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Hundeforum Der Hund
Cassya

Umgang mit unklarer Angst

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Hallo Tanja

Unsere Hunde haben nichts anderes zu tun als uns den ganzen Tag zu beobachten.

Und das tun sie genau .

Das heisst sie können Körperhaltung Gestik und Mienenspiel von uns einschätzen ,ja wahrscheinlich sogar Pupillenveränderung.

Du schreibst : Ihr Verhalten nervt mich .Es gibt keinen Grund.

Doch den gibt es ,ganz real sogar,das Bedürfnis eines Raubtieres sich bei Unwetter zurück zu ziehen.

Das will sie aber mit ihrem Rudel tun.

Ihr Instinkt befiehlt ihr das .

Das hat mit Wehleidigkeit nichts zu tun.

Sie nervt dich damit und sie spürt das .

Das macht sie noch unsicherer ,denn sie weis nicht ,wie sie sich erklären soll und versteht nicht warum du ihre Aufregung nicht teilst.

Das macht es schlimmer.

Entscheident ist das du ihre Ängste akzeptierst und wenn sie dann wieder um dich herumstreicht und hechelt versuch es mal mit einem kleinen Spiel.

Und wenn sie meint sie muss zu deinen Füssen liegen ,dann lass sie doch einfach.

L.G.

Wotan

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Hallo Elvira!

Gestern waren es die Türen, dann die Fenster, jetzt der Wind....und das auch nicht immer...

hat sie nicht immer diesen Schutzinstinkt?

Ich weiß, dass ich es schlimmer mache, wenn ich genervt reagiere, deshalb versuche ich ja immer, GAR nicht zu reagieren und alles so zu machen wie immer. Somit spiele ich auch ab und an mit ihr, sie will es in akuten Situationen aber nicht...

Ich versuche seit Jahren, dieses Verhalten zu akzeptieren, ich glaube, ich mache es auch die meiste Zeit....dennoch spüre ich ab und an meine Nerven....und die sind deutlich schwieriger zu kontrollieren als ihre Angst.... ;)

LG Tanja

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Was tust du in der Situation' wenn du in die Angst kommst?

Ich lenke mich ab! Oder ich gehe drauf zu....bei Spinnen...und hau drauf... ;) ...wobei ich davor keine wirkliche Angst habe, nur Ekel...

Ich hatte lange keine wirkliche Angst...doch....vor Höhe! Und da bin ich in einen Kletterwald gefahren und bin geklettert...

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Du hast ein Problem mit Wehleidigkeit und möchtest auch selbst niemals nicht wehleidig sein.. auch dir selbst gegenüber nicht... kann das sein?

Du wirst nicht nur hinnehmen müssen, dass dein Hund Angst hat... du musst es annehmen und akzeptieren.

Und dem Hund helfen...

Ich hoffe, du kannst deine Einstellung ändern! *Daumen drück*.

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Du hast ein Problem mit Wehleidigkeit und möchtest auch selbst niemals nicht wehleidig sein.. auch dir selbst gegenüber nicht... kann das sein?

Nö...ich kann ganz schön jammern! :D

Allerdings nur' wenn es auch was zum Jammern gibt!

... Ich hoffe, du kannst deine Einstellung ändern! *Daumen drück*.

Was genau stimmt denn daran nicht?

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Also... wenn es dich ärgert, dass dein Hund Angst hat.. weil du meinst, dass es nix zu jammern gibt in dieser SItuation...

... dann musst du deine Einstellung dahingehend ändern, dass du anfängst zu glauben, dass es für den Hund sehr wohl etwas zu jammern gibt, wenn er jammert.

Ich persönlich halte nix von *ignorieren und so tun, als wär nix*.

Ich möchte ernst genommen werden, wenn ich Angst habe oder mich unwohl fühle.. und Hunde finden das auch gut.

Wenn mein Gero bei Gewitter sich verkriecht... dann schaffe ich ihm den Raum/Platz, wo er sich verkriechen kann.

Und wenn die Hündin in derselben Situation lieber nah bei mir sein möchte, dann darf sie das.

Ich fasse sie auch an.. und spreche sie an... warum auch nicht.

Sie sollen merken, dass ich merke, dass es ihnen schlecht geht.. und dass sie merken, dass ich helfe, so gut ich kann!

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Und wenn die Hündin in derselben Situation lieber nah bei mir sein möchte' dann darf sie das.

Ich fasse sie auch an.. und spreche sie an... warum auch nicht.

Ich habe nicht gesagt, dass sie nicht bei mir liegen darf oder ich nicht mit ihr spreche, oder sie nicht anfasse....

Ich ignoriere ihre Angst! Denn alles andere, was ich bisher probierte (einen Platz geben, streicheln, beruhigend reden) hat es nur verschlimmert!

Ich lebe seit 8 Jahren damit....und ich denke, ich akzeptiere es mittlerweile....aber es fällt mir schwer. Sicher hat das mit mir und meiner Einstellung zu tun, ist nur nicht so einfach, sich da immer so zu kontrollieren, dass man nicht einmal DENKT, dass es nervt (ich handel ja nicht genervt)

Gibt es keine Eigenart (an Mensch und Tier), welche Dich nervt?

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Doch.. sicher :).

Und dann.. bin ich genervt.. und reagiere genervt... weil ich eben *nur* ein Mensch bin.. und auch nicht aus meiner Haut kann.

Mich hat nur der Satz aus deinem Ausgangsposting erschreckt.. mit der Wehleidigkeit... und ich wollte nur für ein wenig Verständnis werben.. sonst nix.

Wollte dir nicht auf die Füße treten, sorry!

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weil ich eben *nur* ein Mensch bin.. und auch nicht aus meiner Haut kann.

Wo haste denn das gelesen? :think:

Ich reagiere innerlich genervt, handel nicht dementsprechend....

Meinen Füssen gehts noch ganz gut, danke! ;) Dennoch hilft es mir nicht, wenn Du sagst, ich soll meine Einstellung ändern...

Wie geht denn das??

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Weiß nicht... für mich ist der Punkt, wo ich einsehe, dass der Hund nicht wehleidig sein KANN der, wo ich anfange, zu überlegen, wie ich ihm am besten helfen kann.

Ich sagte ja schon... mich erschreckte nur der Satz in deinem Ausgangsposting wo du schrobst, dass du Wehleidigkeit nicht ausstehen kannst... und das auf deinen Hund bezogst.

Wirst schon alles gut machen mit deinem Hund... :kaffee: .

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