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Hundeforum Der Hund
Daktari

Der Wissenschafts-Thread oder wie definieren wir Energie ...

Empfohlene Beiträge

Es gibt einfach Leute, die sind für innere Energie empfänglicher.

Wie man an Lydias Beitrag erkennen kann.

Auch mich zähle ich dazu.

Für diese Menschen sind die Äpfel zum Reinbeißen da, was sie auch tun, weil Äpfel nun mal lecker sind. Fertig!

Dann gibt es die anderen Leute, die erst genau analysieren, warum ein Apfel da ist, in welcher Region er gewachsen ist, welchen Nährstoffgehalt er hat, die Größe, Form und Farbe begutachten - bevor sie in ihn reinbeißen.

So ist es auch mit der Energie.

Die einen genießen und nutzen sie, ohne darüber nachzudenken, woher sie kommt.

Und die anderen müssen erst genau analysieren, WAS Energie ist, ob es sie überhaupt gibt, woher sie kommt und wie man sie definieren kann.

Diese Leute werden nie verstehen, dass es auch anders geht ;)

Aber das ist ihr Charakter - und wenn sie damit glücklich sind, dann ist das okay so - für sie!

Sie ahnen ja nicht, was sie verpassen :Oo

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Hallo himmelskratzer,

Sicherlich ist es ein Problem, wenn keine Definition für diese Energie zu grundgelegt werden kann, da nicht gewünscht. Warum das so ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

Ich habe nicht gesagt dass man es nicht definieren kann, ich meinte dass die Diskussionsteilnehmer es nicht getan haben. Und in Folge dessen sich permanent missverstehen.

Selbst wenn wir einen unbekannten Sensor für diese schwache/starke Energie (was immer das sein mag) annehmen würden, ändert das nichts am Prinzip, wie unser Körper diese Sinneswahrnehmung verarbeitet.

Dafür gibt es genug Beispiele aus der Biologie:

Fledermäuse (Ultraschall)

Schlangen (Infrarot)

Elefanten (Infraschall)

Haie (Ampullenorgan) usw. usf.

LG Hans Georg

Der Mensch hat das Sozialverhalten von Hunden tief greifend verändert (D. U. Feddersen - Petersen).

Mir ist irgendwie absolut nicht klar was du mit dieser Aussage bezweckst. Meinst du nun, dass man nur beim Menschen nicht weiß wie er die Informationen verarbeitet, oder dass man es auch bei genannten Tierarten nicht weiß? Warum du dich jetzt an auf der Verarbeitung der Information (welcher Art auch immer sie sein mag) festbeißt, obwohl es eigentlich um die Information selber geht - zumindest habe ich das so verstanden - begreife ich auch nicht so ganz. Aber nun gut.

Wenn man mal die "Energie"-Kategorie vergisst und trotzdem bei deinem Brief-Vergleich bleibt kommt man auf das Kommunikationsmodell "Sender -> Botschaft -> Empfänger". Wie man an diesem Thread hervorragend sehen kann, spielt bei dieser Kette aber das Verständnis der Botschaft eine große Rolle. Nicht immer wird die Botschaft so entschlüsselt wie der Sender es gemeint hat. Um sich zu vergewissern dass er die Botschaft richtig verstanden hat, gibt sie der Empfänger in eigenen Worten wieder (verschlüsselt sie also erneut) und wird somit selber zum Sender.... etc... darauf wollte ich aber gar nicht hinaus. Dein Interesse liegt ja darin wie die "Botschaft" verarbeitet wird. Anders als bei einem Computer, bei dem, wenn ich die Taste "K" drücke auch die Botschaft "K" ankommt, hängt das beim Menschen von verschiedenen Faktoren ab wie Erfahrungen, Gelerntem, Qualität der Rezeptoren... Deswegen versteht nicht jeder die gleiche Information gleich gut oder richtig.

Zum Beispiel: Ein Bauer hat gelernt die Natur zu beobachten um zu wissen wie in der näheren Zukunft das Wetter wird, weil sein Überleben davon abhängig ist. Er muss entscheiden ob er die Ernte besser jetzt reinholt, oder noch eine Nacht stehen lassen kann. Dieses Wissen wurde ihm zum einen beigebracht, zum anderen schließt er aus Erfahrungen die er selber gemacht hat. Ein Städter hat nicht gelernt welche "Sender" er in der Natur beobachten muss um Aufschluss darüber zu erhalten wie das Wetter wird - er braucht es auch in seinem "natürlichen" Lebensraum Stadt nicht zu wissen. Sein Überleben ist von anderen Faktoren abhängig. Er hört deswegen vielleicht eine Straßenbahn schon bevor sie überhaupt zu sehen ist. Er kann mit dem Sinneseindruck "Die Schwalben fliegen niedrig" oder "Die Blumen im Garten schließen ihre Blüten" nicht viel anfangen, der Bauer schließt daraus, dass es bald regnen wird.

Warum soll ein Mensch also nicht von einem Tier "verstanden" werden können? Das Tier achtet möglicherweise auf völlig andere "Sender" als der Mensch - Körperhaltung, Mimik, vielleicht auch so Dinge wie Geruch, Atmung... - und zieht daraus seine Schlüsse. Und je nach dem wie gut der Mensch gelernt hat auch über seinen Körper zu kommunizieren - soweit er darauf Einfluss hat - um so besser kann er auch mit seinem Tier kommunizieren.

Manche Leute bezeichnen das als "Energie" - aber wenn man es unbedingt entmysthifizieren will kann es auch als Kommunikation bezeichnen. Die man dann auch wissenschaftlich untersuchen kann.

Und weil du immer so schöne passende Zitate unter deine Posts schreibst hab ich jetzt auch ein passendes für dich: "Die Grenze meiner Sprache ist die Grenze meiner Welt." (Wittgenstein)

LG, Diana

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Setz einen Indianer in eine Großstadt.

Das Zirpen einer Grille würde er trotz des ganzen Lärms hören, aber ein Geldstück, das runter fällt und das etwa genauso laut ist wie eine Grille, DAS würde er nicht hören!

Einfach, weil es in seinem Leben keine Bedeutung hat.

So kann man sich auch auf die Energie sensibilisieren.

Wir nehmen wahr, was uns wichtig ist und was für uns eine Bedeutung hat!

Das kann man lernen - wenn man will!

Auch wenns den einen schwerer fällt, als anderen ;)

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Huhu!

Ich glaube, ich habe gerade etwas verstanden... wir reden total aneinander vorbei! ;)

Hans Georg bestreitet doch die Existenz von Energien überhaupt nicht. Sein Kritikpunkt ist doch nur, dass er sagt, man könne Energie nicht einfach so vom einen Körper auf den anderen übertragen. Ich glaube, damit hat er recht. Ein Hund ist keine Batterie, die man einfach "aufladen" könnte. ;)

Gleichzeitig glaube ich aber auch, dass die Geschichte mit starker und schwacher Energie trotzdem von Bedeutung für die Mensch-Hund-Interaktion ist.

Ich versuche jetzt mal, meine Interpretation/Theorie aufzuschreiben, in der Hoffnung, dass es nicht zu wirr ist:

Es geht darum, als Mensch dem Hund bestimmte Informationen zu senden, die auf seinen inneren Energiezustand Einfluss nehmen. Anjas Brief-Beispiel fand ich dafür sehr anschaulich. Sende ich dem Hund die Information, dass ich selbst über starke Energie (die man m.E. auch positive Energie nennen könnte, da sie mit positiven Gefühlen verknüpft ist) verfüge, erlaubt das dem Hund, ebenfall starke Energie aus sich heraus zu generieren. Sende ich dagegen schwache/negative Energie, generiert der Hund im Normalfall als Reaktion darauf auch schwache Energie, was sich letztendlich auf die Gefühlswelt des Hundes und die Art und Weise, wie er mit seinem Menschen interagiert, auswirkt.

Ob man jetzt davon ausgeht, dass diese Informationen beim Hund ankommen, weil sie sich in unserer Körpersprache ausdrücken, oder ob man annimmt, dass der Hund die Energie, die vom Menschen ausgeht, spürt, auch wenn er den Menschen nicht sieht (ich persönlich glaube, es ist beides), ist letztendlich für die praktische Arbeit mit dem Hund nicht relevant. Wichtig ist, dass man sich als Mensch dessen bewusst ist, DASS die Energie beim Hund ankommt und seine innere Energieerzeugung beeinflusst. Und dass wir uns dessen bewusst sind, dass man einem Hund nichts vormachen kann. Es nutzt überhaupt nichts, dem Hund starke Energie vormachen zu wollen, wenn man tatsächlich schwache Energie sendet. Wir müssen tatsächlich starke Energie in uns generieren, wenn wir die richtigen Informationen an den Hund senden wollen.

Viele Grüße, Iris

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Wir müssen tatsächlich starke Energie in uns generieren, wenn wir die richtigen Informationen an den Hund senden wollen.

Nennt man das auch "überzeugende Ausstrahlung"?

Innere Überzeugung, die keine Fragen offen lässt, wenn man sie nach außen trägt?

Sehr interessant ;)

Für mich ist das alles irgendwie so, wie wenn man den Geschmack einer Erdbeere beschreiben müsste.

Süß und trotzdem ein wenig säuerlich, lecker, vitaminreich...

Aber DAS, was den Geschmack an sich aus macht, kann man nicht beschreiben.

DAS muss man selbst erfahren und erschmecken, um mitreden zu können und zu verstehen.

Dafür gibt es keine Definition!

... für das "gewisse Etwas".

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Huhu!

Nennt man das auch "überzeugende Ausstrahlung"?

Innere Überzeugung' die keine Fragen offen lässt, wenn man sie nach außen trägt?

Ich glaube, es ist sogar mehr als nur eine überzeugende Ausstrahlung. Es ist nicht nur die Überzeugung, sondern ein Ganzes, in dem jeder einzelne Teil stimmt und in dem alle Teile sich so zusammenfügen, dass das Ganze mehr als die Summe seiner Teile wird.

Es ist tatsächlich wie der Geschmack der Erdbeere, der in erlebter Form etwas völlig anderes ist, als wenn man ihn nur beschreibt. Und ich glaube auch, dass an dieser Stelle sämtliche Definitionen versagen. Ich habe diese Haltung, Ausstrahlung oder was auch immer es ist bisher nur selten an einem Menschen gesehen (dreimal dürft ihr raten, bei wem ;) ), und fand es einfach unglaublich. Gleichzeitig verstehe ich bisher nur einen ganz kleinen Teil davon, nicht, weil es mir an Informationen fehlen würde, sondern weil ich noch am Anfang meines Weges stehe und ich glaube, dass sich sowohl das Verständnis für diese Haltung als auch die Haltung selbst erst in einem langen Lernprozess ausbilden. Das Besondere an diesem Lernprozess ist, dass nicht einfach von außen Wissen zu einem kommt, das man aufnimmt und versucht es umzusetzen, oder dass man versucht, Handlungen zu kopieren, sondern dass dieser Lernprozess hauptsächlich in einem selbst stattfindet. Input ist zwar auch hier nützlich und nötig, wird aber auf ganz andere Art und Weise verarbeitet. Und am Ende fügt sich eben alles irgendwie zusammen.

Ich weiß, dass diese Beschreibung jetzt mehr als kryptisch ist. Aber da wären wir wieder beim Geschmack der Erdbeere... ;)

Viele Grüße, Iris

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Das unterschreibe ich zu 100 %, Iris ;)

Und kryptisch ist da gar nix - im Gegenteil :D

Für mich völlig verständlich!

Super beschrieben!

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Das Besondere an diesem Lernprozess ist, dass nicht einfach von außen Wissen zu einem kommt, das man aufnimmt und versucht es umzusetzen, oder dass man versucht, Handlungen zu kopieren, sondern dass dieser Lernprozess hauptsächlich in einem selbst stattfindet. Input ist zwar auch hier nützlich und nötig, wird aber auf ganz andere Art und Weise verarbeitet. Und am Ende fügt sich eben alles irgendwie zusammen.

Ich weiß, dass diese Beschreibung jetzt mehr als kryptisch ist. Aber da wären wir wieder beim Geschmack der Erdbeere... ;)

Genial ausgedrückt, Iris, die Germanistin in Dir hat genau das in sehr passende Worte gepackt, was ich die letzten Jahre erlebe. Ganz unabhängig von Begriffen und Definitionen findet etwas statt, das möglicherweise mit Energie zu tun hat, aber ganz sicher mit einem: Mit der Auseinandersetzung mit sich selbst. Und da sind wir wieder bei dem Begriff Selbstbewusstsein, das ich in diesem Zusammenhang schon einmal angesprochen hatte.

Setze ich mich aber nicht mit meinen Defiziten und Fehlern auseinander, sondern verdränge sie, werde ich auch nicht das Bewusstsein für Stärken und Fähigkeiten entwickeln. So verliere ich immer mehr Selbstbewusstsein und mit Sicherheit auch parallel Ausstrahlung, Charisma, Energie, Aura... wie auch immer man es nun nennen mag.

Ich habe festgestellt, dass diejenigen die gravierendsten Energieräuber sind, die sich mit sich selbst nicht auseinander setzen mögen und alles verdrängen. Beweisen kann ich das aber natürlich auch nicht.

Umgekehrt empfinde ich Menschen, die ihre Schwächen UND Stärken relativ gut kennen, die sich selbst auch Fehler zugestehen, sie auch offen einräumen können und gerne an sich arbeiten, Energiespender, die anderen viel zu geben haben.

LG Anja

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Hallo iris81,

Huhu!

Hans Georg bestreitet doch die Existenz von Energien überhaupt nicht. Sein Kritikpunkt ist doch nur, dass er sagt, man könne Energie nicht einfach so vom einen Körper auf den anderen übertragen. Ich glaube, damit hat er recht. Ein Hund ist keine Batterie, die man einfach "aufladen" könnte. ;)

Viele Grüße, Iris

BINGO! :)

Genau so ist es von mir gedacht.

Ich glaube, ich habe gerade etwas verstanden... wir reden total aneinander vorbei! ;)

Ich verstehe was mir die anderen sagen wollen, habe aber eine ganz andere Meinung dazu.

LG Hans Georg

Verstehen stellt besondere Anforderungen, Missverstehen nicht (G. Roth).

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Hallo Hans Georg,

ich muss sagen, Hans Georg, dass ich von deiner Antwort enttäuscht bin, weil sie so gar nichts mit meiner Frage zu tun hatte.

Es gibt tatsächlich einen Erklärungsansatz für meine und viele andere Erlebnisse. Die Wissenschaft befasst sich seit einigen Jahren intensiv mit STrings. Behält sie recht fallen die Grenzen zwischen vielen Forschungsgebieten und viele Märchen werden erklärbar - auch und besonders die Energieübertragung.

Womit der Bogen zu diesem Thema geschlagen wäre.

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