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Hundeforum Der Hund
Stefanie

Wie reagieren, wenn der Welpe Angst vor anderen Hunden hat?

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Hallo,

grade mal 2 Tage ist Paula bei uns, und ich hab schon ein Problem. :(

Unsere Paula (9 Wochen) trifft auf ihren zahlreichen Mini-Spaziergängen manchmal auf andere Hunde, was sich auch schlecht vermeiden lässt. Aus irgendeinem Grund hat sie furchtbare Angst vor anderen Hunden. Sobald sie einen sieht, zieht sie in die entgegegesetzte Richtung und fängt an zu schreien.

Kommt der Hund dann näher, versteckt sie sich unter mir oder versucht an mir hochzuklettern (ja, es handelt sich erwiesenermaßen um einen Hund und nicht um eine Katze ;) )

Wie sollte ich eurer Meinung nach hier reagieren? Im Moment versuche ich es mit ignorieren, ich möchte sie weder zur Konfrontation zwingen, noch mich schützend vor sie stellen, sonst erwecke ich ja noch den Eindruck, dass ihre Angst berechtigt ist.

Aber Ignorieren hat bisher keine Erfolge gebracht. Habt ihr Vorschläge?

Sie hat sich heute sogar vor einem Chihuahua gefürchtet, der halb so groß war wie sie :no:

Ab nächste Woche gehen wir dann in die Welpenschule, aber bis dahin hätte ich schon mal gerne ein paar Tipps, das wär prima.

LG

Stefanie

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Ich finde Du kannst Dich ruhig vor sie stellen, aber eben ohne zu beruhigen und mit ihr zu reden. Das würde ihre Angst tatsächlich verstärken, aber wenn Du sie einfach nur abschirmst glaub ich das nicht.

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Ab nächste Woche gehen wir dann in die Welpenschule, aber bis dahin hätte ich schon mal gerne ein paar Tipps, das wär prima.

DAS halte ich bei ihrer momentanen Angst nicht für so eine gute Idee, die kleine Maus wird völlig überfordert sein und ihre Angst wird sich noch verstärken.

Ich würde versuchen, sie in nächster Zeit mit souveränen, älteren Hunden zusammen zu bringen, wo sie lernen kann, dass andere Hunde in Ordnung sind!

Wir haben im Moment auch so eine kleine, verängstigte Maus auf dem Hundeplatz, die ganz gezielt nur mit einzelnen, ruhigen Hunden zusammen geführt wird.

Bei Spaziergängen würde ich ganz ruhig, ohne Hektik an anderen Hunden vorbei gehen, ihr Theater ignorieren.

Weigert sie sich total, mit zu gehen, stehen bleiben, den Hund nicht beachten und wenn die *Gefahr* vorrüber ist, weiter gehen.

Sie darf bei dir Schutz suchen, dafür bist du schliesslich da! ;) Aber bitte nicht bemitleiden oder beruhigend auf sie einreden, das verstärkt die Angst nur noch mehr! ;)

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Oh das klingt gut. Könnte die Situation schon entspannen. Es hilft ja schon meinem Auftreten, wenn ich denke, richtig zu handeln. Dann kann ich wenigstens ein überzeugendes Alpha-Weibchen abgeben ;)

Heute war ich einfach nur verwirrt und das hat wohl keinem wirklich geholfen ...

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Ab nächste Woche gehen wir dann in die Welpenschule' aber bis dahin hätte ich schon mal gerne ein paar Tipps, das wär prima.

DAS halte ich bei ihrer momentanen Angst nicht für so eine gute Idee, die kleine Maus wird völlig überfordert sein und ihre Angst wird sich noch verstärken.

Oh, gut dass du das ansprichst. Man denkt ja immer: Schule wird schon helfen, aber sie war heute schon mit 1-2 Hunde überfordert, dann ist das natürlich keine gute Idee.

Da werden sich aber bestimmt im Freundeskreis ein paar liebe ältere Hunde finden, die ihr die Angst nehmen könnten.

Dankeschön

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Aus der Welpenschule gelernt:

Lasst sie auf jeden Fall unten und bleibe neben ihr ganz ruhig. Nicht reden, nicht beruhigen, sonst bestätigst du ihr, dass sie Angst haben kann:-)

Sie sollte lernen, dass sie bei Dir in Sicherheit ist und keine Angst zu haben brauchst.

Viel Glück

Unser Peter ist jetzt 15 Wochen. Vorbei ist es mit der Angst vor neuen, fremden Hunden.

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Hallo Stefanie,

verweigere bitte auf gar keinen Fall Deinem Hund Deinen Schutz .... Diesen Vertrauensverlust wieder zu bereinigen wird Dich Jahre kosten ....

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Hallöle,

kurzer Lagebericht: heute liefs dank eurer Tipps schon viel besser. Wenn ein Hund in ihre Nähe kommt, flüchtet sie zwischen meine Beine, schaut aber immer schon neugierig raus. Als ich dann einen (vermeindlich tierisch gefährlichen) Dackel gestreichelt habe, kam sie sogar angewackelt und wollte spielen. Leider nur solange, bis der Dackel sich bewegt hat, dann war sie schnell wieder hinter mir verschwunden.

Aber ich denke, es besteht Hoffnung :)

Ansonsten hat sie heute nach "Sitz" auch schon "Platz" gelernt, sowie ein "Hopp", bei dem sie die Vorderpfoten auf meinen Arm legt (während ich vor ihr kniee) :klatsch::klatsch::klatsch:

Wird schon alles gut werden.

Danke für die super Tipps

LG

Stefanie mit Paula

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Hi,

schließe mich Katja an. Ganz langsam. Wenn sie Angst hat,

lass die Angst zu, gebe Ihr Deckung aber bestärke sie nicht durch

reden sondern tue so als wäre alles OK, ganz normal halt.

Versuche sie mit souveränen Hunden zusammenzubringen

aber ohne Zwang. Luca hatte auch vor fremden Hunden Angst

als er zu uns kam. Da hat schon ein Bellen gereicht und er suchte

Schutz. Jetzt nach ein paar Wochen und einigen ruhigen Begegnungen,wo

er entscheiden konnte ob er mal schnüffeln möchte oder nicht,

ist das wie weggeblasen.

Geht ihr denn in eine Welpengruppe? Falls ich das überlesen habe,

Frage streichen. Ansonsten fände ich das sehr sinnvoll.

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...Hallöchen, das war bei Finley anfangs genauso! Wir haben ihn, auf das Bauchgefühl hörend, anfangs selbstverständlich hochgehoben. Ich wollte den Süßen nich gleich als "Frass" für die Großen vorwerfen. Ansonsten , bei kleineren Exemplaren,, haben wir uns hingehockt und ihm zugeredet...und siehe da...heute ist er derjenige, der auf andere Hunde zugeht :)

Viel Glück weiterhin, das hört sich doch schon gut an!!!

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