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Hundeforum Der Hund
crazypazy

Einschreiten bei Kampf: Verletzung des Hundes

Empfohlene Beiträge

Der Beluga hatte sich mit einem Rüden in der Wolle.

Die beiden kämpften miteinander. Als uns Hundeführern kein Ende ersichtlich schien, zug ich Beluga, der gerade über dem anderen Rüden stand, an den Hinterläufen heraus.

Nach Auskunft der Tierärztin hat er sich dabei zumindest eine Zerrung zugezogen. Nach ihrer Auskunft ist das Herausziehen des Hundes an den Hinterläufen nur "das letzte Mittel", um eine Beisserei unter In-Kaufnahme einer Verletzung des Bewegungsapparates zu verhindern.

Leider wußte ich von diesem Risiko nichts. In manchen Hundebüchern wird ja gerade diese Vorgehensweise empfohlen. Auch ein Musher riet mir, so zu handeln.

Klar, Beluga wiegt 60 kg. Bei einem leichteren Hund wird das Herausziehen vielleicht keine Konsequenzen haben.

Aber, gibt es denn sonst noch irgendwelche Tricks einen Kampf zu beenden? Der oft zitierte Wasserschlauch ist meist ja nicht präsent.

Oder war es überhaupt ein Fehler, dazwischen zu gehen. Die Hunde waren nämlich völlig unversehrt. Kein Kratzer, nur viel Tam-Tam.

LG Patci

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Also WENN es mal zu einer Klopperei bei uns am Strand kommt, zwischen Rüden, handeln die Besitzer eigentlich immer genau so.

Jedenfalls die "alten Hasen". Die "Neuen" Hundehalter sind meist völlig überfordert und wissen gar nicht was sie tun sollen und stehen teilweise völlig schockiert schreiend und kreischend da. (Vor allem die Frauen ;) ) Was ich ja auch verstehe... (bis auf das Schreien)

Meistens kommt das unter den Labbis (oder kleinen) vor, da diese auch in der deutlichen Mehrzahl bei uns sind. Die größeren Hunde bei uns (Doggen, Rotti oder so) waren, als ich anwesend war, noch nie darin verwickelt...

Würde mich aber auch mal interessieren, ob das auch so richtig ist. Ich könnte mir jedenfalls nichts anderes vorstellen, da die Gefahr, gebissen zu werden einfach zu groß ist.

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Ich habe mit Ohrenziehen gute Erfahrung gemacht. Allerdings haben die Hunde stillgehalten nur das Maul nicht aufgemacht.

Viele Grüße

Carmen

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(bearbeitet)

Hallo!

Wieder so ein Thema, wo es kein Kochrezept, aber Erfahrungswerte gibt.

1. Ausseinandersetzungen unter Rüden beschränken sich meistens auf Kommentkämpfe, wo viel bebrüllt wird und genau nix passiert (typisch Mann) Oft haben die Hundehalter nicht die Nerven abzuwarten bis die Sache geklärt ist.

2. Meist verschlimmert die Annäherung (besonders bei hektischen Menschen) der Besitzer die Situation.

3. Sind mehr als zwei Hunde anwesend ist es wichtig, dass jeder weitere Hund der sich auch in die Richtung der beiden bewegt sofort ruhig abgerufen wird. Sonst kann es unschön ausgehen.

4. Brüllen ist während einer Auseinandersetzung falsch.

5. Muss man doch trennen, so sollte man dies nicht durch Ziehen an irgendwelchen Körperteilen tun, denn was, hätte man die Hunde gewähren lassen, ein kleines Loch geworden wäre wird durch das Ziehen zu einem blutenden Riss der getackert werden muss.

6. Trennen sollten beide Besitzer. Ich hatte hier schon mal den Griff in die Bauchfalte beschrieben bei dem beide Hunde reflexartig das Maul öffnen. Allerdings sollte man das nicht "probieren" bis man auch tatsächlich in diese Technik praktisch eingewiesen wurde. Sonst kann es die Hand unschön aussehen.

7. Immer wieder (ich praktiziere das nicht) wird beschrieben, dass man die Hunde kurz und heftig aneinanderstossen soll und nach Maulöffnung auseinderziehen.

Soooo.. muss los!

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Das mit dem Maulöffnen ist wirklichh ein Problem.

Wir hatten mal zwei kleine Hunde, die sich ineinander verbissen hatten. Irgendwann hatten die Beitzer die Hunde auf dem Arm, die aber IMMERNOCH aneinander festhingen und partout nicht loslassen wollten... :(

Gott sei Dank mischen sich bei uns eigentlich NIE andere Hunde ein. Außer ein Labbi, aber sein Herrchen reagiert sofort und hält ihn zurück.

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Das Ohrenziehen war kein auseinander ziehen. Die Hunde standen fast ganz ruhig und keiner wollte das Maul aufmachen. Dann habe ich bei dem anderen Hund ein Ohr genommen es so schnell wie möglich gedreht und dabei gezogen. Der Hund war sowieso ein bißchen empfindlich an den Ohren, also hat er losgelassen...

Hunde auseinanderziehen würde ich auch nicht versuchen, ist ja eigentlich logisch dass so mehr passieren kann.

Letztens haben sich Mag und Ben in der Wolle gehabt, keine Ahnung warum. Beim laufen wurd es hinter mir plötzlich laut und dann hatten sie sich schon. Ich bin stehengeblieben und hab sie einfach mal machen lassen. Dann habe ich aber gesehen dass Mag mit dem Vorderbein nicht richtig aufgetreten ist und habe sie mit einem lauten bestimmten "AUS" trennen können - ohne hinzugreifen.

Ich war sehr überrascht dass beide sofort auseinander sind und jeder in eine andere Richtung gelaufen ist...

Viele Grüße

Carmen

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Danke Karl für diese Erklärung!

Ich bin Gott sei Dank noch nie in solch eine Situation gekommen.

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Leider war ich schon ein paar Male in der Situation, dass sich zwei Hunde rauften. Aber Karl, du hast recht, in keinen Fällen ist etwas passiert. Nur den Besitzern gingen die Nerven durch!!

Aber wie gesagt, der Musher bei dem ich mit Beluga den Zughundekurs absolvierte, empfahl das Trennen wie oben beschrieben. Man soll jedoch darauf achten, dass zum Zeitpunkt des Trennens der eigene Hund laute Geräusche von sich gibt, weil er dann nämlich nicht beißt.

Allerdings muss man im Eifer des Gefechts erst einmal feststellen können, welcher Hund Laute von sich gibt.

Und jetzt eine Frage an die Hundeausbilder:

Könnte man denn nicht zu dieser Thematik ein Seminar veranstalten? Ich sehe eigentlich immer wieder, dass viele Hundebesitzer einschließlich mir, bei und nach einem Kampf zittern wie Espenlaub. Es fehlt die nötige Erfahrung im Umgang mit solchen Situationen. Ein Kurs könnte doch vielleicht dem Hundeführer mehr Sicherheit geben, so dass er der Situation adäquat reagiert, Schlimmeres verhindert und wirklich nur in den Fällen eingreift , wo es tatsächlich erforderlich ist.

Also, ich fände das riesig.

LG Patci

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Und jetzt eine Frage an die Hundeausbilder:

Könnte man denn nicht zu dieser Thematik ein Seminar veranstalten? Ich sehe eigentlich immer wieder, dass viele Hundebesitzer einschließlich mir, bei und nach einem Kampf zittern wie Espenlaub. Es fehlt die nötige Erfahrung im Umgang mit solchen Situationen. Ein Kurs könnte doch vielleicht dem Hundeführer mehr Sicherheit geben, so dass er der Situation adäquat reagiert, Schlimmeres verhindert und wirklich nur in den Fällen eingreift , wo es tatsächlich erforderlich ist.

Ich weiß nicht, ob ich jetzt darüber schmunzeln soll oder einfach nur den Kopf leicht schüttel......

Es könnte ja lediglich eine Trockenübung sein, denn welche Bestien soll man als Musterbeispiel nehmen......und ob das dann im Fall der Fälle so abrufbar ist, bei aller Hektik, die sich neim Hundehalter in dieser Situation breitmacht, sei dahingestellt.

Ich denke mal, man könnte sicherlich Verhaltensgrundzüge erklären, evtl. noch die "Kampfunterschiede" erläutern, aber wie gesagt, solche Situationen kann man nicht wirklich üben.....und ob das dann Seminarfüllend ist, sei dahingestellt.

Ist das nicht eh normalerweise Inhalt eines guten Agressionsseminars?

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Es könnte ja lediglich eine Trockenübung sein, denn welche Bestien soll man als Musterbeispiel nehmen......und ob das dann im Fall der Fälle so abrufbar ist, bei aller Hektik, die sich neim Hundehalter in dieser Situation breitmacht, sei dahingestellt.

...aber wie gesagt, solche Situationen kann man nicht wirklich üben.....

Genau DAS habe ich auch gerade gedacht!!!!

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