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Hundeforum Der Hund
Schokolina

Abendliches Theater - zu Hilfe

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Eine wunderschöne Nacht,

eine weitere der schlafarmen dieser Tage ;-)

Ich brauche bitte Eure Hilfe ob ich es richtig mache und nicht in etwas hineinsteuere, was schwerer wieder rauszukriegen ist?

Also: Paula, die ja erst seit einer Woche bei uns ist (1.5 Jahre, evtl Dalmimix, aus dem Tierheim) ist tagsüber einer echte Granate. Nur Abends, wenn meine Mann nach Hause kommt, geht das Theater los, und es geht hier -meine ich zumindest- eindeutig um Aufmerksamkeit. Tagsüber bin ich mit ihr allein und wir gehen unsere schönen Runden, auf denen sie spielen und toben kann, wir treffen auch oft andere Hunde, und ich denke sie ist ausgelastet. Den Rest des Tages schläft sie auf ihrem platz und ich betüdel sie nicht die ganze Zeit, sondern ignoriere sie doch eher.

Und Abends geht es dann los, sobald mein Mann kommt, und den Abend kriegen wir ganz gut hin, denn meistens macht Sie nur ein bisschen Unsinn, den wir ebenfalls dann ignorieren können. Sie bekommt aber auch Streicheleinheiten und wir Schmusen beide mit Ihr. Irgendwann ist dann auch gut und sie geht -meistens- auch auf Ihren Platz und ist ruhig oder schläft. Und wenn es dann dunkel wird ODER wir ins Bett gehen, dann fängt sie an zu bellen. Ich möchte sie ungern bellen lassen, v.a. weil sie sich dann richtig einbellt. Ich kann sie da zwar prima beruhigen, indem ich sie dann lobe wenn sie still ist, oder ich bin schon vorher zur Stelle und und beruhige sie. Tags übe ich das auch, indem ich sofort in ruhigen momenten leckerli gebe. Ich bin mir nun nicht sicher, ob dies Bellen wegen Unsicherheit oder weil sie meine Aufmerksamkeit möchte?

Mache ich einen Fehler, wenn ich wieder aufstehe und mit ihr zusammen bin und sie ruhig halte, bis sie wieder komplett ruhig ist und wir dann endlich irgendwann nach Stunden schlafen gehen können?

Ach so, eine wichtige info ist bestimmt noch, dass sie nicht im Schlafzimmer schlafen soll, sie hat extra einen Schlafplatz in der Nähe des Schlafzimmers, den sie auch gerne nutzt, wenn wir uns oben aufhalten. Ich erkläre es mir so, sie möchte eben ganz in unserer/meiner Nähe sein und weiss genau, dass sie das nicht sein wird, wenns ans schlafen geht. Wie gehe ich nun richtig mit der Situation um?

Sorry für die Länge, ich muss noch lernen kürzer zu schreiben,..ausserdem ist es so spät und ich bin auch müde, denn momentan sitze ich mit ihr im Wohnzimmer und mein Mann schläft herrlich im Bett,...Menno und grad nachts und wenn man müde ist, ist es schon sehr sehr schwer ruhig und bestimmt zu bleiben, Buhuhuu

:danke Tiefe Dankbarkeit für Euer Feedback!

*Gähnerle*

Moni

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Darf ich fragen wieso sie nicht ins Schlafzimmer darf?

Bei mir haben die Hunde immer einen Platz im Schlafzimmer (Körbchen, Decke oder sowas in der Art)

Kann gut sein, dass es an dem liegt, was du gesagt hast. Sie hat jedesmal Angst alleine gelassen zu werden und möchte in der Nähe des "Rudels" sein. Und wenn sie euer "Ritual" des ins Bett gehen bemerkt, beginnt sie zu reklamieren und möchte euch vielleicht mit dem Bellen zeigen, dass sie umbedingt auch mit will.

Kann Sie euch von ihrem Platz aus sehen? Oder macht ihr die Türe zu im Schlafzimmer?

Bin also kein Profi. Kann gut sein, dass ich mir irre.

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Huhu Moni,

dein Hund muss sich auch erst an die neue Situation gewöhnen...ob es bei der Bellerei um Aufmerksamkeit, Kontrolle, Verlustangst oder was auch immer handelt...kann ich von hier aus nicht beurteilen.

Was passiert denn, wenn ihr euch vor dem Dunkelwerden hinlegt? Bellt sie dann auch?

Vor allem aber...bitte geh nicht hin un beruhige deinen Hunde, wenn er bellt. Max. bestätigen, wenn sie ruhig ist, aber das ist dann auch schon alles.

Wenn es deinem Hund wirklich um Aufmerksamkeit geht, dann hat sie alles erreicht was sie wollte, wenn du EXTRA für sie aufstehst und ihr Aufmerksamkeit schenkst.

Wie Flo schon fragte, wo genau schläft sie denn und ist die Tür zu eurem Zimmer zu oder auf?

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Hallo :winken:

Ich denke sie ist im Moment noch sehr durcheinander, weil sie erst eine Woche bei Euch ist und davor schonmal ihre Familie verloren hat. Vielleicht muss sie erst ganz sicher sein das sie bei Euch bleiben darf bevor sie sich beruhigt.

Beruhigen wenn sie bellt ist ein Fehler, sie will Dir gefallen, Du lobst sie, sugerierst ihr das Du das gaaaanz toll findest wenn sie bellt. Und um Dich ja nicht zu verärgern, wird sie es immer weiter machen wenn sie beruhigt, oder besser gesagt dafür gelobt wird.

Wäre es vielleicht nicht doch möglich das sie ihren Korb ins Schlafzimmer bekommt? Vielleicht fühlt sie sich dann sicherer wenn ihr Verband (also ihr) in der Nähe ist. In der Natur schlafen Caniden auch mehr oder weniger nah beieinander, ich denke das könnte ihr helfen.

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Hallo und guten Morgen,

war schon Nacht ;) ?

Ja, ich bin ein bisschen hin und her gerissen in der Deutung des Verhaltens und von daher unsicher, wie ich darauf reagiere (wie man ja merkt) :???

Ich hatte ebenfalls mit dem Gedanken gespielt, dass ich sie mit ins Schlafzimmer nehme, bis Vertrauen da ist, allerdings möchten wir schlicht in einfach nicht, dass der Hund immer bei uns schläft. Ist es von daher nicht verkehrt, dies erst zuzulassen und später wieder abzugewöhnen oder ist es vielleicht auch besser um ihr erst mal Sicherheit zu geben?

Kommt mein Mann nach Hause legt sie offensichtlich um Aufmerksamkeit heischendes Verhalten an den Tag, was wir gut ignorieren können und sie sich beruhigt (ok bis auf gestern, da wurde dann das Programm gesteigert). Nun denke ich, ich muss stärker demonstrieren und zeigen, wie die Rangfolge hier ist. Ich habe festgestellt, dass ich nicht immer weiterkomme, wenn ich ihr freundlich aber bestimmt Befehle gebe. Nach ein paar Wiederholungen und Befolgen ihrerseits, wird das aber immer widerwilliger und "halb" erledigt, indem sie sich zum Beispiel ganz knapp neben ihre Platz legt, was nicht belohnt wird. Gestern bin ich dann etwas bossiger aufgetreten, weil ich dachte, wir fangen jetzt mit Machtspielchen an. Das führte aber zu einer steigerung des Widerstandes, bis sie ganz nervös wurde. Ich seh's ja ein, dies ist ein ganz komplexer Vorgang, in den sicher die verschiedensten Faktoren reinspielen, und ich bin auch nicht SOOO erfahren und muss austesten. (Hundeschule ist ab nächste Woche, JIPIEEH!).

8die Praxis stellt einen ja dann doch immer vor eine Situation , die anders ist als in Theorie ;-)

Gibt es irgendeine Vorstellung, wann ich eine Situation abbrechen sollte? Ich hab kein Problem damit etwas auch 500 mal zu wiederholen, ich habe aber nicht das Gefühl, das uns das weiterbringt, oder ist es doch normal, dass sie sich hochschaukelt und da müssen wir durch?

Tja, es kommt erstens anders und zweitens als man denkt, was?

Herzlichen Dank schon mal für Eure Hilfe!

Liebstens

Moni

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Hallo Schokolina,

bellen kann nerven, das stimmt -

es stimmt wahrscheinlich auch, dass euer Hund noch völlig verunsichert ist, ist ja noch nicht so lange bei euch. Oft ist bei Tierheimhunden nur wenig bekannt was davor war - und selbst wenn man es weiß und alles prima war - der Hund muss erstmal damit klar kommen, dass sich sein Umfeld geändert hat.

Den Hund zu beruhigen ist, wie schon Dog schon gesagt hat - eher kontraproduktiv, weil du damit das Verhalten, das du nicht haben möchtest 'pflegst'.

Wenn alles abgeklärt ist was sonst noch Auslöser sein könnte: Wasser ist da, Pinkeln ist gelaufen, auch keine Bauchschmerzen und es ist auch nicht das 'Meldebellen' (es kommt niemand, keiner schleicht um's Haus) dann stehe ich wortlos auf und mache meinem Hund mit dem Körper deutlich wo sie hin zu gehen hat. Ich spreche nicht, gehe ihr nur hinterher und 'jage' sie, bis sie auf ihren Platz geht. Dann lasse ich sofort von ihr ab lobe kurz und sie bekommt ein Lekkerlie. Am Anfang stand sie dann sofort wieder auf - gleiches Spiel. Inzwischen kommt es kaum noch vor, dass sie 'unmotiviert' bellt.

Falls dein Hund sehr unsicher ist kannst du ihr vielleicht ein 'bench' besorgen und den mit einem Tuch abdecken. Das gibt ihr vielleicht mehr Sicherheit. Mein Hund weiß, dass ist ihr 'Raum' (die Tür steht immer offen). Mein Eindruck ist, dass die Abdeckung ihr Sicherheit vermittelt (von oben kann nix kommen).

Auf jeden Fall viel Erfolg. dolby

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Hallo ihr Lieben,

Vielen Dank für Euere Hilfe, wir haben jetzt folgenden Versuch unternommen, und gestern war ein prima Abend und eine ruhige Nacht.

Das Paulchen hat eine schöne Transportkiste bekommen, in der ihr Kissen liegt, und sie hat sie Gott sei Dank gleich adoptiert. Sie wird jetzt dort regelmässig hingeschickt, gelobt, Leckerli usw. Sie wird gelobt, wenn sie ruhig und entspannt ist und v.a. wenn sie bellt, reagiere ich nicht sofort, sondern in dem Moment wo sie ruhig ist, sage sofort, "ruuuhig", und dann lob und Leckerchen. Geschlafen wird jetzt in der Kiste, ich bleibe dabei, und werde mich dann Stück für Stück zurückziehen-so dass gestern Abend und die ganze Nacht Ruhe war.

Soderle, dann bleiben wir mal dran und werden sehen, wie's läuft!

Ich wünsche ein herrliches Wochenende!!! =)

Moni

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Das ist doch klasse , Als wir unser Benny mit knapp einem Jahr bekommen haben hat dieser Nachts nicht gebellt sondern gejauelt .Habe die ersten Nächte auf dem Sofa geschlafen .Bis er sich etwas eingelebt hatte .

Bei uns war aber Darko da ,das hat viel geholfen .

Witerhin viel Erfog

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Prima, Moni, das so jetzt wenigsten ´nen Mütze Schlaf kriegst.

Das wird schon.. ;)

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Ja so eine Box wirkt manchmal wunder.

Hoffe es bleibt so.

Habe aber dazu trotzdem noch zwei Frage:

Wie ist es denn sonst so mit dem alleine bleiben und darf sie sonst ins schlafzimmer (also ausser nachts)

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