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Hundeforum Der Hund
gxy5699

Welpe aus einer Zeitung!!

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Hallo,

also jetzt will ich zu dem Thema auch meinen Senf dazugeben.

Wenn jemand mehrere Rassen anbietet, könnte es ein Vermehrer sein.

Doch muß ich dazu sagen, wenn Du dort vorbei schaust, kannst Du mit Sicherheit den Welpen Deiner Wahl NICHT dortlassen. Glaub mir es würde Dir das Herz brechen. Gerade wenn Du Dich schon auf Ihn eingeschossen hast. Ich weiß, man sollte bei einem Vermehrer keinen Hund kaufen, damit man ihn nicht unterstützt --ABER.... Glaubt Ihr wirklich er findet sonst keine Käufer für seine Hunde? Gerade bei solchen Menschen ist das Tier doch nur eine Ware. Wo landen die nicht verkauften Tiere dann?

Ich selber habe auch einmal bei einem "Zücher" gekauft, der keinen guten Ruf hat (um es mal so auszudrücken). Doch das habe ich erst nachher erfahrten und auch der Eindruck beim Kauf des Hundes war nicht schlecht. Es waren ein paar Punkte die mir "spanisch" vorgekommen sind. Ja. Doch ich hätte meinen Hund trotzdem nicht dortlassen können. Wir hatten uns gefunden und ich hätte es für immer bereut sie nicht mitgenommen zu haben. Durch den Vermehrer hatte sie auch einige Probleme, an denen wir viel arbeiten mußten usw.

Doch was wäre aus ihr geworden, wenn ich sie nicht geholt hätte? Eine Zuchtmaschine.

Heute hat sie eine Familie und einen Partner. Sie ist glücklich und eine ganz andere Hündin geworden.

Wir holen Tiere aus dem Ausland, weil es ihnen da nicht gut geht. Warum retten wir nicht die Hunde aus den Händen solcher "Warenverkäufer"?

Ich glaube nicht, daß man solchen Vermehrern schadet wenn man den Hund nicht kauft. Es findet sich immer ein Käufer.

Wichtiger ist, ein Auge auf solche Menschen zu haben. Die zuständigen Stellen zu informieren, wenn Mißstände vorliegen.

Den Augen zu und den Hund nicht kaufen ist auch wegschauen.

Hinschauen und den Mund aufmachen, das bringt mehr. Manchmal warten Tierschutz oder Vet. nur auf den richtigen Tip oder die richtige Anzeige um entlich eingreifen zu können.

Liebe Grüße

Brigitte, Charly und Face

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Geh doch einfach hin und lass Dir das Muttertier und die Geschwister zeigen.

Wenn die nicht gezeigt werden, ist das kein gutes Zeichen.

Ich hab vor 18 Jahren aus Unwissenheit einen Welpen von einem Vermehrer gekauft. Jupp war anfangs etwas kränklich und auch ängstlich. Aber er hat sich zu einem Mordskerl entwickelt und ist 14 Jahre alt geworden. Das soll nun auf keinen Fall heißen, dass ich zu einem Kauf bei einem Vermehrer raten würde:

nur falls Du hingehst und das Mitleid Dich übermannt ( so ging es mir ), es muß ja nicht zwangsläufig so sein, dass ein "Vermehrerhund" todsterbenskrank ist.

Ich finde es sehr schwierig, Dir den richtigen Rat zu geben. Ich würde Dir vorschlagen, eine Entscheidung zu treffen, bei der Du selbst nachher noch gut in den Spiegel schauen kannst.

Ich habe damals den Fehler gemacht, aber ich hätte Jupp für nichts in der Welt wieder hergegeben.

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Moin Moin Zusammen,

ich glaub der Vorbesitzer meiner Dina war auch so ein Vermehrer. Den hab ich zwar nicht in der Zeitung gefunden, sondern auf einem Spaziergang. Was das ist, hab ich aber erst hier in diesem Forum gelernt. Ein Obdachloser, der die Welpen gegen eine "Schutzgebühr" abzugeben pflegte. Auf das Mitgefühl der Menschen hoffend, die armen Wauzis da rauszuholen. So verdiente er sich wohl seinen Unterhalt, resp. die Mutterhündin tat es für ihn. Das Muttertier, war ebenfalls eine Obdachlose sprich Stromerin, die regelmässig eingefangen wurde und im Tierheim abgegeben wurde. Das hab ich auch erst im Nachhinein erfahren. Jetzt soll sie Zwangskastriert werden und es wird überlegt ob sie dem Besitzer nicht ganz entzogen werden soll. Was ich schwer hoffe. Obwohl ein weiteres Tier im Tierheim bricht mir das Herz. Zumindest ist die Gefahr gebannt, dass sie nochmals werfen muss.

Es ist ein stachliger Zaun, den man um sein Herz ziehen muss, an so einem Elend vorbeizugehen, ohne das Gefühl des Rettens aufkommen zu lassen. Ich konnte es nicht.

Ich wünsche allen Hündinnen ein anderes Schicksal ausser Wurfmaschinen zu sein.

hg

Cilli

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Wenn du prinzipiell solche Vermehrer nicht unterstützen willst, dann solltest du auch gar nicht erst hinfahren, denn sonst wird es nur noch viel schwerer, keinen Welpen mitzunehmen.

Papiere sind nicht gleich Papiere, Züchter nicht gleich Züchter...

Vielleicht magst du dir das mal durchlesen: http://www.hundezeitung.de/ratgeber2/hundewahl.html

Ich finde, das Argument, dass irgendjemand diese Welpen eh kaufen wird, nicht besonders gut... Natürlich tun einem diese Welpen leid und natürlich hätten sie ein besseres Leben verdient...

Aber solche Hunde tragen oft ihr Leben lang die Spuren ihrer Kindheit, sie werden ihr Leben lang ängstich, scheu und im schlimmsten Falle sehr krank sein...

Von einem Vermehrer einen Hund kaufen ist etwas gänzlich anderes als Hunde vom Tierschutz zu nehmen. Der ierschutz versucht, Hunden zu helfen - Vermehrer wollen ihre Ware verkaufen, um neue Ware kaufen zu können...

Seit ich mir über Zucht mehr Gedanken gemacht habe und erst recht, seit ich mit einer Züchterin Kontakt habe und mich gemeinsam mit ihr auf den nächsten Wurf freue, von ihren Plänen erfahre, vom Deckrüden erfahre und alles so richtig mitbekomme steht für mich fest - Wenn ein Welpe, dann NUR von einem guten Züchter, der 1. im offiziellen Verband züchtet (also VDH/FCI angeschlossen) und 2. der mich als Welpenkäufer informiert und Teile aus der Zucht miterleben lässt.

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Mir würde auch das Herz bluten, aber ich würde Abstand nehmen. Den Welpen erst gar nicht anschauen.

Trotz aller Vernunft und leider auch Erfahrung würde ich den Welpen mitnehmen, wenn ich ihn sehen würde. Dann lieber gar nicht hin.

Ich habe letztes Jahr Anfang April einen Welpen von einem Vermehrer bei mir aufgenommen. Der Wurm war viel zu jung und sehr krank. Trotzdem hab ich alles versucht.

Leider hat er es nicht geschafft. Ich habe an Tierarztkosten zwischen 600 und 700 euro ausgegeben. Und selbst da war ich schon der Gnade der Tierklinik unterlegen, weil ich nicht mehr den kompletten Preis zahlen musste für Behandlung.

Klar tut einem das Tier leid, und natürlich müssen nicht alle sterbenskrank sein.

Aber nicht immer sieht man das. Was ist wenn er krank ist? Kannst Du das nötige Geld ausgeben? Was ist wenn es chronisch wird? Kannst Du dann auf Dauer die Kosten aufbringen? Hast Du die Zeit dich 24std/7tg rund um die Uhr um einen kranken Welpen zu kümmern?

Sorry das ich es so hart ausdrücke, aber genauso kann es passieren. Muss nicht, aber es kann. Und man kann den Kampf verlieren, das kommt auch noch dazu.

LG Tanja

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Kaufe bitte nicht dort.

Du machst nur den Platz frei für neue Welpen.

Sicher werden andere ihn kaufen ,das stimmt,aber mit jedem den man von einem solchen Kauf abhalten kann wird der Markt dünner für diese Leute.

du schreibst ,du brauchst keine Ahnenafel .

Da kann man geteilter Meinung drüber sein,aber bei einem soliden Züchter gibt es keine Welpen wie gewünscht ,wahlweise mit oder ohne Ahnentafel.

Wenn das jamand anbietet ,sofort Abstand nehmen

Bei einem soliden Züchter kosten Welpen so um 1000 Euro ,bei Exotan oft mehr.

Wer das nicht ausgeben will oder kann,sollte die Tierheime abklappern.

Gerade zur Sommerzeit sitzen dort auch Welpen oder trächtige Hündinnen.

L.G.

Wotan die dir die Daumen drücktfür die Suche nach deinem Wunschhund

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