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Hundeforum Der Hund
Xena

Altersbeschränkung beim Gassi gehen bei 20/40er Hunden

Empfohlene Beiträge

Hallo

Wir haben seit 2 1/2 Monaten einen Schäferhund ( 6 Monate alt). Nun möchte mein man, dass sein Sohn auch mit dem Hund raus geht. Nun hab ich aber gehört, dass man mit den 20/40 Hunden worunter unsere Xena ja auch gehört erst ab 16 Jahre raus darf. Der Kurze ist aber erst 14.

Ich hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen ob er das darf oder nicht und welche Strafen dann folgen würden.

MfG

Sonja + Xena

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Unabhängig davon, ob er DARF oder nicht, möchte ich dir zu bedenken geben, dass ein Kind von 14 Jahren nicht die nötige Kraft aufbringen kann, um einen Schäfer zu halten!

Ich habe selber 2 davon und weiß, wovon ich rede ;)

Wenn eure Hundedame in 2 oder 3 Monaten in die Pubertät kommt und zB auf der anderen Straßenseite einen anderen Hund sieht, der unbedingt angepöbelt werden "muss" (egal, wie brav sie momentan auch sein mag), Gas gibt, damit sie rüber kommt, natürlich nicht schaut, ob grad ein Auto kommt....

Da werden aus 30 Kilo Hund, die sie in ein paar Monaten haben wird, mal ganz schnell 100 Kilo - und die hält kein Teenie!

Noch dazu, wenn sie in die Leine springt und dein Sohn nicht darauf vorbereitet ist.

Du verstehst, was ich sagen will?

Das kann verdammt böse ausgehen!

Eine Strafe wegen irgendeiner Altersbeschränkung ist da noch das kleinste Problem!

Es ist eine Frage von Verantwortungsbewusstsein und keine Frage des Gesetzes.

Sag das bitte deinem Mann!

Übrigens lass ich MEINEN Mann nicht mit den Hunden gehen - denn auch er hätte nicht die Kraft, sie zu halten ;)

Und meine Kinder auch nicht - auch wenn es bei uns so eine Regelung nicht gibt!

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Wie das vom Gesetzt her aussieht weiß ich nicht, aber alleine von der Körperkraft her fehlt einem Kind doch wohl einiges!

In unseren Tierheimen hier rundum dürfen z. B. erst ab 16 Jahren die Hunde ausgeführt werden, ob die das aber von sich aus aus Sicherheitsgründen machen oder ob es da Gesetzte für gibt, wie gesagt, weiß ich nicht!

Hier ist eine Sicherheitsempfehlung, ein Gesetz konnte ich jetzt auf die Schnelle nicht finden!

Aber Du bekommst bestimmt noch ein paar Antworten, wenn einer was genaueres weiß!

Ich persönlich würde mein Kind in dem Alter nicht alleine mit einem Schäferhund losschicken, weil es immer zu unvorhergesehen Ereignissen kommen kann, da kann der Hund noch so gehorsam sein! Und selbst einem Erwachsenen können mit dem Hund schon schlimme Sachen passieren, siehe Bericht von Pablitea!

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Hallo,

also irgendwo habe ich das in letzter Zeit auch mal gelesen gehabt, dass es eine Altersbeschränkung gibt (je nach Bundesland). Muss ich nochmal suchen........

Allerdings schließe ich mich Winnie uneingeschränkt an.

Selbst wenn es kein Gesetz dafür gäbe, mein Verstand würde es mir NIE im Leben erlauben, jemanden mit Shelly loszuschicken, der ihr nicht "gewachsen" ist. Und dazu zähle ich selbst viele Erwachsene. Sie könnten es vielleicht u.U. körperlich, wenn sie nicht grad überrascht würden.... Und das bedeutet aber nicht, dass Shelly in irgendeiner Weise gefährlich ist... nein, mir gehts vielmehr darum, dass sie sie nicht lesen können.

D.h. ist sie aufgrund ihres Alters mal etwas unsicherer bei jemanden der auf sie zukommt, dann sehe ICH das und kann dementsprechend vorher agieren, wenn nötig. Oder ihr einfach nur die nötige Sicherheit geben.

Ein Fremder oder anderer (außer mein Freund) könnte das NICHT.

Und da kann jeder noch so "liebe" Hund mal ganz schnell zur "Waffe" werden.

Ich will auch nicht den Teufel an die Wand malen.

Aber ich habe früher im "Ghetto" gewohnt und da wurden auch teilweise Kinder mit Rottweilern o.ä. rausgeschickt, weil die Besitzer sicher zu bequem waren. Ich konnte es damals selbst als Teenager schon nicht verstehen.

Gerade auch jetzt, wo das mit Hansi passiert ist.......

Man steckt nicht im Hund drin. Und bevor ICH mir mein Leben lang Vorwürfe machen würde, wenn doch was passiert, dann lass ich es lieber sein.

Wieso will dein Mann denn, dass er mit ihm raus geht?

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@ Ricky:

Das mit den "Hundi lesen" lag mir auch auf den Lippen, aber ich weiß nicht, ob Sonja das schon versteht.

Gemeint ist Körperspannung des Wuffels zu bemerken, die Ohrenstellung, die Rutenhaltung - die ein Außenstehender nicht erkennen würde und natürlich auch voraus zu schauen und zu wissen, wie der Hund reagiert, was für ihn in seinen Augen bedrohlich oder reizend wirken könnte.

Das kann eine Mülltonne sein, ein Mann mit Stock, eine Oma mit Wägelchen, eine kleine Plastiktüte, ein anderer Hund...

(Kanns jemand besser erklären?) :Oo

Ein außenstehender Mensch wird dem nicht gewachsen sein.

Gerade bei einer solchen Rasse wie einem Schäfi, der schließlich dafür gezüchtet wurde, aufzupassen und alles genau zu beobachten!

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Ein außenstehender Mensch wird dem nicht gewachsen sein.

Ich geb dir ja schon recht, dass man fremde nicht mit einem Schäfer losziehen lassen sollte, aber in diesem Fall ist es ja ihr Sohn.. und der sieht ja auch den Hund aufwachsen.

Ich habe selbst meine beiden 14 und 17 Jährigen Cousins losziehen lassen mit Laika... Sie wiegt zwar nich nicht sooo viel, aber Kraft hat sie alle mal...

Man sollte halt sehen, ob der Junge den Hund im Notfall halten kann...

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Ich hab die ganze Zeit gesucht aber nix gefunden, ich bin mir aber sicher das es da was gibt.

Das Landeshundegesetz sagt auf jeden Fall das man als Hundeführer dem Hund körperlich gewachsen sein muß !!

Lg Birgit

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(Kanns jemand besser erklären?) :Oo

Nöööööö! ;)

Vielleicht noch ein laufendes oder fallendes Kind!

Joey ist z. B. zu Menschen in keiner Weise aggressiv, Fahrräder, die an ihm vorbeifahren, Jogger, schreiende Kinder, Traktoren, alles egal!

Letztens stand ich bei einem Plausch mit einem Nachbarn vor unseren Garagen, da fuhren mehrere Kinder auf Fahrrädern rufend und schreiend an uns vorbei, Joey hat sich sitzend das Treiben mehr oder weniger (eher weniger) interessiert angeguckt! Auf einmal fuhr ein Junge mit so einem Roller (Scooter?) an uns vorbei, das Ding rappelte und klapperte auf typische Art, da springt Joey auf einmal laut brummend/knurrend darauf zu! Das traf mich völlig unerwartet und nur weil er nur ca. 13kg wiegt, habe ich ihn kurz vor dem Jungen zurückziehen können - bei 30-40kg, hätten ich und der Junge kaum eine Chance gehabt! WARUM er das gemacht hat und WAS er gemacht hätte, weiß ich nicht, aber "nur" ein Sturz kann auch schon schlimm genug werden!

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Das hat mit Sohn m.M. nach nichts zutun.

Jemand, der sich nicht intensiv mit dem Hund beschäftigt, wird das einfach nicht können. Das ist Fakt.

Mein Freund bspw. sieht auch viele Dinge nicht bei Shelly, die mir jedoch sofort auffallen. Zum Beispiel wenn sie einen Katzengeruch o.ä. wahrgenommen hat. ICH kann sie also abrufen, bevor sie dem vielleicht nachgeht. Mein Freund hätte da schon eher Probleme und wäre womöglich zu spät dran.

Und das hat nix mit der Rasse zutun. Das gilt für mich im Prinzip für alle Hunde.

Allerdings ist es für mich einfach Fakt, dass ein Teenie einen so großen, kräftigen Hund nicht halten kann, wenn er von irgendwas überrascht wird. Selbst bei einem kleineren Hund als nem DSH kann man mal ganz schön in die Röhre gucken, wenn die mal durchstarten und man nicht drauf gefasst ist.

Siehe dat Büdi (Goldie-Hündin) von Engelchen.

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Im Zweifelsfall mal die eigene Haftpflichtversicherung fragen, wie die das sehen und ob ihr geschützt seid, wenn was passiert. Egal was wir sagen, ob wir es so handhaben würden oder nicht, am Ende müsst ihr das selbst versuchen ehrlich einzuschätzen. Aber bitte versucht so gut es geht objektiv zu sein. Weder das Wunschdenken Deines Mannes, noch der des Sohnes dürfen Maßstab sein, sondern nur wie die beiden draußen miteinander klar kommen. Wie ist das denn, wenn ihr gemeinsam lauft und der Sohn den Junghund führt? Alles klar und souverän oder müsst/ wollt ihr korrigierend eingreifen?

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