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Hundeforum Der Hund
Julia und Arno

Anders handeln??!!

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Hallo liebe Leute ;)

Ich habe da mal eine frage und zwar Arno hat mom. ein Problem mit anderen Rüden und vor allem mit Jüngeren. Wenn er von der Leine ist lässt er sich problemlos Abrufen und bleibt auch da. Allerdings macht er seit neustem Theater an der Leine...

Ich habs bis jetzt so gemacht,wenn uns einer endgegenkam und ich merkte Arno wird angespannt und fängt an zu Fixsieren,habe ich einen Richtungswechsel gemacht. Dadurch habe ich wieder seine Aufmerksamkeit bekommen also Blickkontakt und er ist wieder mit durchhängender Leine neben mir gelaufen. Das Verhalten hab ich dann gelobt. Und hab wieder einen Richtungswechsel gemacht also wieder in meine Ursprüngliche Richtung.

Wenn er dann wider angefangen hat zu Fixsieren hab ich wieder einen Richtungswechsel gemacht,das selbe spiel,Blickkontakt durchhängende Leine,gelobt und wieder in die andere Richtung.

Bis er dann mit Blickkontakt zu mir an dem anderem Hund vorbeilaufen konnte.

Jetzt frag ich euch,ist es richtig das so zu machen oder könnte ich es noch anders machen??

Für Tips Ratschläge und verbesserungs Vorschläge bin ich immer Dankbar :)

Liebe grüße Julia

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Also wenns funktioniert, ist es doch klasse. So mache ich das mit Rambo auch manchmal, aber nur, wenn ich mit ihm alleine gehe. Wenn Jeanny mit geht, herrscht sonst heilloses Chaos, die schnallt das nicht so schnell *grins*.

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Ja das problem ist auch,dass wenn ich mit ihm alleine gehe ist er super lieb hört super und pöbelt auch nicht.

Nur wenn ich unsere alte Terrierdame mitnehme zeigt er das Verhalten immer extrem,er zieht an der Leine stellt sich auf Stur und pöbelt an der Leine,zwar nicht immer aber immer häufiger.

Nur ich kann sie nicht Zuhause lassen und mit Arno alleine gehen und vor allem nicht mit jedem Hund einzeln das schaffe ich Zeitlich momentan nicht.

Liebe grüße Julia

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Finde Deinen Ansatz schon ganz gut. Wobei ich nicht drauf bestehen würde, dass er mich immer anschaut. Er darf die anderen Reize schon bewusst wahrnehmen und seine Umwelt sehen. Sonst lernt er nicht, damit umzugehen.

Wenn die Terrierdame dabei ist, hat er entweder das Bedürfnis schon mal von Weitem jedem zu sagen, dass das "sein" Mädel ist, oder Du bist einfach nicht so konzentriert und manövrierfähig, wie ohne die Kleine. Dadurch denkt er, wenn sie nichts tut, dann mach ich eben mal. Je lauter ich bin, desto eher bleiben uns die anderern vom Hals.

Würde das Pöbeln an der Leine erst mal richtig abtrainieren, bevor ich mit 2 Hunden los gehe. Sonst verfestigt sich da was, was Du nur schwer wieder raus bekommst.

Ein Patentrezept für die Arbeit mit 2 Hunden hab ich nicht. Wie ist es, wenn Du die Richtungswechsel mit beiden Hunden machst?

LG Anja

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Hallo Anja,

Den Richtungswechsel mit beiden Hunden zu machen ist Schwierig. Denn die Alte Dame ist nicht mehr so flott und reagiert nicht so schnell,das würde letztendlich nur im Chaos enden.

Permanenten Blickkontakt vordere ich nicht von ihm er darf schon gucken. Aber nach den Richtungswechseln macht er es meist von selbst.

Das ganze Problem an der geschichte ist,das es Phasenweise ist. Es können Tage und Wochen vergehen da macht er keinen Mucks auch wenn ich die kleine dabei habe. Selbst wenn wir an einem Kläffenden und sich in die Leinen hängenden Hund vorbei gehen. Dann guckt er einmal uns gut ist.

Ich schaffe es auch mit beiden Hunden in die Stadt zu gehen,ohne das Stress für uns entsteht.

Nur dies mit den Phasen ist es schwierig,ich mein ich kennen meinen Hund ziemlich gut und ich weiß auch das es bei uns in der Gegend Hunde gibt mit denen er nicht kann. Dann gehe ich erst auf überhaupt keine Stress situation ein. Aber teilweise ist es so,wenn ich mit den beiden Raus gehe,auch auf Neuem Gelände oder auch hier,es kommt uns ein Fremder oder schon bekanter Hund entgegen und er zeigt das beschriebene Verhalten :???

Also im allgemeinen hat er überhaupt kein Leinenproblem.

Aber kann es sein das wenn ich viel Stress habe und es mir nicht gut geht,das er es dann macht? Wie gesagt Phasenweise,das er dann denkt ich bin nicht Souvären genug und habe keinen Überblick über die Situation??

Und wenn ja wie kann ich ihm dann die Sicherheit geben?

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Also im allgemeinen hat er überhaupt kein Leinenproblem.

Aber kann es sein das wenn ich viel Stress habe und es mir nicht gut geht,das er es dann macht? Wie gesagt Phasenweise,das er dann denkt ich bin nicht Souvären genug und habe keinen Überblick über die Situation??

Und wenn ja wie kann ich ihm dann die Sicherheit geben?

Das KANN sein. Du findest es heraus, in dem Du täglich eine kleine Notiz in ein Gassitagebuch schreibst. Wie Du drauf warst, wie er reagiert hat. Dann wirst Du vielleicht ein Schema entdecken.

Wenn man selbst mistig drauf ist, dann ist es schwer, Sicherheit zu geben. An solchen Tagen wähle ich mir einen Gassigeh-Ort, wo ich nicht so viele treffe, wo ich ausweichen kann, wenn ich welche treffe, und das tue ich dann großflächig, um gar keine Sicherheitsdefizite aufkommen zu lassen. Ich gehe dem Stress sprichwörtlich aus dem Wege.

Je mehr Du aber an guten Tagen gut für ihn agierst, desto weniger schlechte Tage wird es geben. Dann wird er Dir auch eines Tages so vertrauen, dass er auch mal einen miesen Tag wegsteckt. Mein Hund fängt erst nach ein paar sehr miesen Tagen an, Entscheidungen wieder vermehrt selbst zu treffen.

LG Anja

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Das mit dem Ausweichen versuche ich auch,allerdings ist das nicht immer möglich. Ich habe so manche Tage ein echt Schlechtes Gewissen wenn ich ihn in so eine Stress Situation ziehe und quasi nicht richtig Handeln und Agieren kann und sich ihm selbst Überlasse.

Ich hoffe dann immer das sich unser Vertrauensverhältnis durch solche Situationen nicht verschlechtert. Und wenn es wirklich mal zu einer richtig besch.... Situation kommt wo ich definitiv falsch Handel wo ich mich schon eine Minute danach selbst steinigen könnte :(

mach ich einige Zeit danach leichte Übungen mit ihm wo ich ihn mit einer Extrem Freudigen stimme motiviere,ist dies denn Falsch?!

Ich habe da noch eine Frage an Dich Anja und ich hoffe ich darf sie Dir stellen?!

Und zwar wenn ich mit Arno unterwegs bin und uns kommt eine Rüde entgegen,normalerweise kein Problem aber wie gesagt auch Phasenabhängig. Und dieser schon mit einem Steifen Gang und Fixierend auf Arno zugeht,lässt er sich nicht immer gleich Abrufen und bei einer von 4 Hundebegegnungen gar nicht...Dann geht er auch Steif und Fixsierend auf den anderen Hund zu,wie bekomm ich dann seine Aufmerksamkeit zurück? Meist kommt es dann zum Knurren und kurzem Dominatzverhalten und danach trennen sich dann wieder die Wege.

Liebe grüße Julia

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Hmm. Du machst eine Situation nicht mit einer anderen wieder gut. Also wenn Du ihn jetzt in eine blöde Situation geführt hast und dann für ihn nicht gut genug agiert hast, nützt Dir für das Verhältnis zwischen Euch das Spielen oder Freuen zusammen nicht viel. Es hilft nur beim Stressabbau und Auflockern von Euch beiden. Aber JEDE blöde Situation ist eine Kerbe in Deiner Führungsposition, irgendwann ist sie weg. Mal ganz banal ausgedrückt.

Wenn Dein Hund nicht IMMER abrufbar ist, dann solltest Du entweder noch viel vorausschauender abrufen, BEVOR da schon kommuniziert wird, bzw. Du solltest Deinen Hund mehr sichern. Schleppleine z.B. An dieser lässt sich der Rückruf in hohen Reizsituationen hervorragend üben, weil man dann einfach weglaufen kann und der Hund hat keine andere Wahl als hinterher zu kommen.

In einer Fixiersituation kann man das auch machen, weglaufen, die wenigsten Menschen haben dazu jedoch die Nerven. Alle bleiben stehen, halten den Atem an und starren auf das Geschehen... Dadurch steigt die Spannung noch mehr und irgendwann gibts halt mal richtig Kloppe, wenn er den Falschen erwischt. Das wäre doch schade, oder?

Ich würde mit meinem Hund nur wenig Risiken eingehen wollen, dass er von einem unsozialen Hund vielleicht mal zusammen gebissen wird. Von daher führe ich lieber an solchen Hunden vorbei. Dabei gilt für mich immer, MEIN Körper zwischen dem anderen Hund und meinem Hund.

LG Anja

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Also was wir zb. gemacht haben ist in einer Hundegruppe einer Bekanten von uns mitzugehen,die Bearded Collies hat. Er hatte am Anfang ein echtes Problem mit der Rasse da er schwierigkeiten hatte die Körpersprache zu lesen. Sind am Anfang auch nur mit Schleppleine Gegangen und dann immer mehr ohne. Dadurch Verfestigte sich unsere Bindung super und ich hatte Wochenlang überhaupt keine Probleme.

Diese Situation die ich Dir grade beschrieben habe,war wieder die erste seit bestimmt anderthalb 2 Monaten...

Er ist im großen ein Super Hund,manchmal etwas Unsicher...aber dies ist zu Bewältigen. Ich versuche ihm immer die nötige Sicherheit zu geben und auch solchen Situationen aus dem Weg zu gehen.Aber manchmal ist es nicht möglich wenn zb. ein Hund von hinten oder aus den Büschen gesprungen kommt und Arno direkt mit Dominazverhalten provoziert. Und es ist auch gar nicht meine Absicht ihn in solche Situationen kommen zu lassen.

Aber gibt es möglichkeiten meine Führungsposition wieder zu verfestigen??

Sicherlich nur wenn ich bei der nächsten Situation richtig Handel oder?!

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