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Hundeforum Der Hund
Bepe

Wann/warum erbricht sich ein Hund?

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Hallo zusammen!

Aus menschlicher Sicht kommen mit dem Erbrechen doch ziemliche Übelkeit und Unpässlichkeit daher. Hat man sich dann endlich übergeben, fühlt man sich evtl. etwas erleichtert, jedoch völlig schlaff.

Beobachtung bei unserem SAM:

Aus völlig undefinierbarem Grund bleibt er während des Spaziergangs stehen, erbricht sich und macht weiter als wäre nichts geschehen. Oder er liegt auf seinem Platz, steht absolut unaufgeregt auf, übergibt sich und geht fressen/saufen. Wenn wir nicht schnell genug sind, frisst er sein Erbrochenes entweder wieder auf, oder ignoriert es einfach. Das für uns etwas Unverständliche ist, das diese Aktionen völlig ohne ein uns leidlich bekanntes Begleitsymtom einhergehen.

Frage also: Aus welchen Gründen, wenn nicht einer Magenverstimmung müssen sich Hunde ohne Vorwarnung übergeben?

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Hallo,

hier ein Text von einer Internetseite:

Erbrechen

Sollte sich der Hund gelegentlich erbrechen, ist das nicht unbedingt ein Grund zur Besorgnis.

Bedenklich ist es dagegen, wenn das Tier sich innerhalb kurzer Zeit mehrmals erbricht und auch ansonsten einen kranken Eindruck macht. Ist die Ursache nicht feststellbar, sollte wie bei jeder Form des Erbrechens auf jeden Fall sofort das Futter entzogen werden, aber stellen Sie ihm frisches Wasser zur Verfügung.

Erbrechen kann auch ein Anzeichen für eine beginnende Infektion oder für eine Vergiftung sein.

Daher bei wiederholtem Erbrechen trotz Futterentzug das Tier in eine warme Decke wickeln und zum Tierarzt bringen.

Wenn Ihr Hund sich über längere Zeit erbricht, prägen Sie sich gut ein, wie er dies tut und wie das Erbrochene aussieht. So können Sie Ihrem Tierarzt über beides genaue Angaben machen.

Am besten nehmen Sie eine kleine Menge des Erbrochenen in einem Glas mit, damit der Tierarzt eine entsprechende Analyse durchführen kann.

Ansonsten erbrechen sich die Hunde oft, wenn sie Gras gefressen haben, um den Magen mal zu reinigen oder sowas.

Wenn Sie z.B. Äste kleingekaut haben und Stücke gefressen.

Das sieht man dann ja aber.

Wenn Sam einfach so - völlig unvermittelt - erbricht, würde ich mal zum Tierarzt gehen - vielleicht hat er zuviel Magensäure oder sowas.

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jutti1357: ""Wenn Sam einfach so - völlig unvermittelt - erbricht, würde ich mal zum Tierarzt gehen ""

Bei unserem letzten Doc-Besuch wegen der leidigen Augengeschichte haben wir ihn darauf angesprochen. Kommentar: Wenn sich sonst kein Krankheitsbild wie Fressen verweigern, viel schlafen, auffällige Lustlosigkeit etc. zeigt, nicht weiter schlimm. !!??

Uns interessierte nur mal ob das bei anderen Hunden auch so unvermittelt ohne erkennbaren Bezug vorkommt? Sieht z.T. wirklich abenteuerlich aus, was Menge und plötzlichem Auswürgen betrifft. Ist ja auch nicht regelmässig, aber wenn es passiert ebenso überraschend.

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Das kenn ich gelegentlich von unserem Boomer, meist wenn wir unterwegs sind.

Er bleibt kurz stehen, "lässt sich das Essen noch mal durch den Kopf gehen", und läuft dann weiter, als sei das das normalste von der Welt!

Ich habe mir auch schon so meine Gedanken gemacht, denn ich weiss von mir, wenn ich mal erbrechen muss, geht es mir meist so übel, dass ich nicht sofort wieder zur normalen Tagesordnung übergehen kann!

Aber vielleicht fühlen die Hunde diesbezüglich anders als wir Menschen!

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Hi,

ich als 8 Monate alter Neufi fresse für mein Leben gerne und da ich immer sooooo wenig bekomme, besuche ich noch zusätzlich den Komposthaufen, suche Pferdeäpfel, Mist und naja eben alles was man eben fressen kann.

Manchmal fresse ich meine Schüssel zu schnell leer, dann kommt auch alles wieder raus und das gute an der Sache ist, wenn ich dann schnell genug bin, bevor Frauchen es findet, kann ich alles noch einmal fressen, so habe ich zweimal was Leckeres!

Manchmal ist mir aber auch wirklich schlecht, dann habe ich Bauchweh und das Erbrochene sieht auch nicht mehr "lecker" aus und das mag ich dann auch nicht mehr und dann faste ich schon freiwillig mal.

LG Sam

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Shelly hatte das vor 3 Tagen auch erst gehabt. Ich war auf der Wiese mit ihr unterwegs, sie bleibt beim Spiel plötzlich stehen und "läßt es sich auch nochmal durch den Kopf gehen". Sie guckt dann immer ganz komisch (als MENSCH würde ich interpretieren als "Tschuldigung"). Dann guckt sie das ziemlich angeekelt an, geht einen weiten Bogen drumrum und weiter gehts mit spielen. :D

Auch wenn das zu Hause mal passiert. Sie kommt zu uns, quängelt und auch wenn sie noch nicht würgt, wissen wir meist sofort, was los ist. Dann lassen wir sie schnell in den Garten und sie verkriecht sich in die hinterste Ecke. Mir kommt es immer vor, als ob es ihr richtig peinlich ist. Auch, wenn sie mal im Haus spuckt, wenn wir nicht da sind. Sind wir dann zu Hause, geht sie in die Ecke, wo es "passiert ist" und guckt uns traurig an. Ich weiß, ich weiß, ich vermenschliche schon wieder. :redface

Warum Hunde erbrechen, dafür gibt es sicher waaahnsinnig viele Erklärungen. Zu viel gegessen, zu schnell wieder getobt, falsches gefressen und und und. Solange das nicht öfter vorkommt, brauch man sich sicher keine Gedanken machen. Das ist völlig normal.

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Da bin ich überfragt!

Aber Charly hat auch mal eine zeit lang fast jeden Donnerstag gebrochen oder hatte so ein Bauchgrummeln.

Wir haben vermutet, dass das davon kam, dass wir am Tag vorher viel weg waren. War meistens so, da meine Mutter da noch gearbeitet hat.

Durch ihre Vorgeschichte, verträgt sie es nicht so gut, wenn man morgens weg ist und mittags dann mal ganz kurz weg geht. Da ist es ihr egal ob noch jemand anderes im Haus ist.

Inzwischen ist es aber wieder weg.

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Danke an Euch!!

Natürlich sind mir die beruhigenden Meinungen lieber, wir wollen den gutgemeinten Rat von Thomas aber ernst nehmen.

Die Familie wird jetzt mal für einen gewissen Zeitraum festhalten ob da wirklich eine Regelmässigkeit festzustellen ist. Dann werden wir das beherzigen und mal näher untersuchen lassen.

Hoffen wollen wir alledings, das der kleine Racker momentan wirklich nur versucht, was denn so alles fressbar ist und in welchen Mengen. Nun lassen wir uns das eben "durch den Kopf gehen"!!

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Hallo Ricky,

ich weiß von einem Hund, der wirklich nur einmal im Monat in fast regelmäßigen Abständen erbrochen hat. Diagnose Chronische Gastritis.

Da hast du völlig Recht. Shelly erbricht vielleicht 2-3 mal im Jahr, deshalb mache ich mir da nicht wirklich Gedanken drum. Wenn es öfter und regelmäßig vorkommen sollte, würde ich da sicher auch etwas aufpassen und es untersuchen lassen.

Habe auch gehört, dass gerade jetzt im Winter sowas häufig auftritt (Joys -der Hund von Femke- hatte z.B. erst kürzlich eine Schnee-Gastritis), weil viele Hunde Schnee fressen, dass aber nicht vertragen.

Wie gesagt, bei Shelly haben wir das Problem nicht, auch wenn sie viel Schnee futtert...

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Aba erbricht ab und zu morgens nach dem Aufstehen. Ich habe mir vom Tierarzt sagen lassen, daß dann der Magen übersäuert ist.

Es genügt schon ihr morgens ein kleines Leckerlie zu geben, dann bricht sie nicht. Wenn wir abends mal früh gefüttert haben, dann passiert es ab und an nach dem Aufstehen, aber Gott sei Dank selten. Meistens geben wir ihr morgens eh ihre Gelenkmedikamente mit etwas Dosenfutter zum Untermischen, dann ist ja was im Magen.

So eine fiese Gastritis hatte sie als kleiner Hund auch mal im Winter. Da kam noch Durchfall dazu. Wir sind dann am zweiten Tag zum Tierarzt wegen der Gefahr vom Austrocknen.

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