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Hundeforum Der Hund
Femke

Ist das die typische Borderhaltung?

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das Problem bei den Show Bordern ist dann leider nur anders geartet. Arbeiten müssen die alle. Entweder jagen sie dann, oder nehmen die Wohnung auseinander.

Oder sie werden Balljunkies

Probleme bekommt man mit Bordercollies IMMER, wenn sie nicht arbeiten. In welcher Form auch immer

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das Problem bei den Show Bordern ist dann leider nur anders geartet. Arbeiten müssen die alle. Entweder jagen sie dann, oder nehmen die Wohnung auseinander.

Oder sie werden Balljunkies

Probleme bekommt man mit Bordercollies IMMER, wenn sie nicht arbeiten. In welcher Form auch immer

Ja, da gebe ich dir vollkommen Recht!

Ist nur leider den meisten Leuten nicht vorher bewusst, sieht halt knuffig aus, aber das er besondere Auslastung braucht, denkt niemand dran!

Ich denke mal, deshalb ist unser Boomer auch im Tierheim gelandet! ?!?

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ja.. wie so viele...

leider..

er Agilityboom hat die Rasse teilweise kaputt gemacht

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Danke Penny für Deine Erklärung. Das hatte ich bisher auch so nicht gewußt. Ich bin nur immer die Böse, die den Leuten den Border oder Aussie vor Anschaffung auszureden versucht, weil ich wirklich bisher fast noch nie ein wirklich normales, glückliches, ausgelastetes Team gesehen habe.

Zu oft ist er nur Prestige-Objekt, Modehund oder sonst etwas, weil man mal irgendwann Wetten das geschaut hat und auch möchte, daß der Hund 450 Plüschtiere unterscheiden kann.

Das finde ich so traurig für all die tollen Hunde, die da vor sich hinvegetieren und all die Menschen, die mit der Rasse wirklich das machen, was sie tun sollte.... ARBEITEN.

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Hallo Renate,

da ist noch eine Frage von dir offen - ich war länger nicht online/hier munter am mitmachen - ich urlaub - ich krank - mein Vater gestorben ...

Also Fly kommt nicht aus der Hüte-Linie, sondern Show-Linie.

Ob und wann Fly Nachwuchs haben darf/soll ist noch nicht entschieden. Die beiden sind noch am überlegen - wegen der verschiedenen Punkte, die es zu bedenken gibt.

Ich kann jedem, der von jemandem hört, dass die sich einen Border kaufen wollen nur eindringlich bitten, auf die Bedürfnisse eines Borders hinzuweisen. Ich habe inzwischen mehrere Border-Bücher gelesen und in allen wird darin dringend darauf hingewiesen, dass man sich selbst gut fragen soll, ob man bereit und willens ist, den Bedürfnissen gerecht zu werden.

Wißt ihr von jemanden, der einen Border kaufen will, sagt ihnen, sie möchten doch vorher Bücher lesen - im Internet lesen - mit Border-Besitzern sprechen usw.

Es gibt so viele Hunderassen, dass man bestimmt eine findet, die zu einem paßt. Es gibt genug Informationen im Internet oder auch aus Büchern - Enzyklopädien - wo kurze Rassebeschreibungen drin sind, um sich zu orientieren und nicht irgendwelche Modeerscheinungen mitmacht.

Hallo Bärenkind und Renate,

wir denken auch, dass Tessa im Tierheim gelandet war, weil sie kein "bequemer" Familienhund war.

Die Vorbesitzer einfach überfordert waren mit den Bedürfnissen und wenn da 3 kleine Kinder waren - war wohl auch nicht die Zeit da, dem Hund gerecht zu werden.

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Jutta, ich gebe dir vollkommen Recht mit deinen Ausführungen!

Aber leider ist es doch so, dass fast in jeder Werbung, wo ein Hund drin vorkommt, dieser meist ein Border ist, weil der halt so schön lustige Sachen macht und eine tolle Gesichtsmimik hat!

Erklär den Leuten dann mal, dass die nur für die Werbung/Film ausgebildet wurden, den Rest ihres Lebens aber auch beschäftigt werden wollen!

Ich kenne einige Border-Besitzer, die das ganz gut hinbekommen, aber auch genau so viele, die wirklich kurz vor dem Verzweifeln sind, aber auch nicht die nötige Zeit investieren wollen, um den Hund auszulasten.

Ich sehe den Unterschied bei meinen Beiden.

Shelly kann ich viel eher dazu bringen, sich mal auf ihren Platz zu legen, Boomer dagegen, immerhin schon fast 10 Jahre, ist immer am gucken, ob da nicht noch was zum Spielen rum liegt, was man sich nehmen könnte oder er steht halt einfach vor mir, und erwartet, dass ich mal schnell ein super Spiel herbei zaubere.

Normale Spaziergänge sind so was von öde und doof für ihn, ich muss immer zusehen, dass wir irgend was interessantes mit einbauen!

Ich kann da aber gut mit leben, ja, es macht mir richtig Spass, mit dem Hund zu arbeiten, und auch mal kniffelige Kopfarbeit mit ihm zu machen!

Aber das liegt halt nicht Jedem, und daher sollte man vor der Anschaffung dieser Rasse sich wirklich eingehenst informieren, damit man später keine Bruchlandung erlebt, was dann auf Kosten des Hundes geht!

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Tja, Renate, das ist es ja, dass viele halt nicht wissen, was auf sie zukommt.

Da tun mir die Hunde dann ja auch in der Seele leid.

Darum kann ich halt nur jeden Bitten, der von jemanden hört - es soll ein Border sein - mit denen zu sprechen - mehr können wir nicht tun. Das nicht zu tun wäre falsch.

Leider informieren sich viele ja nicht vor der Anschaffung intensiv über die verschiedenen Rassen.

Das ist auch genau das, warum die Besitzer von Fly sich große Sorgen machen. Sie denken auch, die zu verkaufen wird nicht das Problem sein - weil Modehund - aber sicher zu sein, dass die in gute Hände kommen und nicht nur gute Vorsätze da sind und nachher der Hund leidet, dass ist das, was sie bewegt.

Ich finde, die gehen da wirklich verantwortungsvoll ran. Es gibt ja leider auch genügend die halt züchten des züchten willens und garnicht viel fragen und sich Gedanken machen - und das ist das traurige dabei. Das dann halt so viele Hundeseelen verkümmern und man von "Problemhunden" hört und ließt, wobei ja das Problem die Hundehalter sind - aber die sind natürlich nie schuld ...

Die Vorbesitzer von Tessa waren bestimmt auch davon überzeugt, das sie ein Problemhund ist, weil sie nach den Kindern geschnappt hat (haben soll).

Alle die das bisher gehört haben, warum sie im Tierheim gelandet war können sich das überhaupt nicht vorstellen.

Tja, wir schon. Nicht, weil sie ein "böser" Hund wäre, sondern weil die Vorsitzer nicht richtig mit ihr umgehen konnten - denken wir zumindest.

Wenn Sie einfach nur anwensend war - dann Welpen hatte - und ihre Welpen von den Kindern laufend weggenommen oder sowas, können wir uns schon vorstellen, dass sie da mal geschnappt hat - so nach dem Motto "Finger weg".

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Jutta, ich finde es toll, dass sich die Besitzer von Fly schon im Vorfeld Gedanken machen! :respekt:

Eine Freundin von mir züchtet Aussies, die ja fast die gleichen Ansprüche haben.

Sie schaut sich die neuen Besitzer sehr genau an, fährt ein paar Mal ins neue Zuhause, bevor ein Welpe das Haus verlässt.

Sie setzt auch einen Vertrag auf, in dem die Leute unterschreiben müsse, dass meine Bekannte hin und wieder "nach dem Rechten" sieht.

Sollte doch ein Besitzer mal überfordert sein, darf das Tier nicht im Tierheim landen, sondern meine Bekannte nimmt es dann wieder bei sich auf!

Ich denke mal, wenn man sich vor Abgabe der Welpen etwas genauer die Besitzer anschaut, kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen!

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Ja Renate, die Mühe machen sich leider wenige. Ich kenne eine Familie, die Borders produzieren, da sie ja grad in Mode sind. Die werden ohne Papiere zu einem horrenden Preis abgegeben. Sie besitzen selbst einen Rüden und eine Hündin. Allein wie diese beiden Hunde gehalten werden, treibt mir den Zorn in den Kopf. Habe selten so kaputte und verängstigte Tiere gesehen. Die Welpen gehen weg wie geschnitten Brot und interessieren tut es keinen, was das für Leute sind, ob sie sich informiert haben und und. Leider denke ich, daß diese Praktiken derzeit in der Überzahl sind...

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Hallo Renate,

schön zu lesen, dass die mit den Aussis sich so absichert, da mit die Hunde in gute Hände kommen.

Ich werde das mit dem Vertrag, das die Hunde nicht ins Tierheim dürfen, sondern dann zurückgenommen werden etc. Fly's Herrchen und Frauchen vorschlagen.

Das mit dem vorher mal gucken und hinterher mal gucken hatten sie ja auch schon auf dem Zettel, aber wenn man das dann auch vertraglich regelt ist's natürlich wesentlich verbindlicher - für die neuen Besitzer.

Hallo Bärenkind,

was du berichtest von den Border-Züchtern treibt einem wirklich den Zorn in die Glieder. Mir tun die Vierbeiner in der Seele leid und die Züchter könnte ich würgen. Die denken doch nur ans

Geschäft und sonst nix - Hauptsache da kommt 'n Euro bei rum.

Ich freue mich über jeden Züchter, der wirklich verantwortungsbewußt züchtet und die Welpen nur in ausgesuchte Hände verkauft.

Hier gibt es einen Reiterhof - die züchten Mischlinge - Labrador/Golden Retriever - ihr glaubt garnicht, wieviele davon hier rumlaufen. - Die kosten 300 Euro je Welpe.

Die Hunde haben alle ein Freßproblem und sind total Geräuchempfindlich. Bekannte von uns haben einen Hund aus einem Wurf von denen und kennen auch viele Geschwister - gleicher Wurf - jünger - älter.

Freßproblem - Futterneidisch bis zum abwinken - alles wegschlingen - so schnell kann man garnicht gucken.

Den Welpen wird einfach ein Napf voll für alle hingestellt und gut ist.

Die Hündin ist mit den Welpen im Pferdestall in einer Box.

Da läuft immer mal eine Abluftanlage an. Total laut. Das hat die wohl u.a. Geräuschempfindlich gemacht.

Wir finden es verantwortlungslos - was da abläuft.

Die Hündin wirft praktisch jedes Jahr - jetzt soll eine Tochter von ihr dran sein.

Ich hoffe nur, dass sich langsam rumspricht, was da abläuft und die "Kunden" ausbleiben.

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