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Hundeforum Der Hund
Pfoten drauf

Attacke von unangeleintem Hund in Ovelgönne

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Huhu,

Ja da muss ich Dir Recht geben Maria, auf der einen Seite sind Geschmäcker sicher verschieden, das mag gut sein.... auf der anderen Seite.... suche ich auch sehr oft nach Gründen warum es "sehr oft" eine sehr bestimmte Kategorie Menschen ist, die sich diese angesprochenen Rassen halten....

Für mich persönlich käme keine dieser Rassen in Frage, auch wenn es mal wieder der Mensch ist, der diese Hunde zu dem gemacht haben, was sie leider sehr oft sind.

ich würde mich auch freuen, wenn jemand, der vielleicht schon einen Nase der angesprochenen Rassen hatte oder hat etwas berichten könnte.

Ich habe von Anfang an, als ich Sammy hatte versucht vorurteilsfrei damit umzugehen.... udn auch mir sind leider schlechte Erfahrungen nicht erspart geblieben :(

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Ich denke wie hier schon gesagt wurde ,ist das einfach Geschmacksache .

Ich persöhnlich würde mich auch gegen so einen Hund entscheiden , habe aber auch nicht die Hundeerfahrung.

Vielleicht sollte man bei den Züchtern mit ansetzen ,das beim verkauf auf das Soziale umfeld geachtet wird ,oder spätestens bei der Anmeldung .

Aber schwarze schafe wird es immer geben.

Und der Markt für diese Hunde von "zweifelhaften" Züchtern ist leider auch da.

Es ist nur schade für die Hundehalter die für ihre Hunde alles tun und diese super sozialisiert sind und ausgelastet .

Natürlich auch für die Hunde ,die nur ein produkt ihrer Erziehung sind .

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Hallo zusammen,

sorry. habe mich hier noch nicht vorgestellt, aber fühle das dringende Bedürfnis, mich hier auch mal zu Wort zu melden.

Also:

Vor zwei Monaten mussten wir unseren Sammy einschläfern lassen. Sammy war ein Stafford.

Er wurde 10 Jahre alt und es hat nie irgendwelche Beissvorfälle gegeben. Ich habe zwei Kinder (3 und 14 Jahre alt) und ich hätte nach Sammys Tod sehr gerne wieder einen "Kampfhund" gehabt.

Warum?

Weil ich diese Hunde als absolut geduldig, friedlich und immer freundlich mit meinen und anderen Kindern erlebt habe. Mit Erwachsenen übrigens auch.

Was andere Hunde betrifft, war unser Wauzi nicht verträglich mit allen Rüden, aber selbst wenn es mal zu einem "Handgemenge" kam, wurde nicht hemmungslos zugebissen. Um genau zu sein, hat Sammy nie gebissen.

Er war einfach ein toller Hund(!), und ich kenne etliche seiner Rasse, die das auch sind.

LG

Kerstin

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Ganz bestimmt nicht zu einem niedlichen, wuscheligen, als völlig aggressionsfrei und selbsterziehend verschrienen Golden Retriever oder Labrador!

Hier muss ich wiedersprechen...

Kenne da selbst 2 Fälle aus den oben beschriebenen Rassen, die völlig (und ohne ersichtlichen Grund) ausgerastet sind.

Das Dumme bei der Diskussion ist nur, das wir uns alle durch die entsprechenden Medienberichte unsere unterschwellige Meinung gebildet haben.

Meiner Meinung nach gibt es Halter (aller Bildungsstufen) die total "überflüssig" sind und es gibt Hunde (aller Rassen) die total "überflüssig" sind.

Ich bin halt kein Freund von "Schema F", "Schubladendenken" und "Scheuklappen" aber selbst ich mag mittlerweile keine "Wadenbeisser" mehr, da die nach meiner Erfahrung im täglichen Umgang die meisten Probs machen.

Auch Stefan Wittlin (Kynologe-Hundetherapeut, Tierpsychologe, Buchautor und Kolumnist, Schweiz) hat klar für sich festgestellt:

"Mein Bedauern gilt den Deutschen Hundehaltern. In ihrem Land herrscht eine absolut unnötige Panik gegenüber jedem Hund ab 10 Kilo. Dabei befinden sich die wirklichen Problemhunde in der unter 10 Kilo-Klasse"

Ich für meinen Teil, teile diese Meinung...

LG

Heiko

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Hier zu fragen warum sich jemand einen Staffordshire Terrier hält, weil er das nicht versteht ist verständlich, aber genauso gut könnte man jeden x-beliebigen Hundhalter fragen warum er seinen Hund hält.

Warum halten Menschen Jagdhunde obwohl sie nicht jagen gehen?

Warum halten Menschen Hütehunde wenn sie keine Schafe, Kühe oder Gänse ec. haben?

Warum halten Menschen Herdenschutzhunde?

Diese Liste könnte man noch weiter fortsetzen.

Diese so genannten Kampfhunde sind wenn richtig erzogen und geführt wunderbare Familienhunde, gerade weil die Reizschwelle dieser Hunde höher liegt als bei manchen Retriever oder Schäferhund. Von den Bordern und Aussies brauchen wir doch gar nicht erst reden.

Aber das trifft auf jede Hunderasse zu.

Ja, Maria Du hast es richtig gesagt jede Rasse hat spezifische Merkmale und wenn man die berücksichtigt kann man wenn man dazu in der Lage ist jeden Hund halten. Warum dann keinen Staffordshire Terrier??

Hans Georg hat schon so oft geschrieben, das diese Vorurteile gegen diese Hunde bewusst geschürt werden und immer ein beliebtes Thema der Medien sind. Und was macht Mensch, sich nicht schlau und plappert nach was in den Medien steht.

Diese Hunde sind nicht anders als andere Hunde auch. Und ich arbeite sehr gerne mit ihnen. Selbst Hunde die aus schlechter Haltung kommen, legen nach einiger Zeit des Arbeitens den Verhaltenstest ab und bekommen die Maulkorbbefreiung. Das sind dann die schönsten Momente für mich als Trainer, weil diese Hunde dann besser in Familien vermittelt werden können.

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Auch Stefan Wittlin (Kynologe-Hundetherapeut' Tierpsychologe, Buchautor und Kolumnist, Schweiz) hat klar für sich festgestellt:

"Mein Bedauern gilt den Deutschen Hundehaltern. In ihrem Land herrscht eine absolut unnötige Panik gegenüber jedem Hund ab 10 Kilo. Dabei befinden sich die wirklichen Problemhunde in der unter 10 Kilo-Klasse"

Ich für meinen Teil, teile diese Meinung...

LG

Heiko

Hallo Heiko, dieser Meinung könnte ich mich anschließen

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Hans Georg hat schon so oft geschrieben, das diese Vorurteile gegen diese Hunde bewusst geschürt werden und immer ein beliebtes Thema der Medien sind. Und was macht Mensch, sich nicht schlau und plappert nach was in den Medien steht.

Da liegt eines der größten Probleme an der ganzen Diskussion. Und das bringt dann schon wieder ganz andere Gefahren mit sich, nämlich die das einige Leute solche Meldungen lesen und sich dann berufen fühlen die Menschheit von den "Bestien" zu befreien, und sei es durch vergiften :(:wall: . Daran sollte bei der Presse auch mal gedacht werden bevor solche Schlagworte wie "Kampfhundattacke, Killer, Beißmaschine" in die Berichterstattung einfließen.

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Ich habe schlechte Erfahrungen gemacht mit einem Dogo Argentino - hatte ich auch schon einmal geschrieben. Schuld waren hier definitiv die Halter, denn der Hund war früher friedlich. Ein Hund dieser Art wäre nicht mein Typ Hund und ich würde ihn mir auch nie anschaffen.

Für mich gilt noch immer - meinen Hund muss ich in einer gefährlichen Situation halten können und das kann ich bei einem solchen Kraftpaket nicht gewährleisten. Deshalb käme mir z.B. auch kein Rotti ins Haus, obwohl ich mit der Rasse seit Jahren nurt gute Erfahrungen in meiner Familie gemacht habe. Darüber sollte man sich meiner Meinung nach vorher Gedanken machen. Wenn ich so manchen Hundehalter waagerecht hinter dem Hund hängen sehe, dann wird mir speiübel. Und Erziehung ist kein Garant dafür, dass diese Situation nie eintreten wird.

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Dem Kind geht es dem Umständen entsprechend. Es liegt im Koma und kämpft um jeden Lebensfunken. Die Ärzte hatten fast nicht mehr daran geglaubt, dass sie überleben wird (weiß ich aus sicherer Quelle). Sie musste jetzt durch die 4. OP.

Wie konnte man die Kleine nur mit den Hunden alleine lassen? :wall:

Drücken wir alle Daumen, daß das Kind es schafft!!! Tja warum? Wer weiß... weil Sie doch noch nie was gemacht haben wahrscheinlich!

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Für mich gilt noch immer - meinen Hund muss ich in einer gefährlichen Situation halten können und das kann ich bei einem solchen Kraftpaket nicht gewährleisten. Darüber sollte man sich meiner Meinung nach vorher Gedanken machen.

Das ist auch ein Punkt der bedacht werden sollte bei der Anschaffung eines großen schweren Hundes

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