Jump to content
Der Hund
andrea

Gute Hundeschule

Empfohlene Beiträge

Hallo,

Welpenkäufern rate ich immer mit ihrem Kleinen eineGute Hundeschule zu besuchen,promt kommt die Frage was ist eine Gute Hundeschule.

Ja und das ist es.

Was ist eine Gute Hundeschule.

Soll man Bauch ,Kopf oder beides entscheiden lassen?

Wie erkenne ich wenn es mit meinem Hund ein Problem gibt, welche Methode für meinen Hund die Beste und/oder Hilfreichste ist.

Meist ist es so...fragt man zehn Trainer bekommt man zehn unterschiedliche Meinungen und Methoden.

Gibt es vielleicht irgendwelche Faustregeln,die man beherzigen soll?

Was meint Ihr?

LG Andrea

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich denke man muss mit Bauch und Kopf entscheiden. Als ich damals mit Emma zur Welpenstunde gegangen bin, hab ich erst mal ne Schnupperstunde genommen. Hab ganz genau auf die Trainerin geachtet, was sie erzählt hat, wie sie mit den Hunden umgegangen ist, wie die Stimmung allgemein war usw.

Mein Gefühl war gut und so hatten wir uns angemeldet. Die Stunden waren sehr abwechslungsreich gestaltet mit kurzen Lernabschnitten und tollen Spielen. Im Handumdrehen konnten die meisten Hunde Sitz, Platz und Bleib. EMMA NATÜRLICH AUCH :klatsch: Leider hatte diese Trainerin nur die Welpenstunden. Die Dame, die für die Junghunde zuständig war, war wohl nach Hörensagen sehr kompetent, machte aber auf mich einen eher unsympathischen Eindruck. Vielleicht wäre Emma gut mit ihr hingekommen, aber ich nicht. Und da hab ich es so gehalten wie früher mit den Kinderärzten, wenn ich nicht gleich eine gewisse Wellenlänge verspüre, lass ich die Finger davon.

Ob es richtig ist? Keine Ahnung? Aber ich mache nichts, wo ich gleich zu Anfang schon Bauchschmerzen habe.;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

hallo andrea,

ich glaube auch, mit einem gesunden menschenverstand und einem guten bauchgefühl wirst du die richtige netscheidung treffen. wenn die hundeschule ein paar probestunden anbietet, das gelände vernünftig eingezäunt ist, genügend trainer vorhanden sind, kannst du sicher nicht mehr viel verkehrt machen.

lg friedrich

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich würde jedem raten, erst mal ohne Hund einige Male hinzugehen und bei mehreren Stunden zuzusehen. Das muß drin sein.

Dann sollte man auf jeden Fall die Atmosphäre der Institution erspüren, ohne voreingenommen zu sein.

Es nützt das schönste Clubhaus mit dem besten Kuchen nix, wenn draußen mit Stachler, Teletakt und anderen tollen Methoden gearbeitet wird. Da ist dann weniger mehr und viele arbeiten klasse, ohne ein tolles Grundstück zu haben!

Ich habe mir damals fast alle Vereine in der Ecke hier angesehen, teils schon auf dem Weg dorthin umgedreht, weil mir jemand, der da übt mit dem Teletakt um den Hals den Weg gewiesen hat...

Im Tierheim habe ich mich auch informiert. Dort erfuhr ich zumindest, wo ich auf keinen Fall hingehen soll, und warum...

Man kann auch z.B. Leute ansprechen, die einem mit ihren Hunden positiv auffallen, da sie schön mit ihnen umgehen. Die sagen sicher gerne, wo sie das gelernt haben...

Infos bekommt man auch in den Hundefuttermärkten, wenn sie persönlich geführt werden.

Kommunikation ist alles, da bekommt man zwar viele Meinungen, aber man kann sich ja auch noch selbst ein Bild machen!

Generell kann man nicht sagen, daß z.B. alle Ortsgruppen von diesem Verein oder von jenem gut oder schlecht sind. Auch ein Prüfsiegel vom Berufsverband der Hundetrainer oder wie das Teil heißt, garantiert einem nicht, daß der jeweilige Trainer was taugt.

Also immer wieder: fragen, fühlen, sehen, Zeit lassen und vorher informieren!!!!!!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

Bärenkind spricht mir aus dem Herzen.

Ich habe mich hier auch erst umgehört und zugeguckt.

Tessa war schon 6 als ich mit ihr begonnen habe zum Hundetreff zu gehen - heißt so - ist hier vom Tierschutzverein.

Ich hatte halt auch schon ziemlich genaue Vorstellungen was ich wollte und wie ich bislang meine Hunde erzogen hatte und wollte natürlich in dem Stil dann halt weiteres in der Gruppe machen - üben unter großer Ablenkung geht alleine nicht so gut ;)

Ich habe dann noch weitere 3 HF mit dahin gelockt.

Zwei von denen hatten auch schon andere Hundeschulen vorher kennengelernt und finden es da auch toll - was gemacht wird - das Klima - halt so das Ganze miteinander.

Wir haben "nur" eine Wiese - kein Haus und sowas - nix.

Jetzt im Winter bringt dann mal jemand Glühwein in Thermos mit - dann gibt's nach der Stunde was, wenn die Hunde noch toben - am ersten Treff nach Sylvester hatten einige was mit - haben wir garnicht alles geschafft - Glüchwein - Grog - Sekt - Kuchen, Kekse - Es geht halt auch ohne Clubheim

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Ich habe da selbst meine Vorurteile gegen diese anno 1648 gegründeten Vereine mit den tollen Clubheimen mit eigener Gastronomie, Terrasse und tausenenden von Quadratmetern Grundstück, da es dort meist ganz schwer ist, die neuen Erziehungsansätze zu finden. Dort haben ein paar alte Herren, Ehrenmitglieder und Ausbilder das Sagen und der Rest macht halt beeindruckt vom Patriarchat nach Methode von vor dem Krieg weiter. Bitte, schlagt mich nicht, es gibt sicher auch viele Ausnahmen, habe aber bisher selbst immer nur die anderen gefunden.

Gerade in Vereinen dauert es ziemlich lang, bis sich neue Ansätze durchsetzen, da die Leute eigentlich immer ehrenamtlich arbeiten, selbst ihre Fortbildungen bezahlen, sofern sie überhaupt stattfinden. Oft werden auch einfach Traditionen vererbt, die teilweise auch etwas Rasseabhängig scheinen.

Auch die Richter und Seminarleiter sind teilweise von den Ansichten her noch jenseits von gut und Böse. Habe bei uns im Verband des IRJGV einen heiden Spektakel angezettelt, nach dem ich auf 2 Agility-Seminaren war, bei denen ein älterer Richter und sich selbst als DEN Agilitytrainer schlechthin haltender Seminarleiter die Tiere derartig über die Hindernisse gequält hat, daß mir einmal echt die Tränen runter gelaufen sind.

Hatte mich vor Ort schon mit den Leuten angelegt, nachts noch stundenlang mit dem Typen diskutiert, auch mit den Hundeführern, die nicht in der Lage waren zu sehen, daß ihre Hunde mega gestresst waren und Agility einfach nur zum Kotzen fanden.

Klar, wenn ihnen nie etwas anderes vermittelt wurde, als unter Zwang an den Haaren vors erste Hindernis gezogen zu werden...

Also es gibt auch immer noch genug Leute, die diese Qualmethoden und das alles voll okay finden, die mich dann anschreien, was ich mich da einzumischen habe, sie würden ihre Hunde ja wohl besser kenne... schönen Dank auch.

Es nimmt einem wirklich keiner ab, selbst den Kopf und den Bauch einzuschalten und lieber ein paar Kilometer weiter zu fahren, als das nächste und vermeintlich Beste zu nehmen.

Wie gesagt, ich bin selbst ehrenamtlich in der Vereinsarbeit tätig und schäme mich aber heute schon für das, was ich in den ersten Jahren meiner Trainertätigkeit an vermeintlichem Wissen weiter gegeben habe, weil ich es einfach auch nicht besser kannte. Und trotzdem, und das soll jetzt keine Entschuldigung sein, war das, was wir damals machten, immer noch besser, als das, was hier in Cuxhaven teilweise unter dem Deckmäntelchen des VDH bzw. DVG als "empfohlene Ausbildungsstätte" angeboten wird.

Da stehen sie dann in der Zeitung, die geprüften Begleithunde, und wehe man trifft sie außerhalb des Hundeplatzes, dann tragen sie alle einen Stachler, können im Prinzip nicht frei gehen, weil sozial völlig unverträglich etc.

Trotzdem habe ich mir abgewöhnt, hier missionieren zu gehen. Früher hab ich jeden mit Strachler auf der Straße angesprochen, das tu ich heute nicht mehr. Man kann die meisten Menschen nicht bekehren, man fängt sich nur selbst ständig blöde Sprüche ein. Ob es neid ist...?

Fakt ist, daß ich auf die tollen Vereinsheime nicht neidisch bin, denn da geht dann soviel Energie in die Verwaltung derselben, und wer nun wann welchen Dienst schiebt, daß das eigentliche, die Arbeit mit den Hunden, oft vor lauter Selbstverwaltung zu kurz kommt. Ich bin sauglücklich mit unserem kleine Bauwagen, dem überdachten Unterstand, den paar Pflöcken zum Anbinden, dem selbst mitgebrachten Kuchen, Kaffee, den leckeren Brötchen von unserer Catering-Fee... alles klein, aber fein und die Stimmung ist klasse! Und hoffentlich, und das mögen andere besser beurteilen, auch die Qualität der Betreuung und des Unterrichts...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Bärenkind,

Du sprichst mir aus der Seele.

Bei den alten Betonköpfen ist mitunter Hopfen und Malz verloren.

Da wird man als Spinner,Grüner oder Tierschützer abgetan.

Aber ganz langsam,wirklich ganz langsam,so hab ich das Gefühl,findet ein Umdenken statt.

LG Andrea

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Bärenkind! =):klatsch:=):klatsch:

Du sprichst mir mal wieder aus der Seele!

Bei uns im Verein gab aus so veraltete "Querdenker", die sich aber mittlerweile alle zurück gezogen haben, mit "Weicheiern" und "Wattebällchenwerfer" wollten sie dann nichts mehr zu tun haben!

Vermisst hat sie derzeit noch niemand! :Oo

Bei uns findet so langsam auch eine Umstrukturierung statt, sehr langsam, aber der Anfang ist gemacht! :P

Auch wir haben kein tolles Clubhaus, kein fliessendes Wasser, ganz inner Ecke steht ein Dixi-Klo, die kleine Hütte mit Unterstand reicht uns, und auch wir haben eine tolle "Kuchenfee", die jeden Samstag aus ihrem Rotkäppchenkorb einen leckeren Kuchen zaubert, irgend jemand bringt Kaffe inner Thermoskanne mit, im Winter auch mal Glühwein!

Wir sind klein und bescheiden, aber die Leute fühlen sich wohl!

Wir sind Gott sei Dank so klein, jeder kennt den anderen noch beim Namen und es gibt regen Erfahrungsaustausch.

Von den grösseren Vereinen in der Umgebung werden wir milde belächelt, mit welchen provisorischen Mitteln wir arbeiten, Handwerksarbeiten werden nicht vom Handwerker sondern von den Mitgliedern erledigt.

Komischwerweise beschweren sich aber gerade diese Vereine, die z. T. auch mit Stacheler und Co. arbeiten, dass keine neuen Leute mehr kommen wollen!

Woran das wohl liegen mag? :P

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich denke auch, dass wenn man mit ein wenig Köpfchen und mit dem Bauch eine Hundeschule gut findet, es schon die Richtige ist.

Man sollte aber auch ein paar, Probestunden nehmen, also um mal zu schauen wie es dort so läuft.

Ich habe mir auch einige HP hier angeschaut bzw. erst mal angerufen. Die meisten haben aber gesagt, dass sie so einen alten Hund nicht nehmen (Charly war 11 Jahre). Nur die Hundeschule wo wir jetzt sind habe gesagt, dass sie auch alte Hunde nehmen. Nun mal lernt ein Hund in seinem ganzen Leben.

Als wir uns den Platz dann angeschaut haben und ein paar mal mit gemacht haben, hat uns der Platz sehr gefallen. Jetzt sind wir immer noch da!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wenn zu uns Leute kommen mit älteren Hunden, weil sie eine ganz bestimmte Sache abstellen wollen, dann frage ich sie immer, ob sie denn bereit sind, dafür auch manche liebgewordene Dinge aus dem Alltag aufzugeben, denn der Grund dafür, daß der Hund dieses oder jenes tut oder nicht tut, wird nicht nur mit dem Besuch der Hundeschule zu beseitigen sein...

Gerne sind wir dann bereit, ein entsprechendes Konzept auszuarbeiten. Oft ist das "Problem" dann gar nicht mehr soooo schlimm, also richtig was tun möchte man selbst eigentlich nicht...

Dann dürfen die alten Hunde auch gerne einfach mitmachen, wenn es den Besitzern Spaß macht, einmal wöchentlich etwas zu machen mit ihrem Hund, dann finde ich das auch nett. Nur reinsteigern in die Problembeseitigung tu ich mich nur noch, wenn ich auch merke, daß auf der anderen Seite auch ein gesteigertes Maß an Bereitschaft kommt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.