Jump to content
Hundeforum Der Hund
kuhhund

Gedanken über Rebhühner, die menschliche Anatomie und warum das Eine mit dem Anderen zusammenhängt ...

Empfohlene Beiträge

Da ich ja nun genug Zeit und Muße habe, habe ich mir heute ein paar Gedanken gemacht, wie sehr ein Hund seinen Besitzer verändert. Sicher, daß er dies auf der geistigen Ebene tut, ist jedem klar.

Aber auch unter Zuhilfename einiger kleiner Hilfsmittel kann der Hund einiges an optischen Veränderungen an seinem Besitzer bewirken.

Das Hilfsmittel meiner Hunde nennt sich * Rebhuhn * und ich habe es gerade wieder erlebt.

Wie Einige von Euch wissen, gehöre ich ich ja ursprünglich zur Kochlöffel-schwingenden Spezies der Küchentyrannen und dort hatte ich sehr viel mit Rebhühner zu tun.

Nett geschält, gebraten und an einer köstlichen Soße mochte ich diese Wesen auch sehr gerne. :)

In letzter Zeit habe ich wieder vermehrt Kontakt zu ihnen, allerdings nicht in der oben beschriebenen Form.

Stattdessen begegnen wir uns unter freiem Himmel, jenseits aller Beilagenrezepte und Pfannenwender.

Die kleinen Vertreter der gefiederten Spezies sitzen hier auf hinterlistige und heimtückische Art und Weise in den Getreidefeldern jenseits der Wege und unterhalten sich.

Ich bin mir sicher, daß sie miteinander plaudern, denn ich

  • sehe sie nicht
  • höre sie nicht
  • rieche sie nicht-

Yuma aber hört sie.

Ich komme also des Weges entlang, nichstahnend, vollkommen arglos und unschuldig, mit zwei angeleinten Hunden.

Es ist bekannt, daß der menschliche Körper über zwei Arme verfügt, die meistens ungefähr gleich lang sind.

Ich schreibe extra *meistens* und *ungefähr*, denn mein rechter Arm ist 30 cm länger als der linke Arm. Mindestens.

Und das verdanke ich den oben erwähnten Federterroristen.

Während sie also da sitzen und die neuesten Geschichten über die Eier IN- Farben des nächsten Sommers austauschen, oder sich überlegen, ob sie sich Robin Hood anschließen, der ja auch abseits der Wege sein Unwesen trieb, hört Yuma sie nicht nur, nein, er verspürt auf einmal auch den dringenden Wunsch, SOFORT ihre Bekanntschaft zu machen.

Mit oder ohne Beilagen und Soße, im Gegensatz zu mir. :Oo

Mit einem Riesensatz, der an einem anderen Ort und vor Zeugen ins Guiness Buch der Rekorde käme, springt er in das Getreidefeld.

Dank der enormen Dehnbarkeit menschlicher Arme bleibt der Meinige zwar mit meinem Körper vebunden, verändert aber in rasender Geschwindigkeit Länge und Konsistenz.

Anders kann ich mir nicht erklären, daß er noch mit der Schulter verbunden ist, nichtdestotrotz.

Herr und Frau Rebhuhn machen nun das, was Frau Rebhuhn seit ungefähr 5 Minuten vorgeschlagen hat : Sie üben sich in der Disziplin *Schnellstart im Tiefflug* und verlassen eilends den Ort.

Sie fliegen an Yuma vorbei, meinen verlängerten Arm zu passieren dauert ein wenig länger, aber die Strecke bis zu Cleo ist dann schnell überwunden.

Der Cattledog ist ein schlaues Tier, sie weiß, was kommt. Warum also soll sie in ein piekendes Feld hüpfen, wenn das darin verpackte leckere Flugfleisch sowieso gleich angeschossen kommt ? So wartet sie und nimmt dann zum richtigen Zeitpunkt die Verfolgung auf. Leider vergißt auch sie, daß sich zwischen ihr und mir eine Leine befindet - eine Tatsache, die auch Yuma gerne erfolgreich verdrängt.

Damit stellt sich bei mir dann wieder eine gewisse körperliche Symmetrie wieder ein, denn nun wird auch der linke Arm sanft der Länge des rechten Armes angepasst, bis der Cattle unter Zuhilfename übelster verbaler Flüche gestoppt ist und beide Hunde kurzzeitig eine Zwangspause bäuchlängs liegend verordnet bekommen.

Nachdem ich mich gefangen habe, die Hunde wiederum das Gleiche mit den Rebhühnern NICHT getan haben, rolle ich alles Mögliche auf und ein .. Leinen, Arme, Nerven und wandere weiter.

Möglicherweise umschwärmen Krähen mein düsteres, von dunklen Gedanken gefülltes Haupt, es mögen aber auch Rebhühner sein - dann aber gesotten und gebraten.

:winken:

Martina mit Cleo & Yuma

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich weiß jetzt nicht wirklich was ich drauf antworten soll aber eine Frage hab ich.

Bist du Schriftstellerin oder sowas? Wenn nicht könnte ich mir durchaus Vorstellen dass du das mal ausprobieren solltest. Ich würde auch gerne so schreiben können.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

So, die Lachtränen sind getrocknet - jetzt kann ich wieder schreiben (weil die Sicht auf den Monitor doch sehr eingetrübt war!)!

Martina, danke für die Massage meiner Bauchmuskeln, die beim Lachen doch immer sehr stark in Mitleidenschaft gezogen werden! Lachfalten habe ich jetzt auch noch dazu bekommen, aber egal, auf eine mehr oder weniger kommt es jetzt auch nicht mehr an! ;)

:kuss: Ich könnte Dich knutschen, auch wenn Dir die Arme wehtun, aber ich finde die Geschichte wieder oberaffengeil!!!! :klatsch:

Könntest Du die Geschichte für mich mit Fasanen umschreiben, bitte - hatte heute auch so ein herzerfrischendes Erlebnis mit der Spezies Federvieh!!!

Siehste, Martina, die nächste, die ein Buch von Dir will!

Statt Dir Deine Arme umformen zu lassen, solltest Du Dich mal dranbegeben! ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Sorry, aber ich kann nicht anders: :megagrins :megagrins :megagrins

Deine Geschichten sind echt der Hammer :respekt: Man hat immer das Gefühl dabei gewesen zu sein :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Sorry, aber ich kringel mich gerade hier! :megagrins

:kuss: Aaaaarme Martina! :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Rofl

Martina, der Ar*** hängt mir voller Tränen, aber Du hast mir heute einen tollen Abend beschert :)

Um Deiner Arme tut es mir natürlich leid, aber ich habe dennoch Tränen gelacht.

:kuss::kuss::kuss:

LG Tanja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

*kuller* von der Couch...

Köstlich Martina

ich bin sehr gespannt dich am Wochenende kennenzulernen mit zwei langen Armen! :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Herrlich! :klatsch:

Ich sehe Dich vor mir, mit Affenarmen, die auf dem Nachhauseweg gaanz langsam wieder schrumpfen…

Diese Rebhüner haben schon so oft mein arglose Pferdchen erschreckt und mich gleich mit: die hocken da in Gebüsch oder Feld und warten bis man ganz nah dran ist. Dann flattern sie urplötzlich auf…

Da hilft nur: Rebhühner essen oder fressen lassen! Vielleicht sollten wir mal beim Tierhotel den Tipp geben, dass sich dieses Federvieh bestimmt gut verkaufen lässt. Oder leih Dich samt Yuma und Cleo doch mal diesen Typen mit den Gewehren aus, die da bei Euch im Feld zugange sind und dann gibt es ein Rebhuhnfestessen! =)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Kannst du nicht die Leine los lassen.

Ich würde zum Essen kommen , Geflügel wäre so mein Geschmack.

Nur wenn du mit deinen Armen wieder kochen kannst .

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Martina

Ich habe selten so gelacht wie heute, über deine Variante vom tierischen und menschlichem Verhalten .

Sieh es einfach mal so : Für die Rebhühner kommt es auf dasselbe heraus ,egal ob du sie in die Finger kriegst oder Yuma und die verrückte Cleo in den Fang.

Ihre Chanchen sind bei den Hunden größer zu entkommen .

Und anstatt den nächsten Erziehundskurs für deine Hunde zu buchen solltest du dir vielleicht einen Kurs für Schlangenmenschen leisten.

Dann gehen deine Fellnasen zwar immer noch in die Ketten,aber es tut nicht mehr so weh.

L.G.

Wotan

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.