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Hundeforum Der Hund
Ruby2

Ab welchem Alter kann ein Rüde decken?

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Ach Ruby

Keine Angst ich will nicht meckern.

Aber du hast dir gerade eine Vollzeitbeschäftigung ohne gewerkschaftliche Pausen oder Einhaltung der Nachtruhe besorgt.

Wenn du dich aber so entschieden hast dann besorge dir bitte das Buch Technik der Hundezucht von Dr. Fleig erschienen im Kynos Verlag.

In diesem Buch findet man eigentlich alles was man wissen muss sehr verständlich beschrieben,ohne Fachchinesisch.

Zur finanziellen Seite solltest du wissen das Trächtigkeit ,Geburt und Welpenaufzucht nicht gerade preiswert ist,wenn man sorgfältig das Beste draus machen will.

Gerade bei Zwergschnauzern kommt es häufig zum Kaiserschnitt ,der von einem erfahrenen Tierarzt durchgeführt werden sollte ,denn nicht selten kommen Mutter oder Welpen dabei zu Schaden.

Wenn alles gut geht und dein Mädel ca 4-5 Welpen bekommt (Durchschnittswurfgrösse)

hast du mit Voruntersuchung ,Nachgeburtskontrolle Welpenuntersuchung mit Impfen und Chippen

Aufzuchtsfutter Welpenkiste und das was die lieben Kleinen so zerstören ca 800 Euro Kosten.

Wenn es schief geht (siehe meinen Beitrag unter Hundezucht und Genetik ,Tagebuch einer Schwangerschaft und Geburt) dann kann es sehr schnell 5 stellig werden .

Fee's letzte Trächtigkeit und der Wurf hat mit allem Drum und dran ca 14000 Euro gekostet wobei alleine die Tierarztkosten die 10000 überschritten haben.

Wenn du gewillt bist das alles zu leisten und die Verantwortung dafür zu übernehmen ,dann OK .

Passiert ist Passiert.

Wenn du dich aber anders endscheidest dann solltest du bei der Spritze danach nicht von Abtreibung reden ,das tut beim Menschen und der Pille danach auch keiner.

Ich selbst würde nie einen Wurf durch ungewollte Deckung bei meinen Hündinnen zulassen,egal ob es ein interner Unfall wäre ,oder ein fremder Rüde der Verursacher wäre.

L.G.

Wotan

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Vernünftig vorgebrachte Kritik, wie von dir und Hinweise auf das was da auf mich zukommen könnte, verstehe ich nicht als meckern. Im Gegenteil.

Nur ob ich jetzt ein Buch zur Hundezucht brauche??? Es ist ja keine Züchterei die ich da betreiben werde. Eine gute Seite für Trächtigkeit und Geburt von Hunden, hatte die Mariandel mir schon reingestellt. Finde die Seite sehr gut, werde ich mich aber natürlich auch weiter schlau machen.

Und ich sehe der Sache auch nicht blauäugig entgegen, sondern bin mir auch der Risiken bewusst, sowie der finanziellen Seite.

Trotzdem danke. :)

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Ich selbst würde nie einen Wurf durch ungewollte Deckung bei meinen Hündinnen zulassen,egal ob es ein interner Unfall wäre ,oder ein fremder Rüde der Verursacher wäre.

L.G.

Wotan

so sehe ich das auch! :klatsch:

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Vielleicht sehen wir Züchter das Ganze etwas "spießiger" als "Otto Normalverbraucher". ;)

Ich würde natürlich auch nie eine ungewollte Schwangerschaft dulden. Schließlich suchen wir gezielt den geeigneten Partner (Blutlinie, Vererbung, usw.) aus. :kaffee:

Ich bin auch, aus heutiger Sicht, ziemlich naiv in die Zucht gegangen, obwohl ich mich sehr ausführlich damit beschäftigt habe. Ich habe mir auch das Buch von Dr. Dieter Fleig geholt und fast auswendig gelernt. In der Theorie sieht alles immer etwas anders aus, als in der Praxis. Man kann sich noch so gut vorbereiten, aber auf das, was auf einen zukommt, ist man nicht gefasst.

Bei meinem "ersten Wurf" sind die Welpen in der 5. Woche abgestorben. Mein Tierarzt war nicht fähig das festzustellen. Kurz bevor meine Hündin gestorben ist (Leichengift), hab ich den Tierarzt gewechselt, der sie dann mit einem Kaiserschnitt gerettet hat.

Bei meinem 2. Wurf war der erste Welpe viel zu groß und ist stecken geblieben. Nur mit Müh und Not hat er überlebt.

Von den Welpen meines 4. Wurfes musste ich einen einschläfern lassen.

Bei meinem letzten Wurf war ein Welpe (der 3. von 5) tot und hat die ganze Geburt zum Erliegen gebracht. Von morgens un 9 bis Nachmittags um 5 war die Hündin am Werfen. Wir waren 2x in der Tierklinik.

Das sind Situationen auf die man sich nicht vorbereiten kann. Jeder Züchter wird von solchen oder ähnlichen Situationen berichten können.

Natürlich kann auch alles gut gehen. Wenn aber etwas schief geht, muss man damit fertig werden können. Einen Welpen einzuschläfern ist sehr heftig. Auch ein totgeborener muss verarbeitet werden. Du musst dir auch im Klaren sein, dass du die Kleinen nicht alle behalten kannst und abgeben musst. Das ist mitunter auch sehr emotional. Überleg dir also sehr gut, was du tust und ob du psychisch auch in der Lage bist solche Niederlagen einzustecken.

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Hallo zusammen,

bin auf diese Seite gestoßen, weil mir was ganz ähnliches wie Ruby passiert ist.

Meine kleine Maus ist jetzt 8 Monate und war zum 1.Mal läufig. Wir haben diese Zeit wirklich gut hinter uns gebracht, sind allen aus dem Weg gegangen und waren auch nicht auf dem Hundeplatz. Es ist also während der Läufigkeit nichts passiert.

Gestern sind wir das erste mal wieder in der Junghundegruppe gewesen. Beim spielen passierte es dann. Für einen der Rüden (10 Monate) hat sie wohl noch gut gerochen, die anderen hat es überhaupt nicht interessiert. Leider war dieser eine Rüde recht schnell auf ihr drauf. Ich stand zum Glück nicht weit weg und hab ihn gleich wieder runter geholt (was sein Herrchen, der direkt daneben stand, leider nicht getan hat!).

Jetzt meine eigentliche Frage: Kann was passiert sein ? Es ist meine erste Hündin und ich wäre sehr dankbar für eure Meinungen

LG

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Vielleicht sehen wir Züchter das Ganze etwas "spießiger" als "Otto Normalverbraucher". ;)

Ich würde natürlich auch nie eine ungewollte Schwangerschaft dulden. Schließlich suchen wir gezielt den geeigneten Partner (Blutlinie, Vererbung, usw.) aus. :kaffee:

Ich bin auch, aus heutiger Sicht, ziemlich naiv in die Zucht gegangen, obwohl ich mich sehr ausführlich damit beschäftigt habe. Ich habe mir auch das Buch von Dr. Dieter Fleig geholt und fast auswendig gelernt. In der Theorie sieht alles immer etwas anders aus, als in der Praxis. Man kann sich noch so gut vorbereiten, aber auf das, was auf einen zukommt, ist man nicht gefasst.

Bei meinem "ersten Wurf" sind die Welpen in der 5. Woche abgestorben. Mein Tierarzt war nicht fähig das festzustellen. Kurz bevor meine Hündin gestorben ist (Leichengift), hab ich den Tierarzt gewechselt, der sie dann mit einem Kaiserschnitt gerettet hat.

Bei meinem 2. Wurf war der erste Welpe viel zu groß und ist stecken geblieben. Nur mit Müh und Not hat er überlebt.

Von den Welpen meines 4. Wurfes musste ich einen einschläfern lassen.

Bei meinem letzten Wurf war ein Welpe (der 3. von 5) tot und hat die ganze Geburt zum Erliegen gebracht. Von morgens un 9 bis Nachmittags um 5 war die Hündin am Werfen. Wir waren 2x in der Tierklinik.

Das sind Situationen auf die man sich nicht vorbereiten kann. Jeder Züchter wird von solchen oder ähnlichen Situationen berichten können.

Natürlich kann auch alles gut gehen. Wenn aber etwas schief geht, muss man damit fertig werden können. Einen Welpen einzuschläfern ist sehr heftig. Auch ein totgeborener muss verarbeitet werden. Du musst dir auch im Klaren sein, dass du die Kleinen nicht alle behalten kannst und abgeben musst. Das ist mitunter auch sehr emotional. Überleg dir also sehr gut, was du tust und ob du psychisch auch in der Lage bist solche Niederlagen einzustecken.

Aber das war nicht alles mit einer Hündin ?

Lg Bine

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Hallo Maja,

da du sie so einfach trennen konntest ist es ziemlich sicher, dass nichts passiert ist.

Beim richtigen Deckakt "hängen" Hündin und Rüde fest aneinander,meist mehrere Minuten, und es ist auch nicht möglich sie zu trennen ohne sie zu verletzen.

Wenn die Läufigkeit schon vorbei war, riecht sie einfach noch ein Weilchen gut für Rüden.

Mach dir keine Sorgen

----------

Liebe Grüsse

Luise

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@ Bine

Nee, um Gotteswillen. Bei jedem Wurf war es eine andere.

@ Maja

wenn du sie trennen konntest, sind sie nicht gehangen. Wenn es zum Deckakt kommt "hängen" sie mind. 10 min. Das kann sogar 1/2 Std. dauern. Es ist unmöglich sie dann zu trennen. Ansonsten würdest du die Hündin sehr schwer verletzen. Es gibt sensible Rüden die das einfach noch riechen. Vielleicht badest du sie nächstes mal, wenn die Hitze vorbei ist.

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Das Rüden Frauchen ist aber schon ein bissl doof oder?

Hat sie Unterstützung angeboten falls Ruby Welpis bekommt?

Schließlich hat Ihr Rüde ja auch dazu beigetragen...

Klar Jasmin....bissel doof schon. Und Unterstützung von da, wird wohl eher keine kommen.

Aber nun erst ma abwarten. Ob "Ruby`s Schwangerschaft" der richtige Titel wäre, weiss nicht, wo ich noch gar nicht weiss, ob es denn so ist...

Hallo,

ist es denn nicht so, daß der Rüdenbesitzer verantwortlich dafür ist, daß sein Hund nicht eine Hündin deckt?

Soweit ich weiß, fällt das unter anderem in die Haftpflichtgeschichte rein, zumindest ist das ein Risikopunkt in den Hundhalterhaftpflichtbedingungen. Ich gehe davon aus, daß ein Verantwortungsbewußter Hundebesitzer eine HP-Versicherung hat, dann soll die Besitzerin des Rüden es mal Ihrer Versicherung melden, sobald feststeht daß Ruby trägt.

Gruß

Melanie

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Ich muss sagen, ich sehe dieses Thema ja auch ziemlich kompromisslos und würde keine meiner Hündinnen je einen Wurf bekommen lassen, außer es handelt sich um eine gut geplante Verpaarung und ich wäre Züchter (für meine Rasse im DRC)

Aber nun gut, leider sieht das nicht jeder so.

Ich kann dir nur raten, viel Geld zur Seite zu legen, denn züchten kostet verdammt viel Geld. Gut, die Deckkosten und die Fahrt zum Deckrüden kannst du schonmal aus der Rechnung streichen, aber angefangen mit Material für die Wurfkiste, Spielzeug aller Art für die Welpen zur guten Prägung, über die vielen laufenden Waschmaschinen, die Tierarztkosten für Ultraschall, eventuell Kaiserschnitt, Komplikationen, Untersuchungen, chippen und Impfen der Welpen wird alles sehr viel Geld kosten.

Meiner Meinung nahc ist ein Züchter, egal ob Rassezüchter oder "Ups-Wurf" verantwortlich für das Leben dieser Welpen - bis zum Ende ihres Lebens. Das bedeutet, du wirst für 4-10 zusätzliche Hunde die Verantwortung tragen, solltest immer bereit sein, sie zurückzunehmen, wenn sie abgegeben werden sollen...

Zu der Versicherung: Die kann sich da eigentlich sehr gut rausreden, immerhin hätte es die Möglichkeit zur Spritze gegeben, die aber nicht genutz wurde.

Übrigens würde ich dir auch raten, dir Bücher zu kaufen, die das Thema Zucht behandeln. Zum einen, um zu verstehen, warum nciht alle von den Welpen begeistert sind/sienw erden, und zum anderen, weil auch dort immer viel über die Aufzucht drinsteht. Und die paar Euro, die ein gutes Buch kostet, die sollten dich in Anbetracht der kommenden Kosten wirklich nicht schrecken!

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