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Hundeforum Der Hund
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Tage ohne Spaziergänge und ohne Beschäftigung

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

so ein Tag ist heute für meine Hunde. Ich lege mich von einer Ecke in die Andere, hab ne dicke Erkältung und starke Kopf- und Gliederschmerzen, Augen tränen, Hals brennt, Nase zu, das ganze Programm. Normalerweise gehe ich mit meinen Rackern immer raus, aber heute gehts nicht, weil wenn ich mit allen zusammen gehe, wirds mir heute zu anstrengend, weil wir darin noch nicht so geübt sind. Wenn ich einzeln oder in Grüppchen gehe, wirds zu lang und damit auch zu anstrengend, weil ich mich einfach kaum auf den Beinen halten kann.

So bekommen sie heute ihr Futter wie fast immer in ihren Kongs, ansonsten liegen sie auf der Terasse in der Sonne, im Rindenmulch im Garten oder hier drinnen auf einem der vielen Schlafplätze. Quengelig ist keiner.

Kennen Eure Hunde das auch? Das mal ein Tag überhaupt gar nix stattfindet? Nur bei Krankheit oder auch mal so?

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nee... das geht bei uns nicht, weil wir keinen richtigen Garten haben... nur einen Gemeinschaftsgarten fürs ganze Haus und auch noch mit offener Einfart... Von daher hätte ich die Wahl zwischen putzen oder Pampers anziehen... :D

Aber an solchen Tagen gibts halt nur kleine Runden... einen solchen verträgt er dann ganz gut, aber irgendwann wird er dann piesig... das kriegen dann die Hunde zu spüren, denen wir unterwegs begegnen :Oo

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Ich bin schon mit Fieber raus, es ging halt nicht anders. In solchen Situationen gibt es eben nur kleinste Runden und bin ich wieder auf den Beinen, wird nachgeholt.

Wünsche dir gute Besserung!

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Hallo :)

Ja das kennen wir auch nur zu gut. Wenn mein Vater auf Geschäftsreise ist und mich es voll erwischt hat,geht es für unsere beiden auch nur in den Garten. Damit sind sie auch zufrieden,sie meckern nicht und liegen im Garten oder im Haus in ihren Körbchen.

Meist plagt mich dann das schlechte gewissen,aber wenn die 2 draußen Spielen verschwindet es wieder ;)

Liebe grüße Julia

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Ich war noch nie wirklich so krank das ich gar nicht gehen konnte.

Aber es gibt bei uns auch so mal Tage wo die Spaziergaenge und Beschaeftigung kuerzer ausfallen zB Sonntags ist Lucy meist ziemlich fertig weil ich Samstags morgens in unserem Agilityclub unterrichte und wir dann nachmittags selber noch Training haben. Lucy ist dann den ganzen Tag dabei, kuckt morgens zu und arbeitet nachmittags.

Wenn ich halt sehe das sie Ruhe braucht, dann bekommt sie auch Ruhe. Denn sie selber wuerde mitmachen bis sie umfaellt.

Wenn ich allerdings doch mal wirklich und fuer laenger flach liegen wuerde, dann hab ich Freunde die Lucy mit raus nehmen wuerden. Das waere mir lieber.

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Ja, wer kennt das nicht.

Da ich aber auch keinen Garten hab, muß ich auch wenn ich krank bin wenigstens die kleinen Runden gehen, hilft ja nichts. Aber ich hab dann immer den Eindruck das mein Dicker das merkt und meine Nähe sucht. Kommt mir dann immer ein bisschen so vor als würde er sich um mich sorgen - ich könnte ihn dafür jedenfalls immer knutschen ;)

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Huhu Sabine,

erst einmal gute Besserung !!!!!

Irgendwie habe ich mich mit Nelly immer noch raus gequält ... oder jemanden gefunden der den Gassi Gang für mich übernommen hat.

Ich glaube sie würde hier nerven ohne Ende, denn sie hat ja eine Uhr verschluckt ;)

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Weniger Beschäftigung verkraftet sie ganz gut aber raus muss ich immer egal wie übel mir ist :Oo

Asca macht nicht in ihr Reich und dazu gehört auch der Garten. Find ich aber auch ganz ok so und das andere Problem ist, daß sie mit keinem anderen läuft. Haben es mal probiert aber sobald sie das Haus nicht mehr sehen kann legt sie sich hin. Zupft man nur leicht an der Leine legt sie sich seitlich hin da hilft dann nichts mehr. Überlisten mit, kurz Richtung Heim gehen und dann wieder in die andere, lässt sie sich auch nicht. Als Klauschutz ganz gut :D

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Hallo Sabine,

wenn ich richtig krank bin, dann schleppe ich mich auch nur kurz zum Wald um meine Süße ihre Geschäfte erledigen zu lassen.

Wenn es einen wirklich erwischt hat, dann gehts halt mal ein, zwei Tage nicht anders. Meine wird dann nicht quengelig, natürlich plagt einen das schlechte Gewissen, aber das ist dann halt so.

Sobald man sich wieder besser fühlt geht man dann ja auch wieder raus.

Es gibt auch so manchmal Tage, an denen wir weniger machen. Bei uns ist nicht immer High-Life angesagt.

Ich wünsche dir eine gute Besserung und dass du dich schnell wieder besser fühlst.

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Hallo Sabine!

Erstmal gute Besserung! Ich hoffe, du bist schnell wieder fit!

Bei uns ist es Gott sei Dank erst einmal passiert, dass ich so krank war, dass ich nicht mit Fanja raus konnte. Da ging's mir so schlecht, dass ich mich gerade mal zum Pipimachen vor die Tür schleppen konnte, Spazieren gehen oder spielen war nicht drin. Mein Mann ist dann freundlicherweise früher von der Arbeit gekommen und hat nachmittags eine große Runde mit Fanja gedreht. Allerdings war sie zu dem Zeitpunkt, nachdem ja die Morgenrunde auch ausgefallen war, schon ziemlich quengelig.

Ansonsten kennt Fanja zwar Tage, an denen wir weniger spazieren gehen (Normalpensum sind insgesamt 2-3 Stunden am Tag, an Tagen wie heute, wo es wie aus Kübeln schüttet, muss sie mit 1-2 Stunden auskommen), aber das kompensieren wir dann mit Kopfarbeit und Spielen in der Wohnung.

Viele Grüße, Iris

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Wenn ich auf der 1. Stufe der Treppe sitze (!) kommt sie nicht zu mir, obwohl sie es sehr will - so interpretiere ich es zumindest, weil sie mich fixiert, fiept, springt, hinsetzt, etc. aber näher kommen ist nicht. Es ist, als wollte sie sagen "Komm schnell runter da! Das ist gefährlich!" Ich trage sie abends hoch. Im Schlafzimmer ist sie auch wieder total locker und macht es sich sofort auf ihrem Platz gemütlich. Ich habe jetzt Stufenmatten bestellt und werde in einer größeren Bastelaktion die Zwischenräume mit Pappe zukleben. Dann würde ich sie einfach so lange hoch tragen, bis sie sich irgendwann von allein traut. Ich habe allerdings mal eine Folge "Hundeprofi" gesehen, wo ein Hund sich so sehr daran gewöhnt hat, die Treppen hochgetragen zu werden, dass es ihm nur noch mit sehr viel Mühe abtrainiert werden konnte. Können wir das irgendwie verhindern? Ich will sie auch nicht zu früh damit malträtieren, Dinge lernen zu müssen, die ihr nicht geheuer sind. 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Das findet sie super, rennt hin, trägt ihn auch, aber versteckt sich damit dann im Gebüsch, in der Hoffnung, sie kriegt ihn auch selber auf.   Macht es Sinn, das weiter zu verfolgen und zu üben, oder ist das noch zu früh?   4. Die Leckerlies: In meiner naiven Planung hatte ich fest vor, die Trockenfutterrationen (Wolfsblut) zum Spielen, Lernen und Konditionieren zu verwenden. Pustekuchen. Lilli findet Trockenfutter total blöd und es interessiert sie nicht die Bohne, wie viel das gekostet hat. Ich habe immerhin eine hochwertige Nassfuttersorte gefunden, die sie gut findet, so dass ich ihr nicht die Cäsar-Pampe geben muss, die sie aus dem Tierheim gewohnt ist. Aber als Leckerli ist das natürlich eher ungeeignet. Ich habe also im Zoofachgeschäft so ziemlich alle Leckerlies eingepackt, die irgendwie hochwertig und lecker aussahen (verdammt, hab ich viel Geld ausgegeben). Aber abgesehen von der oben angesprochenen Putenwurst zieht einfach gar nix das Interesse auf sich. Zuhause nascht sie aus Höflichkeit mal 1-2 von den gekauften Teilen, aber es ist nicht interessant genug, um mich im Blick zu behalten. Draußen würdigt sie die "Lecker"lies nicht mal eines Blickes. So kann man natürlich gar kein Verhalten ordentlich belohnen. Ich sag immer "Tooooll, Lilli, hier" und halte ihr das Leckerli unter die Nase, und sie: "Äh, nein, danke, lass mal stecken und streichle mich lieber."   Irgendwelche Tipps für wählerische Hunde?    5. Das Spazieren: Lilli ist ein Naturtalent an der Leine. Wir waren viel draußen (besonders viel, weil sie ja noch nicht stubenrein ist), so hat sie sich schnell an die nahen Wege gewöhnt und fühlt sich beim spazieren sichtlich wohl. Ich gebe ihr Zeit, stehen zu bleiben und zu erschnüffeln was gerade interessant ist. Aber schon, wenn sie anfängt Gras, Blätter oder Nüsse zu knabbern, stelle ich fest, dass ich nicht weiß, ob das in Ordnung geht. Ich habe das bisher laufen lassen, aber was ist mit giftigen Pflanzen? 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Normalerweise bekomme ich Lillis Aufmerksamkeit, wenn ich mich vor sie stelle - aber keine Chance. Sie ist total fixiert auf das Küchenfenster und will sich auch nicht den Weg abschneiden lassen. Ich weiß dann nicht weiter, denn ich will sie nicht körperlich maßregeln und sie auch nicht einschüchtern. Sie ignoriert mich dann aber und steigert sich immer weiter hinein. Die Gardinen zuziehen hat auch nichts gebracht. Ich habe sie dann durch meine.. ich sag mal.. "körperliche Präsenz" in ihr Körbchen gedrängt. Also mich vor sie gestellt, damit sie mich nicht ignorieren kann und ihr immer wieder den Weg abgeschnitten, wenn sie an mir vorbei zum (bodentiefen) Küchenfenster wollte. Sie wusste letztlich auch ziemlich sicher, dass ich wollte, dass sie ins Körbchen geht, und hat sich dann daneben (!) gesetzt. Ich habe ihr die Decke unter dem Po weg gezogen, dann ging sie erst ins Körbchen. Dort kam sie dann auch langsam zur Ruhe! Ich bin aber soooo unsicher, ob das die richtige Vorgehensweise ist. Ich hoffe auf ein bisschen Feedback zu der Situation, denn ich befürchte, wir bekommen heute Abend die Fortsetzung.   7. Der Kindergarten: Bitte bitte fragt mich nicht, warum wir das nicht bis zum Ende durchdacht haben - keine Ahnung - vielleicht haben wir diesen Part bei der Planung weggelassen, weil uns unterbewusst klar war, dass es schwierig ist. Ich weiß es nicht, jedenfalls haben wir nun folgendes (völlig unvorhersehbares, hust) Problem: Die Kinder müssen jeden Tag zu Kindergarten und Schule gebracht werden und nachmittags wieder abgeholt. Ein paar Tage lang wird mein Mann das nun übernehmen, aber auf Dauer würde er einfach zu wenig arbeiten, um die Bring- und Abholzeiten einzuhalten. Ich muss es also früher oder später (und hier gilt, je früher desto besser) selber machen. Der Kindergarten liegt an einer vielbefahrenen Straße. Bis in die Nähe habe ich es mit Lilli schon geschafft, aber die ganze Straße entlang ist für sie noch zu viel. Sie ist noch sehr auf Dinge fixiert, die ihr unheimlich sind und ich kann ihre Aufmerksamkeit nicht wieder einfangen (und ein interessantes Leckerli hab ich ja auch nicht...). Zu Fuß hingehen wird also noch eine Weile dauern, denke ich.  Wir haben außerdem ein heißbeliebtes Lastenfahrrad, in das vorn 4 Kinder hineinpassen. Das langfristige Ziel ist, Lilli mit zwei Kindern darin fahren zu lassen, und der dritte fährt mit seinem eigenen Rad daneben. Das ist aber auch ganz schön viel verlangt. In dem Lastend ruckelt und rubbelt es und die Eindrücke an der vielbefahrenen Straße sind vermutlich auch nicht weniger einschüchternd. Ich habe damit begonnen, sie jeden Tag mal hinein zu setzen und ihr darin Leckerlies zu geben (ha ha ha), damit sie sich dran gewöhnt. Mein Eindruck ist, dass das noch länger dauern wird, als zu Fuß hinzugehen. Ein Auto haben wir auch. Ich fahre total ungern damit, weil Schule und Kita nicht weit sind und ich die Kinder gern an der frischen Luft hab. Morgen kommt der bestellte Anschnallgurt für Lilli an und wir können mit ihr Autofahren. Eine Option wäre also auch, mit dem Auto zur Kita zu fahren. Dann müsste Lilli jedoch im Auto warten, wenn ich die Kinder rein bringe - aber möglicher Weise ist das gar angenehmer als draußen vor der Tür zu warten.  Hach, ich bin ratlos, merke aber auch, dass es meinen Mann arg belastet, den Goodwill seines Arbeitgebers so auf die Probe zu stellen.    Was würdet ihr vorschlagen?   Ich freue mich wirklich sehr über Tipps zu dem einen oder anderen aufgeführten Punkt. Ich versuche, alles richtig zu machen und ich spüre, dass ich mir mit meinem Perfektionismus eine große Last auferlegt habe. Im Umgang mit meinen Kindern wusste ich immer sicher, wie ich reagiere und was ich ihnen vermitteln will - irgendwie dachte ich, das wäre mit Hund auch so. Ich hoffe sehr, ihr könnt mir helfen, Souveränität zu gewinnen.   Danke!

      in Der erste Hund


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