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Hundeforum Der Hund
Karen

Gehirntumor durch Virus

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Hallo,

heute habe ich etwas erfahren das mich zugleich erstaunt und entsetzt hat. Es soll einen Virus geben der bei Hunden einen Gehirntumor verursacht!

Gleich 2 Hunde aus unserer Nachbarschaft sind in den letzen 3 Monaten daran verendet bzw. mussten eingeschläfert werden. Die Auswirkungen des Tumors zeigen sich ganz plötzlich und ohne Vorwarnung - Krampfanfälle (wie bei Epilepsie). Eine CT brachte es dann an's Tageslicht.

Habt ihr schon mal von so etwas gehört? Also ich nicht.....

Werde gleich mal googeln was ich darüber finden kann.

Besorgte Grüße,

Karen mit Bonny + Isa

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Ohje, daß ein Virus sich auf alle möglichen Organe schlagen kann ist ja nichts Neues, wahrscheinlich auch auf das Gehirn.

Aber daß Tumore sich daraus entwickeln können habe ich auch noch nie gehört. :(

Wenn du mehr Infos darüber hast wäre es sicher sehr interessant für uns alle.

LG Elke ;)

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Hallo

davon hab ich auch noch nichts gehört.

Aber wenn du was findest, wäre das bestimmt nicht schlecht.

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Hallo Karen

Vielleicht haben sich die Leute nur nicht richtig ausgedrückt.

denn das was du beschreibst würde ich Meningitis zuordnen.

L.G.

Wotan

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Andererseits ist es jedoch denkbar.

Man weis heite das Gebärmutterhalskrebs bei Menschenfrauen,durch ein Virus ausgelöst wird und man bietet inzwischen Impschutz dagegen an.

L.G.

Wotan

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Hallo Elvira!

an Hirnhautentzündung (Meningitis) dachte ich zuerst auch......werde das mal genau hinterfragen. Beim googeln habe ich nicht wirklich etwas anderes gefunden.

LG,

Karen mit Bonny + Isa

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Das klingt grausam...und wodurch merkt man den Virus ? Eher Erkältungsbeschwerden oder mehr Magen & Darm... ? :(

Gruss

Susanne

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Papillomaviren (Plexuspapillom?) vielleicht?

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Hi Susanne!

Bei beiden Hunden merkte man eben garnichts! Plötzlich fielen sie um (wirklich aus heiterem Himmel und ohne Vorwarnung) und hatten Krampfanfälle (wie Epilepsie). Ab zum Tierarzt (der ratlos war) und zum CT in die Tierklinik.

Dann die Diagnose...innerhalb von 2 Tagen eingeschläfert. Grausam...und völlig unerwartet. Ein Hund war 8 Jahre alt (Schäfermix) und eine Tervueren Hündin mit 13.

Mich lässt das nicht mehr los. Werde das auf jeden Fall bei der nächsten Begegnung mit den Haltern genaustens hinterfragen.

LG,

Karen mit Bonny + Isa

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Virusbedingte Krebserkrankungen sollen bei Tieren angeblich sogar die häufigste Ursache für die Krebsentstehung sein.

Dabei kommt es durch den Einbau von tumorerzeugenden Stücken von der DNS des Virus in eine Wirtszelle zu einem ständigen Wachstum von eben diesen veränderten Zellen.

Ein Tumor bedeutet ja nicht gleich bösartigen Krebs, wenn es allerdings trotzdem so ist, das ein Tier auch an einem gutartigen Tumor sterben kann (z.B. wenn dieser wächst und damit lebenswichtige Funktionen beeinträchtigt)

Man geht davon aus, das alle bösartigen Tumore in ihrem Ursprung einer einzigen Zelle entspringt, die sich so verändert hat, das sie im Anschluss zu einer Krebszelle wird.

Durch Zellteilung vermehrt sich diese Zelle, was unter Umständen sehr lange dauern kann, weshalb eine Krebserkrankung lange Zeit unentdeckt bleibt...bis eben der Tumor so groß ist, das andere Organe in Mitleidenschaft gezogen werden, das betroffene Organ nicht mehr normal arbeiten kann usw...

Das Viren das Potential haben sich so zu verändern, das sich hieraus bösartige Krebserkrankungen bilden ist bekannt. Das Problem wird sein, diese Viren Dingfest zu machen, da Viren sich bekanntlich stets verändern.

Aus der Humanmedizin sind bisher ca. 100 Viren mit onkogenen Eigenschaften bekannt.

LG Steffi und Danu

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