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Hundeforum Der Hund
Dajana

Unser Hund ist gestorben. Vermieter verbietet die Anschaffung eines neuen!

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Hallo

wir brauchen dringend einen Rat. Unser Schäferhund ist vor 4 Wochen mit 10 Jahren gestorben. Unser Vermieter hat all die Jahre unseren Hund erlaubt. Nun möchten wir uns wieder einen Hund anschaffen, doch unser Vermieter hat es abgelehnt. Wir wohnen alleine in einem Haus und unsere Nachbarn wohnen in einem anderem Haus auf dem Grundstück. Unser Vermieter hat die Hundehaltung abgelehnt, da sonst soviel Unruhe auf dem Hof wäre.

Unser Grundstück geht aber zur entgegengesetzten Richtung. Wir benutzen den Hof nur um die Wohnung zu verlassen. Ansonsten spielt sich alles hinterm Haus ab. Kann der Vermieter nach 10 Jahren Erlaubnis, das mit so einer Begründung verbieten? Was könnte schlimmsten Fall auf uns zukommen wenn wir uns trotzdem einen Hund anschaffen?

Bitte helft uns schnell, da wir den neuen Hund nächste Woche schon abholen können....

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Hi. Ich glaub wenn es ihm Mietvertrag steht kann er es ablehnen. Zb wenn da so Klauseln stehen das nur dieser eine bestimmte Hund erlaubt war, aber...wenn ihr den neuen Hund holt und er euch zb kündigt und ihr klagt dagegen...habt ihr gute chancen zu gewinnen. Denn ich weiß von Fällen da war dem so. Da wurde dann gesagt das der Vermieter einen triftigen Grund braucht um die Hundehaltung abzulehnen. Und der scheint bei euch ja nicht vorzuliegen. Um ehrlich zu sein verstehe ich euren Vermieter auch nicht.

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Hallo,

und herzliches Willkommen hier bei uns!

In vielen Mietverträgen steht zwar, dass Tiere erlaubt sind aber der vorherigen Genehmigung des Vermieters (und manchmal auch der anderen Mieter) bedarf!

Wenn also in eurem Mietvertrag nichts anderes steht, dann muss er einen neuen Hund nicht zulassen....so meine unjuristische Meinung.

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Hallo und herzlich Willkommen!

Habt Ihr den Mietvertrag schon von einem Anwalt oder Mieterbund nachsehen lassen?

Das würde ich tun, wenn dann Allerdings dort drin steht, das NUR der Hund erlaubt war....dann hat leider der Vermieter Recht und es wäre nicht Ratsam, sich dann einen ,,neuen'' zu holen, denn das wird dann auf dessen Rücken ausgetragen.

Es sei denn Ihr würdet dann da Alles Abbrechen und Neu anfangen....

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Ich bin der Meinung, dass nach einer gewissen Zeit der Hundehaltung eine Art "Gewohnheitsrecht" eintritt, ist aber auch nur eine sehr unjuristische Meinung.

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Huhuuu,

hier:

steht auch was über Hundehaltung in Einfamilienhäusern.

Vielleicht hilft dir das ein wenig weiter.

Andererseits werdet ihr mit Sicherheit kein nettes *Miteinander* mehr haben, wenn der Vermieter gegen einen neuen Hund ist.

Drücke die Daumen.........

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(bearbeitet)
Ich bin der Meinung, dass nach einer gewissen Zeit der Hundehaltung eine Art "Gewohnheitsrecht" eintritt, ist aber auch nur eine sehr unjuristische Meinung.

Ich glaube, das Gewohnheitsrecht bezieht sich nur auf den einen Hund, der schon drin gewohnt hat.

Ich würd mal beim Mieterschutzbund anrufen und nachfragen.

Kann aber sein, dass man für ne Auskunft erstmal Mitglied werden muss :think:

EDIT:

Ahhh, Heike hat da ja schon was gefunden:

Eine Erlaubnis zur Haltung eines bestimmten Tiers bis zu seinem Ableben ist zulässig. Danach darf kein neues Tier ohne Zustimmung des Vermieters angeschafft werden.

Guckt nicht so gut aus.

Versucht den Vermieter noch mal gaaaaanz nett drum zu bitten - ne andere Chance habt ihr wohl nicht.

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Hallo,

frag mal dort nach :

http://forum.jurathek.de/

Gruß Iris

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Huhu!

Bei uns stand bisher in allen Mietverträgen, dass die Erlaubnis für die Hundehaltung immer nur für einen speziellen Hund gilt. Das heißt also, stirbt der Hund oder gibt man ihn ab, braucht man für den nächsten Hund eine neue Genehmigung. Meistens sichern sich die Vermieter ja auch ziemlich ab - bei uns steht zum Beispiel auch im Vertrag, dass die Erlaubnis aus triftigen Gründen wieder zurückgezogen werden kann. Und es ist leider so, dass man, wenn ein Vermieter die Erlaubnis zurückziehen will, meistens nicht dagegen ankommt. Dann werden sich halt irgendwelche hanebüchenen Geschichten ausgedacht, der Hund würde bellen, was kaputt machen oder sonstwas, und selbst wenn man es schafft, dort wohnen zu bleiben, wird man dort seines Lebens nicht mehr froh - siehe das Thema "Aimy soll aus der Wohnung entfernt werden". :(

Einen neuen Hund ohne Erlaubnis holen würde ich auf keinen Fall! Das wird in die Hose gehen! Eventuell wird sich der Vermieter dadurch erst recht provoziert fühlen, und wenn's dumm läuft, kommen dann die fristlose Kündigung und Zwangsräumung.

Mein Rat wäre: redet nochmal in Ruhe mit eurem Vermieter, fragt ihn, ob es in den letzten 10 Jahren irgendein Problem für ihn mit eurem Hund gegeben hätte, und wenn er partout die Erlaubnis nicht geben will, sucht euch eine andere Wohnung.

Viele Grüße, Iris

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Hat es nicht vor einiger Zeit mal ein Urteil gegeben, das ein Vermieter einen triftigen Grund angeben muss, warum er keine Hunde duldet? Das er nicht einfach sagen kann "Is nicht" ?

Das hier hab ich gerade gefunden, vielleicht ist es ja ein Anhaltspunkt:

http://www.hund-is-hund.de/urteile.htm#mietrecht

Interessant dürfte für Euch die Klausel "Generelles Tierhalteverbot 2" sein :) .

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