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Hundeforum Der Hund
Melili

Richtige Person für den richtigen Hund???

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Hallo ihr Lieben!

Muss mir grad mal was von der Seele reden.

War grad draussen mit meinem Gizmo unterwegs und mir ist eine Nachbarin entgegengekommen, die ein 1 Jahr altes Spitz-Maedchen hat.

Mein kleiner Flitzer hat die Spitzin natuerlich sofort gesehen und hatte nix anderes mehr im Sinn, als versuchen (waren beide angeleint) aufs sie zuzurennen und mit ihr zu spielen. Die Kleine war total eingeschuechtert von ihm, da er vor lauter Freude immer gleich uebertreibt und nen riesen Aufstand macht.

Ich wollte ihn beruhigen bzw. ablenken, aber das klappte natuerlich ueberhaupt nicht :wall: .

Naja, auf jeden Fall hab ich mich dann mit der Nachbarin unterhalten und sie hat gemeint, dass ihre Spitzin normalerweisse auch total hippelig ist, aber Angst hat, wenn andere Hunde mit noch mehr Temperament auf sie zukommen (war auf meinen Flitzer bezogen :( ).

Dann hat sie gemeint, dass Boston Terrier zwar sehr lieb sind, aber nur in die Haende von sehr ruhigen Leuten gehoeren, da sie ja doch recht hippelig sind.

Da hab ich mir selbst die Frage gestellt, bin ich eine ruhige Person??? Normalerweisse schon (denk ich mal), aber kann man sich da selber sicher sein und neutral beurteilen?

Hab jetzt Selbstzweifel, ob ich wirklich meinem Hund gerecht werden kann...

Bin seit 2 Wochen in einer Hundeschule und sogar dort hat mir der Trainer gesagt, dass er noch nie so einen hyperaktiven Boston Terrier gesehen hat...

Kennt ihr das? Euch selber zu fragen, ob ihr die richtige Person fuer euren Hund seid?

Liebe Gruesse,

Meli & Gizmo

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(bearbeitet)
Kennt ihr das? Euch selber zu fragen, ob ihr die richtige Person fuer euren Hund seid?

Ja Meli,

das kenne ich auch, finde ich auch ok, sich selbst zu hinterfragen und ob man was besser - hundegerechter - machen könnte.

Es ist aber so, dass auch nicht jeder Hund die rassetypischen Eigenschaften hat.

Rassetypisch heißt ja, dass man von den Eigenschaften ausgehen muss, es aber auch anders sein kann.

Unser Border hat meines Erachtens zum Beispiel nicht viel bordertypisches,

mit dem wir gerechnet hatten als er bei uns einzog.

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Ich denke mal das solche Selbstzweifel völlig normal sind.

Mir ist es auch so gegangen als ich mir Kyra geholt habe weil die HSH ja auch nicht ohne sind aber irgendwann wächst man zusammen und kommt auf einen Nenner ;)

Lg Birgit

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Hallo Meli!

Na klar kenne ich das auch.....habe lange BEVOR wir uns einen Border Collie geholt haben (und auch ziemlich lange danach) immer wieder Selbstzweifel gehegt ob ich diesem Hund gerecht werden kann???

Heute gibt es für mich nur noch eine Rasse....naja fast! ;)

LG;

Karen mit Bonny + Isa

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Hallo Meli!

Ich finde, man kann selten pauschal sagen, dass ein Hund nur zu einer Person mit einem bestimmten Charakter gehört. Vor allem, wenn es so weitläufige Begriffe wie "ruhig" sind. Was ist denn ein "ruhiger" Mensch? Jemand, der den ganzen Tag auf der Couch sitzt? Jemand, der in allen Situationen Ruhe bewahrt? Oder jemand, der innerlich ausgeglichen ist?

Wir haben ja auch einen hibbeligen Hund. Dazu kommt, dass Tervueren sehr sensibel sind, was im günstigsten Fall dazu führt, dass sie auf die Stimmung ihres Menschen große Rücksicht nehmen, aber sich auch so äußern kann, dass sie die Stimmung übernehmen. Ist ein Mensch permanent unausgeglichen und nervös, kann es Probleme geben, weil der Hund dann auch so wird. Ich würde aber trotzdem nicht sagen, dass ein Tervueren nur in die Hände von ruhigen Menschen gehört. Mein Mann und ich sind in dieser Hinsicht eher unterschiedlich, ich bin ziemlich ruhig, mein Mann ist immer energiegeladen und hat Hummeln im Hintern. Diese Eigenschaften kommen Fanja in unterschiedlicher Weise zu Gute: ich schaffe es besser, Ruhe auf Fanja zu übertragen, weil ich diese innere Ruhe eben mehr habe als mein Mann. Mein Mann dagegen kann sich besser auf wilde, ausgelassene Spiele mit Fanja einlassen, die sie neben der Ruhe auch braucht, um ihre Energie loszuwerden. Das Ergebnis sind zwei ausgeglichene Menschen mit einem ausgeglichenen Hund! ;)

Es ist normal, sich zu fragen, ob man der richtige Mensch für seinen Hund ist. Diese Art von Selbstreflexion ist wichtig, damit man erkennt, wenn irgendwas grundsätzlich schief läuft. Allerdings sind weder deine Nachbarin noch irgendwelche Trainer die richtigen, um zu beurteilen, ob du und dein Hund zusammen passen. Die Antwort kann dir nur einer geben: dein Hund!

Viele Grüße, Iris

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(bearbeitet)

Hallo Meli,

ich kann dich gut verstehen! :) Mach dich nicht so verrückt mit der Zeit spielt ihr beiden euch schon ein.

Eine Freundin hat auch einen Boston Terrier und es ist, meiner Meinung nach, Blödsinn das Boston Terrier nur in Hände von eher ruhigen Menschen sollen. Generell ist es zwar richtig, das man in der Zusammenarbeit mit dem Hund eine ruhige Art haben sollte, das bezieht sich meiner Meinung nach aber nicht auf den kompletten Tagesablauf.

Eine Frage zu deinem Trainer: Wieviele Bosti`s hat er denn schon "unterrichtet" das er beurteilen kann, das deiner hyperaktiv ist? ;)

Kopf hoch!

LG

Melanie

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Hallo :)

Klar kenne ich das auch. Ich denke oft darüber nach ob Arno soo der richtige Hund für unsere Familie ist und vor allem für mich da ich mich ja am meisten mit ihm beschäftige.

Aber im großen und ganzen bin ich froh,das er so ein ruhiger Hund ist und mir in vielen Situationen viel Streß nimmt und einfach so souverän ist. Er ist im Haus ruhig und auch draußen. Und er zeigt auch nicht alle Rassetypischen Eigenschaften...womit wir eigtl. gerechnet haben.

Wäre er vom Verhalten her anders und würde vllt. mehr R.eigenschaften zeigen,wüsste ich nicht ob das dann noch der richtige Hund wäre. Denn er ist zwar ein Jagdhund und keine frage er wird auch gefördert und beschäftigt aber die meiste Zeit ist er Familien Hund. Und dort macht er uns das Leben recht leicht.

Liebe grüße Julia

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Da habt ihr Lieben schon Recht, man kann klar nichts pauschalisieren.

Diese Aussagen von den Leuten um mich herum haben mir echt ein bissl zugesetzt, weil wie wir alle will ich ja auch nur das Beste fuer meinen Hund.

Ich versuch es halt so zu sehen, der Gizmo ist jetzt erst 4,5 Monate alt, lernt noch, will alles erleben, alles sehen, alles erkunden - muss halt wie ein Kind erst noch vieles erlernen. Klar gehen da manche Sachen erst mal etwas schief. Ich muss mich auch oefter mal an der eigenen Nase zupfen, bin nicht perfekt, das weiss ich. Vor allem da er mein erster Hund ist, hatte vorher zwar Tiere, waren aber Kaninchen, Hamster und Ratten.

Rassetypische Eigenschaften hat mein Kleiner auch nur zum Teil, er ist zwar sehr hippelig, aber auch sehr sehr anhaenglich und verschmusst. Er kann natuerlich auch anders und ganz ruhig neben mir liegen, macht er fast jeden Abend, wenn ein bissl "Fernsehaction" angesagt ist. So richtig aufdrehen tut er meist, wenn er Leute trifft bzw. andere Hunde auf der Strasse oder in der Hundeschule. Und ihn da zu bremsen ist nicht einfach. Sind ja beide noch am Lernen. Ich hoffe ich tu mir damit nix schoen reden, dass ist ja auch nicht Sinn der Sache.

Der Hundetrainer hat zu mir gemeint, dass seiner Erfahrung nach der Gizmo sehr aufgedreht ist, er hat einen Boston in einer anderen Trainingsstunde (der ist aber schon 2 Jahre alt) und dieser ist total ruhig und fast nix kann ihn aus der Ruhe bringen. Ich denke (und hoffe!!!) das mein Teufelchen wenn er erst mal ueber Welpenalter und Pubertaet hinaus ist auch ruhiger wird.

Bin froh, dass ich mir mal hier so Sachen von der Seele reden kann. Danke fuer eure lieben Ratschlaege und Gedanken!

Liebe Gruesse,

Meli & Gizmo :kuss:

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