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Hundeforum Der Hund
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Ich fühle mich wie eine Mörderin

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Hallo, ich brauche Hilfe. Mein Pudel Rüde Janosch ist 10 J. geworden,hatte Epilepsie und bekam ca. alle 14 Tage eine Attacke, ansonsten machte ihm die Arthrose zu schaffen. Nach einem erneuten Anfall mußte sein Medikament höher dosiert werden und griff die Nieren an. Er quälte sich 2 Tage und die Schmerzmittel halfen nicht. Der Tierarzt sagte, es bestehe mit einer neuen Medik.-Kur noch die Chance ihm zu helfen, aber ich konnte ihn nicht mehr leiden sehen und habe auf einschläfern bestanden. Janosch war seit meiner Scheidung, alles was mir noch blieb. Meine ganze Welt drehte sich nur um ihn. Nun fühle ich mich wie eine Mörderin, weil ich den für mich leichtesten Weg genommen habe. ICH konnte sein leiden nicht mehr ertragen, ICH habe ihn sein Leben weggenommen. Er hat mich so sehr geliebt, seine Augen strahlten bei jedem Blick, den ich ihm zuwarf. Nie wieder wird er bei mir sein, ICH habe ihn töten lassen. Er hat mir so sehr vertraut und ich habe aus Angst vor der Kur, daß er wieder Schmerzen hat und es letztendlich doch nicht hilft, einfach alles beendet.Ich verdiene es nie wieder glücklich zu sein ! Maren

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Hallo Maren und herzlich Willkommen!

DU hast Deinem Hund den größten Liebesdienst erwiesen!

DU hat dafür gesorgt, dass er keine Schmerzen mehr hat, keine Anfälle mehr bekommt!

DU hast dafür in Kauf genommen, jetzt diesen Schmerz zu ertragen!

Dein Verlust tut mir sehr leid, wir alle wissen, wie schmerzhaft dies ist.

Janosch wünsche ich eine gute Reise über die Regenbogenbrücke!

LG Tanja

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Lass dich in den Arm nehmen!

Du bist nicht den für dich leichtesten Weg gegangen, sondern du hast ihn erlöst, weil du ihn geliebt hast und weil du für ihn das Beste getan hast, was du für ihn tun konntest.

Vielleicht hätte man die Therapie noch versuchen können, aber ich bin davon überzeugt, dass, wenn man sein Tier wirklich liebt, merkt, wann einfach Schluss sein muss und wann das Tier erlöst werden will und sollte. Häufig ist das Herumexperementieren einfach nur das Nichtloslassenwollen und Egoismus - ohne das in irgendeiner Weise böse zu meinen (darauf weise ich sicherheitshalber mal hin, nicht dass sich hier wieder jemand auf den Schlips getreten fühlt)

Wir haben vor zig Jahren auch eine Hündin (unser Ein und Alles und ein echtes Familienmitglied, das wir nicht aus unseren Leben streichen wollten) erlösen müssen - sie war voll mit Tumoren. Wir haben alles probiert, aber irgendwann haben wir als Familie entschieden, dass WIR sie gehen lassen müssen. Sie ist bei meiner Mutter nach einem dankbaren Blick auf dem Arm eingeschlafen - erlöst!

Wir denken noch heute ständig an Kim und wissen, dass unsere Entscheidung richtig war!

Dein Hund wird dir in den nächsten Wochen noch täglich "begleiten", aber mach dich von dem Gedanken frei, dass du egoistisch gehandelt hast. Das, was du getan hast, war richtig, weil du ihn von Herzen geliebt hast.

Ich wünsche dir alles Liebe für die nächste Zeit!

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Oh Maren,

mach dir doch bitte nicht solche Vorwürfe.

Du hast getan was du in dem Moment für das Beste gehalten hast.

Bleib dabei und Zweifel nicht.

Dein Hund wird immer in deinem Herzen sein und nie ganz weg gehen.

Die Erinnerung bleibt und die wird dir keiner mehr nehmen.

Das aller wichtigste ist doch das dein Hund jetzt keine Schmerzen mehr

hat und nicht mehr leiden muß.

Verzweifle nicht, denn ihn gehen zu lassen war der größte Liebesdienst,

den du ihm geben konntest.

Ich drücke dich mal ganz fest :knuddel

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Hallo Maren :kuss:

Du gehst sehr, sehr hart mit dir ins Gericht - wenn dein Hund schon lange gelitten hat, dann steht es in deiner gesunden Verantwortung, ihn zu erlösen. Ich bin sicher, dass er das verstanden hat.

Lass ihn gehen, denn es hört sich richtig an!

Ich wünsche Janosch eine gute Reise über die Regenbogenbrücke - und dir einen liebevollen Umgang mit dir selbst! Fühl dich aus der Ferne :knuddel

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Hallo Maren.

ich kann mir leider nicht vorstellen, wie du dich fühlst, weil ich noch keinen Hund verloren habe, allerdings muss ich sagen, das ich in einem solchen Fall wie bei dir auch im interesse des Hundes entscheiden würde. Du hast ihm auf jeden Fall weiteres Leid erspart. So solltest du es sehen. Denk nicht so egoistisch, das du es nicht mehr ertragen konntest ihn Leiden zu sehen.

Liebe bedeutet auch im richtigen Moment loslassen zu können., und ich denke das hast du geschafft, auch wenn es schwer ist.

Ich drücke dich ganz feste undwünsche dir ganz viel Stärke für die nächste Zeit um über diesen verlust hinweg zu kommen.

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Hallo Maren,

auch ich musste diese Entscheidung schon oftmals treffen den ich hatte vor 12Jahren

auf einen Schlag 25 Hunde davon 12 ALte über 10 Jahre.

Ich glaube nicht das Du die Entscheidung leichtfertig gefällt hast und wie ich lese mit

Absprache des Tierarzt Du bist keine Mörderin sondern hast nach Deinem Gefühl entschieden.

Leider kann ich Dich wenig trösten denke aber die Zeit heilt und schreiben ist

nicht so meine Stärke schade das ich keinen pers.Kontakt zu Dir habe

drücke Dich trotzdem Findusine

.

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Hallo Maren :kuss:

Du eine eine Entscheidung getroffen, die sehr viel Stärke braucht, denn DU hast zum Wohle Deines Hundes entschieden, DU hast ihm Leiden erspart.

Mach Dir nicht so harte Vorwürfe.

Vorwürfe wären angebracht, wenn Menschen ihren Hund aus falscher Tierliebe, oder gar Egoismus am Leben erhalten, und er leidet und sich quälen muss, DAS ist Deinem Hund glücklicherweise erspart geblieben. Und manches Mal bete ich zum lieben Gott, dass ich genaus diese Stärke auch eines Tages haben werde.

Und Dir lieber Janosch wünsche ich eine gute Reise über die Regenbogenbrücke, grüss all die Lieben, die wir schon gehen lassen mussten.

"Ich leihe dir einen Welpen"

"Ich werde dir für eine Weile diesen Welpen leihen" sagte Gott.

"Damit du ihn liebst, während er lebt und damit du um ihn trauerst, wenn er gegangen ist.

Vielleicht für zwölf oder vierzehn Jahre,

oder vielleicht auch nur für zwei oder drei.

Aber wirst du, bis ich ihn zurückrufe, für ihn sorgen?

Er wird dich mit all seinem Charme erfreuen.

Und sollte sein Aufenthalt auch kurz sein,

wirst du dich immer an ihn erinnern,

auch in deinem größten Kummer.

Ich kann dir nicht versprechen, dass er bleiben wird,

weil alle von der Erde wieder zurückkehren.

Aber es gibt Dinge, die hier gelernt werden,

die dieser Welpe lernen soll.

Ich habe um die ganze Welt geschaut, um einen geeigneten Lehrer zu finden.

Und von allem Volk, das sich auf der Erde tummelt, habe ich dich gewählt.

Nun, wirst du ihm all deine Liebe geben,

nicht das Unvermeidliche scheuen,

noch mich hassen, wenn ich komme, um ihn zurück zu holen?

Ich liebte es, wenn sie sagten: "Mein Gott, dein Wille geschehe!"

Trotz all der Freude, die dieser Welpe dir bringen wird,

gehst du das Risiko von großem Schmerz ein.

Wirst du ihn mit Zärtlichkeit aufnehmen,

wirst du ihn lieben, während du darfst,

und für das Glück, das du kennen lernen wirst,

für immer dankbar sein?

Aber sollte ich ihn viel früher zurückrufen, als du rechnest,

trage tapfer den bitteren Schmerz, der kommt,

und versuche zu verstehen.

Erinnere dich daran, als du ihn mit deiner Liebe umhegen konntest,

halte jeden Moment eures vertrauten Bandes fest und sei sicher:

ER LIEBTE DICH AUCH

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Hallo Maren

Mir laufen gerade die Tränen uber die Wangen weil ich so ergriffen bin. :(:(:(

Du bist wahrlich keine Mörderin rede dir das nur niemals ein. du hast das einzigst richtige gemacht für deine Nase den er hatte Schmerzen und du hast sie ihm genommen.

Und ich glaube daran das er von oben auf dich runterschaut und stolz auf dich ist.

Laß dich mal von mir unbekannterweise drücken :kuss::kuss:

Und ich wünsche dir ganz viel Kraft schnell darüber hinwegzukommen es braucht seine Zeit zu verstehen das es das einzigst richtige war.

Deine Nase bleibt aber für immer in deinem Herzen denke daran.

Wir haben 3 Hunde gehenlassen müssen und es ist uns auch nicht leicht gefallen ABER sie sind noch in unseren Herzen und so wird es bei dir auch sein. :kuss:

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Ich danke euch so sehr für diese Worte, aber ich halte den Schmerz nicht aus. Ich denke immer nur : wenn ich es doch bloß versucht hätte.... Als der Arzt mit der Sprizte kam, habe ich ich Janosch erzählt, daß er nun schlafen darf und ich ihn dann wieder ohne Schmerzen mit nach Hause nehmen würde...Er sah mich die ganze Zeit so voller Vertrauen an und wedelte sogar ein bischen. Das letzte was ich meinem Engel erzählte waren alles lügen.Vielleicht hätte die Therapie geholfen, in einigen Wochen wäre er wieder Gesund und hätte noch 3-4 Jahre bei mir sein dürfen. Ich habe aus Angst vor der Tortur panisch entschieden, ich hätte Bedenkzeit verlangen sollen, mit jemandem reden, abwarten - nein ich habe verlangt es sofort zu beenden. Es ist als hätte ich ihn slebst ermordet, weil ich einfach nur feige bin. Ich möchte sterben, weil mein Herz so weh tut...........

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