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Hundeforum Der Hund
nanni

Kampfhunde - Falsche Gesetze

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Hallo ihr lieben,

mir liegt schon so lange was auf dem Herzen....

Wir haben uns ja vor 4 Wochen einen Rotti zugelegt, =) aber bevor uns für die kleine Maus entschieden, haben wir uns mehrere Hunde (Tierheim, Züchter usw) angesehen.

Immer wieder sind wir an den "Kampfhunden" hängen geblieben.

Dadurch haben wir uns dann bissl mit den Listenhunde beschäftigt....und alles was ich gehört oder gelesen hab, hat meine Einstellung total verändert!

Findet ihr es fair das so mit diesen Hunden umgegangen wird???

Ok diese Hunde haben verdammt viel Kraft und können wirklich was anrichten....aber heißt das das sie gleichzeitig gefährlcih sind??

Schäferhunde beißen wesentlich öfter als einer von den Listenhunde (will jetzt keinen SH Besitzer zu nahe treten, rede nur davon was die Statistiken sagen), aber werden die verboten?...Nein! Weil genau wie bei jedem anderen Hund der Halter daran schuld ist, das der Hund so ist wei er ist!!!!

Seit die Gesetze so verschärft wurden, hat sich jedoch nichts an der Anzahl der Beißvorfällen geändert....ist das nicht komisch???...Obwohl die meisten von den "gefährlichen" Hunden doch hinter Gittern sitzten???

Sollten die Gesetze nicht an dem anderen Ende der Leine greifen.....nämlich bei den Besitzern.....die Hunde zu bestrafen bringt gar nix! Es müsste viel härtere Strafen für den Besitzer geben und vor allem im Vorfeld schon kontrolliert werden ob dieser Mensch überhaupt fähig ist ein Hund zu halten!!!!

Was sagt ihr denn zu dem Thema? Was ist EURE Meinung???

LG Tanja & Kira

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Hallo Tanja,

bevor man sich heute einen Kampfhund anschaffen kann, muss der zukünftige Halter einn Sachkundenachweis, ein polizeiliches Führungszeugnis und eine Haltungserlaubnis von den Behörden vorlegen (ist jedenfalls in NRW so). Ohne darfst du keinen Kampfhund halten.

Ob ein Hund als Kampfhund eingestuft wird hängt ganz von "Beissgewicht" ab. Wenn ein Schäferhund zubeisst hinterlässt er tiefe Wunden. Wenn ein Kampfhund zubeisst kann es durchaus passieren, das Knochen brechen. Zum Vergleich: Beissgewicht eines Schäferhundes ca. 50 - 60 kg, die eines Kampfhundes ab 500 kg aufwärts.

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Neee Marlies,

;) da muß ich Dir widersprechen.

Das sind Gerüchte ;) .

;)

;)

;)

Meine Australian Cattle Dogs haben ja auch Bullterrier in den Genen, würde sie über eine so enorme Beisskraft verfügen, würde ich sie an Baufirmen vermieten, zwecks Bodenaushebungen.

Das Märchen von der endlosen Beisskraft entsprang ganz klar der Regenbogenpresse und geistert seit Jahren auch genau da drin herum.

Leider.

Grüsslis

Martina mit Cleo & Yuma

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Danke für deine antwort...aber ich glaube du hast mich da ein bisschen missverstanden.

Ich frage mcih nur was ihr über die Gesetze denkt...ob ihr das alles richtig findet???

Und ehrlich ich finde es schade das es euch als Hundefreunde anscheinend egal ist was mit diesen Hunden passiert! Sonst hätte ich wohl ein paar mehr antworten!!!!??? :(

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Für mich gibt es keine Kampfhunde....

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Gedichte über Kampfhunde

Ich Kann leider nichts sagen, bin nur ein Hund und werd

gequält seit Tagen. Wenn ich nur schreiben könnt, schrieb

ich ein Gedicht und hätt dabei Tränen im Gesicht.

Man sagt ich wär ein Kampfhund, dass ich gefährlich bin,

öffnet Eure Augen, - schauet genauer hin. Bin ich nicht nur

ein Werkzeug, von Menschen scharf gemacht? Von diesen

skrupellosen, die nicht nachgedacht?

Jetzt bin ich scharf und beiße auch, doch so ein Hund wohl

keiner braucht. Man sagt, dass ich jetzt sterben muss, mit

diesem Wahnsinn sei jetzt Schluß.

Bin doch nur ein Werkzeug Euer, gemacht von Euch zum

Ungeheuer. Doch wenn ich jetzt auch sterben muß, durch

Todesspritze oder Schuss, geb ich Euch Menschen einen Rat,

- ich bin ein Hund ein Kamerad! Lasst meinen Tod nicht

sinnlos sein - und lasst die Hunde Hunde sein.

Das schrieb ein Hund, der Kampfhund ist und weiß - dass

manch ein Mensch nicht besser ist. Kann immer noch nicht

sprechen, bin immer noch ein Hund, werd immer noch

gequält, ich kenne nicht den Grund.

Ich schreibe hier an euch, es geht mir nicht sehr gut, ich

habe meine Tränen ersetzt durch Hass und Wut. Ein Hund,

den skrupellose Menschen hetzen, geprägt von Hass und

Wut, wird sicherlich verletzen, er täte keinem gut.

Dann ist er wieder da, der scharfe böse Hund, dann könnt ihr

wieder töten, dann habt ihr einen Grund. Ich begreif euch

Menschen nicht, woher kommt der Drang zum töten? - Und

warum trifft er mich?

Was ihr mir dann versetzt ist nur ein kleiner Stich, nun habe

ich sie doch die Tränen im Gesicht. Meine Augen werden

schwerer, sie schließen sich dann ganz, in meinem

Hundkörper beginnt der Todestanz.

Jetzt bin ich tot, mein Körper wird ganz kalt, macht ihr denn

zumindest vor meinem Grabstein halt?

Da steht gemeißelt es ganz klein:

LASST MEINEN TOD NICHT SINNLOS SEIN-LASST UNS

HUNDE HUNDE SEIN !!!!!!!!!!!!!

Darf ich mal fragen:

muss ich jetzt STERBEN?

Ich gehör`glaub ich zu diesen Rassen

die jetzt fast alle hassen

Getan hab`ich nichts

ohne Rolle dies ist

Deutschland ist mein Heimatland

ist das denn keinem bekannt?

Denn ich bin hier geboren

das hab`ich mir nicht auserkoren

Ich wurde einfach in stich gelassen

und kann es noch garnicht fassen

Ein Schild um den Hals wo drauf stehtwie ich heiß

damit der der mich findet dies auch weis

Einfach gegangen und angebunden

mein Herz ist nun voller Wunden

Andere wurden von Ihrer Familie genommen

wenn ich dran denk`wird mir beklommen

Lernt uns doch mal richtig kennen

vielleicht würd`Ihr uns dann nicht mehr so bös` benennen

Ich glaub`ich träum` kommen da Menschen um uns zu

retten?

Am liebsten würd`ich wetten

und wenn Sie es dann nicht schaffen und ich verlier`

dann ich Euch Politiker "gratulier"

mein Mitgefühl mit den nächsten Rasen

die geopfert werden von Euren Hassen

Werd`später im Himmel all sie anderen von uns treffen

hoffen wir werden können dies vergessen

Denn unvorstellbar was Du uns tust

Du bist und bleibst für uns das höchste Gut

Von einem Menschen geliebt zu werden

ist für uns doch das Höchste auf Erden

Darf ich mal fragen:

muss ich jetzt STERBEN?

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Hallo!

Bei diesem Thema bin ich mir immer sehr unschlüssig. Einerseits tun mir die Hunde, die da hinter Gittern sitzen, unglaublich leid, denn die können nunmal wirklich nix dafür. Und es tut mir leid, dass gute Hundehalter, die so einem Hund helfen wollen, so hohe Hürden (hohe Steuern, Schwierigkeiten bei der Versicherung usw.) überwinden müssen. Das schreckt viele ab.

Andererseits bin ich auch froh, dass sich nicht Hinz und Kunz einfach so einen Listenhund zulegen können. Wie du schon sagst: diese Hunde haben verdammt viel Kraft, da kann eine Menge passieren. Und es gibt immer Leute, die solche Hunde nur aus einem einzigen Grund wollen: weil sie gefährlich gemacht werden können. Klar kann man jeden Hund gefährlich machen. Aber ein scharf gemachter Dackel (oder irgendeine andere beliebige Hunderasse) wird niemals so gefährlich sein wie ein scharf gemachter Pitbull. Wenn ein z.B. ein Golden Retriever zubeißt, kann das böse Verletzungen geben. Aber wo ein Staff zubeißt, wächst wirklich kein Gras mehr.

Klar ist es nicht in Ordnung, die Hunde zu bestrafen. Aber was will man machen? Die Hunde, die in den Tierheimen sitzen, kommen ja nicht von verantwortungsbewussten Haltern, die die Hunde eben nicht scharf machen, sondern wurden beschlagnahmt, weil es zu Vorfällen gekommen ist oder weil sich die Hundebesitzer nicht an die Gesetze gehalten haben. Und es nützt nichts, die Halter zu bestrafen und ihnen die Hunde zu lassen, wenn sie die Hunde als Waffe einsetzen. Dort geht's den Hunden nämlich auch nicht unbedingt besser.

Wo ich dir absolut zustimme, ist der Punkt mit den Kontrollen im Vorfeld. Aber die Frage ist, wie man das umsetzt.

Entweder, man geht davon aus, dass alle Hunde gleich sind und dass der Hund das wird, was der Halter aus ihm macht, dann wird jeder einzelne Hundehalter vor Anschaffung des Hundes eine Prüfung/Kontrolle über sich ergehen lassen müssen. Du, ich, wir alle hier im Forum. Sowas ähnliches bekommen wir hier in der Schweiz gerade (keine Prüfung, aber eine Verpflichtung zu einem Sachkunde- und Erziehungskurs bei Anschaffung des Hundes), und auch da wird schon gemosert, weil sich viele Hundehalter entmündigt fühlen.

Oder man teilt Hunde in verschiedene Gruppen ein und geht davon aus, dass manche Rassen ein größeres Gefahrenpotenzial bergen als andere und verhängt die Auflagen nur für diese. Dann sind wir schon fast wieder bei der deutschen Kampfhundeverordnung - zumindest bei dem Teil mit dem Sachkundenachweis, der Haltergenehmigung und dem Wesenstest.

Leider bringt es auch nix, sich in der Hinsicht was vorzumachen - es wird immer mehr Listenhunde in den Tierheimen geben als andere. Denn die Leute, die einen "gefährlichen" Hund wollen, gehen nicht los und holen sich einen Golden Retriever. Die holen sich einen Hund, der von anderen Menschen als gefährlich wahrgenommen wird. Und diese Leute scheren sich einen Dreck um Vorkontrollen, Haltergenehmigungen und Gesetze, auch nicht, wenn diese geändert werden. Die gehen auch nicht zum seriösen Züchter (die es ja auch für Listenhundrassen in Deutschland gibt), der auf Wesensfestigkeit der Hunde Wert legt und darauf hinarbeitet, das Kampfhunde-Image durch gute, liebe Hunde zu verändern, sondern die fahren mal kurz nach Berlin und holen sich einen Hund aus Polen oder vom Hinterhofvermehrer, bei dem Aggression noch ein Selektionskriterium ist. Das Ende vom Lied sind Beißvorfälle und Beschlagnahmung der Hunde.

Was ich persönlich wirklich unsinnig finde, sind die hohen Steuern und die Weigerung vieler Versicherungen, Listenhunde zu versichern.

Puh, so viel geschrieben.... aber es ist eben auch ein sehr komplexes Thema!

Viele Grüße, Iris

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Beißkraft (Kieferschließkraft) des Menschen: 1900 Newton maximal (die Kaukraftliegt um den Faktor 10 niedriger)

Beißkraft (Kieferschließkraft) von so genannten Kampfhunden: 1900 bis 18000 Newton (je nach Rasse und "Motivation")

Was hier viel wichtiger ist, ist das folgende Zitat:

Es hängt nicht von einer speziellen Menschenrasse ab, ob ich ein Mörder bin und es hängt auch nicht von einer speziellen Hunderasse ab ob ein Hund ein Kampfhund ist. Man kann aus manchen Menschen Mörder, aus manchen Hunden Kampfhunde machen!

{Marion Fuhrmann}

LG

Heiko

ps:

Hatten uns vor Chaka für einen sg. Kampfhund aus dem TH interessiert. Die Erfüllung aller Auflagen wäre auch kein Problem gewesen - Aber ich gebe zu, dass wir uns den enormen Zeitaufwand "geschenkt" haben... :motz:

Davon mal abgesehen, werden wir auch heute noch ab und zu auf unseren "Kampfhund" Chaka angesprochen :think:

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Danke für deine antwort Iris...ok ok von der Muskelmass am Körper hat so ein z.B. Pitt bull natürlich mehr als ein SH, aber bei der Beiskraft gibt es da nicht wirklich einen Unterschied ( Siehe Antwort von Martina).

Wenn sie so gefährlich und leicht reizbar sind...warum werden sie dann in amerika als therapiehunde genutzt oder in england als kindermädchen auf 4 Pfoten genannt????? Schon allein aus einem Grund...weil bei diesen Hunden z.B. Stefford die reizschwelle so niedrig liegt das sie dafür optial sind! Nur hier in Deutschland wird so ein theater um die hunde gemacht :motz:

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Hmhmm...

also ich fnde einen Kampfhund in den richtigen Händen vollkommen okay. Leider gibt es viele, die nicht mit Ihnen umgehen können und diese Hunde landen dann irgendwann im TH. DAS find ich furchtbar.

Fast jedem Hund hängt irgendein Gerücht nach, ob nun positiv oder negativ.

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