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Hundeforum Der Hund
Montana

Erfahrung mit Spondylose

Empfohlene Beiträge

Huhu :winken:

wollte dieses tolle Forum mal nutzen um mich hier umzuhören und zu fragen, ob Ihr mit euren Hunden Erfahrungen mit Spondylose habt?

Meine Hündin (12 Jahre) hat sehr, sehr schlimme Spodylose und wir waren schon zwei mal kurz davor sie einschläfern zu müssen.

Sie hat sporadische Schmerzschübe. Normal ist sie noch super fit und lauffreudig (okay ein Border....)

Die Schmerzschübe kommen plötzlich und ohne Vorwahnung. Dann kann sie sich nicht mehr liegen. Einmal hat sie 13 Stunden am Stück gestanden. Dazu kommen dann im schlimmsten Fall auch Lähmungserscheinungen in den Hinterläufen. Dann hilft auch nichts mehr. Cortison, Proxen alles was man will das dauert bis es besser wird und sie wird jedes mal ein bischen älter.

Sie bekommt täglich 1Rimadyl und 6 Zeel. Bei Schmerzen 2 Rimadyl, Novalgin Zäpfchen und Spritzen. Wir machen Regelmäßig Magnetwellenbestrahlung.

Sie hat es ziemlich schlimm getroffen, da sie wirklich an JEDEM Wirbelkörper Spondylose hat....

Würde mich interessieren, wie es euch bzw. eurem Hunden damit geht.

Bis bald

Linda+Lady+Montana :kaffee:

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Huhu Linda,

selber habe ich keine Erfahrung mit Spondylose- aber durch´s Thema-hochschubsen findet sich sicher noch jemand ;)

Ich wünsch Deiner Maus eine lange, schmerzfreie Zeit bis zum nächsten Schub.

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:winken: Herzlich Willkommen!

Unsere Anja/Bärenkind hier im Forum kann dir sicher jede Menge Infos geben, ihr Hund, Sherlock, hat es auch!

Schreib sie doch mal per PN an! ;)

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Hallo,

unser Max hat auch Spondylos aber ein Glück haben wir das frühzeitig erkannt und so bekommt er seit 2 Jahren eine Spritzen Behandlun. Es werden im Knorpelzellen und Osteoblastenhemmende Mittel gespritzt, 4 Mal im Jahr.

So wird der Prozess auf dem Niveu gehalten, auf dem er damals erkannt wurde. Ich meine, es ist auch schon ein wenig besser geworden. Er hatt keine Schmerzen mehr, wenn ich seine Vorderbeine -auf dem Rücken liegend- nach außen bewege.

Auch humpelt er nicht mehr, nach längerer Liegezeit.

Es ist ja leider ein irreversibler Prozess und deshalb eine echt besch... Krankheit! Zumal es ja auch mit Arthrose in den Zwischenwirbelgelenken einher geht...

Ich hoffe, ihr bekommt das auch irgendwie in den Griff!!!

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Hallo Linda,

oje, tut mir leid das zu hören! habe Deinen Beitrag erst heute gefunden, da ich noch nicht so lange hier im Forum bin.

Nun, ich habe zwar keine Erfahrung mit Hunden und rheumatischen Erkrankungen, dafür aber umso mehr bei - berufsbedingt - Menschen.

Du schreibts, dass die Spondylose praktisch schubweise kommt. Nun, die Spondylose ist eine degenerative, d.h. nicht entzündliche Erkrankung, weshalb Cortison auch nur begrenzt wirkt. Es kann aber durchaus sein, dass sich manche Wirbeln zwischendurch entzünden, dann spricht man von "aktivierter Arthrose" bzw. Spondylose.

Für degenerative rheumatische Erkrankungen gibt es leider (auch beim Menschen) keine wirklich gute Hilfe. Eine gute Schmerztherapie erleichtert das Leben aber sehr.

Nun ist aber bei Analgetika (z.B. Novalgin) eines zu bedenken. Wenn man dies nur dann gibt, wenn der Schmerz sehr stark ist, so braucht es verhältnismäßig lange, bis der Schmerzpegel wieder absinkt. Gibt man dagegen über längere Zeit eine zwar geringere, aber dafür regelmäßige Dosis, kommt der Schmerz erst gar nicht so stark.

Aber ACHTUNG! Analgetika wie Novalgin haben relativ geringe Nebenwirkungen im Vergleich zu NSAR wie Rimadyl (Nebenwirkungen auf den Magen-Darm Trakt) Diese beiden Medikamente kann man gut kombinieren, aber niemals zwei NSAR miteinander z.B. Rimadyl und Proxen

Natürlich kann man auch Hunden unterstützend homöopathischen Mittel geben, was aber unbedingt einen kompetenten Homöopathen voraussetzt.

Mittel von Grünlippmuschelextrakten etc. (gibt eine ganze Bandbreite von solch alternativen Präparaten) sind weder wissenschaftlich belegt noch darf man sich davon Großartiges erwarten. Es profitiert davon meist nru einer wirklich gut: der Hersteller

So lange Dein Hund damit ganz gut zu Recht kommt, würde ich ihm ein schönes Leben bereiten. Aber natürlich steht es mir nicht zu, Dich da in irgendeiner Weise beeinflussen zu wollen.

Wünsche Dir und Deinem Wuff noch alles, alles Gute!!

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Vielen Dank für eure Lieben Beiträge.

Ja bei Lady ist es definitiv schon aktivierte Spondylose und deshalb braucht sie manchmal Cortison.

Das Proxen hat ihr die Tierärztin gegeben, obwohl sie Rimadyl bekommt. Ich wusste gar nicht, dass man das nicht darf und habe der Ärztin vertraut....

Die Rimadyl vertägt sie aber gut. Ich lasse einmal im Jahr das Blut untersuchen und sie hat wirklich sehr gute Blutwerte für ihr alter.

Ich hoffe ich bekomme noch ein paar Erfahrungsberichte.

Liebe Grüße aus Hessen

Lady+Linda+Montana =)

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Hallo zusammen,

ich bin neu hier im Forum und durch eine Google-Suche hier gelandet. Leider kann ich nun auch etwas zu diesem Thema sagen. Meine 11,5 Jahre alte Dalmatinerhündin "Ronja" leidet ebenfalls unter Spondylose. Festgestellt wurde das vor ca. 2 Monaten. Sie ließ plötzlich den Kopf hängen und konnte nicht mehr richtig laufen. Der Tierarzt machte eine Röntgenaufnahme. Spondylose an ganz vielen Stellen an der Wirbelsäule! :(

Sie bekam zunächst Rimadyl. Das hat aber nicht geholfen. Dann bekam sie Cortison, da wurde es etwas besser. Schmerzfrei war sie aber nur stundenweise bei zusätzlicher Gabe von Novalgin.

Ich möchte diese "Hammer"-Medikamente jetzt nicht auf Dauer geben. Organisch ist Ronja noch völlig gesund und Dalmatiner können bis zu 16 Jahre alt werden!

Also habe ich über das Internet bei uns in der Nähe eine Tierheilpraktikerin gesucht. Diese hat Ronja erstmal gründlich untersucht und ihr dann Sulfur, ein homöopathisches Präparat, gegeben. Außerdem Solum Globuli, die Ronja noch immer 2 x täglich bekommt. Zusätzlich hat Ronja eine Bioresonanztherapie bekommen. Schon während der Therapie konnte man sehen, wie mein Hund entspannt. Es war unglaublich! Nach 2 Sitzungen ging es ihr wieder gut. Sie konnte wieder fast normal laufen.

Nun haben wir allerdings (3 Wochen später) einen Rückschlag einstecken müssen. Eventuell ist es noch zu der Arthrose eine akute, entzündliche Arthritis. Jetzt bekommt Ronja Traumeel und morgen werden wir wieder eine Bioresonanztherapie durchführen lassen. Ich möchte eigentlich auf diesem Wege weitermachen, weil sie homöopathischen Mittel wesentlich verträglicher sind, sogar auf Dauer angewendet werden können und besonders, weil wir nur dadurch und durch die Therapie zumindest 3 fast schmerzfreie Wochen hatten!

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