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Hundeforum Der Hund
Calaika

Unser Welpe (5 Monate) hat Angst

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Hallo,

ich bin neu hier im Forum und hoffe auf Hilfe.

Wir haben eine Australien Shepherd Hündin (mini, Endgröße ca.40cm). Reinrassig, mit Papieren vom Züchter.

Gekauft haben wir sie, als sie 3 Monate alt war. Aussage vom Züchter "ruhig und zurückhaltend".

Laika ist total lieb, im Haus der tollste Hund, verträgt sich mit unserem Kater, den Kindern, war recht schnell stubenrein. Hört (meistens) auf Sitz, Platz, bringt Ball zurück usw.

Im Haus (mit Staubsauger usw.) ist es auch kein Problem.

Wäre also der "perfekte Hund" - wenn da nicht die Angst wäre.

Sie geht am liebsten mit uns in Feld und Wald, da können wir sie auch frei laufen lassen, sie hört, kommt wieder.

So bald wir "innerorts" unterwegs sind herrscht Chaos.

Sie winselt den ganzen Weg, zieht den Schwanz ein, bekommt Panik wenn ein Kinderwagen oder jemand mit ner Gehhilfe entgegen kommt. Kleiderständer sind genau so schlimm.

Sobald jemand auf sie zu geht kann die Leine gar nicht lang genug sein um "zu verschwinden".

Es ist zwar schon etwas besser geworden, am Anfang wollte sie gar nicht aus dem Haus, lief an keiner Mülltonne vorbei usw.

Wir sind im Hundeverein beim Welpentreff, dort geht es, so lange immer die gleichen Leute da sind. Sobald ein neuer Hund da ist wird der neue Besitzer erst mal 10 Minuten angebellt, vor lauter Angst.

Wir möchten ja gar keinen Hund der auf jeden zurennt und sich streicheln läßt, aber zu mindest einen der nicht aus Panik auf die andere Straßenseite rennt weil da jemand entgegenkommt.

Ich weiß nicht, vielleicht ist sie in den ersten 3 Monaten "schlecht sozialisiert" worden bei der Züchterin. Sie hatte nur einen Bruder, der wurde mit 8 Wochen vermittelt. Sie war dann bei einem anderen Wurf (ca. 3-4 Wochen jünger, aber "normal große" Aussies) mit dabei und wurde da wohl "untergebuttert". Haben das zu Hause beim Fressen gemerkt, sie war da immer auf dem Sprung, hatte Angst man nimmt es ihr weg.

Außerdem hat sie wohl die meiste Zeit im Freien (also nicht im Haus) gelebt, am Ortsrand, kannte Wiesen, aber wohl nicht sehr viele Alltagsgeräusche.

Könnt ihr mir weiterhelfen?

Wie kann ich ihr die Angst und Panik nehmen? Wir üben ja schon fleißig, wie gesagt ein bisschen besser wurde es auch schon (sie läuft an Mülltonnen vorbei -:))

Wie reagiere ich wenn sie vor lauter Panik rückwärts geht, sich hinlegt und weigert weiterzulaufen oder in Panik auf die Straße rennen will? Hochnehmen und viel auf sie einreden soll ich nicht sagte man mir, da unterstütze ich nur die Angst - weiterlaufen? Vor lauter Panik registriert sie gar nicht dass es ungefährlich war, hat also das nächste mal wieder Angst.

:danke

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:winken: Erstmal Herzlich Willkommen bei uns!

Ich würde versuchen, die kleine Fellnase gaaaanz langsam an die Umweltreize zu gewöhnen, nicht im Hau-Ruck-Verfahren!

Ich würde mich irgendwo, wo nicht sooo viel los ist, aber trotzdem Reize sind, mit dem Hund hinsetzen, ein Buch lesen und den Hund nicht beachten, um ihm zu vermitteln: DU regst dich darüber nicht auf, also kann der Reiz nicht so schlimm sein.

Warte bis der Hund sich hingesetzt oder gelegt hat, lobe ihn kurz und geh wieder nach Hause.

Mit der Zeit die Reize erhöhen und versuchen, ganz ruhig zu bleiben, egal wie der Hund sich aufführt! ;)

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Hallo :winken: auch von mir.

Ich schieb das Thema nochmal hoch, kann aber ansonsten Renate nur zustimmen: Langsam weiterüben und viel Geduld. Das sich schon kleiner Erfolge einstellen ist doch ein guter Anfang, so ganz verkehrt ist eure Methode also nicht ;)

Es stimmt, auf ihre Angstausbrüche solltest du nicht reagieren, einfach weitergehen als wäre nichts. Zeig ihr - wie Renate schon sagt - dass es nichts gibt, wofor sie sich fürchten muss.

Bessere Ratschläge hab ich leider nicht, aber vielleicht kann ja jemand anders noch mit DEM Tip aufwarten.

Viele hier arbeiten unterstützend auch mit Homöopathie zur Minderung von Angst. Ich kenne mich da nicht aus, aber es ist vielleicht einen Versuch wert?

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Hallo!

Welpen zeigen in bestimmten Phasen immer mal wieder Ängste. 5 Monate ist dafür ein prädestiniertes Alter!

Eventuell wird diese Phase durch mangelnde Sozialisation beim Züchter verstärkt, also alles langsam angehen...Reize suchen und nicht auf die Ängste reagieren. Nicht zu viel auf einmal!

LG Tanja

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Hallo und Herzlich Willkommen im nettesten Hundeforum der Welt.

Viele Welpen zeigen sich bei Umwelteinflüssen empfindlich.

Abhilfe schafft da oft der Angstparcour.

Man baut im Garten oder sonst vertrautem Terrain verschiedene Angstgeggenstände auf.

Das können gefüllte chwarze Müllsäcke sein

unterschiedliche Untergründe ,Plastikplanen auf dem boden,Metallfolienstreifen in den Büschen,

an einer Teppichstange an Paketband aufgehämgte Plastikflaschen etc.

Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Dann mit Hund losgehen und immer wenn er Angst zeigt,Leine fallen lassen auf den gegenstand zugehen und mit dem gegenstand freundlich reden und ihn streicheln etc.und zwar so lange bis hund sich nähert und anfängt den Gegenstand zu inspizieren.

Immer wieder üben.

Auch Menschen am Gehstock oder mit Krücken kann man imitieren indem man solche Hilfen selbst benutzt und wenn Hund neugierig wird und heran kommt loben und Leckerchen.

So wir er nach uns nach angst ab und Vertrauen aufbauen.

L.G.

Wotan

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