünschtes Verhalten wird ignoriert (du möchtest das doch nicht, oder??) .... geh also weiter, ohne etwas dazu zu sagen. So lernt er bald coolness, auch wenn er geärgert wird.

Das ist doch etwas , was sich für später lohnt... wenn er groß ist.

LG von Ele mit Lena + Chessy

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Unerwünschtes Verhalten wird ignoriert (du möchtest das doch nicht, oder??) .... geh also weiter, ohne etwas dazu zu sagen. So lernt er bald coolness, auch wenn er geärgert wird.

Durch Ingoranz lernt ein Hund erst einmal gar nichts. Ignoranz führt nur dazu, dass sich Verhaltensweisen nicht noch direkt verschlimmern.

Damit ein Hund lernt benötigt er Interaktion - der Mensch muss sich also auf Kommunikation einlassen.

Hundeerziehung ist so einfach (wenn man denn am Ball bleibt und nicht sofort aufgibt).

Bsp.:

Raspu hatte damals Probleme mit Inline Skatern - merkt man ja erst, wenn man dann fast von den Beinen gerissen wird. Offensichtlich das schnell vorbeifahrende Geräusch. Er bellte also wie verrückt und wollte hinterher. Spike hat das alles (auch ohne das gesondert zu trainieren) nicht gestört - so sind sie die Hunde, unterschiedlich trotz gleicher Umweltreize.

Eine Runde um einen viel von Inlinern befahrenen See zu joggen, war also kaum möglich.

Was war zu tun?

7 Tage jeweils 1 Stunde direkt an den See gesetzt. Unerwünschtes Verhalten mit einem scharfen Nein korrigiert und sobald er bei "wahrgenommenen" (auch schon weit entfernten) Skatern (er muss sie hören und sehen, nur dann kann er lernen) auch nur für 2 Sekunden ruhig war, gab es ein Stückchen Fleischwurst.

Heute, alles kein Thema - interessieren ihn nicht mehr die Bohne.

Achja, voraus ging wie immer ein schlauer Kommentar eines anderen Hundehalters, der mir dann meinte unaufgefordert mitteilen zu müssen, dass ich damit aber noch Spaß bekommen würde - ja, genau 7 Tage lang, dann war das Thema schon mal zu 90% durch.

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Er soll die Situation ingnorieren... nicht den Hund!!

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Ich habe dich schon verstanden - bloß wiedersprichst du dir damit selbst. Wenn ich den Hund nicht ignoriere, dann ignoriere ich damit auch nicht die Situation.

Die Situation kann ja nicht isoliert betrachtet werden, deswegen heißt es ja "Situation". Die Situaion umfasst damit zwangsläufig den Hund, das auslösende Ereignis, die eigene Reaktion und die gesamte wahrnehmbare Umwelt zu diesem Zeitpunkt.

Oder anders gesagt: Ich kann denklogisch nicht die Situation ignorieren und den Hund nicht.

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Ok, naja da ich eh momentan nicht mit ihm gehen kann und meine Mutter eh immer "Nein" sagt. Ist es ja in Ordnung. Trotzdem danke für eure Antworten

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Mit dem "Nein" Sagen - und vor allen Dingen dem immer wiederkehrenden "Nein" Sagen ist nichts erreicht. Das führt eher dazu, dass das "Nein" an Bedeutungslosigkeit verliert und dann irgendwann für den Hund "Ja" heißt.

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Was soll ich dann tun?

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