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Hundeforum Der Hund
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Fragen zum Zweithund

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Hallo, wir haben gerade einen Zweithund zu uns genommen.

Lucy (Zwergpinschermix-Hündin ca.6,5Kg) haben wir seit sie 12 Wochen alt war, sie ist also als Welpe zu uns gekommen und hat in unserem Haus & Garten ihr Revier.

Didi (Chihuahua-Rüde ca.2,5Kg)kommt aus einem Haushalt wo er auch mit anderen Hunden gelebt hat. Die Hunde mussten den Haushalt leider aufgrund einer Astmaerkrankung der Tochter verlassen.

Soweit die Vorgeschichte...

Lucy hat Didi sehr freundlich & neugierig aufgenommen (Schwanzwedelnd ect...) obwohl es ja eigentlich ihr Revier ist.

Didi war natürlich erst ängstlich und hat das Umfeld erkundet.

Nun hat er in Haus und Garten keine Angst mehr auch vor meiner Frau und den Kindern zeigt er keine scheu.

Aber auf unsere Hündin reagiert er sehr agressiv, knurrt sie an, bellt, und schnappt auch nach ihr... obwohl sie Schwanzwedelnd und winselnd vor ihm sitzt, Spielzeuge zu ihm schleppt eindeutig nur lieb sein will....

Wie soll man sich in der Situation verhalten ?

Soll man die beiden ihre Rangordnung auskämpfen lassen oder als "Rudelführer" einschreiten und den Rüden in seine Schranken weisen ?

MfG Sascha

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Hallo Sascha,

erstmal ein herzliches Willkommen hier bei uns im Forum!

Magst du mal verraten wie alt die Beiden Hunde sind und wie lange ihr Didi schon bei euch habt?

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Lucy ist 11 Monate und Didi 9 Monate...

Didi ist seit gestern (19.04.2008) 18:30Uhr bei uns...

Wurfdaten hatte ich aber auch bei der Regestrierung angegeben...

Gruß Sascha

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Ich glaube, ich würde nicht eingreifen, denn knurren und schnappen, weil man ein anderes Tier auf Distanz halten möchte, finde ich legitim, wenn man gerade selbst sehr verunsichert ist. Und dass Didi sich noch überhaupt nicht eingelebt hat und gerade die Welt nicht versteht, ist vermutlich verständlich.

Lass ihn einfach ankommen, stellt Regeln auf, die EUCH betreffen, zeigt in diesem Bereich sehr deutlich die Grenzen, die Ihr haben wollt, auch von der ersten Minute an, aber lasst die beiden in einem normalen Rahmen Kommunikation betreiben. Und knurren und schnappen gehört für mich dazu. Mein Hund darf auch anderen Hunden klar machen, was er nicht möchte, und einen anderen Weg haben sie kaum.

Lucy muss lernen, dass er gerade mit ihren netten Annäherungen und Spielversuchen überfordert ist, sie wird sicher immer wieder einen Versuch starten. Sherlock hatte hier tagelang den Brummbären gespielt als ich die Pflegehündin hatte, trotzdem hat sie sich jeden Tag ein wenig mehr erkämpft und ihn so langsam aber sicher rum gekriegt.

Seid zuversichtlich, das wird schon. Eingreifen würde ich nur, wenn es darum geht, dass er IHRE Rechte beschneidet. Also wenn er sie z.B. von ihrem Fressnapf vertreiben wollte oder sie von ihrem Bettchen verscheuchen will. So lange er aber nur SEINE Individualdistanz verteidigt, kein Thema.

LG Anja

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Hey , ich hoffe mal , es ist jetzt , nach knapp 12 Stunden schon besser.

Leider ist Dein Thema untergegangen.

Sicher hat erm Panik gehabt und war total verunsichert - was ein wenig dauern kann.

Er hat schließlich gerade sein ganzes Leben umgekrempelt bekommen.

Berichte doch mal , wie es jetzt aussieht.

Grüsslis

Martina mit Cleo & Yuma

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Ein wenig besser ists schon geworden, aber wenn sie sich in die Wolle kriegen, ist das nicht mehr nur knurren und schnappen sondern eine ordentliche beißerei... man bekommt echt angst das die beiden sich was tun! Sieht ohne quatsch so aus wie eine Cartoon-Hunde-Prügelei - nur eben nicht witzig...

Sie haben sich auch schon friedlich beschnuppert & zusammen auf einer Decke gesessen und sich gesonnt, aber wenns abgeht dann schon heftig !

Hören die in der Regel auf bevor es blutig wird ??? Lucy schmeißt sich sonst bei jedem Hund draussen auf den Rücken... so kenne ich sie garnicht. :wall:

Sie wiegt ja auch mehr als Doppelt so viel wie Didi...

Gerade hat Didi Lucy einen Büffelhautknochen geklaut... sie haben natürlich beide einen bekommen aber der angekaute ist natürlich interessanter als der eigene... den hat Sie sich natürlich wiedergeholt & dabei haben sie sich gegenseitig in die Schnautze gebissen keine Ahnung wer lauter gequiekt hat... Ich hoffe das wird sich demnächst geben

MfG Sascha

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Hallo Sascha,

mir fällt es echt schwer, Dein Worte zu beurteilen, weil "eine ordentliche Beißerei" ist dann für mich bereits blutig. Alles andere ist in der Regel laut und gehört zum Leben dazu. Ich kann es beim besten Willen nicht beurteilen, wie ernst diese Diskussionen sind. Auch kann ich nicht beurteilen, wie das Sozialverhalten der beiden Hunde ist.

Normal sozialisierte Hunde streiten sich um gute Plätze, Spielzeug, Futter, Zuneigung, Territorium und das andere Geschlecht. Wir streiten uns ja auch. Bei denen wird es laut und sie setzen die Zähne ein, so wie wir mal die Stimme erheben, oder mit dern Hand auf den Tisch hauen, um ein Wort zu untermalen.

Du hast genau zwei Möglichkeiten. Entweder, Du trennst sie strikt, so lange gerade einer oder beide etwas Interessantes zum Essen, Spielen, Schmusen haben, oder Du lernst, es auszuhalten, dass die beiden sich erst mal klar werden müssen, wie mit solchen Situationen umgegangen wird. Geräusche und Schnapp-Bewegungen gehören da einfach dazu.

Wenn sie sich verletzten WOLLTEN, dann hätten sie das sicher schon getan. Die wenigsten Hunde haben die Absicht zu beschädigen, wenn sie schnappen oder laut werden, sie stecken nur ihre Claims ab.

LG Anja

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