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Gefahr aus der Futtertüte!

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Posieux (aho) - Abklärungen der amtlichen Futtermittelkontrolle von

Agroscope Liebefeld-Posieux (ALP), der Eidgenössischen

Forschungsanstalt für Nutztiere und Milchwirtschaft der Schweiz, haben

ergeben, dass keine mit Aflatoxin verunreinigten Hundefuttermittel aus

den USA in die Schweiz eingeführt worden sind.

Am 3. Januar 2006 wurde die amtliche Futtermittelkontrolle in der

Schweiz durch die FDA (Food and Drug Administration, US Lebensmittel-

und Arzneimittelbehörde) informiert, dass aflatoxinhaltige Hundefutter

aus den USA unter anderem auch in die Schweiz exportiert worden seien.

Die Verunreinigung von Hundefutter mit Aflatoxin wurde

festgestellt, nachdem es in den USA zu verschiedenen Erkrankungen von

Hunden, zum Teil mit Todesfolge, gekommen war.

ALP hat in der Zwischenzeit umfangreiche Abklärungen vorgenommen.

Diese haben ergeben, dass keine mit Aflatoxin verunreinigten

Futtermittel in die Schweiz eingeführt worden sind. Die ersten Angaben

der betroffenen Firma in den USA an das FDA waren nicht korrekt. Die

Schweiz wurde in der Zwischenzeit von der Liste der Empfängerländer

gestrichen.

Aflatoxine gehören zur Gruppe der Mykotoxine. Sie sind natürliche

Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen, welche bei Mensch und Tier

eine toxische Wirkung verursachen können (z.B. leberschädigend,

krebserzeugend).

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Meta / Gaston (aho/lme) - Einer der größten Hersteller von Hunde - und

Katzenfutter der USA Diamond Pet Food mit Hauptsitz in Meta (Missouri)

hat in einer landesweiten Rückrufaktion vor dem Verfüttern von fünf

Katzen - und 14 Hundefuttern bestimmter Produktionschargen gewarnt.

Die Getreideanteile sind nach Analysen von Diamond Pet Food mit

erheblichen Mengen an hochgiftigen Aflatoxinen (Schimmelpilzgifte)

belastet. Ein Tierarzt aus dem Bundesstaat New York hatte den

Tierfutterhersteller auf den Zusammenhang zwischen Todesfällen und dem

Futter aufmerksam gemacht, nachdem in seiner Tierarztpraxis drei Hunde

an Leberversagen verendet waren. Bisher liegen aus 22 amerikanischen

Bundesstaaten Berichte von 17 Todesfällen und 24 Erkrankungen vor.

Mögliche Folgen und Symptome einer Aflatoxinvergitung sind

Lebeschäden, Gelbsucht, Erbrechen, Abgeschlagenheit, Durst und blutige

Durchfälle. Aflatoxine gelten zudem als krebserregend. Diamond Pet

Food hat eine Telefonhotline für besorgte Tierbesitzer eingerichtet.

Aflatoxine gehören zu den Schimmelpilzgiften (Mykotoxine). Von den

bekannten Aflatoxinen ist das Aflatoxin B1 am gefährlichsten. Es

besitzt eine hohe akute Toxizität, d.h. kleinste Mengen führen bereits

zu Leberschädigungen. Darüber hinaus kann es Schäden am Erbgut

bewirken und ist vor allem eine der stärksten bekannten

krebsauslösenden Substanzen. Insgesamt sind heute sechs verschiedene

Aflatoxine bekannt: B1, B2, G1, G2, M1, M2.

Aflatoxin B1 wird von den Schimmelpilzen Aspergillus flavus und

Aspergillus parasiticus gebildet und kann hauptsächlich in Getreide,

Reis, Nüssen, Erdnüssen, Paranüssen, Erdnussschrot, Baumwollsamenmehl

und anderen Ölsaatrückständen, Mandeln, Muskatnüssen, Pistazien, Mohn,

Sesam, Hirse, Ackerbohnen, getrockneten Früchten, vor allem Feigen,

zahlreiche Gewürzen wie Chili, Paprika, Pfeffer, Muskatnuss, Ingwer

oder Gelbwurz vorkommen.

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