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Hundeforum Der Hund
Bärenkind

Ich kann nicht mehr entspannt auf Hundeveranstaltungen gehen

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Ich möchte da Nichts zu sagen....ich hatte bei manchen Sätzen...Tränen in den Augen *Schluck*

Wir waren Mal, vor Jahren, auf einer Dackelausstellung.....da ging es fast genau so ab....

Nein Danke.....NIE wieder....

Die Armen Wuffels, wenn die Besitzer UNFÄHIG sind.

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Huhu!

Anja, das bedeutet, dass DU den längeren Atmen haben solltest. Länger als alle Menschen, die HEUTE so mit ihren Hunden umgehen.

Das bedeutet: Warte auf sie. Sie brauchen noch Zeit.

Das Gefühl hört auf, wenn DU es durchstehst. Wenn Du nicht aufgibst. Nicht missionieren, das ist Zeit und Energieverschwendung.

Es bedeutet: Weiter hinschauen, anstatt wegzuschauen, weil´s zu sehr weh tut.

Erreiche einen von 100 und Du hast einen guten Job gemacht.

Hallo Anita,

Du hast es auf den Punkt gebracht. Die Zeiten wo mit Leinenruck und Starkzwang gearbeitet wird gehen dem Ende langsam aber sicher entgegen. Sicher wird man dies vereinzelt auch noch betrachten dürfen aber bei uns Hundefreunden mit Hunden für den Alltag sehe ich da einen positiven Trend.

Und alles nur weil man hinschaut und den Leuten andere Möglichkeiten zur Kommunikation mit dem Hund aufzeigt. Gerade deshalb sollten wir uns eben immer als Kontrast und weil es anders geht bei solchen Veranstaltungen sehen lassen und versuchen Vorbild zu sein.

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Dein Bericht macht mich schon traurig :(

Früher hätte ich es wahrscheinlich wie viele von uns auch nicht wahr genommen was da abgeht aber heute.

Ich war noch nie auf so einer Veranstaltung und lasse es wahrscheinlich auch besser.

Lg Birgit

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Muss noch mal einen Nachtrag schreiben, weil ich jetzt den Eindruck habe, dass von mir nur eine spezielle Sorte Hundehalter beschrieben wurde.

Ich gehe davon aus, dass es mir auf den meisten Veranstaltungen so gehen würde, wo viele Hundehalter und Hunde zusammen kommen. Völlig egal, welche Rasse sie führen, ob sie Mixe führen, ob es ein Forumstreffen ist, ein Wettbewerb, ein Turnier, eine Ausstellung oder ein Rennen.

Vermutlich habe ich es die vergangenen Jahre nicht gesehen, weil ich mit mir selbst und meinem Hund beschäftigt war und vermutlich geht es den meisten Hundeführern dann dort auch so.

Gestern war ich einfach nur als Beobachter dort, mein Hund lag den ganzen Tag zufrieden neben unserem kleinen "Lager", das sieht man andere Dinge, als wenn man ständig beschäftigt ist, weil man Teilnehmer der Veranstaltung ist.

Sicher hat es nichts mit der Rasse Hovawart zu tun, sicher nichts mit dem einen oder anderen Verband. Trotzdem bin ich am Überlegen, ob ich nicht dem Veranstalter eine Mail schreibe, wo ich meine Beobachtungen kund tue. Nicht mit dem erhobenen Finger, sondern irgendwie anders. Nur wie, weiß ich noch nicht.

LG Anja

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Moin :winken:

Gerade auf Schauen oder Turnieren ist doch deshalb so viel zum-Magen-umdrehen zu sehen, weil viele diese Situationen vorher nicht üben.

Ausserdem unterschätzen viele den Stress, dem sie auf solchen Veranstaltungen unweigerlich ausgesetzt sind.

Und die Tiere dürfen dann alles ausbaden...

Ich denke, man sollte die Menschen hervorheben, loben, die einem positiv auffallen.

Bei den anderen kann man nur hoffen, dass sie aufwachen und nachziehen.

Ich hatte auf einem Pferdeturnier eine Frau beobachtet, die ihr an die Mutterstute gebundene Fohlen mit einer Gerte vermöbelt hat, weil es ständig stieg. Das arme Kerlchen war komplett mit der Situation überfordert und merkte dazu bestimmt die Aufregung der Frau.

Ich rief ihr zu, sie solle das Führen unter Ablenkung vorher zu Hause üben!

Aus dem Westernreitsport, wo sicher nicht alles easy ist!!, kenne ich zum Glück viele Pferde, die gut ausgebildet und trainiert wurden. Gerade in Alltagssachen.

Ich freue mich immer noch, wenn ich mein Reitbeteiligungspferd und anschliessend ihren 4jährigen Sohnemann alleine auf den Hänger schicken kann. Aber es muss eben auch immer wieder geübt werden. Man darf sich nicht drauf ausruhen.

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Also, ich habe mir auch nochmal meine Gedanken gemacht...

Als ich zuletzt auf so einer Schau war (letztes Jahr, die JB im März nicht einbezogen), hatte ich auch sehr mit meinem eigenen Hund zu tun, weil die verrückte Nudel ständig zu ihrem Züchter und ihre Geschwister wollte. Das war nicht einfach. Allerdings war sie noch kein Jahr alt und von Leinenführigkeit noch keine wirkliche Spur.

Hmmm...das mit dem "vorher üben" ist schon richtig, nur schwer umsetzbar. Ich wüßte jetzt nicht, wie und wo ich diese Situation vorher üben sollte.

Klar wird das "abtasten" und "vermessen" geübt, aber die Gesamtsituation kriegt man (ich jedenfalls) schlecht nachgestellt.

Im Mai werden wir wieder eine Schau besuchen und auch selber starten und ich werde diesmal sicher aufmerksamer auf die Mitbesucher und deren Verhalten den Hunden gegenüber achten.

Ich weiß aber sicher, daß die Hunde zwar ein Kettenhalsband tragen sollen, aber nicht auf Zug gestellt. Das ist nicht erlaubt.

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Anja, ich kann dich verstehen. Auch ich finde es auf den Ausstellungen oder anderen Veranstaltungen mit Hunden zum Teil sehr heftig wie die Hundehalter mit ihren Vierbeinern umgehen. :(

Freitag fahre ich nach Dortmund zur Hundeausstellung, ich weiß jetzt schon daß ich mich dort wieder über viele Dinge sehr aufregen werde (Haarspray, Rumgeziehe und -gezerre etc.) und auch mal den ein oder anderen Kommentar abgeben werde. :motz:

Trotz allem fahre ich sehr gerne dorthin denn es gibt auch sehr viel Schönes/Positives zu sehen. :Oo

Ich gehe davon aus, dass es mir auf den meisten Veranstaltungen so gehen würde, wo viele Hundehalter und Hunde zusammen kommen. Völlig egal, welche Rasse sie führen, ob sie Mixe führen, ob es ein Forumstreffen ist, ein Wettbewerb, ein Turnier, eine Ausstellung oder ein Rennen.

Genau das denke ich auch, wird wohl überall so sein, man hat es vor einiger Zeit einfach noch nicht so gesehen wie heute, nicht mit dem Wissen von heute. :Oo

LG Elke ;)

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Mir persönlich wird sich der Sinn vom Tragen von Kettenhalsbändern nie erschließen. Da kauft man die schicksten und weichsten Körbchen für seine Hunde, nur das biologischste aller Futtersorten und dann binde ich meinem Hund Zentimerterlange Metallteile um den Hals...

Ich habe noch Verständnis mit ganz, ganz viel Toleranz, wenn mir jemand versucht zu vermitteln, dass er Signale geben will, wenn sein Hund bei der Unterordnung einen Millimeter aus der Spur geht oder so was. Okay. Aber im Alltag? Auf einer Ausstellung? Was hat das Halsband meines Hundes mit seinem Wesen und seinem Äußeren zu tun?

Ein Körmeister hat gestern in meinem Beisein jemanden gebeten, das Halsband mal "aus dem Würger" raus zu nehmen. Sherlocks Züchterin hat einem ihrer Kunden gestern gezeigt, wie man das Halsband feststellen kann und dass es so "okay" wäre. Das war einer der Personen, bei denen ich meinen Mann davon abhalten musste, ihn tätlich anzugreifen aufgrund des Umgangs mit seinem Hund.

Ich habe mit mehreren Personen, die mir positiv aufgefallen waren, genau darüber gesprochen und habe auch meiner Züchterin gesagt, dass ich entsetzt bin, dass man hier offensichtlich in den letzten 3 Jahren kein Stück weiter gekommen ist.

Iris, wann ist denn die Schau, wo Ihr startet und wo???

Ich denke schon, dass man diese Situationen üben kann. Auf dem Hundeplatz, wenn Veranstaltungen sind, wenn Gruppenwechsel ist, in dem man in die Stadt geht. Regelmäßig auch an Orte geht, wo mehr los ist.

LG Anja

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Hi Anja,

wir gehen zur "Trollhofschau" in Delmenhorst-Adelheide am 18. Mai. Dana soll mal in der Jugendklasse starten. Ihr Züchter hat mich nochmal überedet ;)

Üben könnte ich höchstens, indem ich öfter mit ihr in die Stadt fahre.

Sie war schon oft mit uns mit, wenn hier mal eine Veranstaltung in der Innenstadt war.

Da hat sie sich immer ganz gelassen gezeigt.

Bei uns auf dem Platz mit den 5 Leutchen, die sie sowieso alle kennt....bringt nicht wirklich etwas.

Es sind auch weniger die vielen Leute oder Hunde das Problem.

Sie ist so verrückt nach ihrem Züchter und flippt immer förmlich aus, wenn sie ihn sieht.

Wir werden früh da sein und ich lasse sie schon vorher zu ihm, damit sie sich abreagieren kann.

Ich nehme sie auch nicht die ganze Zeit mit ins Geschehen. Claus geht meistens mit ihr zwischendurch spazieren oder leistet ihr im Auto Gesellschaft.

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Hmmm...das mit dem "vorher üben" ist schon richtig, nur schwer umsetzbar. Ich wüßte jetzt nicht, wie und wo ich diese Situation vorher üben sollte.

Klar wird das "abtasten" und "vermessen" geübt, aber die Gesamtsituation kriegt man (ich jedenfalls) schlecht nachgestellt.

trainieren nicht viele hier auf HuPlätzen? Wo sind eure Hunde wenn andere Teams arbeiten, wenn gequatscht wird, ein Kaffee getrunken wird?

Es gibt soviele Möglichkeiten. Wenn Freitags, bei schönen Wetter, wieder der Bär (nein Anja, nicht dein Bär)steppt bei uns auf dem HuPlatz, wäre genau das der Ansatz für Teams die an solchen Veranstaltungen teilnehmen.

Oft beobachte ich aber das die Hunde ins Auto oder in Boxen gepackt werden. Damit lernen sie aber nicht mit diesen Situationen umzugehen. Am wenigsten Probleme haben die HH die ihre Hunde, in kleinen Schritten, in solche Situationen führen, ohne Druck, ohne Stress. Damit haben Hunde die Möglichkeit sich daran zu gewöhnen und gelassen in solch einem Trubel sich zu bewegen.

Also den Betrieb der eigenen Hundeschule einfach mal außerhalb des eigenen Trainings besuchen und sich da in den Massen aufhalten. Das natürlich nur in kleinen Schritten.

@Andwari

evtl. mal ander HuPlätze besuchen (nur die erste Schnupperstunde) und da einfach mal kurz zuschauen? Damit hätte Hundi dann die Möglichkeit in kleinen Dosierungen solch einen Trubel einfach mal beobachten zu können. Ist nur der Züchter das Problem, hast du das ja schon gelöst.

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