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Hundeforum Der Hund
JackyundNike

Mastzelltumor unserer Althündin

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Hallo liebes Forum!

Ich bin neu hier, und habe mich angemeldet, da unsere Althündin (fast 8 Jahre alt) erneut einen Mastzelltumor entwickelt hat. Vor über 1 Jahr wurde sie schon einmal operiert, es war ein Grad I Tumor, die Resektionsränder des Operationspräparates waren allseits frei. Unsere Tierärztin meinte, dass jede zusätzliche Therapie zur Zeit unnötig wäre, und wir erst einmal abwarten sollten.

Nun hat sie wieder einen Tumor entwickelt, der letzte Woche operiert wurde, das Ergebnis des Pathologen liegt noch nicht vor. Je nachdem, wie das Präparat aussieht, wird uns die Tierärztin entweder eine Bestrahlung empfehlen oder eine Kombinationstherapie aus Doxorubicin und Prednisolon.

Unser Hund ist abgesehen von der Tumorerkrankung topfit. Mich würde nun interessieren, wie die durchschnittliche Überlebensrate aussieht. Bin selbst Ärztin und weiß eigentlich Infos aus dem Internet einzuschätzen, aber es gibt unheimlich viele unterschiedliche Angaben. Unsere Tierärztin meinte, dass die Hündin durchaus noch 11-12 Jahre alt werden kann, aber wenn ich mich so durch das Internet forste, dann lese ich weniger vielversprechende Dinge.

Gibt es hier jemanden, der mir hier noch ein paar Infos geben kann bzgl. Überlebenszeit? Ev. jemand, der selbst einen kleinen Mastzell-Patienten zu Hause hat? Wie äußert sich das Fortschreiten der Krankheit, wie lange kann ein Hund schmerzfrei bleiben?

Würde mich sehr freuen, wenn ihr mir weiterhelfen könntet!

Liebe Grüße,

Julia

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Ich kann dir leider nicht weiterhelfen, möchte dir aber auf jeden Fall mal Herzlich Willkommen sagen! Es melden sich sicherlich noch einige, die sich mit Mastzell-Tumoren auskennen

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Das tut mir leid, Julia,

leider bin ich da auch nicht kompetent.

Trotzdem ein herzliches Willkommen und ich drücke alle Daumen, das es ihr bald wieder besser geht

:winken:

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Vielen Dank für eure nette Begrüßung! :)

Ich hoffe trotzdem noch ein paar Mastzellbetroffene hier antreffen zu können... wir haben inzwischen den pathologischen Befund erhalten. Der Tumor ist zwar inzwischen Grad II, aber er wurde wieder in sano reseziert und auch der entnommene Lymphknoten ist tumorfrei. Wir haben heute mit der Tierärztin eine Risikoabwägung gemacht und uns gegen eine Chemotherapie entschieden. Das Doxo ist cardiotoxisch und das andere Präparat (Name entfallen :D ) lebertoxisch. Wir werden nur mit Prednisolon therapieren, auch wenn es wohl mehr eine homöpathische Pseudotherapie ist, die maximal die Rezidive etwas hinauszögert. Wenn sie weiterhin 1 Jahr tumorfrei bleibt, so ist 1 OP pro Jahr immer noch schonender als eine Therapie mit Zytostatika. Es geht Jacky nun schon besser, am Montag werden die Fäden gezogen, dann ist es Gott sei Dank erstmal überstanden.

Angst um unsere Schönste hab ich trotzdem. Bei jedem Knubbel, den wir entdecken, rasen wir schon mit fliegenden Fahnen Richtung Tierarzt... :( Wir leben beständig in der Angst, wieder was zu entdecken... belastend ist das schon... sie ist doch noch nicht mal 8 Jahre alt. Mein Mann hat Rotz und Wasser geheult, als wir den neuen Tumor entdeckt haben. :(

Liebe Grüße,

Julia

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