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Hundeforum Der Hund
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Welpen zum älteren Hund dazu nehmen oder lieber nicht?

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Vor dieser Frage stand ich vor knapp 2 Jahren auch. Maika war 14 Jahre alt als wir Trixi (5 Monate) und Rex (1,5 Jahre) zu uns holten.

So haben wir es erlebt:

Maika war nach dem Tod ihres Partners Berry absolut lebensmüde, sie fraß gar nichts mehr, wollte nicht mehr raus etc. Im Unterschied zu eurer Shelly war sie niemals in ihrem Leben alleine. Auch war sie abgesehen von einer Schilddrüsenunterfunktion völlig gesund. Nachdem wir Maika wegen ihrer Trauer mit Astronautenkost am Leben halten mussten, riet auch der Tierarzt zur Anschaffung eines neuen Hundes.

Vom Alter her hätte zu ihr ein älterer Hund (Rüde) besser gepasst, aber mein Mann wollte auf keinen Fall ein älteres Tier haben, weil wir in kurzer Zeit 3 ältere Hunde verloren hatten.

Maika war immer mit allen Hunden verträglich und mochte besonders Welpen gerne. So hat sie Trixi auch direkt "adoptiert" und ihre Muttergefühle ausgelebt. Wenn es Maika zu turbulent wurde, stutzte sie die Mini auf sanfte Weise. Mit Trixi lief es bestens, obwohl sie manchmal ein Elefant im Porzellanladen war.

Anders bei Rex! Der war aufdringlich wie die Pest, zeigte ihr gegenüber Null Respekt und machte Maika aggressiv die Rudelführung streitig. Er biss Maika, als sie sich ihr Spiezeug zurückholen wollte. Ich war nahe daran, Rex wieder abzugeben. Maika setzte sich aber nach einem erneuten Disput energisch durch, und ab dieser Zeit war Rexls Position im Rudel klar. Er "hofierte" Maika, wo er konnte. Es gab keinen Streit mehr.

Als Maika im darauffolgenden Jahr immer schwächer wurde, überließ sie Trixi nach und nach ihre eigenen Vorrechte, und Rex ordnete sich auch ihr unter.

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Hallo!

Ich habe den DSH nur aufgegriffen, weil Du einen hast. Du hast recht, viele alte Hunde wollen ihre Ruhe. Aber daneben gibt es natürlich auch Typen die durch einen Welpen regelrecht aufglühen.

Prinzipiell würde ich aber bei einem Hund ab 8 Jahre, besonders wenn er auch noch krank ist eher ab als zuraten.

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Hi

Habe mir ja auch überlegt später so wenn sie 4 Jahre ist und gut erzogen einen 2. Hund zu zulegen.

Und überlege mir da auch ob ich ein Welpe dann nehme, Junghund oder genau so ein in ihren Alter holen würde.

Es steht aber fest es wird wieder ein Tierheim hund.

Könnte mir wieder ein Bordercollie oder mix vorstellen oder einen Beagl (Laborbeagl).

Femke

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Gut Anita! Danke. Habe es "abgespeichert"! :D Und Shelly wird wohl weiterhin, soweit wie möglich :Oo , ihre Ruhe hier haben! ;)

Werden uns aber trotzdem jetzt schon langsam auf die Suche nach nem guten Züchter begeben. Umso früher man sich informiert, umso besser. Soll nicht wieder so ein... "Jetzt, Sofort... die nächst beste", werden! :D

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Hallo Ricky!

Also bei uns war es ähnlich. Unsre Sammy ( unser Hund vor Amy ) war 9 Jahre, also wir Amy als Welpen von 16 Wochen sazugeholt haben. Allerdings war Sammy putzmunter und auch gesund. Sie ist durch Amy nochmal richtig jung geworden. Nach 1 1/2 Jahren ist sie an Krebs gestorben. Aber ich denke in unserem Fall war es kein Fehler einen jungen Hund dazuzuholen. Im Falle Shelly würde ich dir auch eher abraten, weil sie eben nicht ganz gesund ist.

Meine besster Freundin hat zwei Berner Sennen, 4 Monate und 8 Jahre, und Roxy ( die alte ) ist auch nicht gesund und hat Probleme mit den Knochen, Gelenken, ... und sie ist ab und zu ziemlich genervt von Bonnie ( die kleine ) weil sie sie einfach nicht in Ruhe lassen möchte. Da tut mir Roxy manchmal schon richtig Leid.

Also ich würde eher warten...

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Ricky und Caren,

bei der Vorstellung einen Welpen dazuzuholen,wird doch eigentlich jeder schwach.

Aber ich finde auch ihr solltet es jetzt nicht übers Knie brechen,und es muß zackig ein Welpe her!

Anitas Beiträge fand ich total klasse,ist schon was worüber man nachdenken sollte.........

Und das ihr euch schon mal bei Züchtern informieren wollt,ist doch toll,wer weiß ob eines Tages genau der richtige Welpe für euch dabei ist!!!

Nicht das ihr mich jetzt falsch versteht das ich euch einen zweiten Hund madig machen will ;)

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Denn ich konnte mir nicht vorstellen, dass alles daran positiv sein kann.

quote]

Also, bei uns ist das absolut so gewesen, wirklich...ehrlich...es hätte nicht besser sein können. Vielleicht kommt es auf die bzw. den Hund an. Negatives hat sich weder die Große noch der Kleine abgeguckt. Wir haben aber auch vieles getrennt. Und zwar habe ich mich etwas mehr um Buddy gekümmert, habe die Ausbildung mit ihm alleine gemacht, Stephan, also mein Mann hat sich intensiver mit Tessy befasst. Wir sind einmal am Tag zusammen mit beiden gegangen usw. Damit jeder Hund seinen Menschen am Tag auch allein haben und intensiv was mit ihm machen kann, ohne das der andere die Nase dazwischen hat.

Achja, seit Buddy da ist, führt Tessy auf einmal Kommandos perfekt (naja, meistens zumindest) aus, hört besser (ich denke mal, da habt ihr mit Shelly keine Probs), sie ist aufmerksamer geworden, sie ist wieder aktiver und lebendiger geworden, sie fordert auch mal andere Hunde zum Spielen auf (Spiel dauert zwar nicht grad lang, aber immerhin). Es gibt noch viele Kleinigkeiten, die jetzt mit ihr besser geworden sind.

Also ich finde, dass es Tessy insgesamt gut getan hat, dass Buddy zu uns kam. Ich hab auch den Eindruck, dass es ihr guttut sich unterzuordnen. Doch echt, seit Buddy über ihr steht, ist sie aufgeblüht und fühlt sich sicherer auf ihrem niederen Rang. Denn ich weiss, dass es viele Hunde gibt, die nicht nach dem obersten Rang streben.

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Aber ich finde auch ihr solltet es jetzt nicht übers Knie brechen,und es muß zackig ein Welpe her!

Wir wollen doch nicht gleich den Erstbesten nehmen. Das muss schon ganz genau überlegt werden. Aber dafür ist ja noch Zeit. Shelly wird sicher noch ein paar Jahre dranhängen :D

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Shelly bleibt euch noch bestimmt ganz lange erhalten,glaube ich fest daran =)

Aber ihr kennt ja den Spruch:

Ich war nur kurz mal gucken.............. :D

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Ich gebe gerne zu, daß meine Motive auch egoistisch wären, mir einen zweiten Hovi dazu zu nehmen, wenn Sherlock richtig alt ist. Genau das habe ich nämlich auch vor!

Ich habe einfach solche panische Angst vor dem Tag, an dem Bärenkind nicht mehr ist, daß ich es für MICH ganz wichtig fände, daß zu diesem Zeitpunkt schon ein zweiter Hund da ist, der schon voll im Herzen angekommen ist. Daß der in Gottes Namen genauso trauert, aber mich nicht mehr in dieses supertiefe Loch fallen läßt, wie schon einmal, als ich Moritz einschläfern mußte, würede ich billigend in Kauf nehmen. Ist das böse?

Ich hätte eher ein doofes Gefühl, wenn ich direkt nach dem Tod des alten Hundes einen Welpen holen würde... so als "Ersatz". Da wäre ich gar nicht offen für einen neuen Hund.

Ist das so eine schlimme, egoistische Einstellung?

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