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polar-chat.de  Der Hund
bärbel02

Leonie: Runde 1

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hi leute!! ich kann nur sagen puh!! unsere nacht dauerte knappe 3 1/2 Stunden. um 23.00 uhr ist leonie hier eingezogen. emma hat sie im garten begrüsst und der punk ging ab.:so in der wohnung ging es sofort weiter, wie gesagt fast die ganze nacht. leonie ist eine granate. ich denke das gibt jede menge arbeit. ständig will sie bei emma aufsteigen und gibt sich allgemein sehr dominant. (dieses wort mag ich eigentlich nicht so.) mein mann hat angst um emma. ich meine, dass emma lernen muss sich zu behaupten und durchzusetzen. oder ist das falsch - frage an die profis! natürlich ist für leonie alles neu gerüche, geräusche, ich, mein mann usw. Ach wenn ich schon mal bei den gerüchen bin. weil leonie so fit war hat sie schon um halb 7 gebadet. hat super geklappt. emma war froh dass sie nicht an der reihe war. ich glaube schon dass emma müde ist aber leonie lässt ihr keine ruhe. was sollen wir machen?

nachher gehts zum tierarzt und im laufe des tages probiere ich fotos einzustellen. also bitte, ich erwarte ratschläge und tipps von euch. bin auf der einen seite happy auf der anderen seite auch sehr verunsichert. leonie hört zwar schon sehr gut auf: schluss und nein, aber es hält nur 1 sek. an :( Übrigens habe ich beschlossen meinen mann ab sofort nur noch Rüde Bodo zu nennen :P

LG Bärbel

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Na, da ist ja Leben in der Bude!

Meinst du nicht, dass Leonie vielleicht ein wenig gestresst ist, aus dem Tierheim raus, ins Auto, lange Fahrt, dann kommen für sie wildfremde Leute, packen sie wieder ins Auto, dann Begrüssung durch einen anderen Hund usw.?

Vielleicht baut sie auf diese Art und Weise ihre Aufregung ab, und ist in drei Tagen evtl. ganz anders drauf?

Gib ihr Zeit, sich einzugewöhnen, dann klappt das bestimmt!

Natürlich wollen wir auf dem Laufenden gehalten werden, und Bilder, na da brauche ich ja nix zu zu sagen, oder? ;)

Evtl. kann Karl dir noch ein paar Tipps geben!

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Wow Bärbel,

na dann ist ja jetzt Leben in der Bude, im wahrsten Sinne des Wortes, lach....

Vielleicht testet Leonie aus, wo sie mit Emma steht. War bei uns auch so, und gibt sich nach einer Zeit. Aber ich habe mich auch eingemischt, so wie du.

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hi!

ja klar ist leonie gestresst, obwohl sie sich offensichtlich schon zuhause fühlt. Beim Tierarzt war alles in ordnung bis auf kleinigkeiten. im auto hat sie emma die zähne gezeigt und geknurrt ohne grund. in der praxis hat sie voll den meyer gemacht. dreimal sogrosse

hunde angebellt wie verrückt. habe ich dann gleich mit "schluss" unterbunden. Beim fressen habe ich mich dazwischen gesetzt, hat gut geklappt. bin ziemlich fertig :( ich denke, für mich heisst es jetzt ruhe bewahren und abwarten, oder was meint ihr???:Oo

bis dann ihr lieben

Bärbel

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Hallo Bärbel,

ganz wichtig finde ich, daß Du nicht unsicher bist und es Dir auf keinen Fall anmerken läßt. Spürt Sie Führung und Sicherheit, dann legt sich bestimmt auch ihre Unsicherheit und sie wird ruhiger.

Entscheide aus dem Bauch raus, was Du nicht möchtest und setze es dann ruhig durch. Wenn sie Unsicherheiten spüren, haben wir eigentlich schon verloren. Und sie spüren eigentlich immer alles...

Bedauere sie nicht, sie ist kein armer Tierheimhund mehr. Sie hat mit Euch sicher das große Los gezogen und sollte gleich wissen, wie bei Euch der Hase hoppelt.

Weise ihr einen Platz zu und arretiere sie dort, wenn sie nervt. Sonst dreht Ihr bald alle durch. Speziell nach so einer langen Nacht liegen die Nerven eh blank.

Ich wünsche Euch eine gute Intuition und richtige spontane Aktionen.

Liebe grüße aus Cuxhaven

Anja und Bärenkind

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Hallo Bärbel!

Gerne helfe ich Dir aber im Moment muss ich sagen, ich kapiere garnix.

Kannst Du noch mal schreiben: Wieviel Hunde hast Du? Welche Rassen? Alter? Wer ist dazu gekommen und warum?

Dann noch mal ne Kurzbeschreibung der kritischen Situationen.

Ich bin sicher dass Du das alles schon mal irgendwo geschrieben hast, aber ich tue mir immer so schwer mit der Sucherei...

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Hallo Bärbel!

Danke für die Infos per PN.

Ich will ganz ehrlich zu Dir sein: Die Gesamtsituation ist nicht besonders günstig und die Ausgangslage hört sich auch nicht gerade vielversprechend an.

Erklärung:

Beagle und Terrier sind zwei grundverschiedene Charaktere, die sich nur schlecht einander anpassen. Der Beagle als Meutehund ist meist völlig agressionsfrei, eher ein gemütliches Kaliber und zudem mit 9 Monaten in einer sensiblen Phase. Also schon mal zum Verhalten von Emma: völlig normal. Du wirst ihr auch nicht "anerziehen" können sich grossartig zu wehren oder den anderen zurechtzuweisen und du solltest es auch nicht dazu kommen lassen. Denn bis ein Beagle wirklich austickt dauert es sehr, sehr lange und er handelt dann aus echter Not heraus, denn dieses Verhalten ist bei ihm genetisch sozusagen "nicht programmiert" (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Der Terrier ist agil, temperamentvoll, mit einer geringen Reizschwelle und einer sehr schnellen Agressionsbereitschaft. Hinzukommt noch das Alter, mit 14 Monaten glaubt der Terrier bereits erwachsen zu sein (so wie Teenager mit 14 Jahren, keine Ahnung vom Leben aber bereits voll gescheit.. ;-))

Deine Grundüberlegung: Die beiden müssen sich zusammenraufen ist nicht schlecht und auch nicht falsch. Aber sie passt nicht zu der Konstelation.

Du möchtest die Lage entspannen. Warte nicht bis es "zu doll wird" sondern diszipliniere den Terrier schon im Ansatz und das bitte mit Schmagges!! Vermittle dem Terrier ganz klar, dass Emma unter deinem Schutz steht. Das heisst Emma liegt herum, Du setzt Dich davor, Terrier kommt überboardend angerannt, Du nimmt eine Leine und schlägt 7-8 Mal kräftig vor dem Terrier auf den Boden bis dieser sich verzieht.

Das Prinzip ist ganz einfach zu verstehen: Du bestimmt wer sich wann mit wem prügelt, wer bei wem was darf und was nicht.

Was bei Euch gerade abläuft hat mit Rudelordnung noch garnichts zu tun. Diese wird sich im Laufe der Zeit einstellen, aber zunächst muss der Terrier dich akzeptieren.

Kurz gesagt: Der Terrier benimmt sich voll daneben, Stress und Vorgeschichte hin oder her.

Bitte denke daran, das Emma bereits eine Beziehung zu Euch hat und ein gewisses Vertrauen und Sicherheit entwickelt hat. Das sollte auch so bleiben. Das heisst nicht, das man sich um sie Sorgen machen müsste oder sie gar bedauern, aber das Verhalten des Terriers muss klar und deutlich in Schranken geleitet werden.

Davon abgesehen für die nächsten Tage:

Die Schlafplätze der Hunde auseinander legen. Der Terrier sollte dort auch mal zwecks Auszeit angebunden weren, egal wieviel Terror er dann macht (oder eine Box anschaffen).

Nicht zusammen füttern und möglichst keine Beute herumliegen lassen.

Getrennt spazieren gehen.

Dies erstmal nur für die ersten Tage, damit etwas Ruhe einkehrt.

Mich würde interessieren, wer Euch zu dieser Konstelation (Beagle/Terrier) geraten hat?

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Na da ist ja richtig Leben in die Bude gekommen.

Ich hoffe, dass es sich in den nächsten Tagen ein wenig ändert.

Karl hat aber ja auch schon eine menge geschrieben.

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hallo!

Runde 2 hat begonnen, und ich muss sagen schon ein minibissi

besser. ja, karl hat mir schon sehr geholfen und ich kann gerade in den ersten tagen vieles davon einbringen. Leonie akzeptiert inzwischen, wenn emma sich eine auszeit nimmt (dank karl) und beide sind offensichtlich von meiner konsequenz überrascht. um ehrlich zu sein ist es für emma auch ganz neu, denn ich war bisher nicht so eisern. fühle mich aber ganz wohl damit und die hunde sicher auch wenn sie merken was sache ist.

@ gell karl :) ich weiss nicht mehr wer gesagt hat ich habe alles rosarot gesehen, aber ich gebe zu es stimmt. man muss auch mal fehler und schwächen eingestehen können. :Oo meine beiden liegen gerade in ihren körbchen und machen Siesta, bin froh ganz ohne stress=) ich gebe auf keinen fall auf, auch wenn die konstellation beagle-terrier nicht so optimal ist. wie es heute aussieht kann ich es schaffen wenn es auch noch dauert. ich habe ja euch alle wo ich auch mal jammern kann :heul: und hilfe bekomme;) (könnt ihr nicht alle bei uns einziehen?) hoffe mal, dass ich heute mal ruhe finde um ein paar bilder einzustellen. emma und leonie waren auch mal kurz zusammen auf dem kissen ohne gemurre, aber nur gaaaaaaaanz kurz :o so das wars erst mal!

Liebe Grüsse

Bärbel emma und leonie

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Hallo Bärbel,

das freut mich das zu hören. Nur mit dem Kissen wäre ich noch vorsichtig. Hat es vorher Emma gehört? Dann sollte es auch so bleiben.

Vergiss den Traum von zwei kuschelnden, sich lieb habenden Hunden.

Sollte es jemals so werden, kannste Dich immer noch freuen, und wenn nicht dann bsite wenigstens nicht enttäuscht.

Ich bin sehr froh zu hören, dass es heute schon etwas ruhiger ist und du konsequent bist. Bitte, bitte, bleibe das auch, und werde nicht nachlässig wenn sich die Situation beruhigt hat.

Denn ein Terrier ist schlau, der findet einen anderen, weniger stressigen Weg, seinen Willen durchzusetzten...

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