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Hundeforum Der Hund
bärbel02

Bellen, Fiepen, Jaulen

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Folgende Situation hatten wir heute Abend:

Bei uns gibt es sehr viele Katzen (Freigänger), die sich in den Gärten meist sehr lautstark vergnügen und öfter auch mal zoffen.

Heute war es dann soweit, es gab Krach unter den Katzen und jede Menge Radau. Leonie war bei uns in der Küche als das Theater anfing. Sie rannte zur Balkontür, hat laut gejault, gebellt, gefiept, sich wie ein Kreisel um sich selbst gedreht und war völlig ausser sich. Jetzt frag ich Euch mal, wollte sie sich nur die Katzen schnappen oder hatte sie vielleicht Angst? Emma verbellt auch die Katzen im Garten, aber so ein Verhalten wie bei Leonie haben wir noch nie erlebt.

Weiss jetzt nicht wie und ob ich überhaupt reagieren soll. Heute hab ich es mal ignoriert, bin mir aber, wie schon gesagt, nicht sicher was richtig oder falsch ist.

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Und gleich die nächste Frage:

Leonie bellt im allgemeinen gerne, oft und laut. Wenn sie im Treppenhaus etwas hört (wenn es klingelt komischerweise nicht), wenn sie andere Hunde trifft (bei grösseren Rassen verstärkt), abends im Dunkeln und teilweise auch im Spiel. Kürzlich habe ich ein Ehepaar mit einem Terriermix getroffen die meinten, dass Terrier sich meist sehr lautstark mitteilen und immer etwas zu sagen haben.

So, ich hab ja nix dagegen wenn sie sich mal Luft macht, aber irgendwann muss doch auch mal Schluss sein, besonders wenn die Uhr schon nach 22.00 anzeigt.

Was kann ich tun um das Ganze ein bisschen einzudämmen oder besser gesagt, wie gewöhne ich ihr das viele Bellen ab.

Geht das überhaupt?

Auf der Strasse nervt es ganz schön, wenn man Bekannte trifft die auch mit Hund unterwegs sind.

Ihr habt bestimmt Tips und Ratschläge für mich, gell:Oo

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Hallo Bärbel,

ich glaub nicht,dass Dein Hund Angst hatte.Er hat wohl mitbekommen das da draussen ganz schön was los ist und wollte mit mischen.

Terrier bellen wirklich sehr gern,meine Hovidame auch.

Ich bin immer hin zu ihr ,hab ihr über die Schnauze gegriffen und Ruhe gesagt,gleichzeitig den Zeigefinger auf meinen Mund.

Bei meiner Hündin hat es geholfen,die weiss heute genau,Ruhe heisst Ruhe.

Wenn Dein Hund in der Wohnung bellt,würde ich zu dem oben genannten ihn noch auf seinen Platz verweisen .

LG Andrea

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Tja, Bärbel, mit den Rassen ist das so eine Sache!

Mein Boomer meint ja auch immer, jedem lautstark mitteilen zu müssen, dass er auch da ist.

Da interessiert ihn auch nicht, dass das Ziffernblatt auf der Uhr schon nach 22 Uhr anzeigt!

Ich musste mir, gerade in letzter Zeit, sagen lassen, dass Collies nun einmal sehr mitteilungsbedürftig sind, und man da wohl nicht all zu viel dran ändern kann!

Ich will dir nicht ganz die Hoffnung nehmen, aber bei manchen Rassen muss man halt mit deren "Gesprächigkeit" leben! :D

Aber vielleicht hat der Ein oder Andere ja doch noch einen guten Rat!

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Hallo Bärbel,

tja, Terrier sind wirklich eine bellfreudige Rasse.

Ich habe gelesen, dass sich die Bellfreudigkeit auch vererbt von Generation zu Generation und wenn man bellfreudige mit nicht so bellfreudigen kreuzt, die bellfreudigkeit sich durchsetzt - schade - aber soll so sein.

Übrigens Colliers sind mitteilsam, aber nicht unbedingt bellen - die "sprechen" eher mehr. Etwas grummeln, fiepen und andere Geräusche. Unsere bellt nicht sehr viel, aber schlägt meist an, wenn sie irgendwas draußen hört - Autotür - jemand ums Haus.

Da wir den Eindruck hatten, dass es mehr geworden war (die hört inzwischen schon Gespenster - ist natürlich nicht - sie hört ja wesentlich besser als wir und die Nadel im Heuhaufen fallen), hatten wir begonnen sie zu berufen - das ignorieren hatte nix gebracht.

Es heißt bei uns "aus - Ruhe" und haben sie zu uns gerufen und inzwischen schicken wir Sie in ihre Ecke.

Sie unterbricht ihr bellen - geht zum quicken über - so Töne etwas heller etwas dunkler - kleine Melodie, wenn sie zu uns kommt und in ihre Ecke - grummelt vielleicht noch etwas, legt sich und Ruhe ist.

Dadurch ist es inzwischen wieder weniger geworden.

Wir achten dabei aber nicht auf die Uhrzeit, denn wie soll sie das checken, sie soll insgesamt weniger anschlagen - nicht, wenn vorne an der Straße - ca. 60 m - eine Autotür zugeschlagen wird oder sowas.

Glaub' aber bitte nicht, dass das sowas von heute auf morgen weniger wird, es braucht Zeit, und bei Terriern eh - denke ich.

Ähnlich wie damals bei meinem Rauhhaardackel, der auch für alles länger brauchte bis ich ihn überzeugt hatte, das das, was ich will gilt.

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Ja, der Beluga bellt auch ganz gern. Und diese Beller haben eine ordentliche Lautstärke. Da wäre ich nicht das 1. Mal vor Schreck zusammen gezuckt.

Jednfalls habe ich dem Bellen "Hallo" und dem Stillsein "Still" einen Namen gegeben. Wenn ich also der Ansicht bin, die Bellerei wird zu heftig oder zu frech, dann sage ich "still". Klappt ganz gut.

Manchmal regt sich der Beluga aber auch beim Spielen derart auf (Adrenalin-Kick?!), dann steigert er sich so richtig in das Bellen rein. Da bringe ich ihn ins "Sitz" und er hört dann sofort mit dem Bellen auf. Bisschen streicheln zur Entspannung und das war´s.

LG Patci

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Ich denke auch, dass sie einfach auch mit mischen wollte, bei den Katzen!

Charly ist auch ein Terrier und bellt nicht so viel. Aber es stimmt schon, dass Terrier im normal Fall viel bellen. Sagt man!

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Wenn Dein Hund in der Wohnung bellt,würde ich zu dem oben genannten ihn noch auf seinen Platz verweisen .

Gerade das würde ich nicht machen. Mein Kiru darf seinen Platz niemals mit was negativem verbinden. Sein Platz soll ihm in allen Belangen Sicherheit und Wohlbefinden geben.

Wir haben zuerst mit der Rappelbüchse versucht das unerwünschte Bellen in den Griff zu bekommen, aber wenn man deutlich hinschaut befindet sich der Hund dabei in einer Stresssituation. Ich unterbinde zwar so das Bellen, aber vördere gleichzeitig eine andere Reaktion, die durch diesen Stress entstehen kann.

Wir sind dann auf die Wasserpistole umgestiegen, klappt prima und schmerzt in keinster weise, doch auch hier bringt man seinen Hund nach und nach in Stress. Also haben wir auch das abgelegt.

Nun mache ich es so wie ich es bei den Hunden beobachten konnte: Begebe dich in Augenhöhe mit deinem Hund und stupse seinen Kopf leicht mit deinem. Bellt er weiter verpasse ihm einen leichten stups an seinem Körper mit deinem Körper und zur not knurre etwas. Du wirst sehen welch Auswirkungen das hat, denn das ist eine Sprache die der Hund versteht und selber praktiziert im Rudel. ;)

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Hi Odi!

Das mit dem Stupsen probiere ich bei nächster Gelegenheit mal aus:)

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@baerbel,bei Deinem Hund ist wohl der Jagdinstinkt,,wachkrakelt" worden von den Katzen,ich denk auch das er mitmischen wollte.Dann ist es wohl an der Zeit,das Du ihm Ersatzjagd anbietest! Wimette

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