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Hundeforum Der Hund
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Pressemitteilung der Bundestierärztekammer vom 30.01.2006

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Pressemitteilung der Bundestierärztekammer vom 30.01.2006

Teletakt-Geräte: Ablehnung ohne Ausnahme

Die Bundestierärztekammer hat ihre Forderung nach einem

grundsätzlichen Verbot von Teletakt-Geräten und anderen

elektronisch gesteuerten "Erziehungshilfen" für die

Ausbildung von Hunden bekräftigt. Darüber hinaus sollte

die Möglichkeit, Ausnahmen nach Bundes- oder Landesrecht

zuzulassen, aus dem Tierschutzgesetz gestrichen werden.

Diese Forderungen hat der Verband heute u.a. an das

Bundesverbraucherministerium gerichtet.

Teletakt-Gerät, Antibellsystem oder Leinenzug-Korrektor

heißen die elektronisch gesteuerten Hilfsmittel, die den

schnellen Weg zum gehorsamen Hund versprechen und

allenthalben zum Kauf angepriesen werden. Sie ermöglichen

es, den Hund auch aus großer Entfernung für "unerwünschtes

Verhalten" zur strafen, meist per Elektroschock. Den

wenigsten Hundehaltern scheint dabei klar zu sein, dass

sie mit den Geräten in Konflikt mit dem Tierschutzgesetz

geraten können.

Das Gesetz verbietet nämlich generell, einem Tier ohne

vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden

zuzufügen (§ 1). Speziell gilt das Verbot, Geräte zu

verwenden, die durch direkte Stromeinwirkung das artgemäße

Verhalten eines Tieres erheblich einschränken und dem Tier

nicht unerhebliche Schmerzen, Schäden oder Leiden zufügen

(§ 3 Nr. 11). Die Bundestierärztekammer hält die Geräte

insbesondere in der Hand von Laien für hochgradig

tierschutzrelevant. Aber auch einen Personenkreis, dem

ausnahmsweise eine Anwendung gestattet werden könnte,

hält der Tierärzteverband für nicht definierbar.

Klassische Methoden der Hundeerziehung sind auch für

Ausbilder ausreichend - so verbietet beispielsweise

die Diensthundeschule der Bundeswehr den Einsatz der

Geräte. Nicht Gehorsam per Knopfdruck sondern Zuwendung

und Geduld sind für die Hundesausbildung erforderlich.

Die Bundestierärztekammer hatte bereits vor zehn Jahren

ein grundsätzliches Verbot gefordert. Die entsprechende

Resolution aus dem Jahr 1996 wurde 2005 nochmals intensiv

diskutiert, bekräftigt und um die Forderung ergänzt, die

Ausnahmemöglichkeiten aus § 3 des Tierschutzgesetzes zu

streichen.

PRESSEINFORMATION

Bundestierärztekammer

Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Tierärztekammern e.V.

Oxfordstr. 10, 53111 Bonn

Tel. (02 2 7 25 46-0/-70, Fax 7 25 46 66

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Dr. Margund Mrozek

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=) =) =) =) =) =)

Hoffentlich haben sie Erfolg mit ihrer Forderung!

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Ich hoffe auch mal, dass es klappt.

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