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Hundeforum Der Hund
crazypazy

Schmerz als Aggressionsverursacher

Empfohlene Beiträge

Auf Wunsch von Karl möchte ich euch folgendes Erlebnis mit Beluga erzählen.

Beluga ist 1 1/2 Jahre. Inzwischen hatte er schon ein paar Raufereien mit anderen Rüden und will bei diesen auch etwas angeben. Baut sich auf, Schwanz in die Höhe etc. Also, ich vermute, das übliche Programm(?!). Ach so, Geknurre gibt´s natürlich auch hin und wieder.

Plötzlich aber, quasi von einem Tag auf den anderen, wurde die Knurrerei sehr intensiv. Kein Rüde wird ausgelassen. Auch weit entfernte Rüden (bis auf 5-8 m) machte Beluga an. Bisher völlig untypisches Verhalten.

Daraufhin habe ich Karl angesprochen, der mich zunächst fragte, ob Beluga evtl. krank sei oder Schmerzen habe.

Am nächsten Tag konnte Beluga plötzlich nicht mehr problemlos "Sitz" machen. Der Tierarzt stellte fest, dass Beluga schmerzhafte Verspannungen in der Wirbelsäule hat und es besteht der Verdacht, dass ein Defekt am Bewegungsapparat besteht.

Es kann also durchaus sein, dass die Verhaltensänderung von Beluga - die gesteigerte Aggressivität gegenüber anderen Rüden - auf seine Beschwerden zurückzuführen ist. Nach dem Motto: "Angriff ist die beste Verteidigung". Vielleicht glaubt der Hund, durch sein aggressives Gebahren über seine eigentliche Schwäche (Schmerz, Krankheit) hinwegtäuschen zu können.

Es bleibt nun abzuwarten, ob sich sein Verhalten nach Genesung wieder ändert.

Jedenfalls bin ich der Auffassung, dass man bei einer so plötzlichen Wesensänderung das etwaige Vorliegen von Krankheiten und Schmerzen berücksichtigen sollte.

LG Patci und Beluga

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Hallo,

bei Wesensveränderungen,noch dazu wenn diese plötzlich auftreten,sollte immer der erste Gang zum Tierarzt führen.

Hunde zeigen Schmerz erst sehr spät,wahrscheinlich ist dies ein altes Wolfserbe.In der Natur überlebt nur der Starke.

LG Andrea

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Wir menschen werden ja auch muffig und verändern uns wenn wir schmerzen haben...

den hund richtig beobachten ist in diesen momenten das A und O

gute besserung

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Wow Patci,

da wäre ich als totaler Laie nie drauf gekommen,Respekt an Karl!!!

Weil der Hund Schmerzen hat werden erst mal alle Rüden "angemacht",um ja keine Schwäche zugeben zu müssen....................interessant!

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Weil der Hund Schmerzen hat werden erst mal alle Rüden "angemacht",um ja keine Schwäche zugeben zu müssen....................interessant!

Ob das Hündinen auch machen...... ;)

Jetzt aber im Ernst.... ich kenne ja die Entwicklung von Beluga und weiß auch was er, vor allem letztes Wochenende durchgemacht hat - tröst Patci....

:respekt::respekt::respekt::respekt: Karl, da wären wir nie drauf gekommen

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@ Birgit,

Wow Patci,

da wäre ich als totaler Laie nie drauf gekommen,Respekt an Karl!!!

Ja, ich habe mich auch erst gewundert. Ich fragte Karl, wie man mit der Aggression von Beluga umzugehen habe und er antwortete mit Gegenfrage, ob Beluga schon auf HD geröngt wurde. Als klar wurde, dass Karl darauf abstellte, dass Beluga ggf. körperliche Beschwerden hat, die ihn zu diesem Verhalten drängen, dachte ich noch, dass seine Wesensänderung, stünde sie im Zusammenhang mit Schmerzen, sich auch gegenüber Hündinnen äußern müßte.

Ich hatte dann auch noch Kontakt mit "Hundemann" aus dem Forum, ein Bekannter von Karl. ErR erläuterte mir, dass sich die Aggression gegen Rüden richte, da von Hündinnen in der Regel kein Angriff ausginge.

LG Patci

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Hallo@all!

Bitte nicht falsch verstehen.. mir ging es nicht darum eine neue "Lobhudelei"-Welle auszulösen.. ;-)), sondern ich habe Patci deshalb gebeten, das ins Forum zu stellen, weil eben viele nicht an diese Ursachen denken.

Gerade bei den "grossen, friedfertigen Bären".

Hoffe werde in meiner Intention richtig verstanden.

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*grins* nein... ich hätte auch um Veröffentlichung gebeten, da sowas ja jedem irgendwann mal helfen kann.

Es nutzt im Forum ja keinem was, wenn wichtige Tips (und das ist ja nunmal ein wichtiger Tip) nur per Pn gegeben werden.

(ausserdem sollte das mit der "Lobhudelei" ja kein Angriff gege dich sein)

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Wenn ich auch mal kurz was zu dem Thema sagen darf:

Bekannte von uns hatten einen Labrador, Benny, der urplötzlich von heute auf morgen anfing, zu beissen!

Leider suchte er sich dafür Menschen aus!

Er tat dies aber nur, wenn man seinem Kopf zu nahe kam, entweder mit den Händen oder dem Gesicht.

Leider biss er auch mal einen Klassenkammeraden der Tochter in die Wange!

Der Hund wurde im Tierheim abgegeben, von dort wieder weitervermitttelt.

Und wieder hat er gebissen!

Mittlerweile ist Benny eingeschläfert worden, aber nicht, weil er gebissen hat, sondern eine Untersuchung bei den neuen Besitzern einen Gehirntumor zu Tage brachte, der leider nicht mehr zu operieren war!

Das zeigt, dass man bei plötzlichen Verhaltensänderungen auch mal an Schmerzen oder Krankheit denken sollte!

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Hallo@all!

Bitte nicht falsch verstehen.. mir ging es nicht darum eine neue "Lobhudelei"-Welle auszulösen.. ;-)), sondern ich habe Patci deshalb gebeten, das ins Forum zu stellen, weil eben viele nicht an diese Ursachen denken.

Gerade bei den "grossen, friedfertigen Bären".

Hoffe werde in meiner Intention richtig verstanden.

@ Karl und alle anderen,

also, ich habe mich über Karl´s Rat sehr gefreut. Er bat mich im Übrigen lediglich, den Zusammenhang zwischen Schmerz und Verhalten des Hundes im Forum zu erläutern. Seine Ausgangsvermutung bekannt zu machen, davon war doch gar keine Rede. Ich habe mich entschlossen, diese ebenfalls im Forum mitzuteilen, weil ich seinen Ansatz so toll fand.

Also, Karl muss sich keineswegs für seine Hilfe und seine vorausschauende Bitte, auch andere über den Zusammenhang zu informieren, rechtfertigen. Schließlich sind wir doch deshalb im Forum, damit wir uns gegenseitig helfen und informieren können, oder?

LG Patci

PS. Wie schafft man es, einen Beitrag richtig zu zitieren (blaues Fenster)? Vermutlich hat es jetzt wieder nicht geklappt!

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