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Hundeforum Der Hund
Penny

Mich hat es zum Nachdenken angeregt (Teil1)

Empfohlene Beiträge

Von Lupus zu Luxus

„Herr Lenzen, wann lassen wir den Hund am besten kastrieren“?

Diese Frage, ist seit einiger Zeit die Maßgebende Frage, die sich Neu-Hundebesitzer stellen.

Gleichzeitig spiegelt Sie einen nicht mehr ganz neuen Trend in der Hunde Szene wieder, der gedankenlos und gefährlich ist.

Vor der Anschaffung des Weimaraner Rüden hat man vier Monate lang überlegt, ob lieber Rüde oder Hündin. Nach unzähligen Überlegungen im Kreise der Familie, mit der Zuhilfenahme des ein oder anderen Fachbuches kam man dann zu dem Entschluss, dass eine Hündin ‚leichter’ zu führen ist, ein Rüde aber einfach mehr her macht, außerdem muß man sich dann nicht mit dieser lästigen Angewohnheit der Läufigkeit rumschlagen. Bei der weiteren Auswahl des Welpen spielte dann noch die Farbe eine große Rolle, schließlich ist es dieses herrliche Anthrazit Grau aus dem Bernsteinfarbene Hundeaugen stechen sollen, das einen Weimaraner so richtig ausmacht und auch erst zum Weimaraner macht.

Ca.5 Monate nach der Anschaffung des Welpen, fragt man sich dann langsam, wann denn der Zeitpunkt der Kastration gekommen ist. „Herr Lenzen, was meinen Sie denn“?, „Unser Tierarzt meinte so mit 8 Monaten“! „Warum soll denn der Hund kastriert werden“?

„Ja, das muss er doch“, ist dann die höchst Fachkompetente Antwort, die mich immer wieder erschaudern lässt. Das sinnlose, nicht medizinisch indizierte Kastrieren von Hunden ist in Deutschland gemäß Tierschutzgesetz § 5-6a untersagt. Steht doch da tatsächlich geschrieben:

...Eine generelle Kastration von Hunden ist damit jedoch – im Gegensatz zu Katzen – nicht erlaubt.

„Ja, aber Herr Lenzen, der ist so dominant mit anderen Hunden, im Haus genauso und den Jagdtrieb

(des Weimaraners) kriegen wir auch nicht in den Griff.

Das ist leider die gängige Praxis. Hundespezifische Verhaltensprobleme sollen am besten tierärztlich wegoperiert werden. Wenn der Hund dann aus der Narkose aufwacht, hat man einen neuen Hund und die ganzen Probleme – für die man in 98% der Fälle selber die Verantwortung trägt – sind ab- bzw. Rausgeschnitten.

Warum der ach so dominante Rüde nach der wundersamen Kastration immer noch dominantes Verhalten zeigt, bzw. seit neustem von nicht kastrierten Artgenossen geradezu bedrängt wird und sich die vormals in Grenzen gehaltene Dominanz jetzt ins unermessliche steigert, lässt die meisten lediglich hilflos mit den Schultern zucken. Kastrieren ist Trendy.

Ebenso Trendy ist es schwere Bernersennenhunde mit zarten, schicken Halsbändern auszustaffieren, Hunde in Taschen mit Strasshalsband und silbernen Trinknäpfchen zur Shoppingtour mitzuführen oder Hunde mit niedlichen Halsbändern mit integrierten Cowboytuch zum sonntäglichen Spaziergang auszuführen.

Ein weiterer für den Hund höchst unangenehmer Trend ist die sogenannte ‚Übernachtungs und Anti-Zerstörungs Box’. Zur Erklärung: Mensch verspürt den Wunsch einen Hund zu halten. Also wird ein Welpe angeschafft, ein Tier das im Rudelverband lebt, dass in unendlich vielen Stunden die Nähe zu seiner Mutter und zu seinen Wurfgeschwistern gesucht hat. Dem beim Rudelliegen (Kuscheln, auf einem Haufen liegen mit Artgenossen) Wärme, Vertrauen, Geborgenheit und Sicherheit gegeben wurde. Dieser kleine Hund zieht also in sein neues Zuhause und soll dort am besten direkt die erste Nacht in der eigens für Ihn angeschafften Box schlafen und sich wohlfühlen, weil Mensch die Sorge hat, er könne irgendwo auf die teuren Teppiche pinkeln oder schlimmeres. Wir möchten nicht, dass er oben bei uns schläft, ist auch eine oft gehörte Menschliche Aussage, die an dem Wunsch: Menschen halten sich Hunde zweifeln lässt. Entweder sind es unerfahrene Hundehalter, die sich keine Gedanken darüber machen, dass ein junges Rudeltier gewisse Bedürfnisse hat, die Mensch erfüllen sollte oder es ist einem schlichtweg egal. Eben egoistisch.

Das nennt man dann: “Anpassung an menschliche Bedürfnisse“ nicht zu verwechseln mit Sozialisierung des Hundes

Der Mensch ist weiter weg vom Hund als je zuvor. Er fühlt sich aber näher dran.

Die Auswahl der Hunde richtet sich nicht mehr nach deren Funktion (Jagdhund/Hütehund /Herdenschutzhund/Laufhund etc.) sondern nach der Optik. Der Hund muß halt schick sein. Heutzutage wird jede Rasse zum tollen, schicken Familienhund degradiert. Im schlimmsten Fall als Kinderspielzeug.

Freundlich, braucht nicht so viel Auslauf und ist Kinderlieb, sind die Schlagwörter mit denen Hinz und Kunz Ihre Hunde unters Volk bringen. Da müssen Border Collies sich mit 1,5 Std. Auslauf pro Tag zufrieden geben, Weimaraner und Viszla werden zum Jagdtrieb abstellen beim Hundetrainer vorgestellt und Jack Russel Terrier müssen zur Belustigung und Unterhaltung der Kleinen bereitstehen. Und wehe dem Hund, der mit zwicken reagiert nach dem Ihm am Schwanz und Ohren gezogen, bzw. ein Legostein rektal eingeführt wurde.

Der hat unsere Kinder gebissen, heißt es dann höchst wichtig. Dabei war man im Moment des Geschehens noch nicht mal anwesend, denn der Fachkompetene Hundeverkäufer sagte, man könne Kind und Hund immer bedenkenlos alleine lassen. Außerdem stand in der Anzeige ‚Kinderlieb’. Also bekommt man eine rote ‚Bisswunde’ präsentiert und schon hat der Familienhund -der keiner ist und nie einer war- verloren.

Glücklicherweise gibt es wirklich seriöse Züchter, die z.B. keine Familienlabradore oder Retriever züchten, und die zu vergebenden Welpen erst gar nicht an nicht Jäger abgeben.

Ähnlich verhält es sich bei den bereits oben erwähnten Jagdhunde Rassen, denen Ihr ansprechendes Äußeres zum Verhängnis wird. Noch vor 6 Jahren war es beinahe unmöglich einen Weimaraner in einen Familienhaushalt zu übernehmen. Inkompetent vermehrte Weimaraner gab es so gut wie gar nicht und die paar Züchter züchteten ausschließlich für die eigene Lobby. Nach 101 Dalmatiner fühlten sich angehende Hundebesitzer berufen einen schicken, eleganten getupften Freund ins Haus zu übernehmen. Über die ursprüngliche Verwendung des Hundes als Kutschenhund, der auf Kilometerlangen Strecken Pferdekutschen begleitete, wusste kaum einer etwas, denn das wurde im Film leider nicht erzählt. Vor 10 Jahren sah man vielleicht einmal im Jahr einen schicken braunen Jagdhund, mit einem geheimnisvollen Strich auf dem Rücken. Den Namen der Rasse, der dem interessiert nachfragenden dann mitgeteilt wurde konnte sich keiner merken. Heute ist es Hip einen Rhodesian Ridgeback neben sich zu führen, am besten noch in gleichfarbenen Rehbraunen Gummistiefeln. Der Hund mit dem spritzer Löwenblut steht in einschlägigen Büchern stolz geschrieben. Bei Sigfried & Roy könnte man sich noch erklären, was Sie mit einem Hund anstellen möchten, der im ehemaligen Rhodesian zur Löwenjagd eingesetzt wurde, aber was macht das 60jährige Ehepaar aus Gelsenkirchen mit so einem Hund? Oder die Familie mit dem 1jährigen Kleinkind aus Bochum? Es wird wohl ein Geheimnis bleiben. Vielleicht halten Sie sich im Schräbergarten um die Ecke ein Rudel Löwen um die Hunde Artgerecht zu beschäftigen.

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(bearbeitet)

Hallo Penny,

wenn das ein Erguss aus Deiner Feder ist, wüsste ich gerne, was Du uns bzw. auch mir damit sagen willst.

(Nur zur Information: ich habe mir zur Unterhaltung meines Schnauzers keinen mit Mäusen und Ratten bestückten Stall angeschafft - auch wenn diese Hunde vor 100 Jahren damit betraut waren diese Tiere zu jagen ...)

Wenn es ein Zitat ist, dann nenn doch bitte die Quelle.

Und auch dann würde mich interessieren: Was willst Du dem geneigten Leser damit sagen?

Nachdenkliche Grüße,

Claudia

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(bearbeitet)

hallo Claudia...

das alles hat einen zweiten Teil..

den habe ich mit eingestellt und da gibt es auch eine Quelle.

leider hat es nicht zusammen in einen Beitrag gepasst.

Was ich amit meine ist, dass da deutlcih steht, das menschliches denken nicht immer = hundisches denken ist.

ich stimme dem Autor nicht 1:1 zu, aber da steht viel Wahres

Der neueste Modetrend geht in Richtung farbenfroh. Merlefarben mit blauen Augen, Red Tri, Redmerle oder doch lieber Black Tri, nein wir möchten einen dunkleren Hund.

Oder doch lieber heller? Nein einen Schwarz-braunen Dobi hat doch jeder, wir möchten einen braun-braun farbenen, Schokofarbener Labbi oder lieber Schwarz? Nein, doch klassisch hell! Braungetupft oder Schwarz? Der hat zuwenig Punkte. Fellpflege nein Danke! Also Kurzharig!? Kurze Haare mit Wiederhacken? Nein, ich trage so gerne Schwarz! Lieber eine robuste Rasse, die keine Haare verliert. Spart Tierarztkosten und die Wohnung bleibt sauber!

Ein ebenfalls noch recht junger Trend ist der Wunsch ein Tier aufzunehmen, dass man selbst gerettet hat. Sprich einen Griechen, Spanien, Italien, Türkei oder Irland bzw. England Import. Der wurde nur geschlagen, ist deshalb so ängstlich, wird dann über den Türkischen Kangal Mix berichtet, der dann im weiteren Verlauf des Gruppentrainings ein auffälliges Dominanzverhalten zeigt. Wenn wir den nicht genommen hätten, wäre er vergast worden, vergiftet oder aufgehängt. Man munkelt, daß beispielsweise in Spanien bereits Podenco & Co für ‚dumme’ Deutsche nachgezüchtet werden, weil man der Nachfrage kaum mehr nachkommen kann. Dann verpasst man dem Hund noch ein paar Narben, erfindet eine herzzerreißende Vorgeschichte und der Handel ist perfekt. Das heißt der zu rettende Hund kann für eine Kostenentschädigung von 250 € (kostenlos)nach Deutschland geflogen werden.

Die Impfung mit der die Kostenentschädigung denn gerechtfertigt wird kostet ca. 10 € im EK.

Chip, Tierärztliche Untersuchung sowie die Ausstellung von Impf- bzw. EU Heimtierpass sind noch mal mit ca. 30 € zu berechnen. An der Stelle muß natürlich angemerkt werden, dass der Umgang mit Hunden nicht nur im südlichen Europa schwere Missstände aufweißt und Tierschutz in solchen Ländern oftmals ein Fremdwort ist, dennoch gibt es zahlreiche unseriöse Tierschutzorganisationen die daraus einfach nur nackten Profit schlagen und sich die Weichherzigkeit so manchen Hundeliebhabers zu nutze machen und darüber hinaus den Tierschutzorganisationen die wirklich Knochenarbeit vor Ort leisten und auf Unterstützung angewiesen sind, das Leben schwer machen und deren Ruf mit schädigen.

Weiterhin ist zu bedenken, ob ein 5jähriger Spanischer Straßenhund der nun täglich von

09:00 – 15:00 Uhr im 9.Stock eines Deutschen Hochhauses auf die Rückkehr von Herrchen oder Frauchen wartet nun glücklich ist oder nicht. Wir sind selber seit einigen Jahren in Constanta/Rumänien tätig um das Leiden der Straßenhunde zu verringern. Das Projekt ist dank einer Vielzahl von Helfern sehr erfolgreich auch ohne das ein einziger rumänischer Hund sein Land verlassen muß. Und wenn, dann würden ausschließlich Welpen vermittelt, da ich keinem erwachsenen Hund eine solch gravierende Umstellung zumuten würde.

Ich will lieber eine sensible Rasse, zum bemuttern und verhätscheln, außerdem einen kleinen Hund der in die Handtasche passt. Also für uns kommt nur ein Mischling in Frage, sagt der naseweise Nachbar von Gegenüber, die sind viel robuster und nicht so anfällig wie Rassehunde. Vergessen wird dann nur das sich Erbfaktoren von ‚schlecht gezogenen Rassehunden’ genauso weitervererben, wie die von ‚gut gezogenen’ Rassehunden, bzw. die von Mischlingen, bei denen keiner mehr weiss, was eigentlich ‚drin’ ist. Unter Umständen hat man dann ein brodelndes, genetisches Gemisch. Leider kommt es immer mal wieder vor, daß Hundehalter mit Ihrem Hund mal so 'züchten' möchten. In den allermeisten Fällen steckt ein verantwortungsloser Wunsch nach der Vermehrung des eigenen Hundes dahinter. Gewisse Rassen sind von einem wahren Modeboom betroffen.. Gerade vor dem Hintergrund sollte jede sinnlose Produktion von Welpen unterbunden werden. Mit deratigen Wald- und Wiesenzüchtungen wird kein einziger Teil zum Erhalt und zur Verbesserung einer Rasse beigetragen. Im Gegenteil, gewisse phäno- und genotypischen Eigenschaften werden weitervererbt von denen die Besitzer der zu vermehrenden Hunde keine Ahnung haben, weil z.B. keine vernünftige Recherche der vergangenen 6 Generationen vorhanden ist. Man hat seinen Hund halt vom Bauernhof! Abgesehen davon, daß es züchterisch unsinnig ist, irgendeinen Rüden auf irgendeine Hündin 'springen' zu lassen, kommt auch noch eine sehr große Verantwortung bei der Prägung und Aufzucht der Welpen auf einen zu.

Wer soll denn die Auswahl der zukünftigen Besitzer übernehmen ? Welche Hinterhof Züchter weiß schon darüber Bescheid welchen Einfluß man bereits in den ersten Lebenstagen und Wochen auf das spätere Hundeleben junger Welpen nehmen kann und muß, um auch deren Besitzern eine angenehme Hund - Mensch Beziehung zu bereiten, um dann einen jungen Hund den man nach besten Wissen und Gewissen aufgezogen( beginnt mit der Auswahl der Eltern) hat in ein artgerechtes zuhause zu vermitteln? Die allermeisten wohl nicht. Mit der 8 Lebenswoche ist dann 'Ausverkauf' und die Welpen wechseln für 150 - 200,00 € das zuhause, hoffentlich für immer! Allerdings ohne tierärztlichen Check, und der bereits 1. Impfung. Denn das rechnet sich dann nicht mehr. Im besten Fall sind die Kleinen wenigstens regelmäßig entwurmt.

Bei einem vernünftigen Züchter leben die Welpen bereits im Alter von wenigen Wochen im Rudelverband.

Das heißt Tiere verschiedenen alters beteiligen sich an der Erziehung.

Im Umgang mit Artgenossen und Wurfgeschwistern werden die Welpen also bereits sozialisiert. Mit einer oder zwei Hündinnen ist das natürlich nicht möglich.

Unsere Tierheime sind zum bersten überfüllt! Nicht nur mit Kampfhund & Co.

Wir haben zuviele sinnlos gezüchtete Hunde, die keiner mehr will. Bereits Welpen finden sich im Tierschutz wieder. Die haben wenigstens noch halbwegs realistische Aussichten auf ein neues zuhause. Bei 'älteren'( so ab 1 Jahr :-( ) stellt sich das schon problematischer da.

Der Preisdumping der z.Zt. auf dem Hundemarkt herrscht ist erschreckend und alamierend zugleich.

Zukünftige ahnungslose Hundebesitzer wägen ab, wieso einen scheinbar 'teuren' Hund vom Züchter, wenn es der vom Nachbarn für weniger als die Hälfte des Preises auch tut? Außerdem, Papiere braucht kein Mensch und 'züchten' will man auch nie!

Quelle: http://www.animalstar.de/html/von_lupus_zu_luxus.html

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Ein ebenfalls noch recht junger Trend ist der Wunsch ein Tier aufzunehmen' dass man selbst gerettet hat. Sprich einen Griechen, Spanien, Italien, Türkei oder Irland bzw. England Import. Der wurde nur geschlagen, ist deshalb so ängstlich, wird dann über den Türkischen Kangal Mix berichtet, der dann im weiteren Verlauf des Gruppentrainings ein auffälliges Dominanzverhalten zeigt. [b']Wenn wir den nicht genommen hätten, wäre er vergast worden, vergiftet oder aufgehängt. Man munkelt, daß beispielsweise in Spanien bereits Podenco & Co für ‚dumme’ Deutsche nachgezüchtet werden, weil man der Nachfrage kaum mehr nachkommen kann. Dann verpasst man dem Hund noch ein paar Narben, erfindet eine herzzerreißende Vorgeschichte und der Handel ist perfekt. [/b]Das heißt der zu rettende Hund kann für eine Kostenentschädigung von 250 € (kostenlos)nach Deutschland geflogen werden.

Die Impfung mit der die Kostenentschädigung denn gerechtfertigt wird kostet ca. 10 € im EK.

Chip, Tierärztliche Untersuchung sowie die Ausstellung von Impf- bzw. EU Heimtierpass sind noch mal mit ca. 30 € zu berechnen. An der Stelle muß natürlich angemerkt werden, dass der Umgang mit Hunden nicht nur im südlichen Europa schwere Missstände aufweißt und Tierschutz in solchen Ländern oftmals ein Fremdwort ist, dennoch gibt es zahlreiche unseriöse Tierschutzorganisationen die daraus einfach nur nackten Profit schlagen und sich die Weichherzigkeit so manchen Hundeliebhabers zu nutze machen und darüber hinaus den Tierschutzorganisationen die wirklich Knochenarbeit vor Ort leisten und auf Unterstützung angewiesen sind, das Leben schwer machen und deren Ruf mit schädigen.

Weiterhin ist zu bedenken, ob ein 5jähriger Spanischer Straßenhund der nun täglich von

09:00 – 15:00 Uhr im 9.Stock eines Deutschen Hochhauses auf die Rückkehr von Herrchen oder Frauchen wartet nun glücklich ist oder nicht. Wir sind selber seit einigen Jahren in Constanta/Rumänien tätig um das Leiden der Straßenhunde zu verringern. Das Projekt ist dank einer Vielzahl von Helfern sehr erfolgreich auch ohne das ein einziger rumänischer Hund sein Land verlassen muß. Und wenn, dann würden ausschließlich Welpen vermittelt, da ich keinem erwachsenen Hund eine solch gravierende Umstellung zumuten würde.

Quelle: http://www.animalstar.de/html/von_lupus_zu_luxus.html

Wenn ich so einen Mist höre wird mir schlecht!!!!

Das Ganze ist keine "Trend" das gibt es schon ewig und hat sich jetzt -zum Glück- etwas durchgesetzt. Wenn jemand einen Welpen möchte, aber keinen vom Züchter und schon gar keinen vom Vermehrer dann nimmt man eben meistens einen vom Ausland, was ist denn dabei?

Ich kenne mehr "deutsche" Hunde die aggressiv sind als Ausländische und es ist sowohl bei den D Hunden als auch bei den Auslandshunden so gut wie immer die Schuld beim Besitzer zu finden!!!

Die Hunde die von den Orgas kommen sind fast alle ausgsetzt, gefunden, am Tor festgebunden usw. Wer hätte also einen nutzen von einer Züchtung für die "dummen" deutschen??? Die Orgas selbst??? Klar, die können es gar nicht erwarten sich Tag und Nacht um die Ohren zu schlagen um sich um noch mehr von den armen Seelen zu kümmern, die sind wahrscheinlich ganz gierig darauf noch mehr Geld für Medikamente auszugeben.

Denkt der Verfasser des Berichts im Ernst dass die TÄ dort für lau arbeiten???

Und die Gebühr für den Hund, bei dem Verein von dem ich die Pfleglinge habe verlangt 250 Euro. Lucky wurde hier in D das 2. Mal geimpft, entwurmt, er hatte Husten und brauchte Medikament, Aramis hatte Durchfall, war sehr geschwächt, hat sich auch mit Husten angesteckt und mit ihm war ich ebenfalls mehr als einmal beim TA, solche Kosten werden gedeckt mit der Vermittlungsgebühr!!!

Es gibt auch Hunde die kommen her, haben im Ausland Geld gekostet -wie gesagt, kein Tierarzt der Welt lebt von Luft und Liebe- und benötigen hier keine Tierärztliche Behandlung, das Geld wiederum wird in ein Tier gesteckt das ohne viel Geld nicht überleben würde!!!

Ich denke auch nicht jeder Hund der lange auf der Straße gelebt hat möchte auch auf der Straße bleiben. Ich habe es in Italien selbst gesehen dass junge Menschen die Hunde angelockt haben und dann nach ihnen getreten oder Steine geworfen haben. Trotzdem haben die Hunde immer wieder die Nähe der Menschen gesucht!!!

Und wer weiß schon ob nicht der ein oder andere Hund der bei einem von uns lebt auch lieber auf der Straße leben würde? Wir benutzen doch auch Leinen damit der Hund bei uns bleibt...

Und dann der Abschnitt dass es auch Orgas gibt die gute arbeit leisten, klar sowas musste ja kommen immerhin ist der Schreiber selbst einer der im Ausland hilft...natürlich ist seine Orga was ganz besonderes, eine die alles richtig macht, eine die nur mit dem Kopf arbeitet...???

Also ich habe bei ausländischen Hunde keine erhöhte aggression bemerkt und ich kenne einige. Man kann mit einem Auslandshund genauso Probleme bekommen wie mit einem aus D, sei es einem vom Züchter oder einem aus dem Tierheim.

Und schwarze Schafe gibt es überall, egal ob bei der Tiervermittlung oder bei anderen Sachen.

Und wenn ich mich für einen Tierheimhund entscheide egal von wo er kommt dann habe ich mich doch informiert und kann dann nicht erstaunt sein wenn der Hund die ein oder andere Macke hat...

Das Projekt ist dank einer Vielzahl von Helfern sehr erfolgreich auch ohne das ein einziger rumänischer Hund sein Land verlassen muß. Und wenn, dann würden ausschließlich Welpen vermittelt, da ich keinem erwachsenen Hund eine solch gravierende Umstellung zumuten würde.

Was denn jetzt, verlässt kein einziger Hund das Land oder vielleicht doch der ein oder andere???

Und von den vielen Helfern vor Ort kann manche Orga nur träumen...

Komischerweise erwähnt er Rumänien nicht (ganz oben), obwohl doch auch von hier viele Hunde kommen....

Also auf solche Berichte kann ich echt verzichten....

Ich würde gerne ein paar Bilder hier reinstellen auf denen die Hunde mit "ein paar Narben" zu sehen sind und das alles für die "dummen" deutschen...

Aber ich selbst stecke die Bilder nicht so einfach weg, deswegen lass ich es!!!

Viele Grüße

Carmen

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Hallo Sabine,

zwar nicht schön :D , aber besser so.... Beugt Missverständnissen vor....

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nun habe ich bei der ganzen zitiererei ein wenig den Überblick verloren.

Wahrscheinlich liest da jeder was anderes als erstes.

Mir ging es in dem Artikel grösstenteils um den Hund als Modeerscheinung und der Intention aus der heraus sich viele Menschen Hunde anschaffen.

kurzhaarig damit er pflegeleicht ist, bunt, damit er auffällt etc.

Für mich stand nicht der Teil des Artikels an erster Stelle, in dem es um Auslandhunde ging.

Und wie gesagt... Dr Artikel stammt nicht aus meiner Feder.

Quelle steht auch am Ènde des zweiten Teils

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;)Hallo Penny.

Ist es denn nicht richtig vor der Anschaffung eines Hundes sich selber klar zu machen was man will.

Kurz oder langhaarig, groß oder klein... ist nun mal ein äusserliches Merkmal an das sich viele Menschen orientieren. Wenn es uns auch nicht immer bewußt ist, doch ich denke das äusserliche steht doch bei jedem im Vordergrund. So ist es doch auch bei der Partnerwahl.

Aber das ist wohl zuweit hergenommen...

Ich möchte damit nur sagen...nicht falsch verstehen... das jeder der einen Hund will sich seine gedanken macht, wenn sie auch leider nicht immer einleuchtend für andere sind.

So verschieden die Hunde sind ...so verschieden sind nun mal auch die Menschen.

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hallo Eilatan!

Doch, natürlich MUSS man sich sogar Gedanken machen, welcher Hund zu einem passt, aber viel zu oft sind diese Gedanken eben nur optisch orientiert.

(übrigens habe ich mir meinen Mann nicht am äusseren Bild ausgesucht;))

Nie war mir das so bewusst, wie seit ich Rajah habe. Ich denke, dass hier im Forum schon ziemlich deutlich gesagt wurde, was Cattledogs für Hunde sind.

Auch ich sage das immer wieder.

Dennoch höre ich immer wieder : Ist der schön, so einen will ich auch...

Leider ohne eine einzige Frage nach Herkunft und Eigenschaften.

Nie gab es so viele Hundetrainer wie heute. Und alle haben genug Arbeit.

Woran liegt das?

Ich fand den Satz (sinngemäss) , dass der mensch nie dachte näher am Hund zu sein, aber nie weiter weg war, ziemlich wichtig.

Ich will damit nicht sagen, dass niemand den Hund nehmen darf, der ihm optisch gefällt... Um Gottes willen, aber, ich denke, dass sich so mancher mal Gedanken machen muss, was ein Hund für ein Tier ist, welche Rasse welche Anforderung stellt und dann den Weg finden.

(eigentlich dürfte ichd as jetzt gar nicht schreiben, weil ich immer nur Bauchentscheidungen getroffen habe, aber ich sehe täglich wie so ein "ich will den Hund" endet)

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Das mit den Bauchentscheidungen kenne ich nur zu gut!!!

Aber wichtig ist doch , das man sich auf das Tier einstellt und seinem Verlangen nachkommt. Damit meine ich nicht z.B. mit einem Redriver jagen zu gehen, sonden ihm alternativen bietet.

Ich habe zwei Border Collies, ich kann auch ein Lied über Vorurteile singen. ?!? Wenn es darum geht meine Hunde nicht richtig auszulasten. Aber wir tun alles damit es ihnen gut geht.

Wir stellen uns auf die Bedürfnisse der Hunde ein.

Ebenso habe ich viele andere Menschen kennen gelernt die genau so denken wie ich und ich mit Freude feststelle das es auch immer mehr Menschen gibt die sich viele Gedanken über ihre Hunde machen.

P.S. ich hab mir meinen Freund auch nicht nach dem Äusseren ausgesuch, aber der erste Eindruck zählt das ist so und wird auch immer so bleiben. (ist nunmal genetisch festgelegt) :holy:

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natürlich gibt es auch die, die sich den "falschen" Hund aussuchen und das alles besser hinbekommen als manch anderer, der sich mehr Gedanken gemacht hat.

Ich denke auch nicht, dass der Schreiber des Artikels damit alle Halter eines Arbeitshundes verurteilen wollte.

Aber leider gibt es viel zu viele schwarze Schafe, die dann den Hund spüren lassen, dass er "Schuld" ist .

Wahrscheinlich hätte ich den Threat auch gar nicht hier einstellen sollen, da die Menschen, die sich über Hunde informieren, nicht die Menschen sind, an die ein solcher Artikel gerichtet ist.

Die werden sowas niemals lesen und niemals wissen was passiert.

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