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Hundeforum Der Hund
Pfoten drauf

Attacke von unangeleintem Hund in Ovelgönne

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Ja, Heiko, du hast ja Recht (leider).

Ich finde es auch total sch ...ade, daß oftmals nicht gerade Sachverstand am Werke ist. Und ich verstehe auch total die Politikverdrossenheit, die ganz viele Menschen haben. :(

ABER (schon wieder ABER ;) ) dagegen gibt es nur ein Mittel, nämlich das Leute mit Sachverstand und Gewissen und dem Willen etwas Sinnvolles zu tun, sich politisch engagieren. Sonst werden immer die Menschen regieren, die wir dort nicht haben wollen, weil es keine anderen gibt, die zur Verfügung stehen. ;)

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Die Sache hat uns hier total mitgenommen :(

Wir wohnen nur ein paar Km von Ovelgönne weit weg.

Warum das passiert ist? Darüber könnte man endlos schreiben!

Hab nun nicht alles mitgelesen, aber weiß jemand was über das Kind? Wie es im geht?

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Dem Kind geht es dem Umständen entsprechend. Es liegt im Koma und kämpft um jeden Lebensfunken. Die Ärzte hatten fast nicht mehr daran geglaubt, dass sie überleben wird (weiß ich aus sicherer Quelle). Sie musste jetzt durch die 4. OP.

Wie konnte man die Kleine nur mit den Hunden alleine lassen? :wall:

Ich habe es mir jetzt zur Aufgabe gemacht, mit meiner Hundeschule in der Gemeinde und im Landkreis zu versuchen, die Welt ein bischen besser zu machen. Ich fange erstmal mit der Aufklärung an.

Heute nachmittag ruf ich bei meiner Gemeinde an und dränge ihnen einen Infobrief auf, welchen sie an die Hundesteuerzahler verschicken sollen. Genauso probier ich es beim Landkreis bzw. beim Veterinäramt. Irgendwas muss doch klappen!

Drückt mir die Daumen!

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Also ich finde ihr habt recht.

Es gibt natürlich keine "Kampfhunde", aber wenn ein Hund, der unter solche fällt mal beisst, dann macht er es eben richtig!!!!!! Dafür ist er gezüchtet.

Ein anderer Hund würde vielleicht nur schnappen oder mal ins Bein beissen, ein solcher Hund erledigt das nicht halb, aber dafür ist er gemacht, genau wie ein Dackel nicht nur halb Jagd, oder ein Border nicht nur halb Hütet.

Ich hatte mal eine Freudin, die hatte zwei Staffis. Super liebe Hunde, die hatten Kinder, ich war auch oft mit meiner Hündin da, alles super. Nie Probleme!

Eines Morgens ist sie aufgestanden (die Hunde schliefen im Wohnzimmer) und fand ihre Hunde. Der eine wars chon tot, der andere ZERSTÖRT, eine Auge war weg, tiefe Fleischwunden, musste sofort eingeschläfert werden.

Das hätte niemand gedacht, aber da gibts halt keine halben Sachen.

So ein Hund ist ein Hund wie jeder andere. Aber muss in die richtigen Hände und man muss aufpassen und ihn richtig erziehen und "brenzliche Situationen" vermeiden.

Wenn das jeder so macht gibt es auch keine Kampfhunde mehr.

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Hallo!

Ich finde diese ganze Geschichte auch furchtbar und mir tun das Mädchen und seine Eltern unendlich leid. Ebenso die Halter von Listenhunden, die jetzt wieder alles abbekommen. Und natürlich habt ihr Recht, wenn ihr sagt, dass jeder auf seinen Hund aufpassen muss und ihn nicht unterschätzen darf!

Wie konnte man die Kleine nur mit den Hunden alleine lassen?

Wenn ich die Berichte richtig verstanden habe, war das Kind nicht mit den Hunden alleine. Das Mädchen war auf dem Arm seiner Tante, die wollte wohl mit dem Kind ins Haus und ist auf dem Weg dorthin gestolpert. Daraufhin haben sich die Hunde auf sie gestürzt und das Kind so schlimm verletzt. :(

Wirklich furchtbar, das Ganze....

Viele Grüße, Iris

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Das ist natürlich alles sehr bedauerlich - ABER man sollte nachfolgendes mal wirken lassen...

Das Jahr 2000 brachte eine Vielzahl neuer Verordnungen, die die Bürger angeblich vor gefährlichen Hunden schützen sollten. Heute diskutieren wir immer wieder über den Sinn und den Unsinn dieser Verordnungen (z. B. darüber, ob die eine Hunderasse gefährlicher ist als die andere).

Aber kein Mensch diskutiert darüber, ob es überhaupt ein ernstes Problem mit Hunden gibt.

Im besagten Jahr 2000 gab es in Deutschland 3 tödliche Beissvorfälle bei einem Bestand von mindestens 5,1 Millionen Hunden.

Im gleichen Zeitraum gab es aber 7503 Verkehrstote bei einem Fahrzeugbestand von rund 51 Millionen. ( Statistisches Bundesamt, www.statistik-bund.de, zu finden unter Basisdaten )

Ein einfacher Dreisatz klärt auf:

Währen Hunde so gefährlich wie Autos, hätten sie rund 750 Menschen todbeissen müssen!

Es waren aber 3!

Also nochmal Dreisatz:

Autos sind genau 250 mal so tödlich wie Hunde.

Diese Rechnerei ließe sich beliebig fortführen, denn es gibt in jedem Jahr mehr

Tote durch Blitzschlag, Tote durch Mord, Tote durch Zahnbehandlungsfehler, Tote durch Rechtsradikale, Tote durch Verwechslung von Krankenakten, Tote durch umstürzende Bäume, Tote durch Kantinenfraß, Tote durch herabstürzende Dachziegel, Tote durch Behördenschlamperei, usw. etc. pp.

als Tote durch Hundeattacken...

Es ist nicht böse von mir gemeint, aber ich mag diese (Kanmpf)Hund-Diskussionen nicht mehr...

LG

Heiko

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Ich finde es auch furchtbar, das soetwas schon wieder passiert ist und ich gebe Stalker Recht, ABER ich muss sagen, dass es mich viel mehr wundert, dass noch nicht mehr passiert ist, wenn ich bedenke, was ich schon für Situationen mitbekommen habe, die dadurch zu stande kamen, dass die Hundehalter und/oder die Eltern einfach nicht aufgepasst haben.

Habe schonmal erlebt wie ein völlig gestresster Collie ( Volksfest) einen Jungen der mit dem Rücken zu ihm stand gebissen hat, weil er nicht wusste wohin mit seinem Stress. Da habe ich mich echt gefragt, warum muss so ein angespannter Hund auch noch auf so ein Fest?

Einmal sahen meine Freundin und ich zwei Nachbarinen klönen, die eine hatte einen Schäfermix und die andere ein ca 4 jähriges Kind, welchen den Hund über den Kopf streichelte, dieser hatte die Schnurrbarthaare schon soweit vorne, dass sie fast zusammenstießen, außerdem hatte er die Ohren angelegt, legte sich die Leftzen und war schon ganz starr geworden, wir gingen hin und sagten den Beiden, dass der Hund gleich nach dem Kind schnappen würde, wenn sie es nicht gleich da weg nehmen, woraufhin uns beide nur fragend ansahen....

Es geht ja schon bei der Erziehung von Kindern und Hunden los, eigentlich soll der Hund nicht schnappen/beißen, aber wenn er sein Eigentum verteidigt ist es ok ( aber halt nur solange, wie er beim Nachbarwelpen einen Schnauzengriff macht, macht er das beim Kind, ist er der böse Hund, der gleich ins Gesicht "gebissen" hat).

Das Kind soll den Hund als Spielkameraden haben und betrachten, fast alle Kinder hauen sich mal, einfach nur so, oder weil sie streiten, tut das Kind dies beim Hund hat es aber evtl. ganz andere Folgen...

Leider sehen auch viele Erwachsene in dem Hund ein Spielzeug für das Kind und schützen den Hund genauso wenig vor dem Kind wie dessen Spielzeug...

Wieviele HH sagen von ihrem Hund:" Der tut doch keinem was!!! Außer wenn er ein Spielzeug hat und man in seine Nähe kommt" ( Kinder denken nicht so weit, bei mir hätte dieser Hund in Anwesenheit von Kindern kein Spielzeug dass er verteidigen könnte und außerdem würde er schleunigst lernen, dass er nicht zu schnappen hat, wenn da jemand hingreift, auch wenn jetzt einige von Euch entsetzt aufschreien. Oder er käme nicht in die Nähe von Kindern, weil es schlichtweg verantwortungslos wäre)

Da viele Eltern anscheinend auch nicht in der Lage sind, ihre Kinder so zu erziehen, dass sie Respekt vor Tieren haben ( ohne Angst zu haben) und fragen bevor sie einen Hund anfassen, fände ich es sinnvoll, wenn man zusätzlich zur Anatomie der Hunde im Biounterricht auch noch ein bisschen richtiges Verhalten bestimmten Tieren gegenüber durchnimmt, bei uns in der Schule hieß es nämlich immer noch, wenn Hunde mit der Rute wedeln freuen sie sich immer. :wall:

Damit würde man vielleicht ein bisschen vorbeugen.

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Ich verstehe was Du meinst Heiko. Im Vergleich zu den Gefahren die von uns Menschen ausgehen ist die Gefahr durch Hunde gleich null. Und ein Hund der beißt geht in meinen Augen auch auf menschliches Konto, weil er erst durch einen oder mehrere Menschen so geworden ist.

Und die ganzen Verordungen bringen, wie man unschwer erkennt, NULL UND NICHTS.

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Wie konnte man die Kleine nur mit den Hunden alleine lassen? :wall:

Äh, das Kind war auf dem Arm ihrer Patentante.

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/68437/1218203/polizeiinspektion_cuxhaven_wesermarsch/

Was für eine sichere Quelle ist es denn? In der Presse stand, dass die kleine ein Ohr verloren hat, sie aber bereits wieder stabil ist - zum Glück!

Hier geschieht gerade genau das, was ihr verteufelt - Fakten werden verdreht.... Oder gibt es eine zweite Story? Habt Ihr einen Link?

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*seufz*

Ich hatte schon gewartet, wann die Geschichte hier auftaucht. Bin erstaunt, dass es doch solange gedauert hat.

Das die Geschichte sofort wieder "Sofortmaßnahmen" erfordert, war mir in dem Moment klar, als ich es in der Zeitung las!

Die Statistik von Stalker kenne ich auch. Und ich stimme zu, dass es zu einem weit größeren Problem gemacht wird, als es tatsächlich ist. Vergleichbar mit der Hysterie über Haiatacken!!

Und dennoch kann ich auch vor allem Montana zustimmen: wenn Staffs (und ähnliche Rassen) zubeissen, dann richtig!!!!!

Schon ein JRT hat unglaubliche Kräfte im Kiefer - kannte mal einen, der sich mit Vorliebe nach Hause tragen ließ - fest in die Leine verbissen und über den Rücken gehängt! :) Und das ist ein kleiner Hund, mit kleinem Kiefer. Und nur einem Bruchteil der Kraft, die in einem Pit oder Staff steckt.... So ein Hund ist dafür gemacht, das was er hat auch festzuhalten!

So schade es auch für diese Hunde ist - es macht sie immer eine Spur gefährlicher als andere Rassen. Es erfordert einfache weit mehr Verantwortungsbewustsein und vor allem Kenntniss der Körpersprache, einen solchen Hund zu halten. Und Das ist bei vielen Haltern leider nicht so ganz drin. Und diese Halter machen es für gute, verantwortungsbewusste und kenntnissreiche HH so schwer, ihren Hund in der Gesellschaft mitzuführen :(

Ich habe hier wo ich wohne allerdings auch noch nie einen Hund getroffen, bei dem die HH nicht in der Nähe gewesen sind. Dass mal einer aus meiner HundeSpaziergehtruppe einen kleinen Ausflug macht kommt vor - aber wird mit sofortigem Leinenzwang für den Rest der Runde bestraft :D

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