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Hundeforum Der Hund
Daktari

Der Wissenschafts-Thread oder wie definieren wir Energie ...

Empfohlene Beiträge

Und Liebe sind einfach nur Neurotransmitter. Rosane halt ;) .

LG Anja

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Ohje! Okay wieder was schlauer :)

Aber mich würde wirklich interessieren, ob ich meinen Hund erkennen würde.

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Hallo Rike,

ich persönlich kann mich auch nicht wiederfinden' wenn so viel mit „Energien“ erklärt wird.

Das was in der Kommunikation zwischen Hund und Mensch "wissenschaftlich"erklärbar ist (z.B. dass Hunde minimalste Veränderungen in unserer Körperhaltung und Bewegung wahrnehmen können die uns nicht bewusst sind) würde ich gerne auch in dieser Ecke lassen und finde die Gedanken von H.G. durchaus berechtigt![/Quote']

Dass die Verhaltens- und Neurobiologie hier schon einen großen Schritt weiter sind, denn sie hat eine Zufallsentdeckung während Experimenten mit ganz anderen Zielstellungen gemacht, die Beweisen, welche Strukturen und Funktionen die Voraussetzungen geschaffen haben, die im Gehirn dafür notwendig sind.

Ich hatte es schon einige Male anklingen lassen, keine Reaktion, deshalb gehe ich davon aus, dass im Forum kaum jemand od. niemand etwas von dieser Tatsache mitbekommen hat.

Denn damit wäre einiges was hier unter schwacher/starker Energie propagiert wird, unter ganz anderm Licht zu betrachten.

Aber wenn interessiert schon Wissenschaft.

LG Hans Georg

Wenn du etwas weißt, zu wissen, dass du es weißt; und wenn du es nicht weißt, zu wissen, dass du es nicht weißt – das ist Wissen (Konfuzius).

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Aber wenn interessiert schon Wissenschaft.

Mich. Wenn ich sie verstehe.

LG Anja

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Aber wenn interessiert schon Wissenschaft.

Mich. Wenn ich sie verstehe.

dann lass sie Dir erklären! :D:D

Meine Schwester ist übrigens Physikprofessorin.

Mit ihr kann man nächtelang hochinteressante Fragen zum Thema "Glauben und Wissenschaft"

erörtern, wie z.B. Schöpfung und Evolution ... Zufall oder Gottesbeweis...? Grenzen der Wissenschaft... etc...

sehr spannend... :klatsch:

LG

Rike mit Meggie.

:winken::winken:

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Ja, ich glaube auch, wenn man in netter Runde säße, dann wären diese Gespräche angenehmer als so geschrieben. Es ist so irgendwie oft mühsam... Leider.

Hans Georg hat mir übrigens auch schon einiges erklärt... Bin halt nicht so wirklich naturwissenschaftlich talentiert.

LG Anja

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Huhu!

Mich interessiert Wissenschaft auch. Ich finde Wissenschaft höchst spannend, lerne immer wieder gerne dazu, und es liegt mir fern, nur das an wissenschaftlichen Erkenntnissen zuzulassen, was unmittelbar nützlich erscheint (als Germanstin kann ich stundenlang über auf den ersten Blick völlig sinnlos erscheinende Dinge wie die mittelalterliche Kreuzzugsdichtung diskutieren ;) ). Aber ich brauche die Wissenschaft nicht in jeder Sekunde meines Lebens.

Auch im Bereich der Hundeerziehung hilft Wissenschaft oft weiter - die Erkenntnisse der Lernpsychologie sind m.E. grundlegend für die Ausbildung des Hundes.

Aber bei einem Seminar mit Anita ist mir klargeworden, dass es noch andere Dinge gibt als die Umsetzung von Theorien. Ich habe dieses Seminar komplett emotional erlebt, ohne zu versuchen, irgendetwas davon zu erklären. Die Wirkung war phänomenal, und ich bin mir sicher, dass sie es nicht gewesen wäre, wenn ich mich nicht emotional darauf eingelassen hätte, sondern versucht hätte, das, was da passiert ist, rational zu erklären. So ähnlich, wie Verliebtsein für mich schöner ist, wenn ich nicht an die Neurotransmitter denke ;) .

Wissenschaft ist toll, aber wie alles, was toll ist, ist sie eben nicht für jeden Menschen in jeder Situation angebracht. Ich persönlich mag Anitas anschauliche Bilder, egal, ob ich sie wissenschaftlich erklären kann oder nicht. Ich persönlich kann etwas anfangen mit starker und schwacher Energie, und für mich ist der Weg, auf den mich Anita geführt hat, ohne wissenschaftliche Erklärungen gangbar, mehr noch, für mich ist dieser Weg genau so, wie ich ihn gehe, ohne Erklärungen "richtiger" (reines Bauchgefühl).

Aber das muss ja nicht für jeden so sein. Jeder muss für sich den Weg finden, mit dem er sich wohlfühlt.

Viele Grüße, Iris

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Hallo iris81,

Warum funktioniert das Bauchgefühl, und gibt es dafür eine Erklärung?

Da ich nicht vor habe eine lange zu komplexe Erklärung abzugeben, versuche ich es einmal in Kurzform.

Wer sich mit dem Thema Lernen beschäftigt hat, weiß, dass es das explizite, implizite und emotionale Lernen sowie Gedächtnis gibt.

Für das Bauchgefühl ist vorrangig das emotionale Gedächtnis von Interesse.

Ein Patient, der eine Hirnschädigung hatte, die es nicht mehr zuließ, bestimmte Erfahrungen dauerhaft zu lernen und im expliziten Gedächtnis abzuspeichern, lernte täglich dieselben Personen aufs Neue kennen.

Einer der Ärzte veranlasste ein Experiment, eine der Krankenschwestern sollte diesen Patienten, extra unfreundlich behandeln.

Als einige Zeit vergangen war, reagierte der Patient auf diese Krankenschwester mit Abneigung und deutete an, dass er diese Person nicht leiden mag, konnte aber nicht sagen warum.

Während wir beim expliziten/impliziten Lernen bewusst lernen verhält es sich beim emotionalen Lernen anders, hier wurden von dem Patienten unbewusst die negativen Emotionen gelernt und ins emotionale Gedächtnis gespeichert.

Was hat das mit dem Bauchgefühl zu tun?

Auch wir lernen täglich sozusagen am Bewusstsein vorbei, ohne zu wissen was wir alles gelernt haben.

Wundern uns manchmal, dass wir uns in einer Situation (Bauchgefühl/Intuition), offensichtlich richtig entschieden haben.

Ich hoffe, dass es nicht zu kurz war.

LG Hans Georg

Verstehen stellt besondere Anforderungen, Missverstehen nicht (G. Roth).

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da kann ich dir einiges anbieten, wofür es bestimmt eine wissenschaftliche Erklärung gäbe, wenn sie denn schon gefunden und nicht in das Reich der Illusion verbannt wäre.

1.Beispiel.

Ich träume nicht oft vom Tod, aber bereits seit meiner Kindheit träume ich vom Tod eines Familienmitglieds genau dann, wenn es geschieht. Das hatte ich schon als Kind. Es sind z.T. Menschen, die ich nie kenenngelernt habe. Auch meine Eltern hatten keinen Kontakt und somit war es auch kein Gesprächsthema, das ich aufgeschnappt haben könnte. Es bezieht sich auch auf Unfalltod oder Verbrechen.

2.Beispiel.

Wohnungssuche. Ich hatte die Wahl zwischen zwei Wohnungen im selben Haus. Die eine sagte ich ab mit der Begründung: in der Wohnung stimmt was nicht. Ich fühl mich da nicht wohl. Mitmieter erzählten mir später, dass der Vormieter sich dort erhängt hatte.

3.Beispiel.

Ich ging für meine inzwischen verstorbene Oma einkaufen. Handy war zu der Zeit kein Thema.

Ich stand schon an der Kasse, als ich die Eingebung hatte, doch noch mal zurück zu gehen und Essig-Reiniger zu kaufen. Dieser stand nicht auf dem Zettel. Später erzählte sie mir, dass sie ihn vergessen hatte aufzuschreiben und so gehofft hatte, dass ich ihn trotzdem mitbringe.

Derlei erlebe ich öfter.

Und dann gibt es einiges, was sich aber nicht so konkret benennen lässt. Menschen, deren Gegenwart man meidet, weil sie einen auslaugen (die pure Anwesenheit wohlgemerkt) und das genaue Gegenteil.

Dann gibt es die von Sheldrake beschriebenen Phänomene, von Beinamputierten, die als Phantomschmerz nachempfinden, was mit ihrem amputierten Körperteil geschieht (z.b. brennende Hitze), Hunde die die Heimkehr ihrer Herrchen weit vor Erwartung erspüren, Mütter, die auch ohne Kontakt genau spüren, wenn es der Tochter in 300 km Entfernung schlecht geht, usw.

Ich bin sicher, dass die Wissenschaft in nicht so ferner Zeit Erklärungen dafür haben wird, dank ernsthafter offener Wissenschaftler. Bis dahin begnügen sich ihre Anhänger damit, es als Blödsinn oder Einbildung zu deklassieren um es dann später schon immer gewusst zu haben.

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Hi Hans Georg!

Die Erklärung war ganz und gar nicht zu kurz und super verständlich! :klatsch:

Ich bezweifle nicht im Geringsten, dass es für das "Bauchgefühl" auch eine rationale Erklärung gibt. Es ist schon auch interessant, diese Erklärung zu kennen, aber "funktionieren" tut dieses Bauchgefühl bei mir besser, wenn ich den rationalen Hintergrund ausschalte und mich ganz auf das Gefühl einlasse.

Aber wie gesagt, was für mich gilt, muss ja nicht für andere gelten. Jeder so, wie er mag. Interessant finde ich beide Herangehensweisen!

Viele Grüße, Iris

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