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Hundeforum Der Hund
Bepe

Wie verhalte ich mich richtig?

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Hallo - wie würdet Ihr Euch in folgender Situation verhalten?

Auf einer unserer Lieblingsrunden kommen wir an einem ziemlich abgelegenen Haus vorbei. Auf dem riesigen, hoch eingezäunten Grundstück laufen zwei Hunde frei herum (Rottweiler+Labradormix) die alles agressiv angehen was sich in zaunnähe bewegt. Dabei kommen sie schon von Weitem wild bellend angerannt und springen auch an den Zaun hoch das es nur so rappelt. Sie begleiten uns dann den ganzen Weg am Grundstück entlang, bis der Weg abzweigt.

Bis zu diesem Stück Weg lasse ich SAM frei laufen, danach auch wieder. Am Zaun entlang nehme ich ihn an die Leine. Er zerrt entweder weg, oder drängt sich eng an meine Beine.

Jetzt die Frage an die Experten: wie wäre es richtig? Einfach weiter laufen lassen? Kurz nehmen und strammen Schrittes vorbeigehen? Versuchen zu ignorieren? Möchte dem Kleinen ja auch nicht unbedingt Angst vermitteln!?

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Auf dem Weg zum Wald haben wir das gleiche mit einem Berner-Sennen!

Sobald er uns hört rastet er am Zaun(der aber so hoch und dichtgewachsen ist das man den Hund nicht sieht),total aus!

Inzwischen ist es so,das Kenay 10 Meter vor dem Grundstück seine Nackenhaare hochstellt und sich aufplustert.

Wir gehen immer zügig daran vorbei,ich beachte den anderen Hund mit seinem Theater gar nicht,Kenay kann ich schon verstehen das er negativ reagiert.

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Ich bin zwar kein Experte, aber so eine ähnliche Begegnung hatte ich vor kurzer zeit auch mit Shelly.

Wir gehen eine Strecke, die wir bis jetzt erst einmal gelaufen sind. Das ist so ein kleiner Weg vorm Wald, wo links und rechts Grundstücke sind. Von dem erste Grundstück links wußte ich, dass dort ein Hund ist und sah ihn auch schon von weiten kläffen. Kein Problem dachte ich, hauptsache der springt nicht über den Zaun. Ich behielt ihn dann soweit im Auge. Als wir dann auf diesem besagten Weg waren, bellte also links dieser Hund. Shelly reagierte schon, indem sie versuchte auf die rechte Seite von mir zu wechseln. Plötzlich sprang rechts ein ziemlich kräftiger (ich nehme an Schäferhund-Mix) mit einem Bellen an den Zaun, dass selbst ich mich tierisch erschrak, weil ich ihn vorher, zwischen den Sträuchern nicht sah. Shelly wußte jetzt gar nicht mehr wohin, was mich sehr wunderte, denn normalerweise ist sie NIE so ängstlich bzw. bellt zurück. Sie drückte sich auch sehr eng an mich. Ich dachte nur so: Hoffentlich springen die nicht übern Zaun. Trotzdem versuchte ich einen (zumindest) etwas kühlen Kopf zu behalten, nahm Shelly kurz (auch wenn sie schon an mir klebte) und ging aufrecht mit Blick nach vorn einfach weiter, ohne diese Hunde oder Shelly anzugucken oder irgendetwas zu sagen. Ich dachte dann, als das Grundstück links zu Ende war, es sei jetzt vorbei, aber nöööö... Auf dem nächsten Grundstück wartete schon der nächste Kläffer. Ich ging die ganze Zeit auch normal weiter (na gut, etwas schneller als im Trödel-Spaziergeh-Schritt, aber nicht überhastet) Nach den drei Hunden hatten wir es dann Gott sei Dank geschafft und konnten den Rest des Spaziergangs im Wald noch genießen.

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Wenn du ihn anleinen mußt, ist es wichtig, dass du die Leine nicht kurz nimmst. Damit baust du Streß auf, machst ihn erst recht auf die Situation aufmerksam. Auch würde ich nicht schnell vorbeigehen, sondern ganz gelassen und im normalem Tempo.

Wichtig ist, dass du ihm auch durch deine Körpersprache vermittelst, dass alles in Ordnung ist. Also nicht selbst mit eingezogenem Kopf an den Hunden vorbei gehen!

Wenn du ihn freilassen kannst (ich weiß nicht, ob er dir dort abhaut, oder eine Straße in der Nähe ist?), würde ich es versuchen, du schreibst ja, dass er vorher und nachher auch freiläuft.

Versuche doch mal, die Hunde zu ignorieren, gehe mit deinem so weiter, wie ihr gekommen seit, also freilaufend. Wenn du das Gefühl hast, dass dein Hund größere Unsicherheiten zeigt und bevor er vielleicht wegläuft, lenke ihn mit Futter oder Spielzeug ab. Also z.B. spielerisch mit einem Ball an diesem Garten vorbeigehen. (Ich gehe mal davon aus, dass die Hunde dort gesichert sind) Wenn es möglich ist, nicht direkt am Zaun laufen, evtl. auf der anderen Straßenseite.

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Ich kann mich Angela nur anschließen!!!!

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... müsst ihr denn dort vorbei??? :Oo :Oo :Oo Ich würde den Weg meiden. Meistens bewachen die Hunde ja nur ihr Grundstück, aber wenn man nicht weiss zu was die fähig sind?

Aber ich bin auch Anfängerin. Hm... habe diese Vermeidungstaktik gewählt da ich damit am besten zurecht komme. Die fremden Hunde riechen manchmal meine Angst, und ich will keinen Stress für mich und meine Hündin. ;)

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aniramahund*

Natürlich könnten wir auch einen anderen (Um) Weg wählen, aber wo fängt das an und wo hörtes auf?

Wie Birgit66* es auch erlebt, wird unser SAM auch schon weit vorher sichtlich nervös. Obwohl ich selber Beklemmungen verspüre, würde ich meinem Kleinen schon gerne das Gefühl von Sichetheit vermittel, also einfach frei weiterlaufen lassen? Das Gelände würde es schon erlauben, meine Befürchtung war nur, dass er dann beim nächsten Mal schon frühzeitig losstartet um die Situation schnellstmöglich für sich zu entspannen. Macht er sich das dann evtl. schnell zur allgemeinen Gewohnheit? Situation bedrohlich = schnell weg!!

Werden mal Angelas* Rat befolgen und antesten was passiert.

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Hallo Bepe, =)

klar stimmt schon, wo hört das auf. Ich hab mir in den 5 Jahren mit Lena da sie meine erste Hündin ist, viele Tipps und Ratschläge eingeholt und die Vermeidungsstrategie für mich entschieden. Ich komme da am besten mit zurecht da ich vor gewissen Hunden einfach Respekt habe :Oo :Oo :Oo und leider auch schon häufig erlebt habe, dass nicht vorausschauend gehandelt wird. Klar, es gibt immer Situationen in die man gerät die nicht vorher sehbar sind. Dann versuche ich ruhig zu bleiben und die fremden Hunde zu ignorieren. Es bringt mir nichts wenn ich Konfrontation suche und dann doch Angst habe. Wir mussten als wir in einer Hundeschule waren, jeden Morgen beim Gassi gehen, an geifernden Hunden vorbei die fast über den Zaun sprangen, einer schaffte es Mal und verfolgte einen Rüden. Das Ganze endete mit heftigsten Bissbunden. :Oo :Oo Nee, wir haben einen anderen Weg gewählt, aber muss jeder selber entscheiden, da ja auch jeder von der Persönlichkeit anders ist.

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(bearbeitet)

Das ist genau der Punkt, den aniramhund da anspricht. Wenn man selbst Respekt oder Angst vor den Hunden hat, es einen etwas gruselt, obwohl ein Zaun dazwischen ist, dann kann man dem Hund noch so viel Sicherheit vermitteln WOLLEN, bekommt es aber nicht hin.

Wenn Du KEINE Angst vor den Hunden hast, dann würde ich versuchen, meinen Hund auf MICH aufmerksam zu machen, selbstsicher an dem Grudstück vorbei gehen und den Radau ignorieren. Wenn Du mit Spielzeug oder Leckerli ablenken willst, wie Angela das rät, dann mußt Du drauf achten, daß Du mit dieser Aktion nicht gerade dann beginnst, wenn Dein Hund Angst zeigt. Denn dann bestätigst Du diese Angst durch eine Beachtung Deines Hundes.

Ich würde in diesem Fall schon deutlich VOR dem Grundstück anfangen Blickkontakt zu meinem Hund aufzubauen und möglichst entspannt kommunizierend an den Krawallis vorbeigehen.

Wir haben hier so einen gigantischen Westi, der der Meinung ist, in einen Kessel mit Zaubertrank gefallen zu sein. Wenn ich ihn von weitem an seiner dämlichen Flexileine kommen sehe, rufe ich Sherlock Fuß, halte Blickkontakt mit mmeinem Hund und gehe völlig cool an dem verzweifelt über seinen wie irre rasenden Hund gebeugten Besitzer vorbei, grüße scheißfreundlich und schicke meinen total entspannten Hund kurz drauf voraus... denn wozu sollen wir uns aufregen, wenn andere ihre Hunde weder erzogen noch sozialisiert haben...

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Hallo Bepe,

an die leine nehmen ist in ordnung. Versuch aber auf keinem fall dem kleinem irgend wie das gefühl zu geben das ist was schlimmes. Du könntes ein Problemm schaffen das später zu vorschein kommt. Zeige deinem kleinem ohne zu übertreiben natürlich, dir Passiert nicht Rudelführer ist ja da. Geh dabei nicht auf ihn ein mach das in dem du die anderen links liegen lässt und ganz normal weiter gehst du, hast alles unter kontrolle. Leine ihn aber nicht kurz vorher an damit zeigst du da ist was, besser wäre lass ihn an der leine von deiner Haustür aus bis ihr daran vorbei seit. Denn durch das anleinen immer an der selben stelle begehst du eine Kontitionierung die je nach dem wie du es machst ausfallen wird! Aber um genaueres sagen zu können müßte ich es live sehen, man kann unbewust so viel falsch machen ohne es zu wollen.

Gruß Jens

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