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Hundeforum Der Hund
Especita

Auch nochmal zum Thema Kastration

Empfohlene Beiträge

Hallo Ihr Lieben.

Erstmal einen guten Abend und dickes Sorry, dass ich so still bin. Ich bin einfach mega ausgelastet mit Diplomarbeit und Jobben (und Hund ;)).

Ich muss mir dennoch einmal kurz eure Meinung abholen. Lola ist jetzt knapp über ein Jahr alt, hat die erste Läufigkeit hinter sich und meine Tierärztin meinte, wenn ich sie kastrieren lassen möchte, dann wär jetzt ein guter Zeitpunkt.

Hauptargument für die Kastration war für mich immer das verminderte Krebsrisiko. Ich hab viel gelesen und immer wieder versucht, Argumente dafür und dagegen abzuwägen. Und gedanklich hatte ich eigentlich schon beschlossen, es machen zu lassen.

Jetzt hab ich am Freitag einen Impftermin mit Lola - und da soll auch diese Frage möglichst erstmal endgültig geklärt werden.

Umso näher der Termin rückt, umso mulmiger wird mir allerding. Ich hab total den Knoten im Hals, wenn ich dran denke, meinen gesunden Hund einfach so auf den OP-Tisch zu legen. Zumal ja die letzte OP noch gar nicht lange her ist.

Jedenfalls hab ich mich mittlerweile innerlich fast gegen eine Kastration entschieden, solange sie noch nicht medizinisch notwendig ist. Ob Lola sich evtl. mit Scheinschwangerschaften rumquält, muss ich erst abwarten. Die erste Läufigkeit war zwar recht lang und eine tierische Sauerei :kaffee: - aber bis auf eine etwas ausgeprägtere Gesäugebildung eigentlich recht entspannt.

Vielleicht habt ihr ja ein paar Meinungen bzw. verratet mir, was bei euch das ausschlagende Argument für oder gegen die Kastration bei der Hündin war?

Tausend Dank und einen gemütlichen Abend. :winken:

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Huhu Sandra,

wie du schreibst...noch ein Thema..guck doch mal in die Suche...da findest du bestimmt was ;)

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Ja ich weiß. Das ist ein vieldiskutiertes Thema. Ich wollt auch nicht nerven, sorry. Ich wollte nur ein Wort zu meinem Bauchgefühl ...

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Sandra...du nervst auch nicht...aber manchmal ergibt sich das auch, wenn man ältere Beiträge liest!

Meine Hündin hatte bei der ersten Läufigkeit auch wahnsinnige Probleme...die sich mit der zweiten Läufigkeit nicht wieder eingestellt haben.

Wenn du ein mulmiges Gefühl hast, dann warte doch einfach noch...

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Hallo Sandra,

ich kann Dich mehr als gut verstehen!!!!!

Wir haben bei Cleo nie über Kastration nachgedacht.

Warum auch?

Bei ihr wurde allerdings das Leiden immer größer: Von Läufigkeit zu Läufigkeit wurden ihre Scheinschwangerschaften immer schlimmer.

Cleo wird im September 4 Jahre alt.

Wir haben uns schweren Herzens für eine Kastration entschieden.

Die hat sie jetzt hinter sich.

Das ist aber alles noch ganz frisch. Die Fäden werden am Samstag erst gezogen.

Wir hoffen, daß sich unsere Süße gut erholt, und daß sie von jetzt an unbeschwert leben kann.

Ich wünschte, wir hätten uns früher zu diesem Schritt entschieden, aber bei uns waren die Skrupel, einen gesunden Hund in eine OP zu schicken, einfach zu groß.

Ich fürchte, das hilft Dir jetzt nicht weiter, oder?

Aber zum Thema Krebsvorbeugung:

So oft wie ich darüber gelesen habe, trifft das nur für die Frühkastration zu. Also VOR der ersten Läufigkeit. Und selbst da macht es nur einen sehr geringen Prozentwert aus.

Sollte noch einmal eine Hündin bei uns einziehen, würde ich wohl wieder erstmal schauen, ob es Probleme mit Scheinträchtigkeit gibt, dann aber wesentlich schneller reagieren als ich es jetzt getan habe!

Lg,

Carpe

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Das Krebsrisiko-Argument ist nicht SOOOO heiß, wie es gekocht wird.

NUR aufgrund dieses Arguments würde ich NICHT entscheiden.

Wenn du dazu noch ein mulmiges Gefühl hast... dann würde ich an deiner Stelle noch warten.

LG Antje

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Meine Gründe für die Kastration?

Bei der einen Hündin war es ständiger Ausfluß, Verdacht auf Zysten und eine extreme Aggressivität aufgrund der Scheinschwangerschaft (und mit extrem, meine ich extrem....). Der Verdacht auf Zysten wurde bei der OP dann bestätigt, es war alles voll damit :(

Bei der anderen Hündin war es die Pyometra und das Problem, das bei ihr alles nicht so gewachsen war, wie es sollte. Dadurch bestand immer das Problem, das Blut/Eiter nur sehr schlecht abfließen konnte. Das wusste ich schon, seit sie recht klein war. Wir haben damals ausgemacht, uns das ganze erstmal anzuschauen. Gibt es "normale" Probleme, wird geschaut wie man es behandelt kann ohne eine Kastration. Und dann kam die Pyometra... ziemlich heftig und nach der 1. richtigen Läufigkeit. Somit habe ich mich auch bei ihr zur OP entschieden, auch wenn ich es eigentlich nicht wollte *sfz*

Wenn Dir mulmig ist und Du Dich innerlich schon dagegen entschieden hast, dann laß es sein!

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Wenn du dir nicht sicher bist und es eigentlich keinen vernünftigen Grund gibt, dann lass es sein und warte die nächste Läufigkeit erstmal ab.

Vielleicht pendelt sich alles ein.

LG Manuela

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Huhu. Vielen Dank für eure Antworten. Das bestärkt mich darin, erstmal abzuwarten und zu schauen, wie die nächsten Läufigkeiten verlaufen. Also gehts am Freitag wohl einfach zum impfen und das wars. :)

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Hi Sandra!

Meine Gründe, Fanja nicht ohne medizinische Gründe kastrieren zu lassen, kommen deinem Bauchgefühl ziemlich nah. Ich kann einfach den Gedanken nicht ertragen, meinen fröhlichen, gesunden Hund zum Tierarzt zu bringen und einen kranken, unter Schmerzen leidenden Hund wieder abzuholen. Ich möchte nicht, dass Fanja Schmerzen hat. Und noch weniger möchte ich, dass sie Schmerzen hat, für die ich verantwortlich bin, weil ich mich von einer diffusen Krebsangst (Denn wenn man die Befürworter der Kastration so hört, könnte man meinen, ausnahmslos jede unkastrierte Hündin müsste Krebs bekommen - was aber mitnichten so ist. Die Zahlen, die man dazu so findet, schwanken zwischen 2 und 25%) habe in Panik versetzen lassen.

Hör auf deinen Bauch, und wenn er dir jetzt sagt, dass es nicht gut ist, Lola kastrieren zu lassen, dann lass es. Wenn du's dir später anders überlegst, kannst du die OP immer noch machen lassen - andersrum wird's schwieriger, denn rückgängig machen lässt sich die Kastration ja bekanntlich nicht! ;)

Viele Grüße, Iris

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