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Hundeforum Der Hund
Cadica

Gíno will Autos jagen!

Empfohlene Beiträge

Beim Gassigehen gestern mußten wir ein Stück an der Straße entlang. Als ein Auto gekommen ist habe ich Aika und Gino sitz machen lassen, aber als das Auto auf unserer Höhe war, hat Gino einen Satz nach vorne gemacht, Richtung Auto. Dabei hat er gebellt.

Beim zurücklaufen ist uns auf dem Feldweg eine mit dem Roller entgegengekommen, wieder das gleiche Spiel, nur war der Feldweg so schmal dass Gino beim hochspringen das Mädel beinahe mit den Vorderpfoten berührt hat. Ich hatte zwar seine Leine ganz kurz, aber wie gesagt, der Weg war total schmal und ich habe damit gerechnet dass er nach vorne geht, aber nicht dass er hochspringt!

Als Welpe ist er ein paar mal Radfahrern oder Joggern hinterher, da konnte ich ihn packen und habe geschimpft, die ganzen Monate war Ruhe, jetzt fängt er das wieder an.

Wie gehe ich am besten vor dass er das sein läßt?

Er macht das übrigens nicht immer, nur bei manchen Fahrzeugen.

Viele Grüße

Carmen

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Hallo,

da müssen die Profis helfen.

Vielleicht ist es ein Jagdtrieb.

Ich hatte zum Glück noch nicht das Problem.

LG Andrea

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Hallo,

wenn die Vierbeiner mal so ein Verhalten zeigen und mal nicht, ist es immer :o

Wir hatten am Anfang mit Tessa das Problem, dass sie manchmal auf Menschen zugelaufen ist und sie ausgebellt hat.

1000 Leuten begegnest du - nix ist - dann kommt jemand und sie lief drauf zu und hat die ausgebellt. Da stand uns auch erst das Fragezeichen vor der Stirn :???

Dann ist uns aufgefallen, weil wir uns gefragt hatten, was war jetzt bei der Person anders als bei anderen, dass es bei Menschen war, die entweder ganz hell oder ganz dunkel gekleidet waren.

Kam z.B. die Krankengymnastin zu meinem Mann in weißer Bluse und weißer Hose - hat sie reagiert - böses bellen - knurren ...

Ganz schwarz gekleidete fand sie auch blöd.

Also - wir ganz weiß und ganz schwarz angezogen - alles ok.

Nach und nach konnten wir ihr das Reagieren bei anderen Personen auch abgewöhnen, indem wir sie immer, wenn wir gesehen haben, da kommt so jemand - zu uns gerufen haben - sitz machen lassen - bliebt sie ruhig - gelobt - ansonsten hieß es "Nein" - Sitz - wenn sie anfing zu bellen oder loslaufen/springen wollte.

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Hallo!

Ich antworte mal ganz kurz und sicher zu sowas auch mal ausführlicher im Newsblog.

Dein Hund ist laut PN 10 Monate - das ist hier das Stichwort.

Mache folgendes: Nimm Dir ganz, ganz viel Zeit (Du darfst wirklich garkeinen Zeitdruck haben, gehe mit dem Hund alleine (ohne die anderen) an eine viel befahrene Strecke, wo die Möglichkeit besteht sich auf eine Bank zu setzen. Fahre wenn möglich mit dem Auto direkt dort hin (mit einem ausgelaufenen Hund).

Binde Deinen Hund so an der Bank an dass er sich noch hinlegen kann. Nimm Dir ein Buch setze Dich daneben und lese. Lass ihn toben und kläffen. Dort wieder wegehen tust du erst wenn der Hund mindestens 15 Minuten lang ruhig ohne nach den Autos zu schauen da liegt. Wenn das relativ flott geht, warte noch bis er eingeschlafen ist. Dann warte wieder einen Moment, packe ihn ins Auto und gehe heim.

Auf garkeinen Fall darfst Du dort weg, bevor der Hund sich vollständig beruhigt hat, weshalb der Platz gut gewählt sein sollte.

Eine einmalige Durchführung sollte reichen, das heisst bei nächsten Spaziergang sollte eine deutliche Verbesserung eingetreten sein.

Wenn garkeine Wirkung eintritt, melde Dich einfach noch mal!

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Hallo Karl,

ich hab ein Bitte,wenn es Deine Zeit irgendwann erlaubt,kannst Du ev.folg.Fragen beantworten.

Was löst dieses an der Strasse sitzen in dem Hund aus?

Wieso lässt er danach die Autos in Ruhe?

Würde diese Methode auch bei älteren Tieren helfen?

Auf solch eine Lösung wäre ich niemals gekommen,hätte Bücher gewälzt und vielleicht sonst was aus probiert.

Vielen Dank.

LG Andrea

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Ich bin zwar nicht Karl und maße mir das Wissen auch nicht an, aber das Sitzen und lesen vermittelt dem Hund totale Coolness den Autos gegenüber. Er und die Fahrzeuge werden nicht beachtet und nicht bestätigt. Autos sind einfach nur normal.

Wenn ich mir dem Hund an der Leine wo gehe, wo Autos sind, dann reagiere ich selbst ja schon immer irgendwie auf die Autos, spätestens aber dann, wenn der Hund so reagiert, wie Carmen beschreibt. Das überträgt sich auf den Hund.

Reagiere ich also auf die Autos, so merkt mein Hund, daß die doch was aufregendes sein müssen und wird in seinem Tun bestätigt, dagegen an zu gehen.

Mit einem älteren Hund müßte das auch klappen, es dauert aber sicher länger, weil das Verhalten schon verfestigt ist.

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Ja genau. Ich würde es auch so verstehen, wie Bärenkind geschrieben hat.

Dadurch, dass du das Buch liest, bist du abgelenkt, achtest nicht auf jede Bewegung deines Hundes und kannst somit auch nicht "angespannt" sein. Lesen soll ja auch bekanntlich entspannen... (vielleicht nicht grad ne Horrorgeschichte ;) )

Ich denke auch, dass man das mit jedem Hund, egal welches Alter, machen kann.

Übrigens finde ich die Idee echt klasse! Einleuchtend und auch einfach durchzuführen. Danke Anita!!! :klatsch:

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Diese Lösung ist wieder mal ein echter Balser, finde ich...:so

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Bei uns gibt es keine Bank an einer befahrenen Straße, ich schätze mal ich muss mir meinen Klappstuhl nehmen und mich irgendwo an eine Straße setzen.

Was solls, die Leute hier halten mich eh für total durchgeknallt, dann liefer ich denen halt noch ein bißchen Gesprächsstoff...

Die Erklärung von Bärenkind klingt sehr logisch...

Viele Grüße

Carmen

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Bei uns gibt es keine Bank an einer befahrenen Straße, ich schätze mal ich muss mir meinen Klappstuhl nehmen und mich irgendwo an eine Straße setzen.

Was solls, die Leute hier halten mich eh für total durchgeknallt, dann liefer ich denen halt noch ein bißchen Gesprächsstoff...

Die Erklärung von Bärenkind klingt sehr logisch...

Carmen, erzähl doch den Leuten, dass gerade du auserwählt wurdest, da man dich als sehr gewissenhaft kennt, eine Statistik über die Auto-Belastung gerade dieser Strasse durchzuführen! :D

Aber Spass beiseite: Die Erklärung von Bärenkind ist sehr einleuchtend und kann wohl durch nichts widerlegt werden! :respekt:

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