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Hundeforum Der Hund
gast

Altes Verhaltensschema

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Hallo Zusammen,

ich habe Gerade das Auto weggebracht, zur Schwiegermutter, wir teilen uns den....das so am Rande.

Also ich muß da hin, wo wir Vorher gewohnt haben, jetzt ist das Wetter schön und man trifft die Leute mit ihren Hunden wieder.

Ich also da Gegangen....uns kam ein Hund entgegen....Max in Action, obwohl ich die Strassenseite gewechselt habe und Autos dazwischen waren....

Er wird dann fast Doppelt so Groß, kriegt nen Kamm (aber was für einen) und macht ziemlichen Radau.

Ich bin weitergegangen, habe auf dieses Verhalten Nicht reagiert....da kommen uns Leute entgegen mit 2 Hunden, ich habe Max absitzen lassen, der Weg war Breit genug, ich bin in eine Einfahrt rein, da lassen die ihre Hunde zu unsern, ich mit 2 randalierenden Hunden, mich dazwischen gestellt...oder Besser es Versucht und den Leuten gesagt, ob sie ihre Nicht Mal freundlicherweise zurücknehmen könnten...die meinten nur, OH die sind aber böse, grrrr, statt das sie ihre endlich mal zurücknehmen....NEIN. Ich immer weiter in den Weg rein, dann sind sie weitergegangen. Diese Volltrottel! Sorry.

Etwas weiter das selbe wieder, aber diesmal mit Shaya, uns kam ne Labbihündin entgegen, Shaya voll am fletschen und am schnappen, habe sie kurz gehalten, damit Nichts passiert.

Max zeigt das Verhalten nachdem er 3x gebissen wurde und ich ihm Nicht helfen konnte, obwohl er an der Leine war und bei Shaya ist es das Gleiche, die Hündin damals war aufeinmal da und hat sie verkloppt, diese war Allerdings ein Schäfi.

Ich habe bei Beiden Hunden versagt und weiß Nicht was ich machen soll, wie ich das wieder hinkriege um das Vertrauen wieder aufzubauen....

Kommen wir aber Hier nach Hause ist das Verhalten von Max etwas Anders, kommt drauf an, wer uns Entgegenkommt....

Bei Shaya ist dieses Verhalten fast immer.

Ich weiß Nicht mehr weiter, bin Nicht Stark genug sie zu schützen, sie Übernehmen es Selbst, bin Verzweifelt.

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Lieber Stefan,

jetzt hast Du mir so viel Mut zugesprochen und bist nun selbst so Verzweifelt.

Das mir echt weh.

Wie kann ich dir nur helfen?

Ich denke das deine beiden Hunde dich abgrundtief lieben und bestimmt auch nun deine

Verzweiflung fühlen und deine Unsicherheit erst recht.

Ich weiß im Moment ist es glaub ich für Dich mit den beiden auch so alleine zu sein.

Bald kommt Andrea wieder und dann kann man das bestimmt besser ertragen.

Ich würd dir so gerne helfen, bin auf jedenfall in Gedanken bei Dir.

Nur Mut es geht weiter.

Es gibt Tage an denen man nehr Mut hat als an anderen Tagen.

Ich würd dich so gerne aus deinem Tief helfen.

Alles liebe Andrea :kuss:

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Ach Stefan, allen hier machst du immer Mut und redest ihnen gut zu.

Sowas lesen zu müssen, und das von dir, macht mich Traurig.

Leider kann ich dir keinen Rat geben, da ich selber momentan mit mir zu tun habe, was die Führung von Blacky angeht.

Ich drück dich ganz fest und bin mir sicher, das dir die anderen helfen können und werden. :knuddel :knuddel :knuddel

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Ich danke Euch, Ihr seid so Lieb.

Andrea kann nur Nicht mitgehen, Aufgrund ihrer Erkrankung.

Und Ich habe Damals, als das passiert ist Voll versagt....bei Beiden.

Ich weiß Nicht, wie ich das schaffen kann, das Vertrauen wieder Aufzubauen.

Ich übe und übe....und dann sowas und ich war total relaxt in den Situationen....Max übernimmt die Sache selbst...kein Wunder, ICH konnte ihn Nicht beschützen.

Bei Shaya genau das Gleiche....was bin ich für ein HF?

Offline ist Max ganz anders, nur sobald er an der Leine ist...

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Stefan, wir hatten ja schon öfter geschrieben. Ich weiß nicht, wie viel Zeit Du hast. Aber ich würde mir erst mal den Stress des Zweihundeführens nehmen. Nein, stop, nicht einen Hund abgeben, aber nur noch konsequent mit einem zur gleichen Zeit raus gehen.

Du erhältst dadurch einen dreifeachen Effekt.

1) Du kannst Dich auf einen voll konzentrieren.

2) Sie schaukeln sich nicht gegenseitig hoch.

3) Einer ist immer besser handelbar.

Ich würde mich NIE mit einem solchen Gespann in eine Einfahrt verdrücken. Das wäre für mich immer ein Ort, an dem ich mich in die Enge gedrängt fühlen würde. Lieber auf die Straße ausweichen oder zurück gehen an eine Stelle, an der alles größer ist, um dann einen große Bogen zu gehen. Wichtig dabei immer, DEIN Körper auf der Seite des anderen Hundes. Also Dein Hund auf der dem anderen Hund abgewandten Seite.

Kommen andere Hunde ran, zügig weiter gehen. NICHT nach dem anderen Hund schauen, IMMER nur nach DEINEM Hund schauen und immer in Bewegung bleiben.

Wenn ich Hundebegegnungen mit meinen Kunden übe, die genau diese Probleme haben wie Du, dann treffen wir uns im fortgeschrittenen Übungsstadium auf der Hundewiese, wo viele Hunde frei laufen. Rein theoretisch müssten ja dort alle Hunde auf die angeleinten Übungshunde zugerannt kommen. Nein, tun sie nicht. Ich bin sehr deutlich mit meiner Ansage und die meist gemachte ist: GEHEN GEHEN GEHEN. Und: SCHAUEN SIE NICHT NACH DEM ANDEREN HUND, SCHAUEN SIE NUR NACH IHREM.

Wenn Du Deinen Hund entschlossen fortführst, das per Körpersprache ausdrückst, dann kommen vermutlich die wenigsten unangeleinten Hunde ran. Wenn Du Dir einen Weg suchst, den Du Deinen Hund führen willst, dann tu das, egal, was am Ende Deiner Leine passiert. Beobachte nur DEINEN Hund und sei immer derjenige, der agiert. Wenn Du zu lange wartest, dann bleibt Dir nur die Reaktion.

Sobald DU Dir sicherer wirst im Führen, kannst Du wieder mit beiden Hunden gehen. Dann werden sie Dir inzwischen auch mehr vertrauen und sich auch zu zweit führen lassen.

Heute hab ich es erst woanders geschrieben, ich arbeite dieses Thema seit einem Jahr mit einer Dame, die 2 riesige Herdenschutzhunde führt. Inzwischen wirklich "führt". Es geht. Es ist machbar, und es hat nichts mit Kraft zu tun, sondern mit Technik, Übung, Auge und Disziplin.

LG Anja

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Ich hab mir schon gedacht das Andrea nicht mit denen gehen kann :yes: aber was ich meinte, daß Dir im Moment einfach auch ihr Zuspruch fehlt.

Vielleicht wäre es auch ganz gut, wenn Andrea wieder da, daß Du zum arbeiten nur mit einem Hund rausgehst und der andere blieb dann zu hause.

Ist nur so ein Gedanke und vielleicht auch eine Überlegung wert, wenn Du das noch nicht versucht hast.

Viele Grüße und fühl dich mal gedrückt :knuddel :knuddel

Andrea

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@ Anja...

ich wußte Nicht wie das geht, jetzt, Dank Dir schon...ich hab ihn also in die Enge gedrängt, indem ich in die einfahrt bin.

Ich muß zwischen ihm und dem Anderen Hund gehen.

Nur auf ihn Achten, Nicht den Anderen angucken.

Aber was mache ich, er legt sich hin, wenn in Ägypten ein Hund raus geht? Deshalb setz ich ihn ab.

Kannst Du mir da noch nen Tip geben?

Man Ihr seid SUPER, bin froh Euch zu haben...DANKE

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ich wußte Nicht wie das geht, jetzt, Dank Dir schon...ich hab ihn also in die Enge gedrängt, indem ich in die einfahrt bin.

Nein, Du hast ihn nicht in die Enge gedrängt, aber Du hast anderen die MÖGLICHKEIT gegeben, Euch in die Enge zu drängen, was ja dann unglücklicherweise auch passiert ist.

Ich muß zwischen ihm und dem Anderen Hund gehen.

Ja, wenn es irgendwie geht. Denn dann bist Du mit Deinem Körper schon eine Art Schutzschild ganz ohne dass Du was tust. Je selbstbewusster Du gehst, desto mehr Schutz vermittelst Du. Ich drehe den Oberkörper dann auch immer leicht zu meinem Hund, niemals zu dem anderen hin.

Nur auf ihn Achten, Nicht den Anderen angucken.

Ja, weil Du nur so auf Signale DEINES Hundes hin agieren kannst.

Aber was mache ich, er legt sich hin, wenn in Ägypten ein Hund raus geht? Deshalb setz ich ihn ab.

Kannst Du mir da noch nen Tip geben?

Mein Hund entscheidet nicht, ob er sich setzt oder legt, sondern ich tue das. Wenn ICH voran gehe, dann GEHE ich. Er hat 4 Beine, die bis an die Erde reichen, er hat die Chance, mit zu kommen. Wenn Du genau weißt, wohin Du gehen willst, dann GEH dort auch hin. Ich habe kein Problem, einen Hund auch mal vorwärts zu ziehen, wenn ich das für richtig halte, aus einer Situation zu gehen. Hinlegen.... wo gib's denn sowas????

Wenn ich meinen Hund dazu zwinge, sich hinzusetzen und dann selbst warte, was da kommt, sind wir beide zur Passivität gezwungen. Er, weil er im Kommando steht, ich, weil ich dumm rum stehe und warte, was da kommt, anstatt etwas für uns beide zu tun. Für mich keine Alternative. Es sei denn, ich habe einen Hund, den ich körperlich nicht halten kann und der perfekt im Kommando BLEIBT.

LG Anja

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Hey Stefan .. von uns gibt es einen dicken Trost :knuddel ..

Cleo und Yuma zusammen agieren ja auch gerne so. Und im heimischen Territorium noch lieber.

Ich gehe nicht nur mit den beiden getrennt, sondern eine Runde am Tag, das ist die, in der ich die Konfrontationen suche - nicht mit Hunden, da bin ich bei beiden noch nicht soweit, daß ich das haben WILL, aber wir haben ja genug andere Baustellen --- Radler, Traktoren, Menschen, Pferde .. ich hab da ja eine längere Liste. ;)

Wenn diese Einzelrunde mal einen Tag ausfällt, überlebe ich das auch, aber nachdem sich vor allem Yuma gut daran gewöhnt hat, ohne Theater daheim zu bleiben, lasse ich es nicht wieder einreissen. Und es tut den Hunden unwahrscheinlich gut.

Die gemeinsamen Runden drehen wir in den reizarmen Gebieten.

Ich weiß bei uns ja auch , warum beide so reagieren.. nutzt aber nix ,.... da hilft nur Ärmel hochkrempeln und action.

Das Gute ist : Du kannst das schaffen.

Hilfe hast Du ja schon bekommen und wir schicken Dir ein paar gedrückte Däumchen.

:knuddel

Martina mit Cleo & Yuma

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Danke Anja, ich werd es so machen...

Danke Martina, ich schaff es

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