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Hundeforum Der Hund
Alexandra

Eure Argumente gegen die Zucht/Züchter!

Empfohlene Beiträge

Hallo Fories,

das würde mich mal interessieren!

Denn wir haben, hier oft Themen die dann irgendwie immer beim selben Thema landen:

Zucht/ nicht Zucht

Und oft muss ich mich dann wirklich, sehr zurücknehmen, denn es sind oft Argumente dabei die unter die Gürtellinie gehen!

Auch wenn ich das seht gut, wegpacken kann! :kaffee:

Oder einfach geschrieben werden, ohne Hintergrundwissen, es gibt ja oft Sachen, die haben sich im Kopf so verankert, und werden immer so gemacht!

Nun zu meiner Frage, woran knüpft ihr eure Argumente, und warum ist das so?

Habt ihr schlechte Erfahrungen gemacht?

Seit ihr schon einmal bei einem seriösen Züchter gewesen?

Kennt ihr persönlich Züchter, die einfach nur züchten um des Profits willen?

Warum habt ihr einen Hund mit Papieren?

Warum habt ihr einen Mischling?

u.s.w

Klärt mich doch, mal bitte auf!

Jetzt könnt ihr mal so richtig ablästern ;);) !

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Hallo Alexandra,

ích selber hatte ja zuerst 2 Rassehunde, einer vom Vermehrer, wußte ich

damals aber nicht, da ich nicht informiert war und ihn als Züchter

angesehen hatte. Ist aber 20 Jahre her. Scotty ist auch vom Züchter, wobei ich

da auch nicht sagen kann ob es ein guter oder ein schlechter war.

Wir hatten uns damals bewußt für diese Rasse entschieden.

Heute habe ich Hunde aus dem Tierschutz und so wird es für die Zukunft

auch bleiben, aber, ich habe nichts gegen Züchter, also richtige Züchter

die Ihren Job ernst nehmen.

Als Monty zu uns kam, wollte ich ja eigentlich gar keinen Zweithund,

das war Zufall. Hätte ich mich vorher damit beschäftigt, wäre es vielleicht

sogar wieder ein Westie geworden. Also ein Hund vom Züchter.

So habe ich ihn gesehen, mich mit dem Thema beschäftigt und ihn halt auf-

genommen.

Ich habe mit meinen Rassehunden sehr viel Glück gehabt. Der Skípper,

obwohl von einem in Verruf geratenem Vermehrer, ist alt geworden

und unser Scotty ist ja auch schon über 16.

Da ich mich persönlich auch für den Tierschutz einsetze, wird der nächste

Hund dann wohl wieder auch so bei uns einziehen. Außerdem liebe

ich Wundertüten.

Wenn ich aber eine spezielle Rasse haben möchte, würde ich sonst

durchaus auch beim Züchter kaufen.

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da fallen mir spontan zwei Punkte ein:

1. in den vielen Hundebegegnungen kann ich aufs Gesamte gesehen keinen Unterschied

im Gesundheitszustand von Hunden von Züchtern und "inoffiziell" gezüchteten Hunden oder auch von Mischlingen erkennen

2. ich habe schon zu viele enttäuschte Hundebesitzer erlebt, die sich extra für einen Hund aus guter Zucht entschieden haben und dann so viele Probleme hatten

LG

Rike mit Meggie.

:winken::winken:

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Bei mir hat es sich einfach so ergeben, dass ich keine Hunde von einem seriösen Züchter habe. Leonie war ein Unfall, Hasso und Tina vom Tierheim bzw Tierhilfe.

Ich habe bisher nur zwei Erfahrungen mit Züchtern gemacht. Eine seeehr positive und leider eine negative.

Ich kenne eine Neufundländerzüchterin aus Österreich, die sehr bemüht ist. Sie sucht sich einen neuen Platz sehr gut aus. Schaut sich die Leute an. Sie verkauft auch viel nach England und ganz Europa. Die Leute warten oft ein zwei Jahre auf ihren Wunschwelpen. Denn ihre Weibchen werden nicht als Gebärmaschine ausgenutzt.

Das hat mir sehr gefallen. DIe Welpen wachsen auch sehr liebevoll auf. War schon sehr oft dort zu Besuch,da ich mit der Tochter sehr gut befreundet bin.

Und das negative Beispiel ist der Neufundländer von meinen Eltern. Natürlich waren meine Eltern auch selber Schuld.

Sie bekamen Fly, obwohl sie nicht einmal dort waren. Es ging alles über das Telefon und Email.

Meine Eltern haben Fly fast nur aus Mitleid genommen, weil die Züchter erzählt haben, er müsse sonst eingeschläfert werden, da er einen Knickschwanz, einen weißen Fleck auf der Brust und ein Überbiss hat. So ist Fly dann bei uns gelandet für ca. 1200 Euro.

Fly wurde vom Schwiegersohn der Züchterin zu uns gebracht, also wieder kein Kontakt .

Sie hat bis heute auf keine Email oder auf einen Anruf reagiert.

Wie gesagt, meine Eltern tragen auch eine Schuld, aber sie waren einfach blauäugig.

Sonst kann ich über seriöse Züchter nichts schlechtes sagen, denn ich unterscheide da schon zwischen Profitgier und anderen Züchtern.

Liebe Grüße, Steffi

So stelle ich mir eine ideale Züchterin vor!

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Ich selber habe auch nichts gegen Züchter. Ich finde es gut das es Menschen gibt die versuchen und auch bemüht sind bestimmte Rassen Gesund zu erhalten und sie auch Gesund weiter zu züchten.

Ich selber habe einen Mischling, dass war aber nie geplant, ich habe ihn auf der Strasse gefunden.

Woher der nächste Hund kommt weis ich ehrlich gesagt noch nicht, da ich auch keine bestimmte Rasse in Aussicht habe. Wobei mein erster Schritt mich warscheinlich auch eher richtung Tierschutz führen wird.

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Huhu Alexandra :)

Beschäftige mich grade sehr viel mit dem Thema und hab zu vielen netten Züchtern Kontakt.

Da ich damals einfach nicht nachgedacht hab und die "Züchter" von Maddi sich gar nicht mehr melden, musste ich Ahnenforschung selbst betreiben und hab da immer tolle Hilfe bekommen.

Das einzigste was ich ätzend finde sind die Shows wo gemogelt wird. Da wird Fell gefärbt und gemacht und getan. Das durfte ich leider selbst miterleben, weil ich den Hund danach gebadet habe. Fand das unmöglich! Auch wenn man mal in die Papiere guckt.... mehrfarbig x mehrfarbig und einfarbig x einfarbig.... Hunde die offentsichtlich den grauen Star im Frühstadium vererben werden trotz Bemerkung in den Papieren gedeckt.

Allerdings sind die meisten nicht so, jedenfalls die ich kenne. Die meisten machen sich viele Gedanken und Mühe etc. Zum Bespiel konnte ich anrufen, obwohl ich gar keine Hündin aus dem Wurf hab und mir wurde trotzdem mit Rat und Tat zur Seite gestanden.

Auch wenn man sich mal anguckt, wie viele Züchter auf Ihre Hunde eingerichtet sind.... echt klasse!

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Klingt jetzt vielleicht nicht wie ein richtiger Grund, aber bei Mischlingen finde ich es toll, dass man nie weiß, wie sie aussehen, wenn sie erwachsen sind. Das ist soooooooo spannend. Natürlich unterscheiden sich auch Rassehunde, aber eben nicht sooo dramatisch. Wenn ich eine Handtasche oder ein Auto kaufe, dann genauso wie es der Designer sich vorgestellt hat (am besten noch in der selben Farbe wie in der Werbung :) )

Aber beim Hund mag ichs lieber individuell.

Trotzdem haben wir lange überlegt und ein Hund vom Züchter wäre für uns genauso in Frage gekommen. Abgeschreckt hat uns eine Dokumentation im Fernsehen, wo die Züchterin Hilfestellung bei der Vermehrung ihrer Zwergspitze gegeben hat. Sie hat während des gesamten "Aktes" an ihren Hunden rumgefummelt, damit auch alles "sitzt" und zwar da wo`s hinsoll, und dann noch kontrolliert etc.

Wahrscheinlich ein negatives Beispiel. Trotzdem hat es uns abgeschreckt.

Letztendlich hat den Ausschlag gegeben, dass wir die süße Paula auf einem Bauernhof entdeckt haben und wir haben uns sofort verliebt - vollkommen egal ob Mischling oder nicht ;)

Fazit: ich bin weder den Rassehunden noch den Mischlingen abgeneigt. Für mich kommt sowieso jeder Hund in Frage, weil alle sooooooooo süß sind :klatsch:

LG

Stefanie

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Hallo Alexandra,

ich tue mich ein bißchen schwer mit dre Fragestellung. Bei mir kann ich garnicht von "Argumenten" sprechen, sondern nur von Erfahrungen.

Ich habe keine vorgefasste Meinung in dem Sinne: "Ich würde nie zum Züchter gehen" oder "Ich würde nur zum Züchter gehen/nur einen Hund mit Papieren nehmen".

Meine momentane Lebenssituation erlaubt es mir nur, einen älteren Hund zu halten, der auch einige Zeit allein bleiben kann. Da scheidet ein Welpe vom Züchter schon mal aus.

Ansonsten hast du eigentlich mit deiner Frage viel schon selbst beantwortet. Du schreibst: "Seid ihr schon einmal bei einem seriösen Züchter gewesen?".

Die Antwort ist bei uns: "Leider nein!". Ich bin im tiefsten Schleswig-Holstein aufgewachsen und meine Familie liebt Dackel ("Einmal krumme Beinchen, immer krumme Beinchen"). Sowohl unser erster Langhaardackel Purzel, den wir bekommen haben, als ich 7 Jahre alt war, als auch die jetzige Zwerglanghaardackeline meiner Mutter - Bine oder auch Binchen oder auch "das kleine Aas" - sind von Leuten, die "hobbymäßig" züchten, um Geld zu verdienen.

Bei Purzel wurde seitens der züchtenden Dame behauptet, er sei schon 8 Wochen alt und entwurmt, dabei war er erst 6 oder 7 Wochen alt und hatte das kleine Bäuchlein VOLL mit Würmern. Bine stammt wohl aus einer reinen Inzuchtvermehrung. Sie hatte schwere Hormonstörungen, war alle paar Wochen (!) läufig, musste ganz früh kastriert werden - da war die Gebärmutter schon porös - und hat Epilepsie. Ach ja, und sie schlabbert mit Begeisterung Fensterscheiben und versucht, Besucher zu hübbeln....

Das sind aus meiner Sicht ziemlich schlimme Erfahungen, aber keine Argument gegen einen (seriösen) Züchter. Ich würde, sofern meine Mutter noch mal ein Dackelchen haben möchte, auch liebend gern einen seriösen Züchter aufsuchen! Allerdings ist das hoffentlich erst in vielen, vielen Jahren der Fall. Und höffentlich gibt es dann noch Dackel.

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Ne ich habe gar nix gegen Züchter oder gegen das Züchten von Rassehunden , aber wenn ich auch wieder sehe wieviele Rasse Hunde auf Notstellen hocken , finde ich einfach nur das man das Züchten reduzieren sollte . Nicht stoppen einfach mal n paar Würfe weniger machen .

Natürlich hilft es nichts wenn das nur die Verantworungsbewussten Menschen tun , und die Geldgeier weiter machen .

Ich kenne hier aus der Gegend eine die hatte vom Vorletzten Wurf noch zwei Welpen daheim hocken und hat sie nicht an den Mann gebracht . Hat aber die andere Hündin wieder bedeckt . Das versteh ich nicht .

Wenn man als Züchter einen Wurf in einem Jahr macht oder besser nur alle zwei Jahre reicht das doch , meiner Ansicht nach . Nur weil man fünf Hündinnen hat muss man doch keine fünf Würfe im Jahr machen .

Ich habe Mixe , und hatte immer Mixe ich weiss nicht warum aber es ist halt so .

Aber ich habe Rasse Pferde und habe einmal gezüchtet für mich . Ich könnte ja weiter züchten .

Aber es gibt soviele gute Paints und QH . Da brauch nicht auch noch mehr in die Welt setzen sonst gibt es Irgendwann noch n Tierheim das mit Pferden Überfüllt ist . Und das hoffe ich bleibt jedem dieser Wundervollen Tiere erspart .

Lg Bine

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Achso, hab ich vergessen zu erwähnen:

Wir wollten ursprünglich einen Lundehund vom Züchter. Leider war es total schwer, einen Züchter zu finden, wir hatten da nicht die große Auswahl. Während Labradore beispielsweise den Markt überschwemmen, gibt es ganz tolle Rassen an die man überhaupt nicht rankommt.

Vielleicht finde ich doch noch einen guten Lundehund-Züchter. Bin ja einem Zweithund nicht abgeneigt :)

Aber erstmal muss Paula aus dem Welpenalter raus...

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