Jump to content
Hundeforum Der Hund
sadfairy

Hund ja oder nein!?

Empfohlene Beiträge

Halli Hallo!

Schon immer war mein sehnlichster Wunsch ein eigener Hund. Meine Eltern waren berufstätig, ich ein Kind - also nicht die besten Voraussetzungen. Ich werde heuer 21, lebe seit 4 Jahren in einer festen Beziehung, wir haben eine eigene kleine aber feine Wohnung in meinem Elternhaus mit Garten. Ich und mein Partner arbeiten Vollzeit.

In den letzten Tagen habe ich mir sehr viele Gedanken über "meinen Wunsch" gemacht - mich informiert, gesurft und war heute sogar im Tierheim. Dieser Besuch hat meinen Wunsch nun ins unermessliche gesteigert.

Ich MÖCHTE einen (kleinen / mittelgroßen) liebenswerten Hund - es muss nicht unbedingt ein Welpe sein - die Gründe dafür habe ich versucht in Worte zu fassen.

Vorab gibt es aber noch einige Hürden zu überwinden:

Beruf: Aus rein "räumlichen" Gründen wäre es mögliche einen Hund mitzunehmen. Ich sitze mit einer sehr tierlieben Kollegin im "Zimmer", es ist abgeteilt - es können keine fremden Leute plötzlich hereinkommen. Das einzige Problem für mich: WIE frage ich meine Chefin am besten um Erlaubnis?! WIE kann ich sie überzeugen?! Gibt es positive Effekte im Bezug auf das Arbeitsklima, die Arbeitsleistung??!?

Partner: WIE überzeuge ich meinen Partner? Er mag Hunde allgemein sehr gerne - doch ob er einen eigenen zustimmt? Welche PRO Argumente überzeugen? Ich würde einen Hund als "ersten Schritt" in Richtung Zukunftsplanung, Familienplanung sehen - ist dieser Ansatz passend?

Eltern: WIE überzeuge ich meine Eltern - ich wohne ja schließlich doch noch in Ihrem Haus.

Ich hoffe ich nerve Sie mit meinen Fragen nicht - ihre Homepage lässt Sie sehr kompetent wirken. Ich denke Sie sind die geeignetste Ansprechperson, da sie sehr viel Erfahrung haben. Ich hoffe Sie können mir Tipps geben wie ich das "Projekt Hund" am geschicktesten anpacken kann....

Anbei ein paar Fragen/Antworten die ich mir vorab selbst gestellt habe:

Warum möchte ich einen Hund aufnehmen?

Ich möchte einen Hund weil: Ich Hunde liebe. Ich gerne ein Wesen pflegen möchte - Verantwortung unternehmen. Ich meine Liebe teilen will. Ich meine Freizeit sinnvoll in der frischen Luft nutzen möchte. Ich eine „Aufgabe“ möchte. Ich meine eigene „kleine Familie" möchte.

Habe ich mich über die Lebensgewohnheiten des gewünschten Hundes informiert?

Ich will einen kleinen / mittelgroßen Hund mit dem man viel unternehmen kann. Ich habe (noch) keine konkreten Vorstellungen. Besuche in Tierheimen, bei Ihnen (möglich!?!).

Kann ich dem Tier eine Umgebung bieten, die seinen Bedürfnissen entspricht?

Wir haben eine genug große Wohnung, einen Garten und bis zum Wald ist es nicht weit à perfekte Lage.

(Während der Arbeitszeit kann ich meinen Hund mitnehmen à Gassi gehen möglich.) ---> muss noch geklärt werden

Wie stabil ist meine Lebenssituation?

Ich bin in einer festen Beziehung mit gemeinsamer Wohnung. Ein Hund wäre ein erster Schritt in Richtung „Familie“.

Wie regelmäßig ist mein Lebensstil? Welchen Hund kann ich meinem Lebensstil entsprechend versorgen?

Hund kann mit in Arbeit (!?!) – Versorgung tagsüber also kein Problem.

Freizeittechnisch muss die Zeit eben „mit Hund“ geplant werden. 2 Wochen Jahresurlaub sollten den Traum vom Hund nicht zum platzen bringen - Freunde, Familie, im Notfall Hundepension!?!?

Hund und Kind? Im Zusammenleben von Hund und Kind gibt es einiges zu beachten.

à wird sicher in einiger Zeit von Bedeutung. Da ich eher einen „kleinen“ Hund möchte sollte dies kein Problem darstellen (bzgl. Gefährlichkeit…)

Bin ich mir im Klaren darüber, dass ich jeden Tag die Zeit aufbringen muss, um mich dem Hund zu widmen und ihn zu versorgen, für viele Jahre? Hunde haben eine Lebenserwartung von bis zu 15 Jahren.

Ein Hund bedeutet Umstellung, ein Hund bedeutet Arbeit – ein Hund bedeutet aber auch eine enorme Bereicherung.

Ist die ganze Familie mit dem Hund einverstanden und auch bereit, Aufgaben zu übernehmen?

??!?!

Bin ich mir auch der negativen Seiten der Hundehaltung, wie z.B. Schmutz, Haare, Geruch, bewusst?

Bei der richtigen Pflege sind diese „Negativseiten“ minimal bzw. ich habe kein Problem mit diesen.

Wo wird der Hund im Notfall oder während meiner Abwesenheit untergebracht?

Freunde, Familie?!?!? Irgendwer findet sich immer. Am besten ist sowieso der Hund wird mitgenommen.

Bin ich mir über alle Aufgaben im Klaren, die eine Hundehaltung mit sich bringen? - Futter, Pflege, Tierarztkosten, Hundesteuer, Hundeschule, Versicherung, Urlaubsbetreuung u.v.m.

Ja ich bin in der Lage und ich bin bereit diese Kosten zu übernehmen.

Ich hoffe auf viele Tipps (Rasse,...) und Tricks von euch erfahrenen Hundehaltern und freue mich schon sehr auf eure Antworten.

LG sadfairy

Mit freundlichen Grüßen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo sadfairy,

also erst mal grossen Respekt, das du dir vorher solche Fragen stellst!

Das ist dir richtige Planung! :)

Und dann Willkommen.

Zu deinen vielen Fragen, kann ich dir nur sagen, spreche mit deinem Partner, und deiner Familie wäge alles ab, und wenn ihr euch alle einig seid was sollte euch noch davon abhalten! :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo sadfairy, willkommen hier im Forum!

Ich finde es toll, dass Du Dir im Vorfeld schon so viele Gedanken machst. Da kann es ein Hund ja später nur gut bei Dir haben. ;)

Ein paar Tipps zu den vielen Fragen, die Du Dir gestellt hast: ich würde zunächst mit Partner und Eltern sprechen, denn diese Menschen müssen ja auch auf Dauer mit dem Hund leben.

Der zweite Schritt wäre dann die Arbeit (es gibt mittlerweile Untersuchungen die belegen, dass ein Hund im Büro gut für das Betriebsklima ist ... musst Du mal ein wenig googeln, dann findest Du die ... und das ist ja dann auch ein super Argument für Deine Vorgesetzten).

Alle weitere kann geklärt werden, wenn diese ersten Schritte positiv für Dich laufen.

Daumen und Pfoten sind hier für Dich gedrückt! :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo und herzlich willkommen im Forum :winken:

Finde ich toll, das Du Dir soviel Gedanken machst.

Das Du mit der Familie sprechen musst, ist natürlich erstmal die Grundvoraussetzung.

Da müssen schon alle an einem Strang ziehen, auch wenn Du nachher die Hauptverantwortung übernimmst.

Wenn Dein Mann schon "Hundefreundlich" eingestellt ist, ist das doch schon die halbe Miete.

Schön wäre es natürlich, den Hund zur Arbeit mitnehmen zu können, aber vielleicht mögen ja Deine Eltern auch hin und wieder mal Hundeoma und Hundeopa spielen ;)

Stöber doch ein bisschen durchs Forum, hier gibt es ganz viele gute Tipps.

Auch wenn es um Hunderassen geht gibt es hier reichlich Auswahl.

Weisst Du ob ihr lieber was langhaariges oder kurzhaariges möchtet, lebhaft oder doch lieber ruhiger. Da solltest Du Deinen Mann aber auch miteinbeziehen und ihn nach seinem Geschmack fragen.

Ich drück Dir die Daumen, das ihr bald den ersehnten "Familienzuwachs" bekommt :klatsch:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo :winken: ,

ich muss sagen, ich bin beeindruckt wieviele Gedanken Du Dir im Vorfeld schon machst, wären doch nur alle werdenden Hundehalter so vorrausschauend :respekt::klatsch::respekt: .

Wie Du mit Deiner Chefin am besten redest was das angeht, da wäre ich selber auch ein bisschen überfordert, da halt ich mich lieber raus :kaffee: .

Allerdings finde ich, das sich die Vorraussetzungen gar nicht übel anhören mit dem Büro, ich bin fast sicher das sich da ein Weg finden lässt.

In Sachen Partner überzeugen, nimm ihn einfach mal mit ins Tierheim und stell ihm Deinen "Auserwählten" vor, und teile einfach die Gedanken mit ihm Du hier schon aufgeschrieben hast, eigentlich beantwortet sich da schon vieles selbst.

Wenn allerdings später mal Kinder da sind, darfst Du nicht die Möglichkeit unterschätzen das auch ein kleiner/mittelgroßer Hund Zähne hat mit denen er beißen kann, das ist eine Frage der Sozialisierung ob und wie ein Hund mit Kindern klarkommt.

Sonst finde ich die Bedingungen für einen Hund bei Dir/Euch gar nicht ungünstig, ihr habt Platz und Möglichkeiten für Spaziergänge, und vor allem machst Du Dir gute und vernünftige Gedanken über Euren künftigen Mitbewohner. Ich schlage Dir vor, geh weiter ins Tierheim und lerne einige Hunde kennen. Geh mit ihnen spazieren, entwickle ein Gefühl dafür. Ich hab das gute Gefühl das ein Hund aus dem Heim bei Euch ein gutes und dauerhaftes zu Hause finden kann :kuss: .

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Huhu,

hab Dir hier mal einen Link, in dem es um Tiere am Arbeitsplatz geht.

Ich hatte auch Jahre lang meinen Hund mit bei der Arbeit, danach zog dann ein anderer Bürohund ein, das war echt klasse. Wir haben immer gut gearbeitet und hatten trotzdem was zu lachen und auf dem Weg zum Kopierer ein Lächeln im Gesicht, weil wir ein Tier zum Streicheln hatten. Selbst Menschen, die keine Hunde mochten, haben dort gelernt, dass man sie zumindest akzeptieren kann.

Insgesamt ist es eine große Verantwortung, einen Hund ins Haus zu holen, vor allem, wenn man auf andere Leute angewiesen ist, was die Unterstützung angeht.

Wenn Du den Arbeitsplatz verlieren solltest, was einfach immer vorkommt, dann ist es mit Hund natürlich nicht gerade einfacher, etwas Neues zu finden. Sicher ist im Leben eigentlich gar nichts, außer der Tatsache, dass wir irgendwann sterben werden. Von daher dürfte man nie wirklich planen. Aber je mehr Du selbst abdecken kannst, je unabhängiger Du von anderen Menschen bist, was das Versorgen des Hundes angeht, desto besser ist es.

Übrigens kann auch ein kleiner Hund ein Kind heftig verletzen. Auch ist die Größe des Hundes meiner Meinung nach nicht Wohnungsabhängig, sondern hängt damit zusammen, was ich meinem Hund bieten kann und wie ich ihn auslaste. Mein Hund ist ein Riese, braucht aber im Haus nur wenige Quadratmeter, weil er außer Haus ausgelastet, bewegt und beschäftigt wird. Viele Kleinhunde sind extrem ausdauernd, kaum müde zu kriegen und wuseln ewig rum. Es ist einfach Geschmackssache.

Bei der Rasseauswahl ist es für mich immer wichtig, dass man sich überlegt, wofür wurde diese oder jene Rasse einmal gezüchtet. Die Eigenschaften, die für diese Verwendung nötig waren oder sind, sind in der Regel in den Hunden zu finden und müssen bei der Anschaffung bedacht werden. Ein Retriever wird eher mal eine kleine Matschsau sein, während ich z.B. selten von Collies oder Shelties lese, die permanent im Wasser sind.

Ein Jagdgebrauchshund wird einem vermutlich weniger entspannte Spaziergänge in Wald und Flur gönnen als ein Pudel. Ein Terrier, der dazu gezüchtet wurde, sich mit großen Viechern wie Wildschweinen anzulegen, den wird es vermutlich herzlich wenig beeindrucken, wenn ich der Ansicht bin, ab heute sage ich, wo es lang geht.

Wünsche Dir viel Spaß beim Suchen, lass Dir Zeit, dann wirst Du irgendwann wissen, ob es passt und was genau passt.

LG Anja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo und herzlich Willkommen hier. :winken:

Mir ist es ähnlich ergangen wie Dir (wir duzen uns der Einfachheit halber alle). Ich wollte schon immer einen Hund, habe aber auch gewartet, bis die Randbedingungen stimmten.

Mein Mann hatte nie wirklich was gegen Hunde, aber auch nicht unbedingt dafür. Als wir uns vor 9 Jahren kennenlernten, habe ich ihn auch immer wieder mit meinem Wunsch konfrontiert. Irgendwann haben wir uns geeinigt, dass wir uns einen anschaffen, wenn wir a) genug Platz, B) genug Zeit und c) alle anderen Umstände (finanziell, "Gasteltern", falls mal was ist, Urlaubswünsche usw. usw.) stimmen.

Vor drei Jahren sind wir in unser Eigenheim gezogen, mein Mann ist seit fünf Jahren selbstständig und könnte den Hund jeden Tag mit zur Arbeit nehmen, finanziell ist es okay und unsere Urlaube haben sich ohne Hund schon immer so gestaltet, dass wir auch mit Hund keinen Probleme bekommen hätten. Wir müssen halt nicht nach Mallorca an den Strand und abends Party, sondern gehen eher Kanuwandern in Deutschland oder Skandinavien...

Dann haben wir den Rest geklärt und ich habe vorsichtshalber auf meiner Arbeit gefragt, ob ich im Notfall den Hund mitnehmen könnte. Ich arbeite in einem Konzern, hier am Standort Köln sind über 500 Büroangestellte und ich habe VORHER geklärt, ob der Hund mal mitdarf.

Als alles im grünen Bereich war, haben wir uns ein Jahr lang auf die Suche gemacht. Letztendlich sind wir bei einer 1,5 Jahre alten Schäferhündin "hängengeblieben"... aber es hat einfach alles gestimmt... wenn man davon absieht, dass wir eigentlich etwas von der Größe eines Beagles wollten, von der Menschenfreundlichkeit eines Boxers, die Gelehrigkeit eines Pudels, am besten nicht haarend... und dann bei einer langhaarigen Schäferhündin, die Fremden gegenüber äußerst zurückhaltend ist und auch größer als ein Beagle, gelandet sind. Letztendlich war es so, dass sie uns gefunden hat. ;)

Im Grunde bin ich überzeugt davon, dass sie nur auf uns gewartet hat und sie ist für uns einfach der perfekte Hund, auch wenn sie nicht immer einfach war/ist. Unser erster gemeinsamer Urlaub war auf Helgoland und alles hat super geklappt, sie geht auch hin und wieder mit mir zur Arbeit und bellt erstmal alle an, die ihr ihrer Meinung nach "doof" kommen, aber alle freuen sich, sie zu sehen und akzeptieren inzwischen auch, dass sie kein Hund ist, der von jedem angefasst werden mag.

Ich kann Dir nach meiner Erfahrung sagen, kläre alle Wenns und Abers im Vorfeld, dann kannst Du beruhigt auf die Suche nach "Deinem" Hund gehen, aber verlass Dich nicht darauf 'ach, wenn der Hund erstmal da ist, dann wird das schon'. Das geht oft schief und leidtragend ist der Hund.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo und herzlich Willkommen hier. :)

Ich finde es sehr schön, das du dich vorher informierst, machen nicht viele, zumindest so ausfürlich.

Was ich auch als erstes machen würde, mit dem Partner und de Rest der Familie darüber sprechen, denn es ist immer so, alle müssen einverstanden sein, sonst kann man schnelle gegen eine Wand arbeiten. :)

Was mir noch auffiel, ist der Satz, ein Hund ist ein Vorbeginn zur Familienplanung.

Das fällt mir öfters auf, das viele sagen, ich möchte Heiraten, ein Haus haben, ein Kind und Hund. Das ist für viele die perfekte Vorstellung aber man hört raus, das es dir um mehr geht und das ist auch gut so.

Worauf ich dich aber Hinweisen möchte, ist nicht böse gemeint oder so aber wir alle wissen wie heikel das Thema ist: Die Aussage Hund und Kind und das du meinst, du möchtest einen kleinen Hund, das dürfte nicht das Problem sein.

Kind und Hund, egal welche Größe badarf immer volle Aufmerksamkeit und man sollte sie nie aus den Augen lassen.

Ich hoffe die Fragen bzüglich der Arbeit klären sich, mit einer netten Chefin lst sich bestimmt reden. :)

Viele Grüße Ilo u Kyra

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi Leute!

Wollte euch einmal einen Zwischenbericht geben...

- Freund überzeugt *juhu*

- Chefin einverstanden *juhu*

Besuch beim Züchter hat ergeben: WIR wollen einen Chihuahua. ;)

Nun steht nur mehr am Plan:

- Eltern bescheid geben

- und alles über Erziehung usw. lernen! ;)

Ich halt euch auf dem Laufenden.

Sadfairy :klatsch:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

falls ihr euch für einen hund entscheidet hier eine ineteressante seite http://www.easyhp.de/pet-well falls ihr mal rat braucht! lg :winken:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.