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polar-chat.de  Der Hund
Gesa

Läufigkeit der Hündin

Empfohlene Beiträge

Hallo,

suche Info´s und Erfahrungen darüber, die Läufigkeit der Hündin durch eine Spritze zu unterbinden.

Gruß

Gesa & Rudel

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Hallo Gesa,

habe damit keinerlei persönliche Erfahrung.... aber auch noch nie was gutes darüber gehört.

Aber schau mal hier im Forum unter "Gesundheit" - Betrag "unterdrückte Läufigkeit". Ich glaube da wurde das Thema schon mal angesprochen.

Oder vielleicht meldet sich Jami (DER HAT AHNUNG) heute Abend zu diesem Thema.

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Hallo,

einige tun es ab und zu und den Hündinen geht es gut.Das es auf Dauer gesund ist,kann ich mir nicht vorstellen.

Ich selbst halt nichts davon.

Es wird immer ein Rest Risiko bleiben.

Warum möchtest Du die Hündin spritzen lassen?

LG Andrea

PS.Frag mal Jami,der weiss da mit Sicherheit bescheid.

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die Läufigkeit der Hündin durch eine Spritze zu unterbinden

soll das risiko zu gesäugekrebs etc fördern, würde ich unbedingt von abraten.

hast du einen bestimmten grund, die läufigkeit unterbinden zu wollen?

ich habe ja schon seit ewigkeiten hündinnen, habe mich auch lange zeit darüber (rein informativ, nicht, dass ich auf den gedanken für meine weiber gekommen wäre) mit meinem Tierarzt unterhalten: er rät auch von ab, da das krebsrisiko stark erhöht ist, wenn regelmässig gespritzt wird.

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Die Überlegung Gesa´s Läufigkeit zu unterbinden kommt daher, dass sie immer ausgerechnet dann läufig wird wenn wir in den Urlaub fahren. Da wir gerne am Strand spatzieren gehen, können wir sie dann meist nicht frei laufen lassen, was für den Hund immer eine große Einschränkung bedeutet.

Zudem nutzt Gesa die Zeit ihrer Läufigkeit immer voll aus und blutet fast 3 Wochen lang extrem stark.

Unter extrem stark bluten meine ich, dass sie fast 4 große Binden am Tag benötigt und 1 in der Nacht. Die werden, wenn man nicht aufpasst, natürlich ordnungsgemäß "aufgefressen".

Es ist schon wirklich eine Belastung wenn man einen Familienhund hat, den man überall hin mit nimmt.

Die Tierärtztin gab mir die Auskunft, dass es wissenschaftlich zu wiederlegen ist (lt. Statistik), dass diese Hunde verstärkt an Krebs erkranken. Es sei allerdings nicht auszuschließen, dass der Hund an einer Gebärmutterentzündung erkrankt die dann zur Kastration führt.

Tja was meint ihr?

Gesa & Rudel

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Hallo Gesa,

lass Dir vom Tierarzt den Beipackzettel geben,lese ihn und dann entscheide.

LG Andrea

PS.Wenn Du nicht züchten willst,hast Du schon mal über eine Kastration nachgedacht?

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Boxer können nach der Kastration inkontinent werden und ich habe Angst vor einer Wesensveränderung, darum kommt für uns die Kastration nicht in Frage.

Gruß

Gesa & Rudel

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Hallo Barbara, hier mal ein paar grundlegende Infos - Vor- und Nachteile der "Spritze":

Da Hündinnen keinen Monats-, sondern einen Halbjahres- Zyklus haben, werden ihre Eierstöcke nicht mit der "Pille", sondern mit einer langzeitwirkenden Hormonspritze ruhiggestellt. Wählt man diese Behandlungsart, muss zunächst eine Läufigkeit abgewartet werden. Zwei bis drei Monate später (in der Ruhephase der Eierstöcke) erfolgt die erste Spritze, die nächste bekommt die Hündin nach 4 Monaten, dann alle 5 Monate.

Vorteile dieser Behandlung:

1) Die Hündin wird nicht operiert.

2) Die Hündin kann, wenn gewünscht, doch noch wieder läufig werden und Welpen bekommen.

3) Die Kosten der Läufigkeitsverhinderung sind zwar insgesamt, über das Leben gerechnet, höher als bei einer Kastration, sie fallen aber nicht auf einmal an, sondern in Raten.

Nachteile:

1) Die Hormonbehandlung bietet keinerlei Krebsvorsorge. In der Praxis sind in den letzten Jahren fast alle hormonbehandelten Patientinnen an Tumoren des Gesäuges erkrankt.

2) Die Hündin behält ihre Gebärmutter, kann also Zeit ihres Lebens scheinschwanger werden oder an einer Gebärmuttervereiterung lebensgefährlich erkranken.

3) Die Hormonspritzen müssen absolut termingenau verabreicht werden, d.h. der Besitzer muss den Terminkalender exakt führen.

4) Eine Hündin wird nach Hormonbehandlung häufig träger und zu fett, wenn sie dieselbe Futterration erhält wie vor der Behandlung. Man muss deshalb unbedingt ein kalorienreduziertes Futter füttern.

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Vor- und Nachteile der "Spritze":

wenn ich die o.g. vor-und nachteile abwäge, sehe ich eigentlich mehr nach-als vorteile.

konnte mich mit dem gedanken auch nie anfreunden, meinen hündinnen die hormone spritzen zu lassen ( hatte allerdings das glück, dass ich hinsichtlich des urlaubszeitpunktes flexibler war, was allerdings auch nicht immer so klappte, da ich ja eine zeitlang 4 hündinnen zur gleichen zeit hatte, die mit einem unterschiedlichen rhythmus heiss wurden)

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Hallo Gesa,

zur Kastration ,meine eigene Erfahrung.Ich habe u.a.zwei kastrierte Hündinen.

Beide Hündinen haben sich nicht im Wesen verändert,sind nicht träger oder bewegungsfauler geworden.Im Gegenteil,viel verspielter und zum toben mehr bereit als vor der Kastration.

Beim Fressen muss man aufpassen und den Appetit,der grösser geworden ist,entsprechend zügeln in dem man ganz langsam die Futterrationen senkt.

Die OP wurde von beiden Hündinen sehr gut und schnell verkraftet,ohne jegliche Komplikationen.

Um einer ev.späteren Inkontinenz vorzubeugen,kann die Gebärmutter(vorausgesetzt sie ist in Ordnung)drin gelassen werden.Es werden nur die Eileiter,Eierstöcke(Keine Ahnung wie es richtig fachmännich heisst)entfernt.

Bei einigen Rassen verändert sich nach der Kastration der Haarwuchs,es wächst ein sog.Baby oder Welpenfell.

Dürfte beim Boxer keine Bedeutung haben.

Zusammenfassend muss ich sagen,dass ich mit der Kastration bei Hündinen gute Erfahrung gemacht habe.

LG Andrea

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