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Hundeforum Der Hund
Renate

Longieren - nicht nur für Pferde gedacht!

Empfohlene Beiträge

Wir hatten gerade in der Box das Thema "Longieren".

Weiss jemand, was das ist, wozu es dient usw.?

Schreibt doch mal, was ihr darüber wisst!

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Mal in groben Zügen:

Longiertraining heißt nicht nur im Kreis laufen sondern bedeutet hohe Konzentration für den Hund. Das Laufpensum, welches dabei natürlich anfällt, kommt den lauffreudigen Hunden selbstverständlich entgegen. Ich habe mal eine Kurzversion für euch aufgeschrieben, damit ihr mal einen kleinen Eindruck gewinnen könnt. Es ist bindungsfördernd, da es auf Kommunikation Hund/Mensch aufbaut.

Longiertraining

Was ist das?

Longiertraining mit Hunden ist eine bei uns noch wenig bekannte Motivations-Strategie zur Erhöhung der Bindung zwischen Hund und Mensch.

Gerade bei Hunden, die sich leicht von Reizen aller Art ablenken lassen bietet es eine gute Möglichkeit, die Kommunikation im Hund/Mensch-Team aufzubauen, zu verbessern und zu festigen.

Was braucht man?

Man benötigt für seinen Longierplatz eine ebene Wiese auf der man

ich mit Zelt-Heringen einen Kreis absteckt, der einen Durchmesser von 10 Metern hat. Dazu setzen wir 1 Hering mittig in die Erde, befestigen eine 5-Meter-Leine und gehen bei angespannter Leine um den Mittel-Hering. Auf diesem Weg setzen wir in gleichmäßigen Abständen weitere Heringe in den Boden, um so einen gleichmäßigen Kreis zu bekommen. Jetzt binden wir an einen Kreis-Hering Absperrband, welches um alle anderen Heringe geführt wird und am Start-Hering den Kreis schließt. Den mittleren Hering können wir jetzt wieder entfernen. Die Höhe des Absperrbandes sollte auf die Hundegröße abgestimmt sein (20 cm bei kleinen und 40 cm bei größeren Rassen über dem Boden). Es bildet eine optische Grenze, die unser Hund nicht überschreiten darf. Statt der Heringe kann man natürlich auch Stöcke, Stäbe oder Pfosten nehmen.

Beim Longiertraining wollen wir den Hund nicht bei uns führen (Fuß) sondern unser Ziel ist es, eine Kontrolle auf Distanz zu bekommen.

Dies muß natürlich Schritt für Schritt aufgebaut werden.

Grundübung:

Unser Platz ist fertig aufgebaut, wir können also starten. Der Hundeführer geht im Kreisinneren und der Hund läuft an der Außenseite des Kreises, wobei wir konsequent darauf achten, dass die Absperrband-Grenze nicht vom Hund überschritten wird. Wir gehen im Kreis mit lockerer Leine und ohne jedes Hörzeichen. Normalerweise wird der Hund Versuche unternehmen zum Hundeführer zu kommen, dies unterbinden wir mit einem deutlichen „Nein“ oder aber durch ein korrigierendes Blockieren mit unserem Körper.

Immer öfter stellt sich ein Blickkontakt ein, der sofort mit Lob und Bestätigung honoriert wird, allerdings immer auf der Außenbahn. Danach gehen wir weiter im Kreis.

Anfangs sollte man nur kleine Übungseinheiten machen, da der Hund sonst in seiner Konzentrationsfähigkeit überanstrengt wird. Wir beenden unsere Einheiten immer mit einer erfolgreichen Strecke.

Bei unseren Übungseinheiten sollte sich beim Hund folgende Entwicklung einstellen:

· Die Grenzüberschreitungsversuche nehmen ab

· Der Hund läuft aufmerksam auf der Außenbahn

· Blickkontakte werden öfter und länger vom Hund angeboten

Steigerung der Anforderungen

Wenn unsere Grundübung soweit gediehen ist, dass der Hund aufmerksam mit Blickkontakten auf der Außenbahn mit seinem Menschen mitläuft, lassen wir erste Gehorsamsübungen in das Training miteinfließen.

Hierzu nutzen wir die Palette der dem Hund bekannten Hörzeichen wie z.B. Sitz oder Platz, welche nach erfolgreicher Ausführung immer bei Blickkontakt gelobt und bestätigt werden.

Langsam werden die Hörzeichen durch Sichtzeichen ersetzt, was zur Folge hat, dass sich der Hund in seiner Konzentration auf seinen Partner Mensch nochmals steigern muß.

Distanzaufbau

Die Distanz zwischen Hund und Mensch wird nur langsam und wechselnd erhöht, um den Hund nicht zu verunsichern. Wir üben jetzt mit der 5-Meter Schleppleine und wechseln immer mal wieder unseren Abstand zum Hund. Hierbei sollten wir für den Hund undurchschaubar bleiben und uns keinen bestimmten Wechsel-Takt angewöhnen.

Ist ein Abstand von 3-4 Metern erreicht, sollte es auch im Freilauf gelingen, den Hund am Longierkreis über Sichtzeichen zu führen.

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=) =) =) =)

Klasse Sabine! :respekt:

Ich hatte gehofft, dass du die Erklärung übernimmst, ich hab heut abend leider ne Rübe wie ein Rhönrad!

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:klatsch: :klatsch: :klatsch:

das ist ja interessant=) =) =)

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Hey Danke Sabine,

werde es mal ausprobieren. Denke kann da nicht so furchtbar viel falsch machen.

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Hallo!

Das ist ja interessant! =)

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Das ist ja interessant! =)

Vor allen Dingen macht es Spass, dir und dem Hund! :D

Ich hab angefangen, aber dann kam mir leider dieses furchtbare weisse Zeugs vom Himmel dazwischen! :(

Aber ich werde auf jeden Fall weitermachen!

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Bin echt gespannt, ob das Elfe Spass macht. Ich werde Euch berichten.

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Ja, ich kann es leider nirgends ausprobieren.

Naja, irgendwann habe ich dann mal wieder vielleicht einen eigenen Garten.

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Ja, ich kann es leider nirgends ausprobieren.

Naja, irgendwann habe ich dann mal wieder vielleicht einen eigenen Garten.

Karin, nur mal so ein kleiner Tipp am Rande:

Ich mach das auch nicht zu Hause im Garten!

Ich habe kleine Holzpflöcke und Absperrband in nem Gebüsch unterwegs "deponiert", nehme es mir dort weg und geh nebenan auf ne Wiese, die im Moment vom Bauern noch nicht genutzt wird! ;)

Wenn ich fertig bin, kommt alles wieder ins Gebüsch! :D

Aber: Pssssstttt, nix verraten! :prost:

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