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Hundeforum Der Hund
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Vorstellung & Hundeproblem

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Hallo ihr Lieben,

wir sind neu hier, haben uns soeben registriert. Bevor ich mit meinen Problemen allerdings ins Haus falle, stelle uns uns vier (bald 5) einmal vor. :-)

Mein Freund (23) und ich (21) leben in Wilhelmshaven und erwarten im Oktober unser erstes Baby. :-) Zu uns gehören zwei Hunde. Zum Einen handelt es sich hier um eine 2-jährige Malinois-Hündin (Zora). Die haben wir über eine Vermittlung aus Spanien bekommen. Seit Dezember lebt sie bei uns. Unser Zweithund ist ein Deutsch-Drahthaar-Mischlingsrüde (Aroz). Er ist fast 9 Monate alt (wurde im Oktober letzten Jahres geboren) und momentan unser kleines Problemchen.

Ich habe zwar schon viel rumgestöbert hier, viel gelesen, bevor ich mich angemeldet habe, aber nun möchte ich dennoch einmal unsere Situation schildern. Unser kleiner Rüpel, der Aroz, befindet sich scheinbar nun mitten in seiner Pubertät und dementsprechend verhält er sich. Ich muss dazu sagen, dass wir auch ihn aus bitterlichen Verhältnissen mit etwa 4-5 Monaten übernommen haben, seither ist allerdings auch sein Verhalten so. Zu Anfang hatte er elendige Schwierigkeiten mit seiner Stubenreinheit. Das haben wir allerdings soweit in den Griff bekommen. Er macht sich super bemerkbar und darauf bin ich auch sehr stolz. Nun liste ich mal unsere derzeitigen Probleme mit ihm auf:

- ignorieren bei Kommandos: Er schaut uns zwar an, weiß auch genau, was er zu machen hat, allerdings befolgt er diesen Befehl nicht. Er dreht sich dann um und schaut, was er denn stattdessen anstellen könnte.

- unkontrollierbares Bellen: Egal, ob es im Haus ist oder unterwegs - sobald er etwas nicht kennt (ein Geräuch, ein Objekt...) stellt er seine Nackenhaare hoch und fängt an zu bellen. Bei anderen Hunden ist es noch viel schlimmer. Wir können ihn nicht beruhigen. Leckerlies, Spielzeug oder andere Ablenkung führen dabei zu nichts. Stellt man sich in dem Moment vor ihn, versucht er sich an den Seiten vorbeizuschlengeln, damit er Sicht zu dem anderen Hund bekommt und weiterbellen kann. Sitz & Platz funktioniert dann auch nicht mehr. Auch eine etwas "unschönere" Art (ihn auf den Rücken drehen und "Aus" sagen) hilft dabei nicht mehr viel. Zeigen wir, dass er Schutz bei uns hat (gutes, ruhiges Einreden) wird es auch komplett ignoriert. Er ist dann so in Fahrt, dass man absolut gar keine Aufmerksamkeit mehr erlangen kann. Mit diesem Verhalten übrigens steckt er unsere ältere Hündin auch an und dann bellen beide, allerdings ist unsere Hündin auch direkt mit einem "No" und "Down"(sie hört da mehr auf das englischspachige, eben weil sie aus Spanien kommt) wieder zu beruhigen.

- Ziehen an der Leine: Er ist nun schon größer als 60cm und wiegt sicherlich auch schon seine 30kg. Wie ich oben bereits erwähnte, bin ich schwanger. Er hat schon früh gemerkt, dass er viel Kraft hat und scheint dieses auch auszunutzen. Wir haben uns dann - in aller Verzweiflung - ein Halti für ihn gekauft. Solange wir damit laufen, funktioniert es auch ganz gut. Probiert man es ohne Halti, ist derselbe Kampf wie vorher da. Wir haben hier auch schon etliche Dinge versucht wie z.B. einfach stehen bleiben und ihn neben uns absetzen, damit er merkt, es geht nicht weiter, wenn er zieht oder auch mitten beim Laufen mal mehrere Richtungswechsel vorgenommen.

- Das gute Alleinebleiben: Wir sind nun umgezogen. Mein Freund fängt kommende Woche an zu arbeiten und ich habe - durch meine Schwangerschaft - natürlich den ein oder anderen Arzttermin wahrzunehmen. Bisher haben wir es uns nicht wirklich getraut, ihn bzw. beide alleine zu lassen. Zu Anfang funktionierte es mit unserer Großen (als der Aroz noch nicht da war) wunderbar, mittlerweile allerdings ist auch sie auf dem Tripp: Wenn ihr geht, jammer ich den ganzen Tag .. und da reicht es schon, wenn wir gemeinsam einen Raum verlassen und die Türe hinter uns schließen. Aroz ist bis hierhin noch nie alleine gewesen, allerdings legt er sich hinter die Tür, wenn wir aus dem Raum gehen und wartet, bis wir wieder da sind. Das sehe ich als großen Erfolg und ich hoffe, wir können das nun auch so fortführen.

So, nun habe ich ganz viel geschrieben. Vielleicht gibt es ja den ein oder anderen, der uns ein paar Tipps bzgl. seiner pubertären Phase geben kann. Es gibt Tage, da bin ich mit beiden unheimlich überfordert und denke sogar darüber nach, diese wegzugeben. Allerdings ist es nicht meine Art und Weise, zudem ich beide Hunde unheimlich liebe.

Liebe Grüße

Romina + Zora + Aroz =)

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Hallo und herzlich Willkommen von Nordlicht zu Nordlicht! ;)

Das klingt ja nach einiger Arbeit! Warst Du schon in einer Hundeschule?

LG Tanja

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Ja, das ist viel Arbeit. :Oo

Wir waren bisher in keiner Hundeschule, haben uns allerdings schon erkundigt bei der Rettungshundestaffel in Wilhelmshaven. Da er eine Wasserratte ist und bei lauten Lärm (gestern z.B. war hier Kirmes-Feuerwerk und er fands eigentlich ganz toll, reagiere lediglich auf vorbeilaufende Passanten..) ein super Wesen zeigt, denke ich, dass vielleicht solch eine Art von Beschäftigung sinnvoll für ihn wäre. Er ist ein Deutsch-Drahthaar Mischling. Wir vermuten, er hat etwas vom Labrador in sich.

Zu dieser Hundschule gehen wir Mitte des Monats, da wir vorher auch nochmal zum Tierarzt müssen (mit beiden) und vorher sowieso keinen Unterricht dort mitmachen dürfen. :-)

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Hallo Mina,

erstmal Willkommen! :winken:

Und dann denke ich bevor ihr über einen "Rettungshund" machdenkt, sollte es doch erst einmal gewährleistet sein, das der Hund in der Hundeschule ist!

Ihr habt denke ich ein Grundproblem, eure Hunde tanzen euch im Moment auf der Nase rum, die müssen auch mal zur Ruhe kommen, und dies beinhaltet auch, das man Hund im Zimmer am Platz festmacht!

Wenn ich dem Hund ein Kommando gebe, wird das in aller Konsequenz ausgeführt, da gibt es kein diskutieren!

Wenn du mittbellst, in dieser Situation dann wird es klar noch schlimmer, du musst deinen Hund da raus nehmen, Kehrtwende!

Und deinen Hund auf den Rücken schmeissen, das solltest du niemals tun!

Hier muss bei ganz kleinen Dingen angefangen werden, denn sonst sehe ich für die Hunde wenn das Baby da ist schwarz!

Zuerst mal solltest du dir eine Hundeschule suchen, die Grundkommandos lernen, und intensiv mit deinen Hunden lernen!

Aber ich denke einer/eine von unseren kompetenten Trainern wird sich bestimmt auch noch melden! :)

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Auch von mir mal ein herzliches Willkommen und viel Spass hier bei uns... :winken:

Wiso dürft Ihr noch nicht in die Hundeschule mit Ihm?

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Wir haben durch den Umzug seinen Impfausweis verloren, den man ja - logischerweise - vorzeigen müsste. Wir müssen also nun einen neuen bekommen .. was genau da passiert und wie lange das dauert, weiß ich nicht :wall: Da ärgert man sich dann über einen selber

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Du sagst, du bist mit BEIDEN Hunden überfordert.

Macht die Hündin denn auch Probleme? Lässt sie sich von eurem Rüden mitreißen?

Also so wie ich das beurteilen kann, habt ihr euch mit euren Hunden wohl etwas übernommen..sind beides keine *einfachen* Rassen

Ich würde wirklich zu einen guten Hundetrainer , wie praktisch das wir welche im Forum haben :so , raten...

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Hallo und Herzlich Willkommen :winken:=) ,

mein Rat ist zu erst, das ihr den Hund auf keinen Fall mit ruhigen Worten versuchen dürft zu beruhigen, das bewirkt das Gegenteil von dem was ihr damit meint. Er fühlt sich in seinem Tun bestätigt und deswegen wird es nicht besser, sondern schlimmer. Ich glaube der beste Schutz für ihn wäre, wenn ihr die Situationen die ihm Angst machen, ganz selbstbewusst und souverän durchschreitet.

Auch würde ich das, was ihm Angst macht (die Situationen die Du beschreibst) langsam und aus sicherer Entfernung angehen. Dabei nur in ruhigen Momenten beachten und belohnen, nicht versuchen ihn abzulenken. Das bringt meist nichts, es bestätigt nur sein Verhalten das ihr eigentlich nicht haben wollt.

Das ihr zur Hundeschule geht ist Klasse, wenn ihr eine gute gefunden habt.

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Die Hündin macht auch Probleme, ja, aber das "schwerwiegendere" ist gerade unser Teenager. Zora kommt eben aus Spanien, sie ist eine Malinois-Hündin und hat in Spanien scheinbar eine Schutzhundausbildung begonnen und möglicherweise nicht beendet. Wir kennen nichts aus ihrer Vergangenheit, hatten allerdings schon im letzten Jahr ein Gespräch mit einem Hundetrainer, der ebenfalls mit seiner Schäferhündin Schutzhundtraining macht. Er hatte einen Beißarm dabei und unserer hat nicht eine Sekunde gezögert, um an diesen Beißarm zu springen. Da wir allerdings keinerlei Kommandos kennen (schon gar nicht auf spanisch), ist das eben ein Problem. Sie ist ein toller Hund, allerdings gibt es hin und wieder Situationen (wirklich selten), die wir nicht verstehen.

Mal als Beispiel:

Wir sind von unserem Spaziergang heimgekommen. Auf dem Weg läuft ein Passant auf uns zu. Hund & Passant waren sich scheinbar nicht sonderlich symphatisch, zumindest war der Blick vom Passant und die Anspannung unserer Hündin eindeutig. Allerdings hat sie nichts gemacht. Plötzlich zog der Passant etwas aus seiner Jackentasche (wir gehen davon aus, dass es ein Messer gewesen ist..) und unsere Zora wollte dem Passanten an den Arm springen. Wir waren selber total schockiert, entschuldigten uns bei dem Passanten (sie hat ihn ja nicht erwischt...) und legten Zora erstmal ab. Das war schon eine merkwürdige Situation, liegt allerdings schon wieder ein halbes Jahr zurück. Mittlerweile ist sie ruhiger geworden, es sei denn, Aroz macht Theater - dann ist auch sie wieder auf 180, aber eben einfacher zu beruhigen. Ich glaube, bei ihr ist es mehr die Angst, die dann dadurch kommt. Wenn man sie ablegt und beruhigt, schmeißt sie sich auch sofort auf den Rücken und lässt sich ganz in Ruhe streicheln. Anders als bei Aroz. Allerdings sind wir noch immer sehr vorsichtig, wenn es darum geht, dass fremde Menschen sie anfassen wollen. Sie läuft eben ohne Maulkorb und wenn sie jemanden nicht riechen kann, reagiert sie doch recht merkwürdig. Vielleicht ist das aber mehr ein Thema in Richtung "Hundeverhaltenstherapie" oder soetwas. Ich glaube, dass sie die ganze Sache mit Spanien und ihrem Vorbesitzern, sowie den Umzug von Spanien nach Deutschland und so weiter ziemlich schlimm für sie gewesen ist. Sie hat auch hin und wieder mächtige Verlustsängste, klebt uns nur an den Backen.

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